Weiterbildung
Mit Weiterbilden fahren Sie gut.
Junge Menschen, die später die Nase vorn haben wollen, nutzen die Chance, sich weiterzubilden.
Nur wer sich fordert, erfährt, was wirklich in ihm steckt.
Kfz-Techniker-Meister/in
Aufgabenbereiche
Ein Kfz-Betrieb und damit auch der Meister/die Meisterin im Kfz-Techniker-Handwerk kann eine breite Palette von Wartungs-, Reparatur-, Diagnose- und Karosseriearbeiten bis hin zur Fahrzeuglackierung anbieten. Die Einsatzmöglichkeiten eines Meisters/einer Meisterin gehen somit über den Rahmen eines einzelnen Ausbildungsberufes hinaus.
Meister/innen können verschiedene Leitungsfunktionen, z.B. eines gesamten Autohauses, des Kundendienstes oder der Werkstatt, übernehmen. Sie erstellen Aufträge nach den Kriterien Termineinhaltung, Vollständigkeit, Arbeitsqualität und Zeiterfassung sicher und koordinieren die Werkstattmitarbeiter bei übergreifenden Arbeitsaufträgen. Darüber hinaus kalkulieren sie Reparaturen, erstellen Kostenvoranschläge und unterstützen Gesellen in schwierigen Reparaturfällen. Zu den Tätigkeitsbereichen gehören ebenso die Endkontrolle der Werkstattarbeit, der Ausbildungsergebnisse der Lehrlinge sowie die Organisation von innerbetrieblichen Schulungen.
Die Meisterprüfung ist Voraussetzung für eine Führungsposition bzw. den Schritt in die Selbstständigkeit.
Aufgabenbereiche
Umfassen alle in einem Kraftfahrzeugbetrieb anfallenden Arbeiten, die Koordination von Arbeitsabläufen, Kalkulation, Endkontrolle, Unterstützung der Gesellen, Ausbildung, innerbetriebliche Schulungen.
Voraussetzungen
Entweder eine abgeschlossene Gesellenprüfung im Kfz-Technikerhandwerk oder in einem anderen Handwerk. Empfohlen wird von unserer Innung eine dreijährige Berufstätigkeit im Kfz-Technikerhandwerk.
Weiterbildungsschwerpunkt
Elektrik und Elektronik, Pneumatik und Hydraulik, Motorentechnik, Antriebstechnik, Fahrwerkstechnik, Räder, Bremsentechnik, elektronische Systeme, Karosserieinstandhaltung, Fahrzeuglackierung, Betriebswirtschaft, Auftragsabwicklung, Arbeits- und Umweltschutz, Arbeitsstättenrichtlinien, Betriebsorganisation, StVZO.
Weiterbildungsdauer
1.600 Stunden;
bei Vollzeitunterricht ca. 1 Jahr für alle 4 Teile der Meisterprüfung
Teil I: Fachpraxis
Teil II: Fachtheorie
Teil III: Unternehmensführung
Teil IV: Arbeitspädagogik
Geprüfte/r Kfz-Servicetechniker/in
Der Beruf
Die Weiterbildung zum geprüften Kfz-Servicetechniker / zur geprüften Kfz-Servicetechnikerin qualifiziert zu verantwortungsvollen Tätigkeiten, die folgende Hauptbereiche umfassen:
– Instandhaltung von Kraftfahrzeugen
– Diagnose technischer Probleme im Kundengespräch
– Besprechen der Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen mit dem Kunden
– Unterstützung des Ausbildungsmeisters in der Lehrlingsausbildung
– Funktionen in der innerbetrieblichen Kommunikation
– Sicherung von Servicebereitschaft und Arbeitsqualität
Zusätzlich zu der Vermittlung hoher technischer Kompetenz im Bereich Elektrik/Elektronik, Pneumatik und Hydraulik werden die zukünftigen Kfz-Servicetechniker/innen auch in den Bereichen Service-Kommunikation und Service-Qualität ausgebildet.
Der Beruf des Kfz-Servicetechnikers ist aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Prüfungsverordnung staatlich anerkannt. Diese Prüfung wird auf den praktischen Teil (Teil I) der Meisterprüfung im Kfz-Techniker-Handwerk angerechnet.
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem Beruf, in dem die Reparatur an Fahrzeugen zur täglichen Arbeit gehört; Interesse an mechanisch-technischen Systemen; Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit zur Kommunikation.
Weiterbildungsschwerpunkte
Service-Kommunikation und Service-Qualität, Grundlagen der Fahrzeugtechnik, Grundlagen der Kfz-Elektrik und -Elektronik, Motormanagement, Komfort- und Sicherheitselektronik, Diagnose.
Weiterbildungsdauer
Ca. 320 Stunden in einem Berufsbildungszentrum oder in einem Trainingszentrum der Automobilindustrie. Mit der Weiterbildung kann bereits während des letzten Ausbildungsjahres oder im Anschluss an die bestandene Gesellenprüfung begonnen werden.
Geprüfte/r Automobil-Serviceberater/in
Der Beruf
Geprüfte Automobil-Serviceberater/innen gestalten durch ihre erworbene Fach- und Kommunikationskompetenz entscheidend das Bild, das der Kunde von seinem Händlerbetrieb erhält - sie sind Kundenberater, Verkäufer, technische Spezialisten und Manager.
Die Qualifizierung zum/zur Geprüften Automobil-Serviceberater/in erfolgt sowohl in den Betrieben des Kfz-Gewerbes als auch in den Trainingszentren der Automobilhersteller, Importeure und Serviceanbieter. Sie ist entsprechend abgestimmt und basiert auf Standards, die von den Verbänden der Automobilwirtschaft festgelegt wurden
Aufgabenbereiche
Umfassen Kundenberatung, Verkauf, Koordination, Technik, Rechnungs- und Antragswesen (Kalkulation, Rechnungsprüfung, Garantie, Kulanz, Reklamation).
Voraussetzungen
Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung, das Bestehen eines Eingangstests »Kraftfahrzeugtechnik«, Freude am Umgang mit Menschen und Spaß am Service. Wer eine abgeschlossene Ausbildung in einem technischen Kraftfahrzeugberuf hat, braucht den Eingangstest nicht zu machen.
Weiterbildungsschwerpunkte
Automobilbranche und -markt, Service-Marketing und -Kennzahlen, rechtliche Grundlagen, Service-Organisation, Automobil-Serviceberater-Persönlichkeit, Kommunikation und Gesprächstechniken.
Weiterbildungsdauer
Mindestens 6 Monate im Kraftfahrzeugbetrieb oder Autohaus, davon wenigstens 20 Tage theoretische Weiterbildung in den Trainingszentren der Automobilhersteller, Kraftfahrzeug-Importeure oder Serviceanbieter.
Geprüfte/r Automobilverkäufer/in
Der Beruf
Die Beratung im Autohaus ist für den Großteil aller Autokäufer die Informationsquelle Nr.1. Dementsprechend wird bei dieser Weiterbildung in den Bereichen Neu- und Gebrauchtwagen ganz gezielt auf die Informations- und Verkaufsgespräche mit dem Kunden vorbereitet. Für umfangreiche Kenntnisse der Automobilbranche ist es darüber hinaus notwendig, den Markt kontinuierlich zu beobachten und zu analysieren.
Diese systematische Weiterbildung zum geprüften Automobilverkäufer / zur geprüften Automobilverkäuferin erfolgt sowohl in Betrieben des Kraftfahrzeuggewerbes als auch in den Trainingszentren der Automobilindustrie. Sie ist entsprechend abgestimmt und basiert auf Standards, die von den Verbänden der Automobilwirtschaft festgelegt werden.
Aufgabenbereiche
Umfassen Informations- und Verkaufsgespräche, den Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen, die Pflege bestehender Kundenbeziehungen, Akquisition und Marktanalyse.
Voraussetzungen
Branchenkenntnisse, die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären, gute Auffassungsgabe für technische Zusammenhänge, Einfühlungsvermögen beim Verkauf und beim Umgang mit Menschen. Ideal: eine abgeschlossene Ausbildung zum Automobilkaufmann, zur Automobilkauffrau.
Weiterbildungsschwerpunkte
Automobilbranche und -markt, Neu- und Gebrauchtwagen, Verkäuferpersönlichkeit, Verkaufsgespräch und -technik, Neukundenansprache, betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen, systematische Marktbeobachtung, herstellerspezifisches Produkttraining, Seminare und Praxis im Kraftfahrzeugbetrieb.
Weiterbildungsdauer
Mindestens 6 Monate im Kraftfahrzeugbetrieb oder Autohaus, davon wenigstens 20 Tage theoretische Weiterbildung in den Trainingszentren der Automobilhersteller oder Kraftfahrzeug-Importeure.