Die hier zusammengestellten Meldungen sind umgekehrt chronologisch angeordnet und bilden das Jahr 20010 ab.
Kraftfahrzeuginnung macht sich für flexible Vorschrift stark
Partikelfilterförderung für bestellte Filter, damit keiner leer ausgeht
Der Countdown läuft: Dienstag um 9 Uhr standen noch rund 50.000 Partikelfilter-Zuschüsse zur Verfügung. Die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart zweifelt aber daran, dass so viele Filter noch bis 31.12.2010 eingebaut werden können. Das liegt nicht an den Werkstätten, sondern an den Filterlieferanten sagt Pressesprecher Bernhard Schäufele. Deswegen hat die Innung jetzt alle Bundestagsabgeordneten der Region Stuttgart angeschrieben: „Wir möchten Sie dringend bitten, Ihre Möglichkeiten zu nutzen, um in diesem Punkt eine Stichtagsregelung zu erreichen, damit jeder die Förderung bekommen kann, der bis zum 31.12.2010 einen Filter verbindlich in seiner Werkstatt bestellt hat.“
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Nachfrage nach Partikelfiltern ist da, sagt Bernhard Schäufele, zumal in Stuttgart, wo abzusehen ist, wann auch Fahrzeuge mit gelber Plakette nicht mehr in die Stadt dürfen.
Trotzdem laufen Autobesitzer Gefahr bei der Förderung in die Röhre zu schauen. Ihnen droht der Verlust der staatlichen Förderung von 330 Euro. Der Grund: Die gemeinsame Richtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung schreibt den Einbau des Filters bis 31.12.2010 vor. Die Innung fordert jetzt in einem Brief an das Bundesumweltministerium, das Umweltministerium Baden-Württemberg und die Bundestagsabgeordneten allen die Förderung zu gewähren, die den Filter bis zum 31.12.2010 verbindlich in der Werkstatt bestellen und den Einbau 2011 nachweisen.
„Dieser kleine Unterschied wird für den abschließenden Erfolg der Aktion sehr entscheidend sein“, schreibt Obermeister Klaus-Dieter Schaal. Das Problem liegt nämlich nicht bei den Werkstätten: Theoretisch könnten die 1.000 Werkstätten in der Region bis 31.12.2010 locker 50 Filter pro Werkstatt einbauen und damit den bundesweiten Fördertopf alleine ausschöpfen.
Das Problem liegt bei den Filtern: „Inzwischen besteht zwar weiter Nachfrage nach dem Filtereinbau, allerdings gibt es inzwischen Lieferzeiten, die einen Einbau bis zum Stichtag für alle Interessenten unmöglich machen. Dies gilt beispielsweise für die in unserer Region sehr stark gefahrenen Diesel der älteren Baureihen Mercedes W 124, 190er (W 201) und verwandte Fahrzeuge, für die spezielle Filter entwickelt wurden, aber auch für eine ganze Reihe anderer Modelle.“
Gemeinsame Presseerklärung der Stadt Stuttgart, des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart
Banneraktion wirbt für mehr Verkehrsicherheit: Mit hellem Licht und guten Reifen kann der Winter nicht gefährlich werden
Das Wetter ist unberechenbar und nur die richtige Fahrzeugausstattung bietet ausreichende Sicherheit: „Licht an und jetzt möglichst schnell Winterreifen montieren“, raten Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider und Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer von der Stadt Stuttgart. Gemeinsam mit Obermeister Klaus-Dieter Schaal von der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart haben sie eine gemeinsame Verkehrsicherheitsaktion vorgestellt: An zwölf Brücken über Stuttgarter Hauptverkehrsstraßen werden bis 31. Oktober Spannbänder auf den 54. Licht-Test hinweisen und für eine rechtzeitig Ausrüstung von Pkw und Lkw mit Winterreifen werben.
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„Stuttgart bietet mit seinem Räum- und Streudienst seinen Bürgerinnen und Bürgern einen hohen Komfort,
aber es ist keine Insel der Seligen“, sagt Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer: „Gegen Wintereinbrüche wie im Dezember 2009 sind wir nicht gefeit und unsere Winterdienstfahrzeugen können bei flächendeckender Schnee- und Eisglätte nicht überall gleichzeitig sein.“ Dies gilt, so Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider; „nicht nur für Stuttgart, sondern für alle Straßen im Regierungsbezirk und natürlich auf für die ganze Republik. Wer ein Auto hat, trägt Verantwortung für das Leben anderer und sollte sich dessen bewusst sein.“
An diese Verantwortung erinnern jetzt Spannbänder über zwölf Hauptverkehrsstraßen in Stuttgart. Sie werben dafür Reifenwechsel und den kostenlosen Licht-Test, den Kraftfahrzeuggewerbe und Deutsche Verkehrswacht gemeinsam anbieten, miteinander zu verbinden. Obermeister Klaus-Dieter Schaal: „Licht ist wichtig, nicht nur weil es für den Fahrer gut ist, im Dunkeln zu sehen, wo das Auto hinfährt, sondern vor allem, weil einen dann auch die anderen sehen. Winterreifen sind wichtig, weil nichts peinlicher ist als beim ersten Frost oder Schnee der vorderste Wagen in der Schlange zu sein, der alle anderen am Berg aufhält oder der letzte, der von hinten auf die Schlange auffährt und alle zusammenschiebt.
Die Spannbänder weisen an folgenden zwölf Standorten auf die Verkehrssicherheitsaktion hin:
Fußgängersteg über die B14, Henry-Dunant-Steg
Fußgängersteg Stresemannstraße, St.-Helens-Steg
Straßenbrücke über Kaltentaler Abfahrt/Häberlin Straße
Fw-Brücke über Nord-Südstraße
Eszetsteg über Benzstraße und Augsburger Straße
Fußgängersteg über Aldinger Straße
Brenzstraße über Nürnberger Straße
Degerlocher Straße über Löffelstraße und Schöttlestraße über Löffelstraße, B27
Solitudestraße über B295
Zabergäustraße über B27
Auerbachstraße über Heilbronner Straße B10/B27
Bombay-Steg über Heilbronner Straße B27
„Mit der Auswahl der Standorte ist sichergestellt, dass alle Autofahrer mit unserer Botschaft erreicht werden“, sagt Dr. Martin Schairer. Speziell an die Fahrerinnen und Fahrer von Autos mit der Deutschen Lieblingsfarben silbergrau und schwarz ist der Rat gerichtet, am besten den ganzen Tag das Licht an zu lassen. Denn silbergraue Autos ohne Licht, Dämmerung und womöglich noch ein dunkler Hintergrund sind eine „ganz gefährliche Mischung“. 47 Fälle gab es letztes Jahr in Baden-Württemberg, in denen ''Nichtbeachten der Beleuchtungsvorschriften'' der Auslöser eines schweren Unfalls mit Personenschaden, in einem Fall sogar mit einem Getöteten war, so Regierungsvizepräsident Dr. Schneider. „Das ist auf den ersten Blick bezogen aufs Land nicht viel, aber trotzdem tragisch und vor allem vermeidbar.“
Noch gefährlicher ist mangelnde Winterausrüstung am Pkw, sagt Obermeister Klaus-Dieter Schaal. „Weil es eine generelle Winterreifenpflicht noch nicht gibt, freuen wir uns, dass wir mit Regierungspräsidium und Stadt Stuttgart diese Informationskampagne starten können“. Allerdings hat die geltende Vorschrift, dass die Ausrüstung des Fahrzeuges an die Bedingungen des Wetters angepasst werden muss, ihre Tücken: Wer sich mit Sommerreifen im Winter auf den Weg macht, müsse sich drüber klar sein, dass er nicht nur sich gefährde. „Der klassische Fall sind die Auffahrunfälle beim ersten Frost vor dem Zebrastreifen. Der Wagen vorn hält und Fahrer oder Fahrerin im zweiten Wagen geben hinterher bei der Unfallaufnahme zu Protokoll, ich habe gebremst, aber das Auto hat nicht gehalten.“
Das Auto, so der Stuttgarter Kreisvorsitzende der Innung, Bernd Schäufele, „kann da gar nichts dafür. Sommerreifen greifen auf glatter Fahrbahn nicht, das ist keine Frage des fahrerischen Könnens, sondern der Physik.“ Und was die falsche Bereifung kostet, ist nicht nur eine Frage des Strafrechts. „Der Fahrer haftet für den Schaden und seine Versicherung prüft, ob ihn eine Teilschuld trifft und sie von ihren Kunden Geld zurück fordern kann.“
Die einfachste Lösung um jeglichen Ärger zu vermeiden, so Dr. Schneider, Dr. Schairer und Obermeister Schaal: „Boxenstopp im Oktober, Sommerreifen runter, Winterreifen drauf, Licht checken lassen und weiter geht’s. Nicht einmal Michael Schumacher würde bei Regen mit Slicks fahren und Sommerreifen im Winter sind schlimmer als Slicks auf einem nassen Rennkurs. Denn da gibt’s wenigstens Auslaufflächen. Im realen Leben kommt der Gegenverkehr.“
Hinweis für die Pressevertreter:
Für Rückfragen stehen Ihnen als Ansprechpartner auch zur Verfügung
- Dr. Clemens-Homoth-Kuhs, Pressereferent des Regierungspräsidiums Stuttgart, unter der Telefonnummer 0711/904-10002
- Bernd Schäufele, Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung,
Telefon 0711/7160425
Kindergarten Holdermannstraße ausgezeichnet
Im verkehrsreichen Möhringen sind verkehrssichere Kinder ein Muß
„Vorbildliche Verkehrssicherheitsarbeit“ wird im Kindergarten Holdermannstraße 9 in Stuttgart-Möhringen geleistet. Dafür wurde der Kindergarten jetzt von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart ausgezeichnet. Der Stuttgarter Kreisvorsitzende Bernhard Schäufele und Obermeister Klaus-Dieter Schaal brachten die Grundausrüstung für einen kleinen Verkehrsübungsplatz als Lohn für die gute Arbeit mit: Bobbycars, Ampeln und Verkehrszeichen. Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann freute sich mit Kindergartenleiterin Gabriele Kempf über die Auszeichnung und wies, untermalt von Martinshörnern, auf die besondere verkehrliche Situation von Möhringen hin: „Hier ist es besonders wichtig, dass sich die Kinder im Verkehr zurecht finden.“
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Die Martinshörner waren nicht bestellt, dass Krankenwagen zu einem Unfall unterwegs waren, während im Kindergarten die Auszeichnung übergeben wurde, war reiner Zufall.
Trotzdem unterstrich das Tatütata, warum die Kraftfahrzeuginnung unter dem Titel „Verkehrssichere Kinder“ Kindergärten auszeichnet, die sich in der Verkehrssicherheitsarbeit besonders hervortun. „Wir können damit nicht früh genug anfangen“, so Bernhard Schäufele.
Der Kindergarten Holdermannstraße ist der zweite Stuttgarter Kindergarten, der in diesem Jahr ausgezeichnet wurde. Eine Auszeichnung ging bereits an den Salvator-Kindergarten in Stuttgart-Giebel. Drei Auszeichnungen stehen für 2010 zur Verfügung. Der dritte Kindergarten wird jetzt zusammen mit der Stadt Stuttgart gesucht.
Der Clou bei der Auszeichnung ist die Verkehrssicherheitsaustattung, die damit verbunden ist: „Fünf Bobbycars mit geräuschlosen Rädern, eine Komplettausstattung Sicherheitswesten, Verkehrszeichen und kleine batteriebetriebene Ampeln, die automatisch umschalten“, beschreibt Bernhard Schäufele das Gesamtpaket. Für ihn als Inhaber des Autohauses Lutz war es dabei „Ehrensache, dass unser Autohaus die Kosten des kompletten Verkehrssicherheitspaketes in Höhe von mehreren hundert Euro übernommen hat. Wir wollen damit wie die Innung das Engagement der Kindergärtnerinnen belohnen.“
Mit dieser Ausstattung und ein paar Stück Kreide lässt sich blitzschnell im Kindergartenhof ein kleiner Verkehrübungsplatz aufbauen, wie die Kindergärtnerinnen um Gabriele Kempf demonstrierten: „So können die Kinder im geschützten Raum üben“, was sie im verkehrsreichen Möhringen unbedingt beherrschen müssen, wie Bezirkvorsteher Jürgen Lohmann beschrieb: „Sicheres Verhalten“ in einer verkehrsreichen Umgebung.
Denn die verkehrsreichste Straße Möhringens ist nur wenige Schritte vom Kindergarten entfernt und die Holdermannstraße zählt seinen Worten nach auch zu den Sorgenkindern der Verkehrsplanung. Das Rezept des Kindergartens: Kinderrunden, in denen über das Thema Verkehr gesprochen wird und „wir gehen mit kleinen Gruppen in die nähere Umgebung und erkunden Verkehrszeichen und ihre Bedeutung“, so Gabriele Kempf, alles natürlich so, wie es den Kindern vom Alter und der Entwicklung her zuzumuten ist.
Jetzt hat sie mit der Verkehrssicherheitsausstattung der Innung noch zusätzliche Möglichkeiten, die die Kinder auch gleich in der Praxis erprobten. Wobei es den kleinen Bobbycarfahrern so geht, wie manchem großen Autofahrer als die neue Errungenschaft ausprobiert wird: Vor lauter Begeisterung sausen sie ungebremst auf den Zebrastreifen zu, obwohl da ein Kind steht. Nur dass bei den Großen keine mahnende Frauenstimme sagt: „Da steht ein Kind, Du musst jetzt anhalten“, sondern das Kind merken muss, dass der Erwachsene durchfährt.
Im Kraftfahrzeuggewerbe wird der Führungsnachwuchs ausgebildet
Pressemitteilung vom 18.08.2010
„Es geht nicht nur darum, jemandem eine Lehrstelle zu geben, er muss die Lehre auch erfolgreich abschließen.“ Für Klaus Dieter Schaal, Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart ist das Thema Ausbildung stets auch Herzenssache. Das Kraftfahrzeuggewerbe braucht qualifiziertes Personal und es ist das erklärte Ziel aller Ausbildungsbestrebungen, „dass wir uns unseren Führungsnachwuchs selbst heranziehen“.
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Vier Ausbildungsberufe gibt es im Kraftfahrzeuggewerbe
Kraftfahrzeug-Mechatroniker/-in, Mechaniker/in für Karosserie-Instandhaltungstechnik, Fahrzeuglackierer/in und Automobilkaufmann/-frau. Dazu kommen noch die Ausbildungsplätze ais Bürokaufmann/ -frau und die die „Fachkraft für Lagerwirtschaft“.
Jedes Berufsbild bringt dabei besondere Anforderungen mit sich, die es sonst nirgends gibt und bietet deshalb auch eine besonders interessante Arbeit, sagt Innungspressesprecher Bernhard Schäufele: „Nehmen wir zum Beispiel Automobilkaufleute und -verkäufer: Leasinggeschäfte, Kreditgeschäfte, Gebrauchtwagenan- und –verkäufe stellen besondere Anforderungen. In einem Elektronikmarkt macht sich keiner Gedanken, ob er einen gebrauchten Kühlschrank in Zahlung nimmt und wieder verkauft. Und bei der Bank gibt’s keine Sonderfinanzierungsaktionen mit null Prozent Zins.“
In der Hitliste der Berufswünsche ganz oben: Kraftfahrzeug-Mechatroniker. Bei ihm oder ihr stehen Diagnose-, Instandhaltungs-, Aus-, Um- und Nachrüstarbeiten im Mittelpunkt. Das heißt mit den Bits im Computer genauso souverän umgehen wie mit dem Bits im Akkuschrauber: "Schnelle Auffassungsgabe, gute Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache, ein aus¬reichender Wortschatz, möglichst noch Grundkenntnisse in Englisch“, werden von den Bewerberinnen und Bewerben erwartet.
Nach der Gesellenprüfung kann der weitere Aufstieg beginnen: zum Kfz-Servicetechniker oder zum Meister beispielsweise. Zum Kfz-Servicetechniker, der die mittlere Karrierestufe zwischen Geselle/in und Meister/in darstellt, gehört die Fortbildung in den Bereichen Fahrzeuginstandhaltung, Fahrzeugdiagnose und die Kundenberatung. Wer den Meister macht, kann sich auf eigene Füße stellen. Die erfolgreich abgelegte Meisterprüfung
berechtigt zur selbständigen Führung eines Kfz-Betriebes. Die klassische Ausbildung läuft dreieinhalb Jahre.
Es gibt aber noch eine Spezialvariante für alle mit Mittlerer Reife oder Abitur. Das Berufskolleg, das die Innung vor rund zehn Jahren aus der Taufe hob: Die Region Stuttgart ist die einzige der Bundesrepublik, in der es drei Berufskollegs gibt, die gezielt Realschülern und Gymnasiasten zusätzliche Chancen eröffnen: Eines an der Wilhelm-Maybach-Schule in Stuttgart-Bad Cannstatt, eines an der Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen und eines an der Gewerblichen Schule in Backnang. Diese Kollegs, die den Durchstieg bis zum Studium ermöglichen, sind voll. Dank des neuen Angebotes steigen inzwischen rund 20 Prozent aller Auszubildenden mit Realschulabschluss oder Abitur in eine Lehre im Kfz-Gewerbe ein. Tendenz weiter steigend.
Der Beruf des Automobilkaufmanns oder der Automobilkauffrau ist speziell auf die organisatorischen- und kaufmännischen Bedingungen des Kfz-Gewerbes zugeschnitten, wobei das Auto und sein Markt im Vordergrund stehen. Automobilkaufleute sind in erster Linie in Autohäusern tätig: Aber nach der Ausbildung im Kfz-Betrieb kann ihr Weg auch zu Automobilherstellern und Importeuren sowie in deren Niederlassungen führen. Voraussetzung sind guter Realschulabschluss oder Abitur. Die zweite Ausbildungsschiene im kaufmännischen Bereich ist der Bürokaufmann oder die Kauffrau im Kfz-Gewerbe.
„Mechaniker für Karosseriein¬stand¬hal¬tungs¬technik“ werden, heißt fit sein im Umgang mit neuen Werkstoffen, unterschiedlichen Materialkombinationen und Reparaturtechniken, die sich schnell ändern, wie Fügeverfahren und computergestützter Mess- und Rückformtechnik. Deswegen müssen Bewerber entweder einen Realschulabschluss oder einen sehr guten Hauptschulabschluss mitbringen.
Und wenn der Kfz-Mechatroniker gute Arbeit leisten will, kommt er ohne die „Fachkraft für Lagerwirtschaft“ nicht weit. Im Autohaus geht’s vor allem darum die Ersatzteilvorräte immer auf dem optimalen Stand zu halten. Das heißt auch, den Umgang mit den Lagerverwaltungssystemen zu beherrschen.
Auf den Punkt gebracht: „Das Autohaus bietet eine Fülle interessanter Ausbildungsplätze, die ganz unterschiedliche Karrieren ermöglichen“, sagt Klaus Dieter Schaal: „Wir freuen uns über jeden, der sich bei uns genauer nach seinen Möglichkeiten erkundigt. Für die gute Ausbildung sorgen wir.“ Das lässt sich beweisen: Bis zur Hälfte der Preisträger stellen die Kfz-Azubis in den Gesellenprüfungen: „Wir sind stolz auf das was Azubis und Betriebe da jedes Jahr leisten.“
www.autoberufe.de
Kostenfreier Eintritt zur Automechanika 2010 für Azubis im Kfz-Gwerbe und deren Begleitpersonen
anlässlich der bevorstehenden Automechanika lädt die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) alle Auszubildenden des Kfz-Gewerbes zu einem Besuch der Messe ein. Deshalb übernimmt sie, wie schon in den Jahren zuvor, die Kosten der Eintrittskarten für die Auszubildenden und deren Begleitpersonen. Die Eintrittskarten gelten gleichzeitig als Fahrkarten zur Messe und zurück mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV).
Information
Bitte teilen Sie der DAT per beigefügtem Antwortfax Ihren Bedarf an Eintrittskarten mit. Die Besucher des DAT-Messestandes werden zudem mit Brezeln und alkoholfreien Getränken bewirtet.
Banner an Brücken weisen auf kommendes Fahrverbot für Fahrzeuge mit roter Plakette und notwendige Nachrüstung hin
Der Tag des Fahrverbotes für Fahrzeuge mit roter Plakette in der Umweltzone Stuttgart kommt unaufhaltsam näher. Um den Stichtag
1. Juli noch stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, haben Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer, Regierungsvizepräsident Josef Kreuzberger und Obermeister Klaus-Dieter Schaal von der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart eine gemeinsame Aktion vorgestellt: An neun Brücken über Hauptverkehrsstraßen werden in den nächsten Wochen Banner auf das Fahrverbot hinweisen. Gleichzeitig wurden alle Besitzer von Dieselfahrzeugen ohne Rußfilter zur Nachrüstung aufgerufen.
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„Stadtverbot für Rot“ – die Botschaft steht unübersehbar auf dem zweiteiligen, rund zehn Meter langen und knapp einen Meter hohen Banner
an der Brücke über die Nord-Süd-Straße, an der Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer, Regierungsvizepräsident Josef Kreuzberger sowie Obermeister Klaus-Dieter Schaal die gemeinsame Aktion am Freitag vorstellten. Die Banner hängen über folgenden Brücken:
Fußgängersteg über B 14, Henry-Dunant-Steg
Fußgängersteg über Stresemannstraße, St.-Helens-Steg
Fußgängersteg Talstraße/Klingenstraße
Fußgängersteg Böblinger Straße/Belchenstraße
Straßenbrücke über Kaltentaler Abfahrt/Häberlinstraße
Fußgängersteg Fauststraße
B 295, Steiermärker Straße (Höhe Grazer Straße)
Straßenbrücke Brenzstraße/Gnesener Straße
Fw-Brücke über Nord-Süd-Straße.
„Mit der Auswahl der Standorte ist sichergestellt, dass alle Autofahrer klar darauf hingewiesen werden, dass sich am 1. Juli in der Stadt Wesentliches ändert“, sagt Dr. Martin Schairer. Die Aktion richte sich nicht nur an die Stuttgarter Autobesitzer, sondern an alle Autofahrer. „In der ganzen Region Stuttgart dürften nach den vorliegenden Daten aktuell noch bis zu 290.000 Nutzfahrzeuge und Pkw mit Dieselmotor aber ohne Partikelfilter unterwegs sein“, sagt Regierungsvizepräsident Josef Kreuzberger. Die Situation habe sich seit dem 1. März 2008 als die Umweltzone Stuttgart in Kraft trat, zwar gravierend verbessert, was die Zahl der nachgerüsteten Fahrzeuge angeht, trotzdem bleibe noch ein großes Nachrüstpotenzial: „Die Zahl der nachgerüsteten Diesel-Fahrzeuge hat sich von 2008 bis 2010 in der Region Stuttgart auf rund 40.000 verdoppelt.“
Wobei es sich dabei überwiegend um Pkw gehandelt habe, die steuerlich gefördert wurden. Die Nachrüstung für Nutzfahrzeuge werde nun seit Mitte Mai ebenfalls bezuschusst, wovon sich das RP zusätzliche Nachfrage verspricht. Auf diese 330 Euro Förderung weisen die Banner auch nochmal ganz ausdrücklich hin: „Wir raten allen Autofahrern in der Region, sich schnellstens um eine Nachrüstung zu kümmern und sich in den Werkstätten beraten zu lassen“, sagt Obermeister Klaus Dieter Schaal. Beratung ist deswegen notwendig, weil es nach wie vor nicht für alle Fahrzeuge auch Partikelfilter gibt. Außerdem sei bei älteren Fahrzeugen, an denen das Herz des Besitzers nicht aus dem einen oder anderen Grund hängt, zu überlegen, ob sich nicht eher ein Auswechseln lohne. Generell gelte außerdem: „Eine Nachrüstung rechnet sich nur, wenn eine grüne Plakette erreicht wird.“
Wo eine Nachrüstung Sinn macht, sei es aber auch sinnvoll, dies schnell zu tun, denn die 160.000 Nachrüstungszuschüsse reichten nicht ewig. Ob Nachrüstung oder Auswechslung des Fahrzeuges, im Sinne des Gesundheitsschutzes für alle Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger führe an einem von beidem kein Weg vorbei, sagen sowohl Bürgermeister Dr. Schairer als auch Regierungsvizepräsident Josef Kreuzberger: „Bester Beleg sind die Luftmesswerte. Am Neckartor wurden 2010 nach den mir bisher vorliegenden Zahlen bereits 68 Überschreitungstage gezählt, an der Hohenheimer Straße 35. 35 pro Jahr sind zulässig. Damit herrsche, so Dr. Schairer, immer noch eine ungünstige lufthygienische Situation für alle Stuttgarter, die verbessert werden müsse: „Die Nachrüstung mit einem Partikelfilter ist ein wichtiger persönlicher Beitrag, damit deutlich geringere Emissionen erreicht werden. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung der Einhaltung der Feinstaub- und Stickstoffdioxidgrenzwerte“.
Nach vorliegenden Gutachten liegt das Minderungspotential z. B. beim Neckartor hinsichtlich des Luftschadstoffes Feinstaub bei 8 % und hinsichtlich Stickstoffdioxid bei 18 %, wenn nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in der Stadt fahren.“ Das wird spätestens 2012 der Fall sein: Denn ab 1. Juli 2010 sind in Stuttgart Fahrzeuge mit roter Plakette verboten und dürfen nicht mehr durch das Stadtgebiet fahren. Aber das Einfahrtsverbot für Fahrzeuge mit der gelben Plakette folgt zum 1. Januar 2012. „Deswegen ist es wichtig, jetzt auch die Fahrzeuge mit gelber Plakette nachzurüsten, denn solange wird der Zuschusstopf sich nicht reichen“, so Dr. Martin Schairer, Regierungsvizepräsident Kreuzberger sowie Obermeister Klaus-Dieter Schaal.
Hinweis für die Pressevertreter:
Für Rückfragen stehen Ihnen als Ansprechpartner auch zur Verfügung
- Dr. Peter Zaar vom Regierungspräsidium Stuttgart, unter der Telefonnummer 0711/904-10002
- Klaus-Dieter Schaal von der Kfz-Innung unter
0711/78239910
Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr gestiegen
Im Kreis Böblingen läuft die Pkw-Konjunktur besser als zur Zeit der Abwrackprämie
„Deutscher Automarkt bricht im Mai massiv ein“, heißt die Mel-dung aus Berlin. „Die Zahl der Pkw-Zulassungen ist um 2,7 Pro-zent gestiegen“, heißt die Nachricht aus dem Kreis Böblingen. Statt eines Einbruches von 35,1 Prozent wie im Bundesdurch-schnitt meldet die Zulassungsstelle Zuwachs bei den Zulassun-gen. Es kommt noch besser: Die zweite gute Nachricht ist, „dass der Gebrauchtwagenmarkt als stabilisierender Faktor Fahrt aufnimmt. Hier gab’ es ein deutliches Plus von 8,2 Pro-zent bei den Verkäufen“, sagt Thomas Höfle von der Kraftfahr-zeuginnung Region Stuttgart.
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Im Mai wurden laut Zulassungsstelle des Landratsamtes Böb-lingen 2.942 neue Pkw zugelassen.
Das ist ein Plus von 78 Fahrzeugen und damit ein Zuwachs von 2,7 Prozent, verglichen mit dem Vorjahresmonat. „Eine ausgesprochen positive Ent-wicklung sowohl für die Autohäuser als auch die hiesigen Her-steller“, sagt Thomas Höfle, Kreisvorsitzender Kfz-Innung Regi-on Stuttgart, dazu. „Wir haben hier allerdings zwei Sonderent-wicklungen. Zum einen belebt sich der Markt beim heimischen Hersteller, der auch Fahrzeuge selber zulässt. Zum anderen steigt in den Autohäusern auch die Nachfrage nach Fahrzeu-gen, die durch die kommende Verschärfung der Umweltzone Stuttgart ausgelöst wird. Im Moment lassen sich Fahrzeuge mit roter Plakette noch zu guten Bedingungen in Zahlung geben, weil es außerhalb der Umweltzonen noch einen Markt dafür gibt. Allerdings wird auch dort die Nachfrage wird immer gerin-ger.“
Der Gebrauchtwagenmarkt im Kreis Böblingen läuft gut: Inner-halb der Besitzumschreibungen, die die Zulassungsstelle regist-riert hat, sind im Mai 2.443 auf einen Besitzerwechsel zurückzu-führen, bei dem ein Kauf der Grund für die Zulassung sein dürf-te (nicht berücksichtigt sind dabei beispielsweise reine Wohn-ortwechsel). Damit stieg die Zahl der Umschreibungen um 186 oder rund 8,2 Prozent.
Trotzdem ist es weiterhin so, dass Werkstattgeschäft und Ge-brauchtwagen die wirtschaftliche Existenz der Kfz-Betriebe si-chern: „Im Neuwagenbereich ist es oberstes Ziel, mit den von den Hersteller vorgegebenen Preisen Betriebs- und Personal-kosten einzuspielen. Im Moment kann es sich kein Betrieb mehr leisten, hier drauf zu zahlen.“ Im Gebrauchtwagenbereich hel-fen den Betrieben vor allem die hochwertigen Gebrauchtwagen: „Junge Gebrauchte“ machen laut Kraftfahrtbundesamt inzwi-schen 12,5 Prozent der Zulassungen in diesem Bereich aus.
Zusätzliches Geschäft verspricht sich die Innung durch die kommende Verschärfung der Umweltzone in Stuttgart: „Wer jetzt noch einen Diesel mit roter Plakette fährt und in Stuttgart wohnt, sollte sich schnellstens um Nachrüstung oder ein Ersatz-fahrzeug kümmern.“ Denn auch hier gilt; „je näher der Tag X mit dem Fahrverbot rückt, desto größer wird die Nachfrage wer-den.“ Und der „junge Gebrauchte“ kann da durchaus eine Alter-native zur Nachrüstung eines schon betagteren Modells sein. Zur Vorsicht rät die Innung dabei allen, die sich auf dem priva-ten Gebrauchtwagenmarkt umschauen: „Auch die gelbe Plaket-te sichert nur noch bis 2012 die freie Fahrt in die und in der Stadt Stuttgart – das sind nur noch ein paar Monate. Wir raten generell dazu, nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette zu kaufen.“
Neuzulassungen gesunken, aber besser als im April
Kfz-Betriebe kommen dank Werkstatt und Gebrauchtwagen über die Runden
„Deutscher Automarkt bricht im Mai massiv ein“, heißt die Mel-dung aus Berlin. „Uns geht es im Kreis Esslingen etwas besser als dem Durchschnitt“, heißt die Meldung aus Esslingen. Die Zahl der Neuzulassungen bei den Pkw ist um 31,2 Prozent zu-rückgegangen, das ist nicht ganz soviel wie der Bundesdurch-schnitt von 35,1 Prozent. Die gute Nachricht ist, „dass der Ge-brauchtwagenmarkt als stabilisierender Faktor Fahrt aufnimmt. Hier gab’ es ein deutliches Plus von 13,1 Prozent bei den Ver-käufen“, sagt Mandy Petermann-Wörz, Bezirksvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart.
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Im Mai wurden laut Landratsamt Esslingen 1.895 neue Pkw zugelassen.
Das ist ein Minus 859 Fahrzeugen und damit von 31,2 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. „Der Wegfall der Abwrackprämie schlägt jetzt voll durch“, sagt Mandy Petermann-Wörz, Bezirksvorsitzende der Innung. Dazu kommt, dass sich die Firmen noch immer mit dem Kauf von Firmenfahrzeugen zurückhalten.
Hoffnung macht der Gebrauchtwagenmarkt: Innerhalb der Be-sitzumschreibungen, die das Landratsamt registriert, sind 3.344 auf einen Besitzerwechsel zurückzuführen, bei dem ein Kauf der Grund für die Zulassung sein dürfte (nicht berücksichtigt sind dabei beispielsweise reine Wohnortwechsel). Hier stieg die Zahl der Umschreibungen um 388 oder rund 13,1 Prozent. Damit ist es weiterhin so, dass Werkstattgeschäft und Gebrauchtwagen die wirtschaftliche Existenz der Kfz-Betriebe sichern: „Im Neuwagenbereich ist es oberstes Ziel, mit den von den Herstel-ler vorgegebenen Preisen Betriebs- und Personalkosten einzu-spielen. Im Moment kann es sich kein Betrieb mehr leisten, hier drauf zu zahlen.“
Im Gebrauchtwagenbereich helfen den Betrieben vor allem die hochwertigen Gebrauchtwagen: „Junge Gebrauchte“ machen laut Kraftfahrtbundesamt inzwischen 12,5 Prozent der Zulas-sungen in diesem Bereich aus. Zusätzliches Geschäft verspricht sich die Innung durch die kommende Verschärfung der Umweltzone in Stuttgart: „Wer jetzt noch einen Diesel mit roter Plakette fährt und darauf angewiesen ist, mit dem Auto nach Stuttgart zu fahren, sollte sich schnellstens um Nachrüstung oder ein Ersatzfahrzeug kümmern.“ Denn auch hier gilt; „je näher der Tag X mit dem Fahrverbot rückt, desto größer wird die Nachfrage werden.“ Und der „junge Gebrauchte“ kann da durchaus eine Alternative zur Nachrüstung eines schon betagteren Modells sein.
Neuzulassungen gesunken, aber besser als im April
Kfz-Betriebe kommen dank Werkstatt und Gebrauchtwagen über die Runden
„Deutscher Automarkt bricht im Mai massiv ein“, heißt die Meldung aus Berlin. „Uns geht es im Rems-Murr-Kreis auch nicht als dem Durchschnitt“, heißt die Meldung aus Waiblingen. Die Zahl der Neuzulassungen bei den Pkw ist um 35 Prozent zurückgegangen, das ist fast soviel wie der Bundes-durchschnitt von 35,1 Prozent. Die gute Nachricht ist, „dass der Gebrauchtwagenmarkt als stabilisierender Faktor Fahrt aufnimmt. Hier gab’ es ein deutliches Plus von 19,1 Prozent bei den Verkäufen“, sagt Michael Mayer, Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung im Rems-Murr-Kreis.
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Im Mai wurden laut Landratsamt Waiblingen 1.337 neue Pkw zugelassen.
Das ist ein Minus 719 Fahrzeugen und damit von 35 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. „Der Wegfall der Abwrackprämie schlägt jetzt voll durch“, sagt Michael Mayer, Pressesprecher der Innung. Dazu kommt, dass sich die Firmen noch immer mit dem Kauf von Firmenfahrzeugen zurückhalten.
Hoffnung macht der Gebrauchtwagenmarkt: Innerhalb der Besitzumschreibungen, die das Landratsamt registriert, sind 2.820 auf einen Besitzerwechsel zurückzuführen, bei dem ein Kauf der Grund für die Zulassung sein dürfte (nicht berück-sichtigt sind dabei beispielsweise reine Wohnortwechsel). Hier stieg die Zahl der Umschreibungen um 453 oder rund 19,1 Prozent. Damit ist es weiterhin so, dass Werkstattgeschäft und Gebrauchtwagen die wirtschaftliche Existenz der Kfz-Betriebe sichern: „Im Neuwagenbereich ist es oberstes Ziel, mit den von den Hersteller vorgegebenen Preisen Betriebs- und Personalkosten einzuspielen. Im Moment kann es sich kein Betrieb mehr leisten, hier drauf zu zahlen.“
Im Gebrauchtwagenbereich helfen den Betrieben vor allem die hochwertigen Gebrauchtwagen: „Junge Gebrauchte“ ma-chen laut Kraftfahrtbundesamt inzwischen 12,5 Prozent der Zulassungen in diesem Bereich aus. Zusätzliches Geschäft verspricht sich die Innung durch die kommende Verschärfung der Umweltzone in Stuttgart: „Wer jetzt noch einen Diesel mit roter Plakette fährt und darauf angewiesen ist, mit dem Auto nach Stuttgart zu fahren, sollte sich schnellstens um Nachrüs-tung oder ein Ersatzfahrzeug kümmern.“ Denn auch hier gilt; „je näher der Tag X mit dem Fahrverbot rückt, desto größer wird die Nachfrage werden.“ Und der „junge Gebrauchte“ kann da durchaus eine Alternative zur Nachrüstung eines schon betagteren Modells sein.
Neuzulassungen gesunken, aber besser als im April
Kfz-Betriebe kommen dank Werkstatt und Gebrauchtwagen über die Runden
„Deutscher Automarkt bricht im Mai massiv ein“, heißt die Meldung aus Berlin. „Uns hat es noch etwas schlimmer erwischt als den Durchschnitt“, heißt die Meldung aus Ludwigsburg Die Zahl der Neuzulassungen bei den Pkw ist um 42 Prozent zurückgegangen, das ist mehr als der Bundes-durchschnitt von 35,1 Prozent. Die gute Nachricht ist, „dass der Gebrauchtwagenmarkt als stabilisierender Faktor Fahrt aufnimmt. Hier gab’ es ein deutliches Plus von 14,8 Prozent bei den Verkäufen.“
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Im Mai wurden laut Landratsamt Ludwigsburg 1.505 neue Pkw zugelassen.
Das ist ein Minus 1.090 Fahrzeugen und damit von 42 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. „Der Wegfall der Abwrackprämie schlägt jetzt voll durch“, sagt Torsten Treiber. Dazu kommt, dass sich die Firmen noch immer mit dem Kauf von Firmenfahrzeugen zurückhal-ten.
Hoffnung macht der Gebrauchtwagenmarkt: Innerhalb der Besitzumschreibungen, die das Landratsamt registriert, sind 3.452 auf einen Besitzerwechsel zurückzuführen, bei dem ein Kauf der Grund für die Zulassung sein dürfte (nicht berücksichtigt sind dabei beispielsweise reine Wohnortwechsel). Hier stieg die Zahl der Umschreibungen um 445 oder rund 14,8 Prozent. Damit ist es weiterhin so, dass Werk-stattgeschäft und Gebrauchtwagen die wirtschaftliche Exis-tenz der Kfz-Betriebe sichern: „Im Neuwagenbereich ist es oberstes Ziel, mit den von den Hersteller vorgegebenen Preisen Betriebs- und Personalkosten einzuspielen. Im Moment kann es sich kein Betrieb mehr leisten, hier drauf zu zahlen.“
Im Gebrauchtwagenbereich helfen den Betrieben vor allem die hochwertigen Gebrauchtwagen: „Junge Gebrauchte“ machen laut Kraftfahrtbundesamt inzwischen 12,5 Prozent der Zulassungen in diesem Bereich aus. Zusätzliches Geschäft verspricht sich die Innung durch die kommende Ver-schärfung der Umweltzone in Stuttgart: „Wer jetzt noch ei-nen Diesel mit roter Plakette fährt und darauf angewiesen ist, mit dem Auto nach Stuttgart zu fahren, sollte sich schnellstens um Nachrüstung oder ein Ersatzfahrzeug kümmern.“ Denn auch hier gilt; „je näher der Tag X mit dem Fahrverbot rückt, desto größer wird die Nachfrage werden.“ Und der „junge Gebrauchte“ kann da durchaus eine Alternative zur Nachrüstung eines schon betagteren Modells sein.
Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr gestiegen
In Stuttgart läuft die Pkw-Konjunktur besser als zur Zeit der Abwrackprämie
„Deutscher Automarkt bricht im Mai massiv ein“, heißt die Meldung aus Berlin. „Die Zahl der Pkw-Zulassungen ist um 8,6 Prozent gestiegen“, heißt die Nachricht aus Stuttgart. Statt eines Einbruches von 35,1 Prozent wie im Bundesdurchschnitt meldet die Zulassungsstelle Zuwachs bei den Zulassungen. Der Wermutstropfen ist, dass der Gebrauchtwagenmarkt wieder leicht schwächelt, sagt Bernhard Schäufele von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „Minus 3,2 Prozent, da hätten wir uns nach den letzten beiden guten Monaten weiteren Zuwachs gewünscht.“
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Im Mai wurden laut Zulassungsstelle 3.496 neue Pkw zugelassen.
Das ist ein Plus von 278 Fahrzeugen und damit ein Zuwachs von 8,6 Prozent, verglichen mit dem Vorjahresmonat. „Eine ausgesprochen positive Entwicklung sowohl für die Autohäuser als auch die hiesigen Hersteller“, sagt Bernhard Schäufele, Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, dazu. „Wir haben hier allerdings zwei Sonderentwicklungen. Zum einen belebt sich der Markt bei den heimischen Herstellern, die auch Fahrzeuge selber zulassen. Zum anderen steigt in den Autohäusern auch die Nachfrage nach Fahrzeugen, die durch die kommende Verschärfung der Umweltzone ausgelöst wird. Im Moment lassen sich Fahrzeuge mit roter Plakette noch zu guten Bedingungen in Zahlung geben, weil es außerhalb der Umweltzonen noch einen Markt dafür gibt. Allerdings wird auch dort die Nachfrage wird immer geringer.“
Der Gebrauchtwagenmarkt ist deshalb in Stuttgart auch von besonderer Empfindlichkeit: Innerhalb der Besitzumschreibungen, die die Zulassungsstelle registriert hat, sind im Mai 3.584 auf einen Besitzerwechsel zurückzuführen, bei dem ein Kauf der Grund für die Zulassung sein dürfte (nicht berücksichtigt sind dabei beispielsweise reine Wohnortwechsel). Damit sank die Zahl der Umschreibungen um 118 oder rund 3,2 Prozent.
Trotzdem ist es weiterhin so, dass Werkstattgeschäft und Gebrauchtwagen die wirtschaftliche Existenz der Kfz-Betriebe sichern: „Im Neuwagenbereich ist es oberstes Ziel, mit den von den Hersteller vorgegebenen Preisen Betriebs- und Personalkosten einzuspielen. Im Moment kann es sich kein Betrieb mehr leisten, hier drauf zu zahlen.“ Im Gebrauchtwagenbereich helfen den Betrieben vor allem die hochwertigen Gebrauchtwagen: „Junge Gebrauchte“ machen laut Kraftfahrtbundesamt inzwischen 12,5 Prozent der Zulassungen in diesem Bereich aus.
Zusätzliches Geschäft verspricht sich die Innung durch die kommende Verschärfung der Umweltzone in Stuttgart: „Wer jetzt noch einen Diesel mit roter Plakette fährt und in Stuttgart wohnt, sollte sich schnellstens um Nachrüstung oder ein Ersatzfahrzeug kümmern.“ Denn auch hier gilt; „je näher der Tag X mit dem Fahrverbot rückt, desto größer wird die Nachfrage werden.“ Und der „junge Gebrauchte“ kann da durchaus eine Alternative zur Nachrüstung eines schon betagteren Modells sein. Zur Vorsicht rät die Innung dabei allen, die sich auf dem privaten Gebrauchtwagenmarkt umschauen: „Auch die gelbe Plakette sichert nur noch bis 2012 die freie Fahrt in die und in der Stadt – das sind nur noch ein paar Monate. Wir raten generell dazu, nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette zu kaufen.“
5-Tage-Girls’Day-Aktion von Stuttgarter Wochenblatt, Kfz-Innung und Schwabengarage
Mädels und Motoren – mit dieser Mischung lässt sich Karriere machen
Muss eine junge Frau, die eine Führungsposition erreichen will, ausgerechnet Kraftfahrzeugmechatronikerin in der Auswahl haben? „Unbedingt“, sagen Michael Ziegler, Vorstand der Schwabengarage, und Klaus-Dieter Schaal, Obermeister der Kraftfahrzeuginnung: „Die Karrierechancen sind gewaltig.“ Realschule oder Abitur, dann Berufskolleg, Studium und Autohauskarriere wäre nur eine mögliche Variante. Meisterin zu werden und eine Werkstatt zu leiten eine andere. Was geht und wie es geht, können 75 Mädchen vom 7. bis 11. Juni im Rahmen von fünf Informationstagen jeweils von 9 bis etwa 15 Uhr sehen, die das Stuttgarter Wochenblatt zusammen mit der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart und der Schwabengarage anbietet. Anmeldungen unter Telefon 0711 2803-2500.
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Mädels und Motoren, 1978 als die ersten Mädchen eine Lehre als Kraftfahrzeugmechanikerinnen anfingen, war das etwas Besonderes.
30 Jahre später ist es aber immer noch immer keine Selbstverständlichkeit. Dabei hat sich das Berufsbild in den letzten Jahrzehnten gewaltig gewandelt. Was schon der Name belegt, heute heißt der Beruf Kraftfahrzeugmechatronikerin, denn die Elektronik ist auf dem Vormarsch.
Statt Muskelschmalz ist Hirn gefragt: „Die Fahrzeuge enthalten immer mehr elektronische Bauteile, die verstanden werden müssen“, sagt Klaus-Dieter Schaal. „Zusammenhänge erfassen zu können ist wichtig.“ Mädchen können das und noch viel mehr: „Sie sind kommunikativ“, sprich, sie können Kunden erklären, was am Auto gemacht wurde. „Frauen und Technik“, der beliebte Stoßseufzer der Männer, hält dem Praxistest nicht stand: „Die Schwabengarage war schon immer Vorreiter“, sagt Michael Ziegler, „wir bilden seit über 30 Jahren Mädchen aus und haben nur beste Erfahrungen gemacht.“
Die neuen Zeiten in der Autowerkstatt steigern den Bedarf nach Menschen, die mit Diagnosegeräten, elektronischen Bauteilen und Bordcomputern umgehen können. „Klar muss auch mal ein Motor ausgebaut werden, aber dafür gibt es Hilfsmittel“, sagt Klaus-Dieter Schaal. Körperlich sind heute sportliche junge Männer wie junge Frauen dem Beruf gleichermaßen gewachsen: „Wer auf Inlinern oder dem Surfbrett klarkommt, kommt auch in der Werkstatt klar.“
Entscheidend ist die Qualifikation, die sie aus der Schule mitbringen und „der Wille voranzukommen“, sagt Michael Ziegler: 73 junge Frauen hat die Schwabengarage seit 1979 in Autoberufen ausgebildet. Zwei Auszubildende sind es aktuell in Stuttgart.
Zwei von 77 Azubis insgesamt, ist das nicht ein bisschen wenig? „Natürlich“, sagt Michael Ziegler, „deswegen wollen wir ja mit dieser gemeinsamen Aktion von Stuttgarter Wochenblatt und Kraftfahrzeuginnung bei den Schülerinnen erreichen, dass sie nicht immer nur an die typischen Frauenberufe denken. Das Autohaus ist eine echte Chance – die Mädchen müssen sie nur ergreifen.“
353 Mechaniker und Mechatroniker, Meister, Serviceberater und mehr hat die Schwabengarage derzeit, elf sind Frauen. Da ist viel Platz für weiblichen Nachwuchs: „In den nächsten Jahren gehen viele Männer in Rente.“ Doch da ist ja nicht nur die Schwabengarage allein: „Mit der Frey-Gruppe sind allein rund 70 eigene Standorte verbunden, bundesweit bedienen wir über 1.000 Fordhändler.“ Und da ist ja nicht nur die Frey-Gruppe allein: „Die Kfz-Branche zählt bundesweit über 38.000 Betriebe und 450.000 Beschäftigte und ist immer noch eine absolute Zukunftsbranche“, sagt Klaus-Dieter Schaal. Aktuell steht das Elektroauto vor der Tür: „Eine neue Technik, die noch mehr Fachkenntnis erfordert – ideal für Frauen.“
Realschule oder Abitur, Berufskolleg, Studium, Autohauskarriere, das ist nur eine der möglichen Varianten. In der Region Stuttgart hat die Kraftfahrzeuginnung drei Berufskollegs ins Leben gerufen. Vom Berufskolleg kann es an die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe in Calw gehen. Oder an eine Fachhochschule oder an die Uni. „Bei der Bandbreite des automobilen Angebotes, der Unmenge an Teilen, Konzepten, Software steht qualifizierten Leuten eine riesige Anzahl an Möglichkeiten in Industrie und Gewerbe offen – bis hin zur eigenen Firma“, sagt Michael Ziegler. Und das Geld stimmt auch: „Unterschiede in der Bezahlung von Frauen und Männern gibt es bei uns nicht“, sagt Michael Ziegler.
Doch natürlich bilden Betriebe wie die Schwabengarage vor allem für den eigenen Bedarf aus: Doris Klässing beispielsweise hat sich nach der Ausbildung zur geprüften Serviceberaterin fortgebildet. Bei ihr geben auch Männer gerne ihr Auto ab. Zwischen dem 7. und dem 11. Juni wird das nicht gehen. Da gehört sie zu dem Team, das die Mädchen betreut, die mal praxisnah erleben möchten, wie es wäre Kraftfahrzeugmechatronikerin zu werden. Denn klar darf auch zugepackt werden, bei dieser Tour durch Service-Annahme, Lager und Werkstatt. Und in der Werkstatt stehen Caroline Schwarzer und Dina Conzelmann bereit. Die beiden lernen den Beruf gerade und haben die Berufswahl bis heute noch nicht einmal bereut.
Der Ablauf:
9:00 Uhr bis 10:00 Uhr: Begrüßung, Betriebsrundgang und Information
10:15 Uhr bis 13:15 Uhr: 240 Minuten Praxis in Werkstatt, Service-Annahme und Lager
13:15 Uhr bis 15 Uhr: Information über die Ausbildungsberufe und Karrierechancen im Kraftfahrzeuggewerbe.
Pkw-Neuzulassungen stiegen um 17,5 Prozent
Nachfrage nach Autos steigt und die Nachrüstung von Partikelfiltern kommt in Schwung
Drei Tage nach der Kritik aus Stuttgart am Berliner Schlendrian, der die Kfz-Werkstätten in Stuttgart und der Region derzeit einen Millionenumsatz kostet, Arbeitsplätze gefährdet und der Umwelt schadet, weil die Partikelfilterförderung nicht vorankommt, ist alles anders: Das Bundesumweltministerium gab jetzt bekannt, dass es ab 1. Juni möglich sein wird, wieder Anträge auf eine Förderung zu stellen. Das gilt für die Besitzer von Diesel-Pkw aber auch erstmal für Firmen, die leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen im Einsatz haben. Bernhard Schäufele, ist ganz zufrieden. Allerdings „ein bisschen Chaos wird’s trotzdem geben, denn der Juni hat nur 21 Arbeitstage, das wird eine Herausforderung für die Werkstätten, denn ab 1. Juli gilt in Stuttgart Fahrverbot für rote Plaketten.“ Dass in die Werkstätten zusätzliches Geschäft kommt, können die Betriebe gut brauchen, um ihre wirtschaftliche Lage zu stabilisieren. Die zweite gute Nachricht in diesem Zusammenhang: Auch der Gebrauchtwagenmarkt hat in Stuttgart im April überdurchschnittlich zugelegt: „Wir haben ein Plus von 11,9 Prozent.“ Und die dritte: „Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ging um 17,5 Prozent nach oben.“ Stuttgart liegt damit im Moment besser als zur Zeiten der Abwrackprämie.
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Dass die Zahl der Neuzulassungen von 2.968 im April 2009 auf jetzt 3.488 angestiegen ist, möchte Bernhard Schäufele allerdings nicht überbewerten
„Wir haben in Stuttgart die Sondersituation, dass nicht alle Pkw über die Autohäuser abgesetzt werden, sondern auch unsere beiden großen Hersteller die Statistik beeinflussen.“ Aber grundsätzlich sei dass natürlich ein „positives Signal, dass sich bei denen und bei uns die Situation stabilisiert, wenn 520 Pkw mehr zugelassen werden.“ Zum Vergleich: Bundesweit betrug das Minus im Neuwagengeschäft im April 31,7 Prozent: „Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.“
Das zweite Plus verzeichnet Stuttgart nach den Daten aus der Zulassungsstelle der Stadt im Gebrauchtwagenmarkt. Hier wurden im April 4.409 Gebraucht-Pkw auf neue Halter zugelassen. Vor einem Jahr waren es noch 3.940 gewesen. Das ist ein Plus von 11,9 Prozent. „Der Gebrauchtwagen im hilft, dass die Autohäuser einigermaßen klarkommen“, bewertet Bernhard Schäufele die Entwicklung. Stuttgart liegt dabei über Bundesdurchschnitt, wo ein Plus von 7,5 Prozent vermeldet wird.
Zusammen mit dem Werkstattgeschäft, „geht es Häusern, die richtig kalkulieren, zwar nicht super, aber die Geschäfte laufen wieder normal“. Eine Sorge betrifft deswegen auch nicht die Bilanzen am Jahresende, sondern die Liquidität bis dahin: „Eine Schlüsselstellung für die weitere Entwicklung haben nach wie vor die Banken. Ausreichende Kreditlinien sind momentan das A und O.“
Beim Werkstattgeschäft heißt die gute Nachricht, dass nach der Kritik des Kraftfahrzeuggewerbes am „Berliner Schlendrian“ das Umweltministerium aufs Gas gestiegen ist. Gestern kam die Nachricht aus dem Berliner Umweltministerium, dass Mitte Mai die für April versprochene Förderrichtlinie kommt und ab 1. Juni die Förderanträge gestellt werden können. Das Bundes-Umweltministerium versichert, dass Diesel-Pkw, in die seit Januar ein Partikelfilter eingebaut wurde, rückwirkend mit 330 Euro gefördert werden.
Keine rückwirkende Förderung gibt es bei leichten Nutzfahrzeugen, sagt das Umweltministerium, aber die wichtigere Nachricht ist, es wird jetzt definitiv eine geben: „Neu beim Förderprogramm 2010 ist, dass erstmals auch Partikelfilternachrüstungen von leichten Nutzfahrzeugen mit 330 Euro bezuschusst werden können. Gefördert wird die Nachrüstung von Nutzfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen, wie sie vor allem im innerstädtischen Lieferverkehr und dem Handwerk genutzt werden … Um die Förderung zu erhalten, müssen Nutzfahrzeuge vor dem 17. Dezember 2009 erstmals zugelassen worden sein und die Nachrüstung darf erst nach Inkrafttreten der Förderrichtlinie erfolgen.“
Die Voraussage, dass es da ein bisschen chaotisch werden könnte, hält Bernhard Schäufele deswegen aufrecht: „Da ab 1. Juli in Stuttgart Fahrverbot für Fahrzeuge mit roter Plakette herrscht und die Förderung für Nutzfahrzeuge ab 1. Juni gilt, kann es bei bestimmten Filtern knapp werden. Wir haben für die Nachrüstung von ein paar tausend Autos dann nur 21 Arbeitstage. Ich kann nur raten, die Filter jetzt wenigstens schon vorzubestellen.“
Für April versprochene Förderrichtlinie immer noch nicht fertig
Berlin blockiert Partikelfilternachrüstung und Luftreinhaltung durch Nichtstun
Berliner Schlendrian kostet die Kfz-Werkstätten in Stuttgart und der Region derzeit einen Millionenumsatz, gefährdet Arbeitsplätze, schadet der Umwelt und wird im Juni für Chaos sorgen: „Wir hätten seit Januar mehrere tausend Partikelfilter nachrüsten können“, ärgert sich Bernhard Schäufele, Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, „wir können es nicht, weil die in Berlin es nicht schaffen, die Förderrichtlinie fertig zu bekommen“. Für spätestens April war die Förderrichtlinie versprochen. Jetzt kam die Nachricht aus Berlin, dass es damit nichts wird. Seit heute ist es auch auf der Internetseite der BAFA ganz offiziell: „Mit einer Veröffentlichung ist im Mai / Juni 2010 zu rechnen.“ Bernhard Schäufele: „Am 1. Juli beginnt in Stuttgart das Fahrverbot für Fahrzeuge mit roter Plakette.“ Dass sich am Verbot nichts ändert, wurde am Freitag im baden-württembergischen Umweltministerium von Pressesprecher Rainer Gessler bestätigt. Das trifft besonders die Handwerker und Firmen aus der Region. Die neue Richtlinie sollte auch regeln, welchen Zuschuss sie für die Nachrüstung ihrer Fahrzeuge bekommen. Für Bernhard Schäufele ist klar: „Die werden alle Ausnahmegenehmigungen brauchen.“
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Ohne Förderrichtlinie, keine Nachrüstung, so sieht es im Moment aus.
Denn nur mit Richtlinie kann der Kunde sicher sein, dass er wirklich auch einen Zuschuss für die Nachrüstung bekommt und in welcher Höhe. Originalton BAFA: „Wie die konkreten Fördermodalitäten letztendlich aussehen und welche Fördervoraussetzungen ein Fahrzeug erfüllen muss, hängt von der zugehörigen Förderrichtlinie ab, die die Bundesregierung derzeit ausarbeitet.“
Dass die Bundesregierung ihre Arbeit nicht macht, wird auch im Landesumweltministerium bestätigt: „Wir hoffen auf ein baldiges Ergebnis“, sagt Pressesprecher Rainer Gessler. Die Folge des Versäumnisses: „Bei mir liegen die Partikelfilter im Lager und ich muß dauernd Kunden vertrösten“, sagt Bernhard Schäufele. Denn Nachrüstungswillige gibt es genug: „Ich habe rund 50 auf der Warteliste und andere Betriebe noch viel mehr.“ Aber alle wollen erst nachrüsten, wenn sie wissen, was Berlin macht: „Das Vertrauen in die Regierung ist momentan nicht sehr hoch.“
Bernhard Schäufele schätzt das auf Eis liegende Auftragsvolumen allein in der Region Stuttgart, Privatleute und Firmen zusammengenommen, auf mehrere tausend Partikelfilter. „Wir sprechen da, von einer unnötigen Belastung mit krebserregenden Dieselpartikeln, die nur darauf zurückzuführen ist, dass Papier nicht rechtzeitig beschrieben wird.“ Aber auch von „einem Umsatz von schätzungsweise 1,5 bis zwei Millionen Euro, vor allem aber von Arbeitsplätzen in den Werkstätten, die diese Aufträge gut hätten brauchen können, um ihre Beschäftigten zu halten.“
Vor allem hätten die Aufträge in den letzten 80 Arbeitstagen kontinuierlich abgearbeitet werden können. Weil die Koalition aber in 80 Tagen keine Förderrichtlinie zustande brachte, bleiben am Ende vielleicht noch 20 Tage oder weniger oder gar keiner, um diese Arbeit zu erledigen. „Wenn es jetzt offiziell heißt, dass es auch Juni werden kann, dann schätze ich nach den bisherigen Erfahrungen, dass es auch Juni wird.“
Beim Landes-Umweltministerium heißt der Rat, trotz der fehlenden Richtlinie jetzt nachzurüsten, „wir gehen davon aus, dass es die Förderung auch nachträglich gibt“, sagt Rainer Gessler. Die Sache hat allerdings mehrere Haken: Erstens, rechtsverbindlich ist diese Aussage nicht: Zweitens, keiner weiß, wie lange die auf 26 Millionen Euro reduzierten Fördermittel überhaupt reichen. Und drittens, Firmen können überhaupt nicht kalkulieren, ob sie jetzt 330 Euro oder 600 Euro, wie von baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbe und der Handwerkskammer gefordert, bekommen. Je nach Verteilung könnten dann insgesamt zwischen 43.000 und 78.000 Fahrzeuge bundesweit gefördert werden.
Sicher ist allerdings, dass der Start des Fahrverbotes für Fahrzeuge mit roter Plakette in der Umweltzone Stuttgart nicht verschoben wird, Bundesregierung hin oder her. Rechtlich macht die fehlende Förderrichtlinie da aus Sicht des Umweltministeriums keine Probleme. In der Praxis, so Bernhard Schäufele, „sollten alle betroffenen Betriebe, bei denen das für die wirtschaftliche Existenz wichtig ist, jetzt anfangen, sicherheitshalber Ausnahmegenehmigungen zu beantragen. Unsere Werkstätten werden zwar sicher tun, was in ihrer Macht steht. Aber jetzt kann keiner mehr garantieren, dass alle Fahrzeuge auch wirklich rechtzeitig nachgerüstet werden können.“
Kraftfahrzeuggewerbe und Handwerk sind sich einig
330 Euro Nachrüstungsprämie für Privat-Pkw und 600 Euro für Diesel-Nutzfahrzeuge müssen rasch kommen
Handwerksbetriebe und Firmen sollen für die Nachrüstung leichter Diesel-Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen mit Partikelfiltern 600 Euro Zuschuss bekommen. Das fordern die Präsidenten des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, Dr. Harry Brambach, der Handwerkskammer Region Stuttgart, Rainer Reichhold, sowie der Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, Klaus-Dieter Schaal, in einer gemeinsamen Presseerklärung. Bei Privat-Pkw soll es bei 330 Euro bleiben. Vor allem aber solle die Regierung endlich die Förderrichtlinie für die Partikelfilternachrüstung verabschieden. Denn am 1. Juli ist in Stuttgart Schluss mit freier Fahrt für rote Plaketten, „den Dieselbesitzern und uns läuft die Zeit weg“, sagt Bernhard Schäufele, Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart.
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Wer einen Partikelfilter nachrüsten lassen will, hat derzeit schlechte Karten
„Das BAFA bittet die Interessenten noch um etwas Geduld“, steht auf der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/index.html) zum Thema Dieselpartikelfilternachrüstung zu lesen. Die neuen Förderrichtlinien fehlen seit Jahresanfang, nur wer bis 31. Dezember einen Filter einbauen ließ, wurde bezuschusst. Und weil die Förderrichtlinien für die Dieselnachrüstung fehlen, fehlen auch die Kunden in den Werkstätten, die sich einen Partikelfilter einbauen lassen. Denn ohne Förderrichtlinien weiß keiner, wie hoch der Zuschuss ist und wer gefördert wird.
Kraftfahrzeuggewerbe und Handwerksammer haben sich deshalb zu einem gemeinsamen Vorstoß entschlossen, denn allein in Stuttgart sind derzeit noch rund 4.600 Pkw und über 1.700 Nutzfahrzeuge mit roter Plakette gemeldet. Von letzteren sollen leichte Diesel-Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen in die Förderung aufgenommen werden.
Da liegt ein Knackpunkt für die Verzögerung, denn es steht weniger Geld bereit als ursprünglich versprochen, wie es aus Berlin heißt. Die Esslinger FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny bestätigt, dass statt 66 Millionen Euro im Jahr 2010 tatsächlich „ca. 55 Mio. Euro für die Nachrüstung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit Rußpartikelfiltern bereitstehen“. Der Grund dafür ist, dass im Jahr 2009 weniger Fördermittel übrig blieben, die dem Jahr 2010 zugeschlagen werden konnten und im „Rahmen der Haushaltsverhandlungen zwischen FDP und CDU/CSU der 2010er-Haushaltsansatz dann seitens CDU/CSU-Fraktion von 36 auf 26 Millionen Euro gekürzt“ und durch die Koalition dann so beschlossen wurde.
Die Präsidenten des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, Dr. Harry Brambach, der Handwerkskammer Region Stuttgart, Rainer Reichhold, sowie der Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, Klaus-Dieter Schaal, wollen aber jetzt gar nicht an der Einsparung herumkritteln: „Wichtig ist, dass das zur Verfügung stehende Geld schnell für Privatleute und Betriebe freigegeben wird.“
Dass die Förderung für Privat-Pkw 330 Euro betragen soll, ist derzeit bei den Gesprächen über die Förderrichtlinie unbestritten. Diskutiert wird über die Förderung für Nutzfahrzeuge. Judith Skudelny: „Während sich das Bundesumweltministerium auch hier für 330 Euro pro Fahrzeug aussprach, hatte die FDP sich aufgrund der sehr viel höheren Nachrüstungskosten bei Nutzfahrzeugen (mehr als 1.000 Euro) für einen deutlich höheren Zuschuss von 500 bis 600 Euro pro Fahrzeug ausgesprochen. Dies würde zwangsläufig bedeuten, dass dann insgesamt weniger Nutzfahrzeuge in den Genuss der Förderung kommen können.“
Dass weniger Fahrzeuge gefördert werden, wenn der Zuschuss höher ist, damit könnten die Vertreter des Kraftfahrzeuggewerbes und des Handwerkes aber gut leben: „330 Euro für Pkw und 600 Euro für leichte Nutzfahrzeuge wäre aus unserer Sicht die ideale Lösung, vor allem dann, wenn die Förderrichtlinie schnell kommt.“ Da die Mittel nach dem Windhundverfahren vergeben werden, hätten es die Stuttgarter und ihre Nachbarn in der Region ja selber in der Hand, sich das Geld vom Staat zu sichern. Allerdings sollte die Förderung dann auch rückwirkend zum Jahresanfang gelten: „Die Leute, die zum Nachrüsten in die Werkstatt kamen, haben sich auf das Wort der Bundesregierung verlassen.“
Wie viele Dieselfahrzeuge in den Kreisen
Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Stuttgart einen Parikelfilter haben oder brauchen
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Rems-Murr-Kreis: Zulassungen zogen gegenüber Februar an
Der Frühling trieb Zulassungszahlen hoch – aber nicht hoch genug
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Zulassungszahlen März 2010 Kreis Rems-Murr
„Der März ist der Monat der Autokäufer. Wir hoffen, dass der Frühling wieder mehr Autokäufe bringt“, hieß die Parole bei den Autohäusern in der Region. Im Rems-Murr-Kreis hat sich diese Hoffnung erfüllt. Verglichen mit Februar zog das Geschäft in den Autohäusern deutlich an, sagt Michael Mayer, Pressesprecher der Kreisgruppe der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: Nach den Zulassungszahlen, die jetzt das Landratsamt meldet, wuchsen die Pkw-Neuzulassungen um 54,7 Prozent. An die Zahlen des Umweltprämien-März 2009 reichen sie aber trotzdem nicht heran: „Gegenüber März 2009 sind es 750 Zulassungen weniger, gegenüber Februar 2010 sind es 485 mehr“, sagt Michael Mayer.
Beim Blick auf die Entwicklung in den Autohäusern kommt es auf die Perspektive an. Die Betriebe im Rems-Murr-Kreis sind im Jahresvergleich schlechter weggekommen als die Kollegen im Bundesdurchschnitt: „Minus 26,6 Prozent“, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt für den März. Im Rems-Murr-Kreis beträgt das Minus 30,5 Prozent. Januar 734, Februar 887, März 1.372, zusammengezählt wurden damit im ersten Quartal 2.993 neue Pkw verkauft (Vorjahr 4.345). Das Minus von 1.332 Neuzulassungen entspricht einem Rückgang um 30,8 Prozent und ist auch deutlich mehr als der Bundesdurchschnitt mit 22,6 Prozent.
Trotzdem bewertet Michael Mayer es als positives Zeichen, dass „wir jetzt im dritten Monat hintereinander auch ohne Umweltprämie im Jahresvergleich wachsende Zulassungszahlen haben, auch wenn die Vorjahreszahlen nicht erreicht werden.“ Positiv in der Entwicklung aus Sicht der Autohäuser ist laut Michael Mayer, dass „die starke Zurückhaltung einiger Marken im Bereich von Tageszulassungen, Werkswagen oder Lieferungen an Vermieter erste Wirkung zeigten.“ So ließen sich „plötzlich hochwertige Fahrzeuge und auch höher motorisierte Modelle deutlich teurer verkaufen als vor Wochen, da das Angebot gegenüber der Nachfrage steigt.“ Dazu flössen auch wieder Fahrzeuge ins Ausland ab, wodurch der Markt kleiner werde.
Und „erfreulich ist“, so Michael Mayer, „dass im März der Gebrauchtwagenmarkt im Rems-Murr-Kreis gewachsen ist.“ Der Zuwachs bei den Besitzumschreibungen liegt bei 7,1 Prozent: 3.325 statt 3.106 Gebraucht-Pkw, das sind 219 mehr als im Vorjahr. In dieser Zahl sind dabei gewerbliche wie auch die Privatverkäufe enthalten.
Dabei zeigen die aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes auch, dass die Innung in ihrer Sorge recht hatte, dass der der Privatkundenmarkt allein nicht ausreichend Schwung bringen kann. Bundsweit gilt laut KBA-Pressemitteilung, „der Privatanteil ging stark zurück, die meisten Pkw-Neuzulassungen waren im ersten Quartal gewerblich (57,8 Prozent)“.
Wie der Wert im Rems-Murr-Kreis liegt, ist im Moment noch nicht ausgewertet. Sicher ist aber, dass es in der Region Stuttgart einen zusätzlichen Faktor gibt, der den Markt belebt: „Autos mit roter Plakette werden mit dem Fahrverbot in der Umweltzone Stuttgart ab Juli garantiert fast unverkäuflich“, so Michael Mayer, „wer so ein Fahrzeug durch ein neues oder Gebrauchtes ersetzen will, sollte sich beeilen.“
Nur das blaue Meisterschild der Innung gibt Sicherheit
Die 1000-Euro-Frage an den Kfz-Betrieb: Sind Sie in der Innung?
Es gibt eine Frage, die kann im Ernstfall schon mal tausend Euro oder sogar mehr wert sein. Diese 1000-Euro-Frage heißt, „sind Sie Mitglied der Kraftfahrzeuginnung?“. Denn die Innung nimmt nicht jeden, sondern nur Betriebe, die sich im Streitfall mit dem Kunden dem Spruch einer Schiedsstelle unterwerfen. „Das gilt für die Werkstatt wie für den Gebrauchtwagenverkauf“, sagt Torsten Treiber, stellvertretender Obermeister und Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Und wenn es da Diskussionen gibt, dann kann es schnell mal um vierstellige Beträge gehen. Meistens ist es für den Kunden aber gar nicht notwendig, die Frage zu stellen. „Es genügt auf das blaue Meisterschild zu achten, denn nur Innungsbetriebe dürfen dieses Schild führen.“
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Das Meisterschild ist ein Qualitätssiegel und deswegen nur Innungsmitgliedern vorbehalten
„Wir achten da sehr streng darauf“, sagt Torsten Treiber, „schwarze Schafe sind bei uns unerwünscht“. Die Markenbetriebe und Fachwerkstätten haben einen Ruf zu verteidigen: „Wir wollen uns ganz bewusst gegenüber den Klitschen abgrenzen und wer das blau-weiße Meisterschild der Kraftfahrzeug-Innung an der Tür hat, der hat sich immerhin bewusst dafür entschieden, seine Arbeit im Ernstfall von Dritten überprüfen zu lassen.“
Die Dritten sitzen in der Schiedsstelle, denn diese ist als neutrales Gremium angelegt, der Innungsvertreter hat Kollegen von außerhalb, sagt Torsten Treiber: „Einer kommt von einem Automobilclub, einer ist Sachverständiger und der Vorsitzende ist ein zum Richteramt befähigter Jurist.“
Diese Schiedsstelle gibt es seit 1970 sagt Obermeister Klaus-Dieter Schaal und ist sichtlich stolz auf diese lange Zeit: „Wir stehen mit diesem einmaligen Angebot seit 40 Jahren im Dienste unserer Kunden.“ Die sind übrigens in der Regel mit dem Service in ihrer Innungswerkstatt sehr zufrieden: „Die Beschwerden, die bei der Schiedsstelle eingehen, liegen im Promillebereich und die meisten lassen sich auch im Gespräch lösen.“ Das ist das oberste Prinzip, „wir wollen Streit vermeiden und Streitpunkte rasch und ohne großen Aufwand ausräumen. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben und hier werden strittige Fälle geklärt, ohne dass jemand vor Gericht muss.“
Lossprechung der Kreishandwerkerschaft Stuttgart
Zusammenarbeit mit Personalagentur soll Flaute überbrücken
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Lossprechung Stuttgart
Die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen im Kraftfahrzeuggewerbe der Region Stuttgart sollen möglichst wenig unter der Flaute in den Autohäusern leiden: Nachdem sich abzeichnet, dass erstmals in der Geschichte des Gewerbes rund 40 Prozent der Auszubildenden, die jetzt ihre Gesellenbriefe erhalten, nicht wissen wie es weitergeht, hat die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart eine Personalagentur eingespannt. „Unser Ziel ist es, regions-, landes- und bundesweit Arbeitsplätze für unsere jungen Leute zu erschließen“, sagt Obermeister Klaus-Dieter Schaal. Die Gewerkschaft ist über dieses neue Modell der Innung informiert und interessiert, wie es funktioniert, so Klaus-Dieter Schaal: „Der IG-Metall kam es vor allem darauf an, dass es kein Leiharbeitsmodell ist und das ist es auch nicht.“ Der Obermeister rät außerdem den rund 1.000 Betrieben in der Region Stuttgart, „wenn immer möglich, Nachwuchskräfte zur Not auch in anderen Jobs zu parken. Wir werden diese in den nächsten Jahren noch dringend brauchen.“
209 Gesellinnen und Gesellen wurden am Dienstag in Stuttgart losgesprochen, die 63 Kraftfahrzeug-Mechatroniker unter ihnen, bekommen laut Kreishandwerksmeister Alexander Kotz ein im Handwerk bisher einmaliges Angebot ihrer Innung. Wer noch keine Aussicht auf Übernahme in seinem Betrieb hat, dem wird über die Innung mit weitergeholfen. Es werden „erstmals branchenspezifische Anstellungsberater angeboten“, so Alexander Kotz, der das Beispiel auch für andere Gewerke zur Nachahmung empfahl, wenn die wirtschaftliche Flaute Probleme macht.
Die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart reagiert mit dieser Initiative auf die Entwicklung der letzten Wochen. Obermeister Klaus-Dieter Schaal: „Die Umsätze in den Autohäusern sind spürbar zurückgegangen, die Werkstattauslastung lag im Januar auch nur bei um die 65 Prozent.“ In dieser Situation könnten viele Betriebe den Auszubildenden, die jetzt ihre Gesellenprüfung bestanden haben, keine verbindlichen Zusagen über die Übernahme über das erste halbe Jahr hinaus machen, in dem alle weiter beschäftigt werden. „Eigentlich müsste das Werkstattgeschäft wieder anziehen“, schätzt Michael Mayer, Pressesprecher der Kraftfahrzeug-Innung, „und es müsste auch in Sachen Nachrüstung in der Region noch einiges laufen, aber die Entwicklung lässt sich schwer vorhersagen.
Lossprechung der Kreishandwerkerschaft Rems-Murr
Kraftfahrzeuginnung hilft jungen Kfz-Gesellen eine Stelle zu finden
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Lossprechung Rems-Murr
Die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen im Kraftfahrzeuggewerbe der Region Stuttgart sollen möglichst wenig unter der Flaute in den Autohäusern leiden: Nachdem sich abzeichnet, dass erstmals in der Geschichte des Gewerbes rund 40 Prozent der Auszubildenden, die jetzt ihre Gesellenbriefe erhalten, nicht wissen wie es weitergeht, hat die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart eine Personalagentur eingespannt. „Unser Ziel ist es, regions-, landes- und bundesweit Arbeitsplätze für unsere jungen Leute zu erschließen“, sagt Obermeister Klaus-Dieter Schaal. Die Gewerkschaft ist über dieses neue Modell der Innung informiert und interessiert, wie es funktioniert, so Klaus-Dieter Schaal: „Der IG-Metall kam es vor allem darauf an, dass es kein Leiharbeitsmodell ist und das ist es auch nicht.“ Der Obermeister rät außerdem den rund 1.000 Betrieben in der Region Stuttgart, „wenn immer möglich, Nachwuchskräfte zur Not auch in anderen Jobs zu parken. Wir werden diese in den nächsten Jahren noch dringend brauchen.“
258 Gesellinnen und Gesellen wurden am Montag in Backnang losgesprochen, die 79 Kraftfahrzeug-Mechatroniker unter ihnen, bekommen laut Kreishandwerksmeister Roland Wöhr ein im Handwerk bisher einmaliges Angebot ihrer Innung. Wer noch keine Aussicht auf Übernahme in seinem Betrieb hat, dem wird über die Innung mit weitergeholfen. Es „gibt erstmals branchenspezifische Anstellungsberater“, so Klaus-Dieter Schaal.
Die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart reagiert mit dieser Initiative auf die Entwicklung der letzten Wochen. Obermeister Klaus-Dieter Schaal: „Die Umsätze in den Autohäusern sind spürbar zurückgegangen, die Werkstattauslastung lag im Januar auch nur bei um die 65 Prozent.“ In dieser Situation könnten viele Betriebe den Auszubildenden, die jetzt ihre Gesellenprüfung bestanden haben, keine verbindlichen Zusagen über die Übernahme über das erste halbe Jahr hinaus machen, in dem alle weiter beschäftigt werden. „Eigentlich müsste das Werkstattgeschäft wieder anziehen“, schätzt Michael Mayer, Pressesprecher der Innung im Rems-Murr-Kreis, „und es müsste auch in Sachen Nachrüstung in der Region noch einiges laufen, aber die Entwicklung lässt sich schwer vorhersagen.
Stadt Stuttgart: Zulassungszahlen nur leicht geschrumpft
Hoffnung bei den Autohändlern, dass der Frühling mehr Autokäufe bringt
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Zulassungszahlen Februar 2010 Stadt Stuttgart
In Stuttgart „blieb der Automarkt im Februar verblüffend stabil“, sagt Bernhard Schäufele, Kreisvorsitzender in Stuttgart und Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: Während in der Region die Neuzulassungen bei Pkw im Februar um 20 bis 30 Prozent zurückgingen, waren es in Stuttgart nur 7,9 Prozent.
Stuttgart ist allerdings, wie auch der Nachbarkreis Böblingen durch die Besonderheit gekennzeichnet, dass hier die Hersteller auch direkt zulassen. Im Kreis Böblingen führt das zur paradoxen Situation, dass zwar auf dem Papier ein riesiger Rückgang von fast 49 Prozent steht, er aber gar nicht die Autohäuser betrifft. Bernhard Schäufele hofft, dass sich das Geschäft weiter etwas belebt: „Der März ist der Monat der Autokäufer. Wir hoffen, dass der Frühling wieder mehr Autokäufe bringt.“
„Stuttgarts Autohäuser stehen im regionalen Vergleich im Februar nicht schlecht da“, kommentiert Bernhard Schäufele die Zahlen, die die Zulassungsstelle der Stadt Stuttgart meldet: 2.554 neuzugelassene Pkw sind zwar im Vergleich zu den 2.774 vom Februar des Vorjahres 220 weniger und ein Rückgang von 7,9 Prozent: „Aber die Kollegen in der Region müssen stärkere Rückgänge verkraften.“
Im Rems-Murr-Kreis liegt das Minus bei den Neuzulassungen bei 30,8 Prozent. Im Kreis Ludwigsburg sind es 23,7 Prozent, im Kreis Esslingen bei 24,9 Prozent, im Kreis Göppingen bei 23,4 Prozent. Ein Sonderfall ist der Kreis Böblingen dort sind die Zulassungszahlen bei neuen Pkw zwar um 48,6 Prozent geschrumpft, auf den zweiten Blick haben sich die dortigen Autohäuser aber prima gehalten. Denn, so die Erklärung von Landratsamts-Pressesprecherin Silvia Walz, im Februar 2009 wurden zwar 4.729 Pkw zugelassen, „zu berücksichtigen ist jedoch, dass allein in der Faschingswoche 2009 auf Grund einer Sonderaktion eines Autoherstellers 2.683 Pkw neu zugelassen worden sind“. Bereinigt um diese Sonderaktion sind in diesem Februar 387 Pkw mehr neu zugelassen worden als Februar 2009.
Das Ergebnis in der Region liegt nach den Zahlen, die Zulassungsstellen zusammengestellt haben, aber bis auf den Rems-Murr-Kreis und nicht eingerechnet Böblingen aber überall besser als der Bundesdurchschnitt. „Minus 30 Prozent“, meldet das Kraftfahrtbundesamt aktuell für ganz Deutschland.
Für Stuttgart sehen die Werte in absoluten Zahlen so aus, dass statt 2.774 Pkw wie im Vorjahr 2.554 neue Pkw zugelassen wurden. Dazu hat sich auch die Hoffnung, dass der Gebrauchtwagenmarkt stabilisierend wirken könnte, nicht erfüllt. Der Rückgang bei den Besitzumschreibungen ist mit 13,6 Prozent zwar deutlich geringer als bei den Neuzulassungen: Aber umgeschrieben wurden nur noch 2.852 statt 3.300 Gebraucht-Pkw, das sind 448 weniger. Bernhard Schäufele: „Dabei ist zu berücksichtigen, dass in dieser Zahl auch die Privatverkäufe enthalten sind. Im Bereich der hochwertigen Gebrauchten, den die Autohäuser abdecken, wird der Rückgang wohl höher liegen.“
Die Hersteller so der Kreisvorsitzende hätten inzwischen reagiert: „Im Privatkundenmarkt gibt es viele attraktive Angebote. Die Zeit, ein Auto zu kaufen, war selten günstiger“. Riesenrabatte, die immer wieder durch die Medien geistern, entpuppten sich zwar als Enten, „aber die Hersteller haben durchweg hervorragend ausgestattete Fahrzeuge zu optimalen Finanzierungs¬konditionen auf den Markt gebracht. „Feilschen ist da überflüssig, besser geht’s nicht.“
Wer ihm als Vertreterin der Autohändler das nicht glaubt, der glaubt sicher Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer. Schließlich wird der gerne als „Rabattpapst“ gehandelt. Er liefert die Schnäppchen-Datenbanken, die an seinem Institut erstellt werden, an die Medien. Da ist dann oft von Riesenrabatten die Rede. Allerdings gehen dieser und seine Studenten nicht in die Autohäuser feilschen. Sie werten aus, was die Hersteller an Sonderaktionen anbieten, vergleichen das Ergebnis mit den Listenpreisen und geben diesen Vergleich weiter. Beispielsweise an „Guter Rat“. Dort steht dann zu lesen: „Unser Vergleich von über 200 Modellen zeigt, was für Sie ohne lange Preisverhandlungen beim Händler zu holen ist“ (www.guter-rat.de/service/autorabatt/).
Dass sich der Kunde vor dem Autokauf dort informiert, sieht Bernhard Schäufele als hilfreich an. Da stimmt er dem „STERN“ zu: „Leider wird es immer schwieriger, sich im Dickicht der Sonderaktionen zu Recht zu finden“, heißt es auf www.stern.de/auto/service/autorabatt-datenbank-es-geht-auch-guenstiger-581772.html, wo die Sonderaktionen von 25 Herstellern aufgelistet sind. Nachrechnen ist aber auf jeden Fall wichtig. So ist beispielsweise ein Renault Laguna in der Datenbank, von dem behauptet wird, er sei 25,3 Prozent günstiger. Tatsächlich spart der Kunde am Ende 1.700 Euro gegenüber dem Listenpreis von 21.900 Euro, hat allerdings dazu die Wartungen inklusive.
Also was tun? „Entweder gleich zum Händler, wenn klar ist, welche Marke es sein soll – denn die Sondermodelle aus der Datenbank stehen dort alle in natura“, sagt Bernhard Schäufele. Oder „erst ein Blick in die Datenbank und die Sondermodelle vergleichen und dann ab zum Händler“. Und wenn das Sondermodell nicht das Wunschauto ist? „Dann gleich zum Händler des Vertrauens und das Auto zusammenstellen – der Hauspreis wird sicher günstiger sein als der Listenpreis.“ Und der Schnäppchenjäger fragt gleich nach „Tageszulassungen“ oder checkt die „jungen Gebrauchten“: „Da lässt sich wirklich Geld sparen.“
Dass der Privatkundenmarkt aber allein ausreichend Schwung bringt, glaubt der Innungspressesprecher nicht. Die Innung plädiert schon seit Monaten für ein Förderprogramm für mittelständische Betriebe, um denen zu helfen insbesondere jene filterlosen Alt-Diesel loszuwerden, die ab Mitte des Jahres sowieso nicht mehr nach Stuttgart und in andere Umweltzonen dürfen: „Aber die Regierung sitzt die Entwicklung im Moment lieber aus.“ Vor einem Jahr bei schwarz-rot war das noch anders.
Rems-Murr-Kreis: Zulassungszahlen geschrumpft
Bei neuen und gebrauchten Pkw ging es bei Verkäufen massiv abwärts
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Zulassungszahlen Februar 2010 Kreis Rems-Murr
Um fast 31 Prozent sind die Zulassungszahlen bei neuen Pkw geschrumpft, um fast 21 Prozent gingen die Besitzumschreibungen bei den Gebrauchten zurück. Die Zahlen, die die Zulassungsstelle des Landratsamtes meldet, lösen bei der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart keine Freude aus. Michael Mayer, Pressesprecher der Innungsbezirksgruppe Rems-Murr hofft, dass sich das Geschäft jetzt wieder etwas belebt: „Der März ist der Monat der Autokäufer.“
Der Februar 2009 hatte dank Abwrackprämie einen Zulassungssprung gebracht. Der Februar 2010 brachte jetzt den befürchteten Einbruch. Das Ergebnis im Rems-Murr-Kreis liegt nach den Zahlen, die das Landratsamt zur Verfügung stellt, etwa im Bundesdurchschnitt. „Minus 30 Prozent“, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt aktuell für ganz Deutschland, im Rems-Murr-Kreis sind es minus 30,8 Prozent.
In absoluten Zahlen heißt das, dass statt 1.281 Pkw wie im Vorjahr nur noch 887 neue Pkw zugelassen wurden. Dazu hat sich auch die Hoffnung, dass der Gebrauchtwagenmarkt stabilisierend wirken könnte, nicht erfüllt. Der Rückgang bei den Besitzumschreibungen ist mit 20,6 Prozent zwar etwas geringer als bei den Neuzulassungen: Aber umgeschrieben wurden nur noch 2.284 statt 2.878 Gebraucht-Pkw, das sind 594 weniger. Mayer: „Wir müssen da allerdings berücksichtigen, dass da auch die Privatverkäufe enthalten sind. Im Bereich der hochwertigen Gebrauchten, den die Autohäuser abdecken, wird der Rückgang wohl auf dem Niveau der Neuwagen liegen.“
Die Hersteller so Michael Mayer hätten inzwischen reagiert: „Im Privatkundenmarkt gibt es viele attraktive Angebote. Die Zeit, ein Auto zu kaufen, war selten günstiger“. Riesenrabatte, die immer wieder durch die Medien geistern, entpuppten sich zwar als Enten, „aber die Hersteller haben durchweg hervorragend ausgestattete Fahrzeuge zu optimalen Finanzierungs¬konditionen auf den Markt gebracht. „Feilschen ist da überflüssig, besser geht’s nicht.“
Wer ihm als Vertreter der Autohändler nicht glaubt, der glaubt sicher Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer. Schließlich wird der gerne als „Rabattpapst“ gehandelt. Der verkauft die Schnäppchen-Datenbanken, die an seinem Institut erstellt werden, an die Medien. Beispielsweise an „Guter Rat“. Und da steht dann zu lesen: „Unser Vergleich von über 200 Modellen zeigt, was für Sie ohne lange Preisverhandlungen beim Händler zu holen ist“ (www.guter-rat.de/service/autorabatt/).
Denn der Herr Professor und seine Studenten gehen nicht in Autohäuser feilschen, sondern werten aus, was die Hersteller an Aktionen anbieten und verkaufen das dann als „Rabatte“. Kleine Pannen inklusive. So wurden einem französischen Hersteller für ein Modell 44 Prozent Rabatt bescheinigt. Das war allerdings ein Leasingmodell ohne Restzahlmöglichkeit, sprich am Ende des Leasingzeitraums wäre der Kunde 6.192 Euro los gewesen und hätte kein Auto mehr gehabt.
„So etwas wirkt unseriös“, sagt Michael Mayer. Ansonsten sind die sogenannten Rabatt-Datenbanken aus seiner Sicht für den Kunden recht hilfreich, wenn sie als das genommen werden, was sie sind, Übersichten über Sonderaktionen: „Leider wird es immer schwieriger, sich im Dickicht der Sonderaktionen zu Recht zu finden“, heißt es auf www.stern.de/auto/service/autorabatt-datenbank-es-geht-auch-guenstiger-581772.html, die die Sonderaktionen von 25 Herstellern auflistet.. Nachrechnen ist aber auf jeden Fall wichtig. So ist beispielsweise ein Renault Laguna in der Datenbank, von dem behauptet wird, er sei 25,3 Prozent günstiger. Tatsächlich spart der Kunde am Ende 1.700 Euro gegenüber dem Listenpreis von 21.900 Euro, hat allerdings dazu die Wartungen inklusive.
Also was tun? „Entweder gleich zum Händler, wenn klar ist, welche Marke es sein soll – denn die Sondermodelle aus der Datenbank stehen dort alle in natura“, sagt Michael Mayer. Oder „erst ein Blick in die Datenbank und die Sondermodelle vergleichen und dann ab zum Händler“. Und wenn das Sondermodell nicht das Wunschauto ist? „Dann gleich zum Händler des Vertrauens und das Auto zusammenstellen – der Hauspreis wird sicher günstiger sein als der Listenpreis.“ Und der Schnäppchenjäger fragt gleich nach „Tageszulassungen“ oder checkt die „jungen Gebrauchten“: „Da lässt sich wirklich Geld sparen.“
Dass der Privatkundenmarkt aber allein ausreichend Schwung bringt, glaubt Michael Mayer nicht. Die Innung plädiert schon seit Monaten für ein Förderprogramm für mittelständische Betriebe, um denen zu helfen insbesondere alte Partikelschleudern loszuwerden, die ab Mitte des Jahres sowieso nicht mehr nach Stuttgart und in andere Umweltzonen dürfen: „Aber die Regierung sitzt die Entwicklung im Moment lieber aus.“ Vor einem Jahr bei schwarz-rot war das noch anders.
Kreis Ludwigsburg: Zulassungszahlen geschrumpft
Bei neuen und gebrauchten Pkw ging’s um ein Fünftel abwärts
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Zulassungszahlen Februar 2010 Kreis Ludwigsburg
Im Februar wurde die Luft für die Autohäuser im Kreis Ludwigsburg merklich dünner: Gegenüber dem Februar 2009 wurden 23,7 Prozent Pkw weniger neu zugelassen, wie die Zulassungsstelle des Landratsamtes meldet. Bei den Gebrauchten ging es ebenfalls abwärts: minus 19,7 Prozent. Torsten Treiber, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, hofft, dass sich das Geschäft jetzt wieder etwas belebt: „Der März ist der Monat der Autokäufer.“Der Februar 2009 hatte dank Abwrackprämie einen Zulassungssprung gebracht. Der Februar 2010 brachte jetzt den befürchteten Einbruch. Das Ergebnis im Kreis Ludwigsburg liegt nach den Zahlen, die das Landratsamt zur Verfügung stellt, aber immerhin noch etwas besser als der Bundesdurchschnitt. „Minus 30 Prozent“, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt aktuell für ganz Deutschland, „mit minus 23,7 Prozent, stehen wir etwas besser da“, sagt Torsten Treiber.
In absoluten Zahlen heißt das, dass statt 1.635 Pkw wie im Vorjahr nur noch 1.248 neue Pkw zugelassen wurden. Dazu hat sich auch die Hoffnung, dass der Gebrauchtwagenmarkt stabilisierend wirken könnte, nicht erfüllt. Der Rückgang bei den Besitzumschreibungen ist mit 19,7 Prozent nur minimal geringer als bei den Neuzulassungen: 3.018 statt 3.750 Gebraucht-Pkw, das sind 732 weniger. Treiber: „Wir müssen da allerdings berücksichtigen, dass da auch die Privatverkäufe enthalten sind. Im Bereich der hochwertigen Gebrauchten, den die Autohäuser abdecken, wird der Rückgang wohl auf dem Niveau der Neuwagen liegen.“
Die Hersteller so Torsten Treiber hätten inzwischen reagiert: „Im Privatkundenmarkt gibt es viele attraktive Angebote. Die Zeit, ein Auto zu kaufen, war selten günstiger“. Riesenrabatte, die immer wieder durch die Medien geistern, entpuppen sich zwar als Enten, „aber die Hersteller haben durchweg hervorragend ausgestattete Fahrzeuge zu optimalen Finanzierungs¬konditionen auf den Markt gebracht. „Feilschen ist da überflüssig, besser geht’s nicht.“
Wer ihm als Vertreter der Autohändler nicht glaubt, der glaubt sicher Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer. Schließlich wird der gerne als „Rabattpapst“ gehandelt. Der verkauft die Schnäppchen-Datenbanken, die an seinem Institut erstellt werden, an die Medien. Beispielsweise an „Guter Rat“. Und da steht dann zu lesen: „Unser Vergleich von über 200 Modellen zeigt, was für Sie ohne lange Preisverhandlungen beim Händler zu holen ist“ (www.guter-rat.de/service/autorabatt/).
Denn der Herr Professor und seine Studenten gehen nicht in Autohäuser feilschen, sondern werten aus, was die Hersteller an Aktionen anbieten und verkaufen das dann als „Rabatte“. Kleine Pannen inklusive. So wurden einem französischen Hersteller für ein Modell 44 Prozent Rabatt bescheinigt. Das war allerdings ein Leasingmodell ohne Restzahlmöglichkeit, sprich am Ende des Leasingzeitraums wäre der Kunde 6.192 Euro losgewesen und hätte kein Auto mehr gehabt.
„So etwas wirkt unseriös“, sagt Torsten Treiber. Ansonsten sind die sogenannten Rabatt-Datenbanken aus seiner Sicht für den Kunden recht hilfreich, wenn sie als das genommen werden, was sie sind, Übersichten über Sonderaktionen: „Leider wird es immer schwieriger, sich im Dickicht der Sonderaktionen zu Recht zu finden“, heißt es auf www.stern.de/auto/service/autorabatt-datenbank-es-geht-auch-guenstiger-581772.html, die die Sonderaktionen von 25 Herstellern auflistet.. Nachrechnen ist aber auf jeden Fall wichtig. So ist beispielsweise ein Renault Laguna in der Datenbank, von dem behauptet wird, er sei 25,3 Prozent günstiger. Tatsächlich spart der Kunde am Ende 1.700 Euro gegenüber dem Listenpreis von 21.900 Euro, hat allerdings dazu die Wartungen inklusive.
Also was tun? „Entweder gleich zum Händler, wenn klar ist, welche Marke es sein soll – denn die Sondermodelle aus der Datenbank stehen dort alle in natura“, sagt Torsten Treiber. Oder „erst ein Blick in die Datenbank und die Sondermodelle vergleichen und dann ab zum Händler“. Und wenn das Sondermodell nicht das Wunschauto ist? „Dann gleich zum Händler des Vertrauens und das Auto zusammenstellen – der Hauspreis wird sicher günstiger sein als der Listenpreis.“ Und der Schnäppchenjäger fragt gleich nach „Tageszulassungen“ oder checkt die „jungen Gebrauchten“: „Da lässt sich wirklich Geld sparen.“
Dass der Privatkundenmarkt aber allein ausreichend Schwung bringt, glaubt Torsten Treiber nicht. Die Innung plädiert schon seit Monaten für ein Förderprogramm für mittelständische Betriebe, um denen zu helfen insbesondere alte Partikelschleudern loszuwerden, die ab Mitte des Jahres sowieso nicht mehr nach Stuttgart und in andere Umweltzonen dürfen: „Aber die Regierung sitzt die Entwicklung im Moment lieber aus.“
Kreis Esslingen: Zulassungszahlen geschrumpft
Hoffen, dass der Frühling wieder mehr Autokäufe bringt
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Zulassungszahlen Februar 2010 Kreis Esslingen
Um fast 25 Prozent sind die Zulassungszahlen bei neuen Pkw geschrumpft, um fast 22 Prozent gingen die Besitzumschreibungen bei den Gebrauchten zurück. Die Zahlen, die die Zulassungsstelle des Landratsamtes Esslingen für den Februar meldet, lösen bei der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart keine Freude aus. Mandy Petermann-Wörz, Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart hofft, dass sich das Geschäft jetzt wieder etwas belebt: „Der März ist der Monat der Autokäufer. Wir hoffen, dass der Frühling wieder mehr Autokäufe bringt.“
Der Februar 2009 hatte dank Abwrackprämie einen Zulassungssprung gebracht. Der Februar 2010 brachte jetzt den befürchteten Rückgang. Das Ergebnis im Kreis Esslingen liegt nach den Zahlen, die das Landratsamt zusammengestellt hat, etwas besser als der Bundesdurchschnitt. „Minus 30 Prozent“, meldet das Kraftfahrtbundesamt aktuell für ganz Deutschland, im Kreis Esslingen blieb es bei minus 24,9 Prozent.
In absoluten Zahlen heißt das, dass statt 1.673 Pkw wie im Vorjahr nur noch 1.256 neue Pkw zugelassen wurden. Dazu hat sich auch die Hoffnung, dass der Gebrauchtwagenmarkt stabilisierend wirken könnte, nicht erfüllt. Der Rückgang bei den Besitzumschreibungen ist mit 21,8 Prozent zwar etwas geringer als bei den Neuzulassungen: Aber umgeschrieben wurden nur noch 2.859 statt 3.654 Gebraucht-Pkw, das sind 795 weniger. Mandy Petermann-Wörz: „Dabei ist zu berücksichtigen, dass in dieser Zahl auch die Privatverkäufe enthalten sind. Im Bereich der hochwertigen Gebrauchten, den die Autohäuser abdecken, wird der Rückgang wohl auf dem Niveau der Neuwagen liegen.“
Die Hersteller so die Kreisvorsitzende hätten inzwischen reagiert: „Im Privatkundenmarkt gibt es viele attraktive Angebote. Die Zeit, ein Auto zu kaufen, war selten günstiger“. Riesenrabatte, die immer wieder durch die Medien geistern, entpuppten sich zwar als Enten, „aber die Hersteller haben durchweg hervorragend ausgestattete Fahrzeuge zu optimalen Finanzierungs¬konditionen auf den Markt gebracht. „Feilschen ist da überflüssig, besser geht’s nicht.“
Wer ihr als Vertreterin der Autohändler das nicht glaubt, der glaubt sicher Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer. Schließlich wird der gerne als „Rabattpapst“ gehandelt.
Kreis Böblingen: Autohäuser haben sich gut gehalten
Paradox aber Fakt: Weniger Zulassungen sind eigentlich mehr
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Zulassungszahlen Februar 2010 Kreis Böblingen
Auf den ersten Blick sind die Zulassungszahlen bei neuen Pkw um 48,6 Prozent geschrumpft, auf den zweiten Blick haben sich die Autohäuser im Kreis prima gehalten. Denn, so die Erklärung von Landratsamts-Pressesprecherin Silvia Walz, im Februar 2009 wurden zwar 4.729 Pkw zugelassen, „zu berücksichtigen ist jedoch, dass allein in der Faschingswoche 2009 auf Grund einer Sonderaktion eines Autoherstellers 2.683 Pkw neu zugelassen worden sind“. Bereinigt um diese Sonderaktion sind in diesem Februar 387 Pkw mehr neu zugelassen worden als Februar 2009. Thomas Höfle, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart hofft, dass sich das Geschäft jetzt weiter belebt: „Der März ist der Monat der Autokäufer. Wir hoffen, dass der Frühling wieder mehr Autokäufe bringt.“
Die Böblinger Sondersituation mit dem Hersteller, der eigen Fahrzeuge zulässt, macht’s schwer die Autokonjunktur im Kreis zu beurteilen. So wie es nach den Daten des Landratsamtes aussieht, ging es den Händlern im Kreis verglichen mit ihren Kollegen in der Region im Februar aber am Besten, denn in den Nachbarkreisen gingen die Zulassungen der Neufahrzeuge zurück.
Bei den Besitzumschreibungen von Gebrauchtfahrzeugen liegt der Kreis Böblingen mit einem Rückgang von 22,3 Prozent dagegen auf dem Niveau der Region: Umgeschrieben wurden 2.053 statt 2.643 Gebraucht-Pkw, das sind 590 weniger.
Thomas Höfle setzt seine Hoffnungen jetzt in die beginnende Frühlingssaison. Die Hersteller so der Kreisvorsitzende hätten inzwischen reagiert: „Im Privatkundenmarkt gibt es viele attraktive Angebote. Die Zeit, ein Auto zu kaufen, war selten günstiger“. Riesenrabatte, die immer wieder durch die Medien geistern, entpuppten sich zwar als Enten, „aber die Hersteller haben durchweg hervorragend ausgestattete Fahrzeuge zu optimalen Finanzierungs¬konditionen auf den Markt gebracht. „Feilschen ist da überflüssig, besser geht’s nicht.“
Wer ihm als Vertreter der Autohändler das nicht glaubt, der glaubt sicher Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer. Schließlich wird der gerne als „Rabattpapst“ gehandelt. Er liefert die Schnäppchen-Datenbanken, die an seinem Institut erstellt werden, an die Medien. Da ist dann oft von Riesenrabatten die Rede. Allerdings gehen er und seine Studenten nicht in die Autohäuser feilschen. Sie werten aus, was die Hersteller an Sonderaktionen anbieten, vergleichen das Ergebnis mit den Listenpreisen und geben diesen Vergleich weiter. Beispielsweise an „Guter Rat“. Dort steht dann zu lesen: „Unser Vergleich von über 200 Modellen zeigt, was für Sie ohne lange Preisverhandlungen beim Händler zu holen ist“ (www.guter-rat.de/service/autorabatt/).
Dass sich der Kunde vor dem Autokauf dort informiert, sieht Thomas Höfle als hilfreich an. Da stimmt er dem „STERN“ zu: „Leider wird es immer schwieriger, sich im Dickicht der Sonderaktionen zu Recht zu finden“, heißt es auf www.stern.de/auto/service/autorabatt-datenbank-es-geht-auch-guenstiger-581772.html, wo die Sonderaktionen von 25 Herstellern aufgelistet sind. Nachrechnen ist aber auf jeden Fall wichtig. So ist beispielsweise ein Renault Laguna in der Datenbank, von dem behauptet wird, er sei 25,3 Prozent günstiger. Tatsächlich spart der Kunde am Ende 1.700 Euro gegenüber dem Listenpreis von 21.900 Euro, hat allerdings dazu die Wartungen inklusive.
Also was tun? „Entweder gleich zum Händler, wenn klar ist, welche Marke es sein soll – denn die Sondermodelle aus der Datenbank stehen dort alle in natura“, sagt Thomas Höfle. Oder „erst ein Blick in die Datenbank und die Sondermodelle vergleichen und dann ab zum Händler“. Und wenn das Sondermodell nicht das Wunschauto ist? „Dann gleich zum Händler des Vertrauens und das Auto zusammenstellen – der Hauspreis wird sicher günstiger sein als der Listenpreis.“ Und der Schnäppchenjäger fragt gleich nach „Tageszulassungen“ oder checkt die „jungen Gebrauchten“: „Da lässt sich wirklich Geld sparen.“
Dass der Privatkundenmarkt aber allein ausreichend Schwung bringt, glaubt Thomas Höfle nicht. Die Innung plädiert schon seit Monaten für ein Förderprogramm für mittelständische Betriebe, um denen zu helfen insbesondere jene filterlosen Alt-Diesel loszuwerden, die ab Mitte des Jahres sowieso nicht mehr nach Stuttgart und in andere Umweltzonen dürfen: „Aber die Regierung sitzt die Entwicklung im Moment lieber aus.“ Vor einem Jahr bei schwarz-rot war das noch anders.
Kfz-Innung warnt vor Billigreparaturen nach winterlichen Blechschäden
Schnee und Eis, das führt zu mehr Blechschäden. Meistens, so die Polizeiberichte, gehen winterliche Unfälle ja glimpflich ab. Aber das verbeulte Blech sorgt trotzdem für Ärger. Die Kraftfahrzeug-Innung warnt geschädigte Autofahrer davor,
sich auf Billigreparaturen einzulassen. Dabei hat sie das
Schadensmanagement im Auge, das die Versicherer
anbieten: „Die Versicherer haben ein Interesse daran, ihre
Kosten möglichst niedrig zu halten“, sagt Frank Schnierle,
Pressesprecher der Kreisgruppe Esslingen der Kraftfahrzeug-
Innung. „Dieses Interesse deckt sich nicht mit dem eines
Unfallgeschädigten, der seinen Wagen im optimalen Zustand
repariert haben will.“
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Eigentlich sind die Regeln klar
Wenn es knallt, „dann hat der Geschädigte Anspruch auf eine technisch einwandfreie
Reparatur, die die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges garantiert“. Das versprechen natürlich auch die Schadensmanagementangebote, die die Versicherer machen.
„Die Frage ist trotzdem, ob man sich darauf einlassen soll“, sagt Frank Schnierle.
Zwischen den Versicherern herrscht Preiskampf und deswegen stehen sie unter Sparzwang. Da steigt die Gefahr, das am falschen Ende gespart wird, sagt Frank Schnierle: „Die Interessen von Autofahrer und Versicherung sind bei einem Unfall nicht gleich, die von Autofahrer und Werkstatt schon.“ Die Werkstatt verdient daran, dass sie ordentlich arbeitet, Originalteile verwendet und einen Unfallwagen „wieder zu einem vollwertigen Fahrzeug macht, das sie auch als Gebrauchten guten Gewissens wieder verkaufen kann.“
Und spätestens dann, wenn ein Kunde einen Gebrauchten im Autohaus zu einem möglichst hohen Preis in Zahlung geben will, schlägt die Stunde der Wahrheit: „Mit der heutigen Technik ist es kein Problem, Billigreparaturen von fachmännischer Arbeit zu unterscheiden.“ Fachmännische Arbeit heißt, dass sich die Werkstatt mit den Fahrzeugtypen und den Werkstoffen auskennt. Pfusch kostet da richtig Geld.
Oberstes Prinzip für alle Autofahrerinnen und -fahrer, die von einem anderen Fahrzeug gerammt werden: „Sie dürfen Ihr Fahrzeug in einer von Ihnen ausgewählten Werkstatt
reparieren lassen - Versicherungen haben kein Recht, Ihnen eine andere Werkstatt vorzuschreiben.“ Zweiter Grundsatz: „Sie müssen sich darüber klar sein, dass sie nur bei einem Betrieb der Kraftfahrzeug-Innung wirklich gut aufgehoben sind, wenn es gilt, einen Schaden zu managen“, sagt Frank Schnierle. Die Versicherungen wissen das auch: Bei Schäden bis 2.500 Euro reicht ihnen meist eine Reparaturkalkulation der Fachwerkstatt aus, um die Reparatur freizugeben.
Betonung auf „Fachwerkstatt“.
Pkw-Neuzulassungen für das Jahr 2009
für die Kreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg,
Rems-Murr und Stuttgart
Hier finden Sie die Grafiken der Zulassungszahlen für die einzelnen Kreise.
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Silberne Ehrennadel des ZDK ehrt die Leistungen von Klaus-Dieter Schaal
Foto: Dr. Axel Koblitz, Obermeister Klaus-Dieter Schaal, Dr. Harry Brambach (von links)
Klaus-Dieter Schaal, Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, ist mit der Silbernen Ehrennadel des Zentralverbandes des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes ausgezeichnet worden. Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Koblitz übergab die Auszeichnung: „Ich kann den Innungsmitgliedern nur gratulieren, dass sie einen Obermeister haben, der sich so in Zeug legt.“ Schaal hat dieses Amt inzwischen seit 15 Jahren inne. Für Dr. Harry Brambach, den Präsidenten des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, ist Klaus-Dieter Schaal ein „Musterbeispiel dafür, was ehrenamtliches Engagement leisten kann“: Sowohl Dr. Brambach als auch Dr. Koblitz bestätigten, das sich unter Schaals Führung die Innung sowohl „innerhalb des Landes als auch bundesweit eine Spitzenposition erarbeitet hat und in vielen Fällen als Vorbild gilt“. Der Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart Rainer Reichhold hatte deswegen noch eine Ehrung parat: Klaus-Dieter Schaal erhielt die Ehrenplakette „für vorbildliche Förderung des Handwerkes“.
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Klaus-Dieter Schaal, Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart feierte am 31. Dezember 2009 seinen 70. Geburtstag.
Foto: Geschäftsführer Christian Reher, Obermeister Klaus-Dieter Schaal, stv. Obermeister Torsten Treiber (von links).
Für Dr. Harry Brambach, den Präsidenten des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, der am 29. Dezember selbst 65 geworden ist, ist Schaal ein „Musterbeispiel dafür, was ehrenamtliches Engagement leisten kann“: Unter Schaals Führung habe sich die Innung „innerhalb des Landes aber auch bundesweit eine Spitzenposition erarbeitet und gilt in vielen Fällen als Vorbild“. Im Ausbildungsbereich beispielsweise sei das Angebot von drei Berufskollegs in einer Region einmalig. Es stehe gleichzeitig für ein Thema, „das Klaus-Dieter Schaal besonders am Herzen liegt: die Ausbildung junger Menschen“.
Klaus-Dieter Schaal, zuletzt Betriebsleiter bei der Schwabengarage, begann seine ehrenamtliche Laufbahn 1982. 1994 wurde er Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, die schon damals regionsweit organisiert war. Sie ist bis auf Göppingen und einen Teil des Kreises Esslingen identisch mit dem Gebiet des Verbandes Region Stuttgart (VRS) und vertritt rund 1.000 Kraftfahrzeugbetriebe mit knapp 12.000 Beschäftigten und über 2.100 Azubis.
Schaal ist der siebte Obermeister der Innung seit ihrer Gründung vor 75 Jahren. In den 28 Jahren seiner Innungsmitgliedschaft trug er mehr als die Hälfte der Zeit als Obermeister Verantwortung. „Wir haben in dieser Zeit aus der Innung einen Dienstleistungsbetrieb für die Mitglieder gemacht“, so Hans-Peter Mayer „und gleichzeitig hat die Interessenvertretung der Mitglieder einen ganz neuen Stellenwert bekommen“.
Die Innung ist die größte unter den 26 Innungen des Landes, so Dr. Harry Brambach, eine der aktivsten und bewegt deshalb vieles. Schaal sei deswegen auch schon Träger der silbernen und der goldenen Ehrennadel des Landesverbandes. „Als Kammer sind wir stolz darauf, solche Innungen zu haben“, sagte der Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart Rainer Reichhold.
Dr. Alexander Koblitz, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Kraftfahrzeuggewerbes, betonte wie wichtig das Zusammenspiel der Kräfte von den Innungen vor Ort bis zum ZDK in Bonn für die Interessenvertretung des Gewerbes insgesamt ist: „Bei uns sind Sie ein Mann in den besten Jahren“, spielte er dabei auch auf den 70. Geburtstag von Klaus-Dieter Schaal an. Will sagen, die silberne ZDK-Ehrennadel gab es nicht fürs Lebenswerk, sondern für die bisher erbrachten Leistungen und soll Ansporn für die weitere Arbeit sein: Klaus-Dieter Schaal kann sich weiter „mit Elan und Schaffenskraft“ (Hans-Peter Mayer) ins Zeug legen.
Stand 18. Januar 2010