Zulassungszahlen April 2016

Zulassungszahlen April 2016

Kfz-Innung: Förderrichtlinien müssen schnell kommen

Trotz Elektroprämiendiskussion gab’s eine Rekordnachfrage nach neuen Pkw

21,9 Prozent mehr Neuzulassungen bei Pkw als vor einem Jahr. Der Kreis Böblingen hat den höchsten April-Zuwachs in der Region und Thomas Höfle, der dortige Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart meint das ganz wertfrei, wenn er sagt, „ich bin über diese gute Nachfrage erleichtert, denn die Elektroprämiendiskussion hätte auch nach hinten losgehen können.“ Wertfrei, weil „unsere Mitgliedsbetriebe unabhängig von der Antriebsart jedes Auto gerne verkaufen, für das sich die Kunden entscheiden“. Erleichtert, „weil so eine Prämienankündigung immer die Gefahr birgt, dass die Kunden ihren Autokauf aufschieben bis die Prämie gilt.“ Torsten Treiber, Obermeister der Innung, sieht allerdings auch, dass außer Böblingen zwar auch Stuttgart mit 9,8 Prozent bei den Zuwächsen über dem Bundesdurchschnitt von 8,4 Prozent liegt: „Im Rest der Region schwächelt die Nachfrage ein bisschen.“ Im Kreis Ludwigsburg gab’s einen Zuwachs von 8,1 Prozent, im Kreis Göppingen von 7,5 Prozent, der Rems-Murr-Kreis meldet 5,9 Prozent und der Kreis Esslingen 5,2 Prozent.“ Der Gebrauchtwagenbereich läuft in der Region schwächer als im Bund, wo die Zahlen gleich wie im Vorjahr sind. In der Region hat der Kreis Esslingen ein Plus von 0,6 und der Kreis Böblingen von 0,1 Prozent. Im Kreis Ludwigsburg gingen die Halterwechsel um 0,3 Prozent, im Kreis Göppingen um 1,4 Prozent, in Stuttgart um 3,7 Prozent und im Rems-Murr-Kreis um 4,9 Prozent zurück.

Unter dem Strich ist die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart aber mit dem zufrieden, was die Zulassungsstellen der Landratsämter und der Stadt Stuttgart melden. Die Böblinger und Stuttgarter Zahlen lösen dabei besonders erfreute Kommentare aus, obwohl da sicher eine Rolle spielt, dass Daimler und Porsche selbst zulassen: „Spätestens bei der ersten Inspektion hat einer unserer Meisterbetriebe dann auch Geschäft“, sagt Torsten Treiber. Das gilt auch, wenn die E-Auto-Kaufprämie tatsächlich die Nachfrage steigern sollte: „Wir bilden seit 2012 schon Kfz-Mechatroniker für diese Fahrzeuge aus.“ Geschäftsführer hofft, dass schnell Entscheidungen über die Prämie fallen: Denn problematisch sei, „wenn Kunden die Entscheidung Benziner oder Diesel aufschieben, weil sie sich die Alternative Elektro überlegen, aber keine Förderrichtlinien da sind.“

Kreis Böblingen: Rekordwerte

Spannend wird die Frage, wer auf die neuen Autos umsteigt, sagt Torsten Treiber „Firmen sind ja bei den Neuzulassungen mit zwei Dritteln beteiligt, bei den Fahrzeughaltern machen sie aber nicht ganz 15 Prozent aus, weil sie ihre Fahrzeuge schneller wechseln.“ Frauen stellen im Kreis Böblingen knapp 31 Prozent der Pkw-Besitzer, Männer sind mit über 54 Prozent noch klar in der Mehrheit, gewerbliche Halter stellen den Rest. „Die Zielgruppen sind definiert, wen die Prämie tatsächlich erreicht, wird interessant.“

Bis jetzt läuft das Autojahr 2016 im Kreis Böblingen insgesamt gut, sagt Thomas Höfle: Mit den 3.476 Neuzulassungen aus dem April (plus 624 Pkw), „wird nach vier Monaten ein Plus 1.233 Pkw-Neuzulassungen oder von elf Prozent erreicht.“ Etwas höher könnte aus Sicht der Innung die Nachfrage nach Gebrauchtwagen sein: Hier meldet die Zulassungsstelle für den Kreis Böblingen 3.328 Halterwechsel im April, vier mehr als vor einem Jahr.

Stuttgart: beim Zuwachs Platz 2

In Stuttgart wird mit den 5.354 Neuzulassungen aus dem April (plus 477 Pkw), „haben wir vier Monaten ein Plus 1.630 Pkw-Neuzulassungen oder von 9,5 Prozent erreicht“, sagt Roger Schäufele. Stuttgart liegt damit auch in der Gesamtbilanz auf Platz zwei. Bei den Gebrauchtwagen meldet die Zulassungsstelle für Stuttgart 4.232 Halterwechsel im April, 163 weniger als vor einem Jahr. Frauen stellen in Stuttgart aktuell knapp 28 Prozent der Pkw-Besitzer, Männer sind mit fast 48 Prozent noch klar in der Mehrheit.

Rems-Murr-Kreis unterm Schnitt

Bis jetzt läuft das Autojahr 2016 im Rems-Murr-Kreis zwar im Plus aber unterdurchschnittlich: Mit den 1.589 Neuzulassungen aus dem April (plus 89 Pkw), ist nach vier Monaten ein Plus 168 Pkw-Neuzulassungen oder von 3,1 Prozent erreicht. Etwas höher könnte aus Sicht der Innung auch die Nachfrage nach Gebrauchtwagen sein: Hier meldet die Zulassungsstelle für den Kreis 3.370 Halterwechsel im April, 175 weniger als vor einem Jahr. Die Gesamtbilanz liegt noch um 1,8 Prozent unter der des Vorjahres. Frauen stellen im Rems-Murr-Kreis etwas über 33 Prozent der Pkw-Besitzer, Männer sind mit über 57 Prozent auch hier die Mehrheit.

Kreis Esslingen bei Neu-Pkw im Mittelfeld

Mit den 2.364 Neuzulassungen aus dem April (plus 116 Pkw), liegt der Kreis Esslingen mit einem Plus von 553 Pkw-Neuzulassungen oder von 7,4 Prozent in der Gesamtbilanz im regionalen Mittelfeld. Der regionale Zuwachs bei den Neu-Pkw liegt mit 8,1 Prozent im Schnitt sogar leicht darüber, ergänzt Frank Schnierle, der Kreisvorsitzender und Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung ist, „das ist für uns ein wichtiger Vergleichswert, weil sich daran der anhaltend hohe Mobilitätsbedarf ablesen lässt.“ Dazu kommen 4.186 Halterwechsel im April, 23 mehr als vor einem Jahr. Auch da wünscht sich die Innung mehr Nachfrage. Im Kreis Esslingen stellen Frauen derzeit über 33 Prozent der Pkw-Besitzer, Männer sind mit über 56 Prozent vertreten, der Rest sind Firmen.

Kreis Ludwigsburg: noch zufrieden

Im Kreis Ludwigsburg wird mit den 2.198 Neuzulassungen aus dem April (plus 165 Pkw) nach vier Monaten ein Plus 397 Pkw-Neuzulassungen oder von 5,6 Prozent erreicht. Solange Pluszahlen erreicht werden ist der Kreisvorsitzende Markus Klein zufrieden. Dass die die Zulassungsstelle für den Kreis 4.335 Halterwechsel im April und damit elf weniger als vor einem Jahr meldet, freut ihn weniger. Die potenziellen Käufer verteilen sich im Kreis Ludwigsburg so: Frauen stellen 34 Prozent der Pkw-Besitzer, Männer über 57 Prozent, Firmen etwas über acht Prozent.

Kreis Göppingen: Zulassungen ziehen an

Mit den 926 Neuzulassungen aus dem April (plus 65 Pkw), liegt das Plus nach vier Monaten bei 190 Pkw-Neuzulassungen oder 6,5 Prozent. Die Zahlen waren bisher jeden Monat etwas höher als im Vormonat. Die Nachfragen nach Gebrauchtwagen schwächelt auch hier: 2.408 Halterwechsel im April sind 33 weniger als vor einem Jahr.

Torsten Treiber setzt in allen Kreisen jetzt auf die kommende Hauptreisezeit, wenn’s um die Frage geht, was die Nachfrage steigern könnte: „Jetzt sorgt hoffentlich der Mai vor allem bei jungen Gebrauchten für mehr Nachfrage, wenn die Frage ansteht, mit welchem Auto es in den Sommerurlaub gehen soll.“

April 2016

 

 

Gesamtbilanz 2016

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neu-Pkw

%

Region insgesamt

10,7

 

Region insgesamt

8,1

Kreis Böblingen

21,9

 

Kreis Böblingen

11,0

Stadt Stuttgart

9,8

 

Stadt Stuttgart

9,5

Kreis Ludwigsburg

8,1

 

Kreis Esslingen

7,4

Kreis Göppingen

7,5

 

Kreis Göppingen

6,5

Rems-Murr-Kreis

5,9

 

Kreis Ludwigsburg

5,6

Kreis Esslingen

5,2

 

Rems-Murr-Kreis

3,1

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

-1,6

 

Region Stuttgart

-0,5

Kreis Esslingen

0,6

 

Kreis Böblingen

5,8

Kreis Böblingen

0,1

 

Kreis Göppingen

2,0

Kreis Ludwigsburg

-0,3

 

Kreis Ludwigsburg

-1,8

Kreis Göppingen

-1,4

 

Rems-Murr-Kreis

-1,8

Stadt Stuttgart

-3,7

 

Stadt Stuttgart

-2,3

Rems-Murr-Kreis

-4,9

 

Kreis Esslingen

-2,4

 

Zulassungszahlen März 2016

Zulassungszahlen März 2016

Kfz-Innung: Region bei Neuzulassungen über den Bundesdurchschnitt

Wenn die Firmen in der Region Stuttgart gut gehen, fahren sie neue Autos

Das erste Quartal des Autojahres 2016 fällt in der Region Stuttgart bei den Neuzulassungen durchweg positiv aus. Obermeister Torsten Treiber: „Insgesamt stieg die regionale Zahl der Zulassungen um 2.635 Pkw oder 7,1 Prozent auf 39.494 Fahrzeuge. Davon waren allein 1.153 aus Stuttgart, das mit 9,4 Prozent den höchsten Zuwachs hatte. Es folgen der Kreis Esslingen (8,3 Prozent), der Kreis Böblingen (7,3 Prozent), der Kreis Göppingen (6,0 Prozent), der Kreis Ludwigsburg (4,6 Prozent) und als Schlusslicht der Rems-Murr-Kreis, der mit zwei Prozent als einziger unter dem Bundesdurchschnitt von 4,5 Prozent liegt. Der regionale Markt der Gebrauchtfahrzeuge schwächelte dagegen mit einem Mini-Minus von 0,1 Prozent im Quartal (Bund plus 0,2 Prozent): Hier hatten nur der Kreis Böblingen (acht Prozent) und der Kreis Göppingen (3,2 Prozent) Zuwächse, im Rems-Murr-Kreis (minus 0,7 Prozent), Stuttgart (minus 1,7 Prozent), Kreis Ludwigsburg (minus 2,3 Prozent) und dem Kreis Esslingen (minus 3,5 Prozent) lief das erste Quartal schlechter als im Vorjahr. „Da“, so Torsten Treiber, „sieht es nach Kaufzurückhaltung bei den privaten Kunden aus, denn die dominieren den Markt bei den Gebrauchten.“

Das Kraftfahrt-Bundesamt nennt in seiner Monats- und Quartalsbilanz weiterhin die Firmen als treibende Kraft beim Autokauf, was den Neuwagenkauf angeht. Im März sei der Privatanteil mit 34,6 Prozent um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Torsten Treiber sieht’s lieber positiv: „Der Firmenanteil ist gestiegen, gute Geschäfte heißt gute Neuwagenkonjunktur, das gilt seit jeher für die ganze Region" sagt er. „Hoffen wir, dass es so weitergeht.“

Stuttgart: März brachte Plus und den Spitzenplatz im ersten Quartal

„Den Firmen geht’s gut, der Neuwagennachfrage geht’s gut“, so fasst Roger Schäufele als Stuttgarter Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart die Lage zusammen: Der März brachte in der Stadt ein Plus von 3,5 Prozent bei den Neuzulassungen und „insgesamt liegen wir nach drei Monaten bei einem Plus von 9,4 Prozent und damit deutlich besser als der Bund mit 4,5 Prozent.“

In Stuttgart ging es bis jetzt in der Tat konstant aufwärts: 4.136 neue Pkw im Januar, 4.175 im Februar und jetzt 5.163 im März meldet die Zulassungsstelle. Damit gab es im März 3,5 Prozent oder 176 Pkw mehr Zulassungen als im Vorjahr. „Bei uns haben Ostern und die Osterferien keine negative Rolle gespielt“, sagt Roger Schäufele. Das bezieht sich auf die Klage der deutschen Autobauer, die Ostern als Grund für das bundesweit fehlende Wachstum im März sehen. Aber überbewerten will er das nicht: „Leichte Schwankungen in einem Monat sind normal. Freuen wir uns lieber über das erste Quartal, denn da sehen wir für Stuttgart ausgesprochen gute Zahlen: 13.474 Pkw-Neuzulassungen insgesamt, 1.153 mehr als vor einem Jahr und plus 9,4 Prozent. Damit sind wir bei der Neuwagennachfrage regionaler Spitzenreiter. So kann’s gerne weitergehen.“

Bei den Gebrauchten ist die Kraftfahrzeuginnung auch nicht unzufrieden, obwohl da weniger Schwung drin ist: Hier meldet die Zulassungsstelle für Stuttgart 3.299 Halterwechsel im Januar, 3.781 im Februar und weitere 4.289 im März. Letztere sind 345 Fahrzeuge oder 7,4 Prozent weniger als im Vorjahr. „Die gute Nachricht ist, dass die Halterwechsel von Monat zu Monat wuchsen und insgesamt 11.369 zusammen kamen.“ Trotzdem: „Insgesamt haben wir noch 199 Halterwechsel oder 1,7 Prozent weniger als im ersten Quartal 2015“, zählt Frank Schnierle, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, zusammen und weist darauf hin, „dass das Geschäft mit hochwertigen Gebrauchtwagen eine tragenden Säulen bei den Autohäusern ist.“

Kreis Ludwigsburg: Spitze bei Neuzulassungen, letzter bei Halterwechseln

Der März brachte im Kreis Ludwigsburg ein Rekord-Plus von 6,7 Prozent bei den Neuzulassungen. Und ein Rekordminus-Minus von 10,7 Prozent bei den Gebrauchten. Dass im Kreis der höchste Zuwachs bei den Neuzulassungen und der höchste Rückgang bei den Besitzumschreibungen zusammenfallen, passt für Markus Klein durchaus zusammen: „Da zeigt sich die Kaufzurückhaltung bei den privaten Kunden, die den Markt bei den Gebrauchten bestimmen.“

1.294 neue Pkw im Januar, 1.532 im Februar und jetzt 2.403 im März meldet die Zulassungsstelle. Der März brachte 6,7 Prozent oder 151 Pkw mehr Zulassungen als im Vorjahr. 5.229 Pkw-Neuzulassungen insgesamt im ersten Quartal sind 232 mehr als vor einem Jahr und plus 4,6 Prozent. Bei den Gebrauchten ist noch deutlich weniger Schwung drin: Hier meldet die Zulassungsstelle für den Kreis Ludwigsburg 3.589 Halterwechsel im Januar, 4.011 im Februar und weitere 4.308 im März. Letztere sind 516 Fahrzeuge oder 10,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die gute Nachricht ist, dass die Halterwechsel von Monat zu Monat wuchsen und insgesamt 11.908 zusammen kamen. Trotzdem: „Insgesamt haben wir noch 284 Halterwechsel oder 2,3 Prozent weniger als im ersten Quartal 2015“.

Kreis Böblingen: leichte März-Minus bei Neu-Pkw trübt positives Quartal kaum

Nach oben zeigt der Trend bei den Neuzulassungen im Kreis Böblingen: 2.512 neue Pkw im Januar, 3.033 im Februar und jetzt 3.387 im März meldet die Zulassungsstelle. Damit liegt der März allein zwar mit 1,1 Prozent oder 38 Pkw weniger leicht unter dem Vorjahr. Aber leichte Schwankungen in einem Monat sind kein Grund zur Sorge“, sagt Thomas Höfle: „Das leichte März-Minus ändert nichts an einem positiven ersten Quartal, denn da sehen wir gute Zahlen: 8.932 Pkw-Neuzulassungen insgesamt, 609 mehr als vor einem Jahr und plus 7,3 Prozent. So kann’s gerne weitergehen.“

Bei den Gebrauchten ist er auch nicht unzufrieden: Hier meldet die Zulassungsstelle für den Kreis Böblingen 2.809 Halterwechsel im Januar, 3.072 im Februar und weitere 3.444 im März. Letztere sind drei Fahrzeuge oder 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr. „Insgesamt haben wir mit 9.325 Besitzumschreibungen 690 Halterwechsel oder acht Prozent mehr als im ersten Quartal 2015“.

Rems-Murr-Kreis: Nachfrage bei Neuwagen hängt leicht hinterher

Im Rems-Murr-Kreis ging es bis jetzt zwar von den Zahlen her jeden Monat aufwärts, aber im Vergleich zum Vorjahr liegt der Zuwachs niedriger als anderswo: 1.085 neue Pkw im Januar, 1.196 im Februar und jetzt 1.675 im März meldet die Zulassungsstelle. Damit liegt der März mit 0,2 Prozent oder vier Pkw weniger leicht unter dem Vorjahr. Aber auch hier ist das erste Quartal unterm Strich im Plus: 3.956 Pkw-Neuzulassungen insgesamt, 79 mehr als vor einem Jahr und plus zwei Prozent. Reiner Äckerle: „Das ist aber sicher noch ausbaufähig.“

Bei den Gebrauchten wünscht er sich auch Zuwachs: Hier meldet die Zulassungsstelle für den Rems-Murr-Kreis 2.802 Halterwechsel im Januar, 3.208 im Februar und weitere 3.515 im März. Damit waren es im März 242 Fahrzeuge oder 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Reiner Äckerle: „Die gute Nachricht ist, dass die Halterwechsel von Monat zu Monat wuchsen und insgesamt 9.525 zusammen kamen.“ Trotzdem: „Insgesamt haben wir 66 Halterwechsel oder 0,7 Prozent weniger als im ersten Quartal 2015“,

Kreis Esslingen: Im ersten Quartal wachsende Nachfrage nach neuen Autos

Im Kreis Esslingen lief das erste Quartal erfreulich: 1.582 neue Pkw im Januar, 1.903 im Februar und jetzt 2.219 im März meldet die Zulassungsstelle. Damit brachte nur der März mit minus einem Prozent oder 22 Pkw weniger Zulassungen als im Vorjahr. „Das sind gute Zahlen“, sagt Frank Schnierle: „5.704 Pkw-Neuzulassungen insgesamt, 437 mehr als vor einem Jahr sind plus 8,3 Prozent und derzeit nach Stuttgart der höchste Quartalszuwachs in der Region.“

Bei den Gebrauchten ist noch deutlich weniger Schwung drin: Hier meldet die Zulassungsstelle für den Kreis Esslingen 3.285 Halterwechsel im Januar, 3.704 im Februar und weitere 4.195 im März. Letztere sind 332 Fahrzeuge oder 7,3 Prozent weniger als im Vorjahr. „Damit haben wir mit zusammen 11.184 Besitzumschreibungen noch 402 Halterwechsel oder 3,5 Prozent weniger als im ersten Quartal 2015.“

Kreis Göppingen: Im ersten Quartal über dem Bundesdurchschnitt

Im Kreis Göppingen lief das erste Quartal bei den Neuzulassungen überdurchschnittlich: 601 neue Pkw im Januar, 716 im Februar und jetzt 882 im März meldet die Zulassungsstelle. Damit brachte nur der März mit minus 6,3 Prozent oder 59 Pkw weniger Zulassungen als im Vorjahr. Zusammengerechnet sind das 2.199 Pkw-Neuzulassungen insgesamt, 125 mehr als vor einem Jahr, gleich plus sechs Prozent und deutlich mehr als der Bundesdurchschnitt von 4,5 Prozent. Bei den Gebrauchten liegt der Kreis Göppingen regional im Quartal auf Platz zwei: Hier meldet die Zulassungsstelle 1.933 Halterwechsel im Januar, 2.257 im Februar und weitere 2.431 im März. Nur in diesem Monat gab’s ein Minus mit 134 Fahrzeugen oder 5,2 Prozent Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Unter dem Strich brachte das Quartal 6.621 Halterwechsel, das sind 208 Besitzumschreibungen oder 3,2 Prozent mehr als im ersten Quartal 2015.

Zusammengefasst herrscht Zufriedenheit mit den aktuellen Zahlen. und die Hoffnung auf einen nachfragestarken April. Torsten Treiber: „In der Region Stuttgart brachte der April vor einem Jahr 14.371 Neuzulassungen, das müsste doch locker zu knacken sein, nachdem der Osterhase jetzt schon durch ist.“

März 2016

 

 

Gesamtbilanz 2016

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

1,3

 

Region insgesamt

7,1

Kreis Ludwigsburg

6,7

 

Stadt Stuttgart

9,4

Stadt Stuttgart

3,5

 

Kreis Esslingen

8,3

Rems-Murr-Kreis

-0,2

 

Kreis Böblingen

7,3

Kreis Esslingen

-1,0

 

Kreis Göppingen

6,0

Kreis Böblingen

-1,1

 

Kreis Ludwigsburg

4,6

Kreis Göppingen

-6,3

 

Rems-Murr-Kreis

2,0

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

-6,6

 

Region Stuttgart

-0,1

Kreis Böblingen

0,1

 

Kreis Böblingen

8,0

Kreis Göppingen

-5,2

 

Kreis Göppingen

3,2

Rems-Murr-Kreis

-6,4

 

Rems-Murr-Kreis

-0,7

Kreis Esslingen

-7,3

 

Stadt Stuttgart

-1,7

Stadt Stuttgart

-7,4

 

Kreis Ludwigsburg

-2,3

Kreis Ludwigsburg

-10,7

 

Kreis Esslingen

-3,5

Zulassungszahlen Februar 2016

Zulassungszahlen Februar 2016

Kfz-Innung: Feinstaub ist kein reines Autoproblem

Pkw-Neuzulassungen in der Region bei plus 14,2 Prozent, Gebrauchte plus 9,6

Große Nachfrage nach neuen Pkw, bei den Gebrauchten ging’s etwas ruhiger zu, das war der Automarkt in der Region Stuttgart im Februar. Die Entwicklung in den Kreisen lief aber unterschiedlich: „Im Februar liegt der Kreis Böblingen in der Region mit 23,7 und 17 Prozent zweimal auf Platz eins“, sagt Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart zur regionalen Entwicklung. Der Inhaber von Platz zwei überrascht ihn etwas: „Der Kreis Göppingen hat bei den Neuzulassungen 18,9 Prozent plus und bei den Gebrauchten 16,4 Prozent.“ Dieses Frühlingserwachen kann aus seiner Sicht gerne so weiter gehen. Mit den Zulassungen beschleunigt sich die Modernisierung der Fahrzeugflotte in der Region weiter, sagt Torsten Treiber, „damit sinkt auch der Schadstoffausstoß. Allerdings gilt bei dem in Stuttgart kritischen PM10-Feinstaubwert, dass der in der Region nur zu 20 bis maximal 30 Prozent von Pkw verursacht wird.“ Die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart setze sich für eine möglichst moderne Fahrzeugflotte ein, sagt Torsten Treiber: „Das gilt für alle Motortechnologien. Aber wir dürften in der Region bundesweit wohl mit am besten für eine verstärkte Einführung von Elektroautos gerüstet sein.“ Und Geschäftsführer Christian Reher ergänzt: „Wahrscheinlich haben wir in der Region inzwischen mehr fürs Elektroauto ausgebildete Kfz-Mechatroniker als Elektroautos.“

Der Februar war überall in Deutschland der Automonat: 12,1 Prozent Zuwachs meldet das Kraftfahrt-Bundesamt bei den Neuzulassungen. Allerdings, sagt Torsten Treiber, „gibt’s einen kleinen Haken, 2016 ist ein Schaltjahr der Februar einen Tag länger. Der 29. Februar war ein Montag, da wurden sicher noch ein paar Fahrzeuge zugelassen.“

Kreis BB: Bei Neuen und Gebrauchten vorn

Mit der vorgenannten Einschränkung gilt: Das regionale Wachstum mit 14,2 Prozent liegt bei den Neuwagen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 12,1 Prozent. Und der Kreis Böblingen liegt um Klassen besser: 3.033 neue Pkw im Kreis meldet die Zulassungsstelle. Februar vor einem Jahr waren es 2.451 Pkw. Macht ein Plus von 582 Pkw gleich plus 23,7 Prozent. „Hoffentlich ein Zuwachs vor allem in den Autohäusern“, sagt Thomas Höfle und spielt darauf an, dass Daimler seine Autos auch in Böblingen zulässt. Das Landratsamt schlüsselt diese Zahlen aber aus Datenschutzgründen nicht auf.

Bei den Besitzumschreibungen liegt der Kreis Böblingen auch vorn: Insgesamt meldet die Zulassungsstelle 3.072 Halterwechsel, 447 oder 17,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bundesweit liegt die Vergleichszahl bei einem Zuwachs von 8,2 Prozent.

Kreis GP: zweimal Platz zwei

Der Kreis Göppingen liegt zweimal auf Platz zwei: 716 neue Pkw meldet die Zulassungsstelle. Februar vor einem Jahr waren es 602 Pkw. Macht ein Plus von 114 Pkw gleich plus 18,9 Prozent. Bei den Besitzumschreibungen sind es 2.257 Halterwechsel, 318 oder 16,4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Kreis ES: Gut bei Neuwagen Schlusslicht bei Gebrauchten

1.903 neue Pkw meldet die Zulassungsstelle im Kreis Esslingen. Vor einem Jahr waren es 1.617 Pkw. Das ist ein Plus von 286 Pkw gleich plus 17,7 Prozent. „Das dürften wieder zu gut zwei Dritteln gewerbliche Zulassungen sein“, schätzt Frank Schnierle, der Kreisvorsitzende: „Die Firmennachfrage treibt den Neuwagenmarkt an.“ Bei den Besitzumschreibungen meldet die Zulassungsstelle 3.704 Halterwechsel, 63 oder 1,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit ist der Kreis Schlusslicht bei den gebrauchten: „Da täte ein wenig Marktbelebung gut.“

Stadt Stuttgart: mal keine Rekorde

„Mal keine Rekordwerte in der Region, aber damit können wir leben“, sagt Roger Schäufele, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, über die neuesten Zulassungszahlen. Die Werte in Stuttgart liegen leicht unter dem Bundesdurchschnitt: 4.175 neue Pkw meldet die Zulassungsstelle. Februar 2015 waren es 3.765 Pkw. Macht ein Plus von 410 Pkw gleich plus 10,9 Prozent. Auch hier gilt, dass Daimler und Porsche ihre Autos auch in Stuttgart zulassen, nicht alle Autos über die Autohäuser laufen. Bei den Besitzumschreibungen meldet die Zulassungsstelle 3.781 Halterwechsel, 346 oder 10,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, also mehr Zuwachs als im Bundesdurchschnitt.

Kreis LB: Neue und Gebrauchte gleich gefragt

Nachfragesteigerung nach neuen Pkw wie bei den Gebrauchten auf fast gleichem Niveau, das war der Automarkt im Kreis Ludwigsburg im Februar: 1.1532 neue Pkw meldet die Zulassungsstelle. Vor einem Jahr waren es 1.423 Pkw. Macht ein Plus von 109 Pkw gleich plus 7,7 Prozent. Bei den Besitzumschreibungen meldet die Zulassungsstelle 4.011 Halterwechsel, 289 oder 7,8 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Rems-Murr-Kreis: 4,9 Prozent plus bei Neuwage

Zuwachs aber trotzdem Schlusslicht, so sieht’s bei den Neuzulassungen im Rems-Murr-Kreis aus: 1.196 neue Pkw meldet die Zulassungsstelle. Vor einem Jahr waren es 1.140 Pkw. Macht ein Plus von 56 Pkw gleich plus 4,9 Prozent. Vor einem Jahr hatte der Zuwachs verglichen mit 2014 bei 7,6 Prozent gelegen. Kreisvorsitzender Reiner Äckerle ist trotzdem zufrieden: „Damit können wir leben.“ Bei den Besitzumschreibungen, meldet die Zulassungsstelle 3.208 Halterwechsel, 296 oder 10,2 Prozent mehr als vor einem Jahr Da liegt der Rems-Murr-Kreis regional auf Platz drei.

Moderne Gebrauchtwagen, weniger Schadstoffe

Angesichts der Regel „Je älter das Auto, desto höher der Schadstoffausstoß, tragen auch moderne Gebrauchtwagen zur Schadstoffminderung bei“, sagt Frank Schnierle, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart zu den Zuwächsen bei den Gebrauchten. „Allerdings ist es eine Fehleinschätzung, den Pkw bei den in Stuttgart kritischen PM10-Feinstaubwerten eine Schlüsselrolle zuzuschreiben“, sagt Obermeister Torsten Treiber: "Nach dem Emissionskataster des Landes spielen Pkw nur eine Teilrolle. Danach verursachen im Kreis Göppingen Pkw nur 21 Prozent der PM10-Emissionen und in der Feinstaubalarm- und Stauhauptstadt Stuttgart 26,5 Prozent, von denen knapp ein Viertel direkt aus dem Auspuff kommt. Das sind allerdings Werte von 2012, die müssten inzwischen sogar niedriger liegen, aber das Emissionskataster wurde in den letzten Jahren vom Land leider nicht aktualisiert.“

Die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart setze sich für eine möglichst moderne Fahrzeugflotte ein, sagt Torsten Treiber: „Das gilt für alle Motortechnologien. Aber wir dürften in der Region bundesweit wohl mit am besten für eine verstärkte Einführung von Elektroautos gerüstet sein. Das gilt für unsere Betriebe und vor allem für die seit 2012 ausgebildeten Kraftfahrzeugmechatroniker.“ Das Autohaus von der Weppen sei 2012 als erstes Stuttgarter Autohaus als „Fachbetrieb für Hybrid- und Elektrofahrzeuge“ zertifiziert worden: „Ein Zertifikat, das es nur bei der Innung gibt.“ Inzwischen gebe es rund 20 dieser Betriebe.

Dazu seien in die Ausbildung Zusatzschulungen aufgenommen worden, „die die Mechatroniker fit für die Elektroautos machen. Denn ebenfalls 2012 hat die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart mit der Gewerblichen Schule in Backnang ein Pilotprojekt mit ihren Berufskollegiaten begonnen, bei dem es unter anderem um die zusätzliche Ausbildung in Sachen Elektroauto ging. Vorgehensweise und die Lerninhalte flossen inzwischen in die Ausbildung aller Berufskollegiaten im Bereich Kfz-Mechatroniker in der Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen und der Wilhelm-Maybach-Schule in Bad Cannstatt und in die bundesweiten Ausbildungsinhalte ein“, sagt Torsten Treiber. Und Geschäftsführer Christian Reher ergänzt: „Wahrscheinlich haben wir in der Region inzwischen mehr fürs Elektroauto ausgebildete Kfz-Mechatroniker als Elektroautos.“

Feinstaub PM10 Verkehr* in to/a

Gesamt

davon Pkw

Pkw %

BB

426

125

29,3

ES

503

141

28,0

GP

343

72

21,0

LB

542

136

25,1

S

381

101

26,5

WN

373

92

24,7

Region Stuttgart

2.568

667

26,0

 

 

 

 

*Quelle Emissionskataster LUBW

 

 

 

 

 

 

 

 

Februar 2016

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

14,2

 

Region insgesamt

11,4

Kreis Böblingen

23,7

 

Kreis Göppingen

16,2

Kreis Göppingen

18,9

 

Kreis Esslingen

15,2

Kreis Esslingen

17,7

 

Stadt Stuttgart

13,3

Stadt Stuttgart

10,9

 

Kreis Böblingen

13,2

Kreis Ludwigsburg

7,7

 

Rems-Murr-Kreis

3,8

Rems-Murr-Kreis

4,9

 

Kreis Ludwigsburg

3,0

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

9,6

 

Region Stuttgart

4,2

Kreis Böblingen

17,0

 

Kreis Böblingen

13,2

Kreis Göppingen

16,4

 

Kreis Göppingen

8,9

Rems-Murr-Kreis

10,2

 

Kreis Ludwigsburg

3,1

Stadt Stuttgart

10,1

 

Rems-Murr-Kreis

3,0

Kreis Ludwigsburg

7,8

 

Stadt Stuttgart

2,1

Kreis Esslingen

1,7

 

Kreis Esslingen

-1,0

Zulassungszahlen Januar 2016

Zulassungszahlen Januar 2016

Kfz-Innung. Nur bessere Elektroautos haben Erfolg

Bei neuen Pkw brachte der Januar in Stuttgart wieder einen Zulassungsrekord

Feinstaub-Alarm und Fahrzeugzuwachs, „hört sich im ersten Moment verrückt an, beschreibt aber die Lage in Stuttgart perfekt“, sagt Roger Schäufele, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „Wir sind schon wieder auf Rekordkurs“. 15,9 Prozent beträgt der Zuwachs bei den Pkw-Neuzulassungen in Stuttgart im Januar, „das ist der regionale Spitzenwert“, sagt Obermeister Torsten Treiber. Damit liegt das regionale Wachstum insgesamt mit 8,5 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit 3,3 Prozent. „Nur Ludwigsburg hat ein leichtes Minus.“ Insgesamt kletterten die Pkw-Neuzulassungen in der Region um 874 auf 11.210 Pkw. Bei den Gebrauchtwagen-Besitzumschreibungen gab’s ein kleines Minus mit regional 1,4 Prozent und lokal in Stuttgart von 5,7 Prozent (Bund: minus zwei Prozent). „Elektroautos spielen keine Rolle und von einer Dieselkrise ist nichts zu spüren“, sagt Torsten Treiber. Was ihn nicht wundert: „Es setzt sich nur das durch, was die Bedürfnisse von Menschen und Firmen erfüllt.“

Die Konjunktur brummt (noch) und solange es den Firmen gutgeht, „ist ein wesentlicher Teil des Neuwagengeschäftes gesichert“, sagt Torsten Treiber angesichts der Tatsache, dass zwei Drittel der Fahrzeuge gewerbliche Zulassungen sind. „Von daher sind steigende Neuzulassungen ein Grund zu Freude.“ 4.136 neue Pkw in der Stadt meldet die Zulassungsstelle. Vor einem Jahr wurden im Januar nur 3.569 Pkw neu zugelassen. Heuer sind‘s also 567 Pkw mehr gleich plus 15,9 Prozent und außerdem ist das der höchste Wert, der je in einem Januar erreicht wurde. Bei den Gebrauchten liefen die Geschäfte etwas ruhiger: Hier meldet die Zulassungsstelle 3.299 Halterwechsel, 200 oder 5,7 Prozent weniger als im Januar 2015.

Kreis BB: Spitzenreiter bei Gebrauchten

„Der Start ins neue Autojahr ist positiv“, sagt Thomas Höfle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: 2.512 neue Pkw im Kreis meldet die Zulassungsstelle. Vor einem Jahr wurden im Januar nur 2.447 Pkw neu zugelassen. Heuer sind‘s also 65 Pkw mehr gleich plus 2,7 Prozent. Bei den Gebrauchten liefen die Geschäfte noch besser: Hier meldet die Zulassungsstelle 2.809 Halterwechsel, 240 oder 9,3 Prozent mehr als im Januar 2015. Das ist der höchste Zuwachs in der Region.

Rems-Murr-Kreis: keine Überraschungen

Leichter Zuwachs bei Neufahrzeugen, Nachfragerückgang bei Gebrauchten, „der Start ins Autojahr 2016 bringt keine Überraschungen“, sagt Reiner Äckerle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: 1.085 neue Pkw im Kreis meldet die Zulassungsstelle. Vor einem Jahr waren es im Januar 1.058 Pkw. 27 Pkw mehr sind plus 2,6 Prozent. Bei den Gebrauchten liefen die Geschäfte schlechter: Hier meldet die Zulassungsstelle 2.802 Halterwechsel, 120 oder 4,1 Prozent weniger als im Januar 2015.

Kreis Ludwigsburg: kein optimaler Start

Nachfragerückgang bei Neuen und Gebrauchten, „der Start ins Autojahr 2016 ist bei uns nicht so positiv wie im Rest der Region“, sagt Markus Klein, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: Das Landratsamt meldet 1.294 neue Pkw im Kreis. Januar 2015 wurden 1.322 Pkw neu zugelassen. 2016 sind‘s also 28 Pkw weniger gleich minus 2,1 Prozent. Bei den Gebrauchten liefen die Geschäfte besser aber auch nicht im Plus: Hier meldet die Zulassungsstelle 3.589 Halterwechsel, 57 oder 1,6 Prozent weniger als im Januar 2015.

Kreis GP: Platz zwei bei Neu-Pkw

In einer ungewohnten Rolle findet sich der Kreis Göppingen zu Jahresbeginn: Er hat den zweihöchsten Zuwachs in der Region. 601 neue Pkw im Kreis meldet die Zulassungsstelle. Vor einem Jahr wurden im Januar nur 531 Pkw neu zugelassen. Heuer sind‘s also 65 Pkw mehr gleich plus 2,7 Prozent. Bei den Gebrauchten liefen die Geschäfte dagegen ungewohnt schwach: Hier meldet die Zulassungsstelle 1.933 Halterwechsel, 24 oder 1,3 Prozent mehr als im Januar 2015.

Bei den im regionalen Vergleich insgesamt leicht zurückgehenden Besitzumschreibungen könnte der Feinstaubalarm eine Rolle spielen, vermutet Frank Schnierle, der Pressesprecher der Innung, „wenn ein grüner OB, ein grüner Verkehrsminister und die Deutsche Umwelthilfe von Fahrverboten sprechen, sie ankündigen oder gar gerichtlich durchsetzen wollen, überlegt sich Privatmann  oder -frau vielleicht schon, ob’s der alte nicht noch ein Weilchen tut.“ Was der Umwelt schadet: „Je älter das Auto, desto höher der Schadstoffausstoß.“

Eine Regel, die immer gilt, unabhängig davon ob der individuelle Pkw-Schadstoffausstoß über den Laborgrenzwerten liegt. Die Innung unterstützt die Forderung nach saubereren Autos und begrüßt schärfere Test: „Wir fordern schon seit langen, dass Abgaswerte am Auspuff gemessen werden müssen und nicht einfach aus dem Bordcomputer ausgelesen werden dürfen“, sagt Torsten Treiber.

Er plädiert auch für mehr Realismus: 602 Elektroautos, die Anfang des Jahres in Stuttgart zugelassen waren, haben auf die aktuelle Luftlage kaum Einfluss und von der Idee deren Zahl durch 5.000-Euro-Prämien zu steigern hält die Innung nichts: „Die Autohändler haben nichts von einer E-Auto-Prämie und die Konzerne haben sie nicht nötig“, sind sich Obermeister Torsten Treiber und Geschäftsführer Christian Reher einig. Die Hersteller müssten marktfähige Fahrzeuge zu marktfähigen Preisen liefern, alles andere nutze gar nichts: „Für Daimler beispielsweise werden für 2015 rund 13,8 Milliarden Gewinn angekündigt, da fehlt’s doch nicht an Geld.“ Das Problem des Elektroautos sei derzeit seine Technik und „an der ändern auch die 5.000 Euro nichts“. Überschätzt würden speziell in Stuttgart auch die Möglichkeiten der Luftreinhaltung: „Elektroautos bringen gegenüber klassischen Autos beim Feinstaub kaum Entlastung, weil nur sieben Prozent des Feinstaubs mit dem Abgas aus dem Auspuff kommen.“

Wenn Prämie, so die Innung, dann eine Umstiegsprämie auf schadstoffärmere Autos insgesamt.“ Wofür es Zuschuss gibt könnte über die „blaue Plakette“ definiert werden, die das Land einführen will: „Die derzeitigen Überlegungen sehen vor, dass folgende Fahrzeuge einer neuen Schadstoffgruppe beziehungsweise einer neuen Plakettenfarbe zugeordnet werden: Fahrzeuge mit Otto-Motoren ab Abgasstandard Euro 3, Fahrzeuge mit Diesel-Motoren ab Abgasstandard Euro 6, Elektrofahrzeuge, Erdgasfahrzeuge“, hat Verkehrsminister Hermann definiert, was er noch nach Stuttgart und in andere kritische Umweltzonen fahren lassen würde. Dazu eine Umstiegsprämie und „alte, schadstoffreiche Fahrzeuge würden aus dem Verkehr gezogen“ und wenn die Pendler von einem schadstoffreicheren Alt-Diesel unterhalb von Euro 5 auf einen Benziner oder Diesel der Schadstoffgruppe Euro 6 umsteigen, würde die Luft tatsächlich besser“, sagt Torsten Treiber

Anders als mit Umstiegsprämie geht’s nicht so schnell wie gewünscht, ist Torsten Treiber überzeugt. Zu Fahrverboten „gibt es eine Beurteilung der Region Stuttgart, in der es heißt „auch nur partielle Fahrverbote würden eine massive Beeinträchtigung sowohl des Wirtschafts- als auch des Pendlerverkehrs bedeuten. Ausweichverkehre würden das unmittelbare Umland Stuttgarts überlasten, ohne dass dort eine adäquate Verbesserung der Infrastruktur in Aussicht steht. Wichtige Verkehrsströme des Umlands (Durchreiseverkehr) würden zu erheblichen Umwegen gezwungen, die die Umweltprobleme lediglich verlagern, wenn nicht sogar insgesamt verschlechtern würden.“

Und der Plakettenzwang alleine, ginge nach Meinung des VRS auch nach hinten los, denn „die Einführung einer zusätzlichen Umweltplakette würde den ÖPNV unmittelbar beeinträchtigen, da Linienbusse nahezu ausschließlich mit Diesel betrieben werden.“ Torsten Treiber: „Busse laufen meist über 15 Jahre, wenn die früher abgelöst werden sollen, muss es einer bezahlen.“ Für Lkw gelte Ähnliches und „für private Halter von Dieselfahrzeugen sind die Möglichkeiten zum Umstieg auf ein Euro-VI-Fahrzeug noch stärker begrenzt, sagt der Verband Region Stuttgart.“ Also: „Das lässt sich nur mit Umstiegsprämien konfliktfrei lösen.“

 

Januar 2016

 

Pkw-Neuzulassungen

%

Region insgesamt

8,5

Stadt Stuttgart

15,9

Kreis Göppingen

13,2

Kreis Esslingen

12,3

Kreis Böblingen

2,7

Rems-Murr-Kreis

2,6

Kreis Ludwigsburg

-2,1

 

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

-1,4

Kreis Böblingen

9,3

Kreis Göppingen

1,3

Kreis Ludwigsburg

-1,6

Kreis Esslingen

-3,9

Rems-Murr-Kreis

-4,1

Stadt Stuttgart

-5,7

Zulassungszahlen Dezember 2015

Zulassungszahlen Dezember 2015

Kraftfahrzeuginnung: Schadstoffärmere Pkw werden mehr

Hohe Nachfrage nach neuen Pkw und jungen Gebrauchten sorgt für weniger Schadstoffbelastung

Die Stuttgarter Stadtverwaltung rüstet sich zum Feinstaub­alarm, die Stuttgarter Firmen und Menschen kaufen Autos und sorgen für einen Zulassungs- und Bestandsrekord in der Stadt und in der Region: Um 20,4 Prozent sind im Dezember die Neuzulassungen von Pkw in der Landeshauptstadt gestiegen. Damit wurden mit 52.691 Neu-Pkw erstmals in einem Jahr in Stuttgart über 50.000 Fahrzeuge neu zugelassen. Der Pkw-Bestand wuchs in Stuttgart innerhalb eines Jahres um fast 4.000 Pkw auf fast 293.000. „Das ist für alle Beteiligten eine gute Nachricht“, sagt Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „Denn sie bedeutet, dass viele ältere Pkw durch schadstoffärmere Versionen ersetzt wurden.“ In der Region ist ein ähnlicher Trend zu erkennen: 157.868 Pkw-Neuzulassungen sind 8.667 Pkw mehr und ein Plus von 5,8 Prozent. Der Pkw-Bestand wuchs insgesamt um fast 31.000 Pkw auf über 1,55 Millionen.

Im Bund gab es im Dezember ein Pkw-Zulassungs-Plus von 7,7 Prozent. In der Region bis auf Stuttgart und den Kreis Böblingen leichte Rückgänge. „Stuttgart steht mit seinem Plus einsam an der Spitze“, sagt Roger Schäufele, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „Unser Neuwagenmarkt wird stark durch Firmenfahrzeuge getrieben. Ich schätze, die haben maßgeblich dazu beigetragen, dass es zu diesem Jahresendspurt bei den Zulassungen kam.“

Stuttgart: Über 50.000 neue Pkw

Für Stuttgart meldet die Zulassungsstelle der Stadt für den Dezember 4.031 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 683 Pkw oder 20,4 Prozent mehr als im Vorjahres-Dezember. Damit sind jetzt insgesamt 52.691 Neu-Pkw an Kunden gegangen, während es im Vorjahr 49.283 waren. Das sorgt für ein Jahresplus von 3.408 Pkw oder 6,9 Prozent: „Das ist die höchste Zahl an Neuzulassungen, die wir in der Stadt je hatten, für unsere Kfz-Betriebe ist das in diesem Punkt ein gutes Autojahr“, sagt Obermeister Torsten Treiber zu diesem Punkt der Bilanz für 2015.

Für weitere Zufriedenheit sorgt der Gebrauchtwagenmarkt, den sich Betriebe und Privatanbieter teilen: Mit 3.734 Halterwechseln im Dezember gab es hier in der Stadt ein leichtes Plus von 1,6 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln in Stuttgart bei 2,2 Prozent (Bund +3,7 Prozent), in absoluten Zahlen wechselten 2015 insgesamt 47.477 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 46.458).

Das Ganze mündet in einen Zuwachs beim Stuttgarter Fahrzeugbestand, der im Vergleich zum 31.12.2014 um 5.611 Fahrzeuge angewachsen ist. „Allerdings sind da auch Anhänger enthalten“, sagt Frank Schnierle, Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. „Am entscheidensten ist, dass der Pkw-Bestand in Stuttgart auf 292.665 Fahrzeuge angestiegen ist. Das ist ein Plus von 3.951 Pkw.

Kreis Böblingen: Erster beim Jahreszuwachs

„Wir sind mit einem Monatsplus von 3,1 Prozent auch zufrieden “, sagt Thomas Höfle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, „denn die Vorjahreszahlen wurden deutlich übertroffen.“ Für den Kreis Böblingen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Dezember 2.487 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 75 Pkw oder 3,1 Prozent mehr als im Vorjahres-Dezember. Damit sind jetzt insgesamt 34.948 Neu-Pkw an Kunden gegangen, während es im Vorjahr 32.651 waren. Das sorgt für ein Jahresplus von 2.297 Pkw oder 7,0 Prozent: „Das ist in der regionalen Jahresbilanz Platz eins und auch über dem Bundesdurchschnitt von 5,6 Prozent.

Mit 2.927 Halterwechseln im Dezember gab es außerdem ein deutliches Plus von 9,6 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln bei fünf Prozent (Bund +3,7 Prozent), in absoluten Zahlen wechselten 2015 insgesamt 36.737 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 34.992).

Der Fahrzeugbestand ist im Vergleich zum 31.12.2014 um 6.115 Fahrzeuge gewachsen. Der Pkw-Bestand ist auf 236.075 Fahrzeuge angestiegen. Das ist ein Plus von 4.422 Pkw.

Kreis Esslingen: plus 5,4 Prozent Neuzulassungen

1.672 Pkw-Neuzulassungen für den Kreis Esslingen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Dezember. Das sind 97 Pkw oder 5,5 Prozent weniger als im Vorjahres-Dezember. Damit sind 23.761 Neu-Pkw an Kunden gegangen, während es im Vorjahr 22.551 waren. Das sorgt für ein Jahresplus von 1.210 Pkw oder 5,4 Prozent. Mit 3.721 Halterwechseln im Dezember gab es auf dem Gebrauchtwagenmarkt ein Plus von 1,1 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln bei drei Prozent (Bund +3,7 Prozent), in absoluten Zahlen wechselten 2015 insgesamt 46.772 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 45.408). Unterm Strich ergibt sich beim Fahrzeugbestand im Vergleich zum 31.12.2014 ein Zuwachs um 8.138 Fahrzeuge. Dabei ist der Pkw-Bestand im Kreis Esslingen auf 309.819 Fahrzeuge angestiegen ist. Das ist ein Plus von 5.802 Pkw.

Kreis Ludwigsburg: bei Gebrauchten überm Schnitt

Im Kreis Ludwigsburg gab es laut Zulassungsstelle im Dezember 1.560 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 14 Pkw oder 0,9 Prozent weniger als im Vorjahres-Dezember. Damit sind 21.126 Neu-Pkw zugelassen worden, während es im Vorjahr 20.055 waren. Das sorgt für ein Jahresplus von 1.071 Pkw oder 5,3 Prozent. Dazu kommen 3.845 Halterwechseln im Dezember, das ist ein Plus von 3,4 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln bei 3,9 Prozent (Bund +3,7 Prozent), in absoluten Zahlen wechselten 2015 insgesamt 48.747 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 46.900). Zuwachs beim Fahrzeugbestand gibt auch hier: Er ist im Vergleich zum 31.12.2014 um 8.770 Fahrzeuge angewachsen ist. Der Pkw-Bestand im Kreis Ludwigsburg wuchs auf 312.801 Fahrzeuge. Das ist ein Plus von 6.449 Pkw.

Rems-Murr-Kreis: Dezember schwächer, Jahr gut

Für den Rems-Murr-Kreis meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Dezember 1.126 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 88 Pkw oder 7,2 Prozent weniger als im Vorjahres-Dezember. Aber insgesamt sind 16.184 Neu-Pkw zugelassen worden, während es im Vorjahr 15.398 waren. Das sorgt für ein Jahresplus von 786 Pkw oder 5,1 Prozent. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt, den sich Betriebe und Privatanbieter teilen, gab es mit 3.091 Halterwechseln im Dezember ein deutliches Plus von fünf Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln bei 3,4 Prozent (Bund +3,7 Prozent), in absoluten Zahlen wechselten 2015 insgesamt 39.358 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 38.046). Auch hier wuchs der Fahrzeugbestand im Vergleich zum 31.12.2014 um 7.078 Fahrzeuge. Der Pkw-Bestand im Rems-Murr-Kreis liegt zum Jahresschluss bei 247.633 Fahrzeugen. Das ist ein Plus von 4.896 Pkw.

Kreis Göppingen: Bei Neuzulassungen im Minus

Der Kreis Göppingen ist der einzige Kreis, der in der Jahresbilanz bei den Neuzulassungen im Minus ist. Hier meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Dezember 677 Pkw-Neuzulassungen. Das sind vier Pkw oder 0,6 Prozent weniger als im Vorjahres-Dezember. Mit insgesamt 9.158 Neu-Pkw wurde die Vorjahrszahl von 9.263 Pkw nicht erreicht. Das Minus liegt bei 105 Pkw oder 1,1 Prozent. Positiv lief der Gebrauchtwagenmarkt 2.050 Halterwechsel im Dezember waren ein deutliches Plus von 8,1 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln bei 6,2 Prozent (Bund +3,7 Prozent), in absoluten Zahlen wechselten 2015 insgesamt 27.587 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 25.982). Auch hier wuchs der Fahrzeugbestand im Vergleich zum 31.12.2014 um 8.055 Fahrzeuge. Der Pkw-Bestand im Kreis Göppingen liegt dabei zum Jahresschluss bei 154.103 Fahrzeugen. Das ist ein Plus von 5.201 Pkw.

Region: Rekordbestand mit 1,553 Millionen Pkw

In der Region sind damit jetzt über 1,553 Millionen Pkw zugelassen. Das sind knapp 31.000 mehr als vor einem Jahr.“ Dazu kommen regional noch fast 80.000 Lkw (plus 3.722). „Damit sind wir an dem erfreulichsten Punkt dieser Bilanz“, sagt Torsten Treiber: „Mit diesem immer noch wachsenden Fahrzeugbestand haben unsere rund 1.000 Betriebe, ihre etwa 12.000 Beschäftigten samt der 2.000 Azubis die Gewissheit, dass sich der Markt für unsere Werkstattdienstleistungen 2015 positiv entwickelt hat. Ihre Arbeitsplätze sind also 2016 und in den kommenden Jahren sicher, weil das Auto durch ÖPNV-Angebote zwar zu ergänzen aber unterm Strich für Firmen und Menschen durch nichts zu ersetzen ist.“

Zulassungszahlen November 2015

Zulassungszahlen November 2015

Kraftfahrzeuginnung: Neue Pkw in der Region begehrt

Kreis Böblingen ist regionale Spitze bei neuen und gebrauchten Pkw

Um 13,9 Prozent sind im November die Zulassungen neuer Pkw in der Region Stuttgart gestiegen. Am höchsten war die Nachfrage im Kreis Böblingen, wo der Absatz um 24,8 Prozent stieg. Zweistellig sind die Werte auch im Kreis Esslingen: plus 19,7 Prozent, im Kreis Ludwigsburg: plus 14,4 Prozent und im Rems-Murr-Kreis: plus 11,7 Prozent. Stuttgart liegt mit 8,4 Prozent leicht unterm Bundesdurchschnitt von 8,9 Prozent. Die schwächste Nachfrage nach neuen Pkw herrscht im Kreis Göppingen, dort gab es ein Zulassungsminus von 3,7 Prozent. Bei den Gebrauchtwagen liegt das regionale Plus im November bei 4,4 Prozent (Bund: plus 5,3 Prozent). Auch hier schießt der Kreis Böblingen den Vogel ab: plus 13,7 Prozent. „Das Autojahr wird von den Zulassungszahlen her sicher besser als 2014“, sagen Obermeister Torsten Treiber und Thomas Höfle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart voraus und freuen sich für die Autohäuser: „Die Nachfrage nach Autos steigt bei Firmen und Privatleuten.“

Die Voraussage, dass 2015 ein gutes Autojahr in der Region wird ist nicht sehr risikoreich: Im Kreis Böblingen fehlen bei den Pkw-Neuzulassungen noch 190, dann ist der Vorjahreswert erreicht. „In den letzten Jahren hatten wir um oder deutlich über 2.000 Neuzulassungen im Dezember“, sagt Thomas Höfle. Bei den Gebrauchten sieht’s ähnlich aus: „1.182, dann ist die Vorjahreszahl erreicht, üblich ist rund das Doppelte.“

Für den Kreis Böblingen meldet die Zulassungsstelle beim Landratsamt für den November 3.314 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 658 Pkw oder 24,8 Prozent mehr als im Vorjahres-November (und wurde nur im Jahr der Abwrackprämie übertroffen). Damit sind jetzt insgesamt 32.461 Neu-Pkw an Kunden gegangen, während es im Vorjahr 30.239 waren. Damit liegt das Plus bei 2.222 oder 7,3 Prozent. „Wir haben jetzt 99,4 Prozent der Neuzulassungen des letzten Jahres erreicht, da dürfte die Marke spätestens diese Woche fallen“, schätzt Thomas Höfle.

Bei den Neuwagen dominieren die Firmenfahrzeuge mit einem Zwei-Drittel-Anteil den Markt, aber der Zuwachs im November kommt laut Kraftfahrt-Bundesamt auch durch private Neuwagenkäufer. „Auf dem Gebrauchtwagenmarkt entscheiden die privaten Käufer über Erfolg und Nichterfolg“, sagt Obermeister Torsten Treiber und da kommen die Angebote der Autohäuser gut an: Mit 3.231 Besitzumschreibungen im November gab es hier im Kreis ein Plus von 13,7 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln im Kreis bei 4,6 Prozent (Bund minus 7,5 Prozent) in absoluten Zahlen wechselten bis jetzt 33.810 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 32.322).

Kreis Esslingen: plus 19,7 Prozent

Im Kreis Esslingen fehlen noch 462 Pkw-Neuzulassungen, dann ist der Vorjahreswert erreicht. „Normal sind um oder deutlich über 1.500 Neuzulassungen im Dezember“, sagt Frank Schnierle. Bei den Gebrauchten sieht’s ähnlich aus: „1.324 bis zum Vorjahreswert, kein Problem, üblich ist nicht ganz das Dreifache.“

Für den November meldet die Zulassungsstelle beim Landratsamt Esslingen 2.122 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 349 Pkw oder 19,7 Prozent mehr als 2014. Damit sind insgesamt 22.089 Neu-Pkw an Kunden gegangen, während es im Vorjahr 20.782 waren. Ein Plus von 1.307 oder 6,3 Prozent. 98 Prozent der Neuzulassungen des letzten Jahres sind erreicht.

Bei den Halterwechseln gab es mit 3.833 im November ein Plus von 3,4 Prozent. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln im Kreis bei 3,2 Prozent (Bund minus 7,5 Prozent) in absoluten Zahlen wechselten bis jetzt 43.051 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 41.727).

Kreis Ludwigsburg: plus 14,4 Prozen

Im Kreis Ludwigsburg fehlen bei den Pkw-Neuzulassungen noch 489, dann ist der Vorjahreswert erreicht. Über 1.500 Neuzulassungen im Dezember sind die Regel, sagt Markus Klein. Bei den Gebrauchten fehlen noch 1.719, dann ist die Vorjahreszahl erreicht, üblich ist das Doppelte.“ Für den Kreis Ludwigsburg meldet die Zulassungsstelle für den November 1.736 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 218 Pkw oder 14.4 Prozent mehr als im Vorjahres-November. Damit sind jetzt insgesamt 19.566 Neu-Pkw verkauft, während es im Vorjahr 18.481 waren. Das Plus liegt bei 1.085 oder 5,9 Prozent. 97,6 Prozent der Neuzulassungen des letzten Jahres sind erreicht.

Mit 3.923 Halterwechseln im November gab es im Kreis ein Plus von 6,5 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln im Kreis bei vier Prozent (Bund minus 7,5 Prozent) in absoluten Zahlen wechselten bis jetzt 44.902 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 43.183).

Rems-Murr-Kreis: plus 11,7 Prozent

Überdurchschnittliche Nachfrage auch im Rems-Murr-Kreis. Bei den Pkw-Neuzulassungen fehlen noch 340, zum Vorjahreswert. Üblich sind 1.000 Neuzulassungen und mehr im Dezember“, sagt Reiner Äckerle. Bei den Gebrauchten fehlen noch 1.166, dann ist die Vorjahreszahl erreicht, üblich ist rund das Doppelte.“

Für den Rems-Murr-Kreis meldet die Zulassungsstelle beim Landratsamt für den November 1.376 Pkw-Neuzulassungen, 144 Pkw oder 11,7 Prozent mehr als im Vorjahres-November. 15.058 Neu-Pkw wurden ausgeliefert, während es im Vorjahr 14.184 waren. Damit liegt das Plus aus Jahr gesehen bei 874 oder 6,2 Prozent. 97,8 Prozent der Neuzulassungen des letzten Jahres sind erreicht.

3.216 Halterwechsel wurden im November hier im Kreis registriert. Das ist ein Plus von 5,7 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln im Rems-Murr-Kreis bei 3,3 Prozent (Bund minus 7,5 Prozent) in absoluten Zahlen wechselten bis jetzt 36.267 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 35.101).

Stuttgart: Novemberrekord

In Stuttgart fehlen bei den Pkw-Neuzulassungen nur noch 623 Pkw, bei normalweise über 3.000 Neuzulassungen im Dezember wohl kein Problem“, sagt Roger Schäufele. Bei den Gebrauchten ist er auch optimistisch, obwohl’s da enger ist: „2.715, dann ist die Vorjahreszahl erreicht, üblich sind über 3.000.“

Für Stuttgart meldet die Zulassungsstelle der Stadt für den November 4.611 Pkw-Neuzulassungen und damit einen Monatsrekord, denn das ist der höchste Novemberwert der letzten zehn Jahre. Trotzdem reichen 356 Pkw oder 8,4 Prozent mehr als im Vorjahres-November nicht zu einem Spitzenplatz. Insgesamt 48.660 Neu-Pkw sind ausgeliefert (Vorjahr 45.935) Damit liegt das Plus bei 2.725 oder 5,9 Prozent und der erreichte Jahreswert im Vergleich zu 2014 bei 98,7 Prozent der Neuzulassungen.

3.677 Halterwechsel werden bei den Gebrauchten für November gemeldet. Das ist zwar ein leichtes Minus von 3,7 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln aber in Stuttgart bei 2,2 Prozent (Bund minus 7,5 Prozent) in absoluten Zahlen wechselten bis jetzt 43.743 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 42.781).

Kreis Göppingen mal Minus, mal Plus

Für den Kreis Göppingen meldet die Zulassungsstelle beim Landratsamt für den November 739 Pkw-Neuzulassungen, 28 Pkw oder 3,7 Prozent weniger als im Vorjahres-November. 8.481 Neu-Pkw wurden ausgeliefert, während es im Vorjahr 8.582 waren. Damit ist der Kreis der einzige, der mit Blick auf die Jahreszahl im Minus liegt:

101 Fahrzeuge oder 1,2 Prozent fehlen zum Vorjahr. 91,6 Prozent der Neuzulassungen des letzten Jahres sind erreicht. 782 Neu-Fahrzeuge fehlen noch. Das könnte knapp werden, denn die üblichen Dezemberwerte liegen tiefer.

Bei den Gebrauchten sieht’s besser aus: 2.130 Halterwechsel wurden im November im Kreis registriert. Das ist ein Plus von 2,9 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln im Kreis Göppingen bei sechs Prozent (Bund minus 7,5 Prozent) in absoluten Zahlen wechselten bis jetzt 25.537 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 24.085) und damit sind 98,7 Prozent des Vorjahreswertes erreicht.

Die Bandbreite in der Region von 24,8 Prozent Zuwachs bei den Neuzulassungen im Kreis Böblingen bis zu 3,7 Prozent minus im Kreis Göppingen „spiegelt schon ein bisschen die wirtschaftliche Struktur wieder“, sagt Frank Schnierle, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „Wo Firmen stark sind, ist auch die Nachfrage nach neuen Pkw stark. Wo vor allem Privatkunden dominieren, die am Ort wohnen, aber auswärts arbeiten, ist es die Nachfrage nach Gebrauchten.“ Der Blick in die Gesamtbilanz 2015 passt dazu: Die Göppinger sind die Gebrauchtwagenkönige mit einem Zuwachs von 6,0 Prozent.

 

November 2015

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

13,9

 

Region insgesamt

5,9

Kreis Böblingen

24,8

 

Kreis Böblingen

7,3

Kreis Esslingen

19,7

 

Kreis Esslingen

6,3

Kreis Ludwigsburg

14,4

 

Rems-Murr-Kreis

6,2

Rems-Murr-Kreis

11,7

 

Stadt Stuttgart

5,9

Stadt Stuttgart

8,4

 

Kreis Ludwigsburg

5,9

Kreis Göppingen

-3,7

 

Kreis Göppingen

-1,2

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

4,4

 

Region Stuttgart

3,7

Kreis Böblingen

13,7

 

Kreis Göppingen

6,0

Kreis Ludwigsburg

6,5

 

Kreis Böblingen

4,6

Rems-Murr-Kreis

5,7

 

Kreis Ludwigsburg

4,0

Kreis Esslingen

3,4

 

Rems-Murr-Kreis

3,3

Kreis Göppingen

2,9

 

Kreis Esslingen

3,2

Stadt Stuttgart

-3,7

 

Stadt Stuttgart

2,2

Zulassungszahlen Oktober 2015

Zulassungszahlen Oktober 2015

Kraftfahrzeuginnung: Entwicklung sieht gut aus

Automarkt: Gute Zahlen in den Kreisen, nur in Stuttgart leichtes Schwächeln

Stuttgart macht bei den Pkw-Neuzulassungen Pause: „Minus 7,2 Prozent im Oktober, das ist aber kein Grund zur Besorgnis“, kommentiert Roger Schäufele, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart die aktuellen Werte aus der Zulassungsstelle. Dieselkrise? „Kann sein, dass der eine oder andere auf einen Benziner umgestiegen ist, aber an der Autonachfrage hat der Abgasskandal nichts geändert. Wir hatten jetzt vier Monate Rekordwerte, da muss mal eine Verschnaufpause kommen.“ Die sieht so aus: In der ganzen Region gibt’s Zuwächse, nur Stuttgart schwächelte im Oktober mit minus 7,2 Prozent ein bisschen. Mit dem Dieselskandal hat das nach Einschätzung von Obermeister Torsten Treiber nichts zu tun. Durchschlagen könnte der Abgasskandal allenfalls auf den Gebrauchtwagenmarkt, „die Autos, um die es geht, sind nur noch als Gebrauchte zu haben.“ Der liegt in der Region leicht im Minus, in Stuttgart mit 2,8 Prozent Rückgang etwas stärker. Trotzdem stuft Roger Schäufele die Schwankungen als normal ein: „Da ist kein Unterschied zu den Zeiten vor dem Abgasskandal festzustellen.“

Der Schwabe neigt nicht zu übertriebener Euphorie: „Die Entwicklung auf dem Pkw-Markt sieht nicht schlecht aus“, sagt Obermeister Torsten Treiber und meint damit die Aussicht, „dass wir in der Region und in alle Kreisen dieses Jahr im Plus abschließen“. Die Region liegt derzeit auf zehn Monate gesehen bei plus 5,1 Prozent und damit exakt im Bundesdurchschnitt. Zwei Drittel der Neufahrzeuge sind dabei Firmenwagen und -zulassungen.

Für die Stadt Stuttgart meldet die Zulassungsstelle beim Landratsamt für den Oktober 4.763 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 371 Pkw oder 7,2 Prozent weniger als im Vorjahres-Oktober. Was keinen groß erschütterten, denn damit sind jetzt insgesamt 44.049 Neu-Pkw an Kunden gegangen, während es im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt 41.680 waren. Damit liegt das Plus bei 2.369 oder 5,7 Prozent, also immer noch über dem regionalen Durchschnitt: „Wenn wir das halten können, war das Jahr nicht schlecht“, sagt Torsten Treiber.

Wenn dann noch gute Umsätze bei den Gebrauchtwagen dazukommen, ist „das sozusagen das Sahnehäubchen. Denn bei den Neuwagen dominieren die Firmenfahrzeuge, den Gebrauchtwagenmarkt beherrschen die privaten Käufer und die stellen natürlich auch das Gros unserer Werkstattkunden, liegen uns deshalb besonders am Herzen.“

Mit 4.054 Besitzumschreibungen im Oktober brachte der Gebrauchtwagenhandel, den sich das Gewerbe mit den privaten Verkäufern teilt, zwar auch ein Minus von 2,8 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln aber bei 2,8 Prozent (Bund minus 0,5 Prozent). Insgesamt wechselten bis jetzt 40.066 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 38.963).

 

Kreis Ludwigsburg: Plus und Minus

Für den Kreis Ludwigsburg meldet die Zulassungsstelle beim Landratsamt für den Oktober 1.880 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 86 Pkw oder 4,8 Prozent mehr als im Vorjahres-Oktober. Damit sind jetzt insgesamt 17.830 Neu-Pkw zugelassen worden, während es im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt 16.963 waren. Das ist ein Plus von 867 oder 5,1 Prozent, also exakt im regionalen Durchschnitt. Mit 4.236 Halterwechseln im Oktober brachte der Gebrauchtwagenhandel zwar ein Minus von 1,1 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus im Kreis aber bei 3,7 Prozent (Bund minus 0,5 Prozent). Insgesamt wechselten bis jetzt 40.979 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 39.501).

Kreis Esslingen: zweimal Plus

Im Kreis Esslingen gab es im Oktober 2.045 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 104 Pkw oder 5,4 Prozent mehr als im Vorjahres-Oktober. Insgesamt sind in diesem Jahr 19.967 Neu-Pkw an Kunden gegangen, während es im Vorjahr 19.009 waren. Damit liegt das Plus bei 958 oder fünf Prozent. Mit 4.171 Besitzumschreibungen im Oktober brachte der Gebrauchtwagenhandel ein Plus von 2,6 Prozent. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln im Kreis bei 3,2 Prozent (Bund minus 0,5 Prozent). Insgesamt wechselten bis jetzt 39.218 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 38.019).

Rems-Murr-Kreis: gute Zwischenbilanz

Die Zulassungsstelle beim Landratsamt Waiblingen meldet für den Oktober 1.393 Pkw-Neuzulassungen. Das sind plus 61 Pkw oder 4,6 Prozent. Aufs Jahr gesehen sind jetzt insgesamt 13.682 Neu-Pkw an Kunden gegangen, während es im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt 12.952 waren. Damit liegt das Plus bei 730 oder 5,6 Prozent, also über dem regionalen Durchschnitt. Die 3.350 Besitzumschreibungen im Oktober sind zwar ein Minus von 4,5 Prozent. Aufs Jahr gesehen liegt das Plus bei den Halterwechseln im Kreis aber bei 3,1 Prozent (Bund minus 0,5 Prozent). Insgesamt wechselten bis jetzt 33.051 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 32.059).

Kreis Böblingen: Spitzenreiter bei den Neuen

Der Kreis Böblingen hat den höchsten Zuwachs bei den Neuzulassungen. 3.072 Pkw-Anmeldungen sind 208 Pkw oder 7,3 Prozent mehr als im Vorjahres-Oktober (und wurde nur im Jahr der Abwrackprämie übertroffen). Die Gesamtzahl liegt Stand Ende Oktober bei 29.147 Neu-Pkw (Vorjahr 27.583) Aufs Jahr gesehen ein Plus bei 1.564 oder 5,7 Prozent, also über dem regionalen Durchschnitt. Dazu kommen 3.142 Besitzumschreibungen im Oktober was einem Plus von 1,6 Prozent entspricht. Aufs Jahr gesehen liegt der Zuwachs bei den Halterwechseln im Kreis bei 3,7 Prozent (Bund minus 0,5 Prozent). Insgesamt wechselten bis jetzt 30.579 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 29.480).

Kreis Göppingen: eine Neuzulassung mehr

801 Neuzulassungen, einem als vor einem Jahr meldet die Zulassungsstelle beim Landratsamt Göppingen für den Oktober. Das sind 0,1 Prozent mehr. Angemeldet wurden bisher insgesamt 7.742 Neu-Pkw während es im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt 7.815 waren. Das ist ein Minus von 73 oder 0,9 Prozent. Mit 2.357 Halterwechseln im Oktober brachte der Gebrauchtwagenhandel ein Minus von 1,2 Prozent bei den Besitzumschreibungen. Aufs Jahr gesehen liegt der Kreis Göppingen aber hier mit 6,7 Prozent im Plus (Bund minus 0,5 Prozent). Insgesamt wechselten bis jetzt 23.407 Fahrzeuge Besitzer oder Besitzerin (Vorjahr: 22.015).

 

Das gute Gefühl, das in der Autobranche herrscht, setzt natürlich voraus, „dass uns nicht noch irgendjemand ein Ei legt, das das Weihnachtsgeschäft verdirbt“, sagt Frank Schnierle, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Denn der Optimismus ist ein Gefühl, das sich beziffern lässt: „Wir brauchen bei den Neuwagen noch etwas über 5.200 Pkw, um das Vorjahresergebnis zu erreichen und bei den Gebrauchten knapp 6.400. Letztes Jahr wurden im November und Dezember über 7.600 Neuwagen und fast 7.500 Halterwechsel registriert - da müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn wir das Vorjahresergebnis nicht toppen.“

 

Oktober 2015

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

0,6

 

Region insgesamt

5,1

Kreis Böblingen

7,3

 

Stadt Stuttgart

5,7

Kreis Esslingen

5,4

 

Kreis Böblingen

5,7

Kreis Ludwigsburg

4,8

 

Rems-Murr-Kreis

5,6

Rems-Murr-Kreis

4,6

 

Kreis Ludwigsburg

5,1

Kreis Göppingen

0,1

 

Kreis Esslingen

5,0

Stadt Stuttgart

-7,2

 

Kreis Göppingen

-0,9

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

-0,9

 

Region Stuttgart

3,6

Kreis Esslingen

2,6

 

Kreis Göppingen

6,3

Kreis Böblingen

1,6

 

Kreis Ludwigsburg

3,7

Kreis Ludwigsburg

-1,1

 

Kreis Böblingen

3,7

Kreis Göppingen

-1,2

 

Kreis Esslingen

3,2

Stadt Stuttgart

-2,8

 

Rems-Murr-Kreis

3,1

Rems-Murr-Kreis

-4,5

 

Stadt Stuttgart

2,8

Zulassungszahlen September 2015

Zulassungszahlen September 2015

Kraftfahrzeuginnung: Winterausrüstung wird notwendig

Pkw-Neuzulassungen: Die Jahresbilanz verspricht erfreulich zu werden

„2015 hat die Chance für uns ein gutes Autojahr zu werden“, nach neun Monaten ist Frank Schnierle, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, guter Dinge. Denn aktuell liegen die Zulassungszahlen bei Neu-Pkw um fünf Prozent höher als 2014, bei Gebrauchten um 3,2 Prozent. Der September hat die Bilanz dabei weiter verbessert: Er brachte bei den Neuzulassungen ein Plus von 7,2 Prozent. Der Gebrauchtwagenmarkt schwächelte mit minus 1,1 Prozent leicht. Der Dieselskandal spielt bei diesen Zulassungszahlen keine Rolle, sagt Torsten Treiber, der Obermeister der Innung: „Autos mit dem kritischen Motor konnten im September bei uns als Neuwagen gar nicht mehr verkauft werden.“ Im Gebrauchtwagenmarkt seien die Fahrzeuge zwar natürlich noch zu haben - „aber da regelt dann der Preis die Lage.“ Für die betroffenen Autobesitzer sei das Ganze „ausgesprochen unschön“ und aus Sicht der Betriebe „würden wir uns wünschen, dass der Hersteller möglichst rasch mit einer Lösung zu Potte kommt.“

In den aktuellen Neufahrzeugen kann der Schummel-Motor EA189 von VW keine Rolle mehr spielen, weil er als Euro-5-Motor zugelassen wurde. Seit September sind in Deutschland aber nur noch Fahrzeuge mit Euro-6-Motoren zulässig. Im August gingen die letzten als Neufahrzeuge vom Hof. Allenfalls als Tageszulassungen und auf alle Fälle als Gebrauchtwagen sind die betroffenen Fahrzeuge noch zu haben, fasst Torsten Treiber die Lage zusammen: „Wer keinen kaufen will, muss keinen kaufen. Wer ein solches Fahrzeug hat, sollte bis zur versprochenen Nachrüstung weiterfahren - danach wird sich der Markt einpendeln. Jetzt verkaufen ist höchstens dann eine gute Idee, wenn der Wagen von einem Autohaus zu einem guten Preis in Zahlung genommen wird.“

Dass die Pkw-Neuzulassungen im September im Kreis um 7,2 Prozent gestiegen sind, zeigt, dass die Dieseldiskussion nicht ausschlaggebend ist, sagt Frank Schnierle: „Wer da Bedenken hat, kauft eben einen Benziner, wenn er ein Auto braucht, das führt höchstens zu Verschiebungen, nicht zu Kaufverzicht.“

1.947 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren 130 Pkw oder 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Bund stiegen die Neuzulassungen von Pkw um 4,8 Prozent und VW wies mit einer Steigerung um plus 3,8 Prozent wiederholt den größten Anteil an den Neuzulassungen auf (20,9 Prozent), meldet das Kraftfahrt-Bundesamt.

3.756 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben dagegen ein Minus von 43 Fahrzeugen oder 1,1 Prozent. Bundesweit lag der Zuwachs in diesem Bereich bei 0,8 Prozent.

Unterm Strich ist Frank Schnierle mit der Gesamtentwicklung sehr zufrieden: „In der Zwischenbilanz für 2015 liegt die Zahl der Neuzulassungen im Kreis bei insgesamt 17.922. Das sind 854 Pkw oder fünf Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +5,5 Prozent). Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es in 2015 bis jetzt 35.047 Fälle. Das sind 1.095 Pkw oder 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +3,5 Prozent).

„Wenn wir diese Zahlen bis zum Jahresende halten können, wird 2015 ein ganz gutes Autojahr“, sagt Frank Schnierle, der auch Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart ist. „Die Nachfrage nach Autos in der Region ist aber auch eine Aufforderung an die Politik, die entsprechende Infrastruktur, sprich Straßen bereitzustellen und die Staus zu beseitigen.“

Keinen Rucker tat’s im September im Spezialfeld Elektromobile: „Regionsweit ist die Zahl um 13 gewachsen, im Kreis um sieben gestiegen, 219 sind aktuell hier, 1.706 in der Region zugelassen, ein Durchbruch sieht anders aus“, fasst Torsten Treiber zusammen: „Bei über 1,5 Millionen Pkw bewegen wir uns im Promillebereich“.

Aber egal, ob Elektro, Diesel, Benziner, dass Autos überflüssig werden könnten, macht der Innung derzeit keine Sorgen. Dass sich die meisten der 1,5 Millionen Pkw in der Region momentan noch auf Sommerreifen bewegen und teilweise mit defekter Beleuchtung, dagegen schon. Torsten Treiber: „Wir trommeln dafür den Wechsel auf Winterreifen und den kostenlosen Licht-Test zu kombinieren: Knapp zwei Wochen bleiben noch dafür und sechs Millionen Winterräder, die aufgezogen werden müssen, sind auch für die 1.000 Innungsbetriebe ein Wort. Warten bis Schnee fällt oder Blitzeis droht, ist da keine gute Idee.“

Zur Info: Entwicklung im September und im Jahr 2015 in der Region im Vergleich:

 

September 2015

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

-1,1

 

Region insgesamt

5,6

Kreis Esslingen

7,2

 

Stadt Stuttgart

7,5

Kreis Ludwigsburg

3,6

 

Rems-Murr-Kreis

5,8

Kreis Böblingen

-0,8

 

Kreis Böblingen

5,5

Rems-Murr-Kreis

-2,0

 

Kreis Ludwigsburg

5,1

Stadt Stuttgart

-5,0

 

Kreis Esslingen

5,0

Kreis Göppingen

-9,2

 

Kreis Göppingen

-1,1

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

0,9

 

Region Stuttgart

4,2

Kreis Böblingen

11,0

 

Kreis Göppingen

7,2

Stadt Stuttgart

1,6

 

Kreis Ludwigsburg

4,3

Rems-Murr-Kreis

-0,4

 

Rems-Murr-Kreis

4,0

Kreis Göppingen

-1,1

 

Kreis Böblingen

4,0

Kreis Esslingen

-1,1

 

Stadt Stuttgart

3,5

Kreis Ludwigsburg

-2,6

 

Kreis Esslingen

3,2

 

 

Zugelassene Elektro-Pkw:

 

 

30.09.2015

31.08.2015

31.07.2015

01.01.2015

BB

394

399

396

353

ES

219

212

207

164

GP

79

73

71

63

LB

222

210

208

151

S

625

632

708

1061

WN

167

167

167

127

 

1706

1693

1757

1919

Landkreis Böblingen:

Landkreis Esslingen:

Landkreis Ludwigsburg:

Landkreis Rems-Murr:

Stadtkreis Stuttgart

Zulassungszahlen August 2015

Zulassungszahlen August 2015

 

Rekord in BB: 45,4 Prozent mehr Pkw-Neuzulassungen als vor einem Jahr

Über 900 Pkw-Neuzulassungen zusätzlich: Der Kreis Böblingen ist im August mit einem Plus von 45,4 Prozent der Spitzenreiter bei den Neuzulassungen in der Region Stuttgart. Regional liegt der Zuwachs insgesamt bei 23,6 Prozent. Bundesweit gab es im August einen Zuwachs von 6,2 Prozent. „Toppen wir locker“, sagt Thomas Höfle, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, verweist aber auch darauf, dass der Markt der Neuzulassungen vor allem durch die Firmen bestimmt wird. Und im Kreis Böblingen auch durch den Hersteller Mercedes: „Porsche mit plus 23,9 Prozent und Mercedes mit plus 14,5 Prozent spielen ganz vorne mit“, verweist auch Obermeister Torsten Treiber auf die bundesweit positiven Zahlen der regionalen Hersteller. Gekauft wird dabei ganz konservativ: „Mehr als die Hälfte der Neuwagen sind Benziner, über 46 Prozent Diesel und nur 1,7 Prozent entfallen auf andere Antriebsarten vom Gas- bis zum Elektro-Pkw.“ Der Bestand an E-Pkw in der Region ist zum 31. Juli im Vergleich zum Jahresanfang sogar gesunken: „Im Kreis Böblingen haben wir allerdings 43 Elektro-Pkw mehr“, sagt Torsten Treiber, „aber der Durchbruch ist das noch nicht.“ Der Bestand an E-Pkw in der Region ist zum 31. August im Vergleich zum Jahresanfang sogar um 226 gesunken: „Das liegt daran, dass in Stuttgart 429 eingesetzte Elektro-Smarts verschwanden, weil Car2Go diese nach Berlin umgemeldet hat“, sagt Torsten Treiber. 

Kreis BB: Starker August 

Der Ferienmonat August war im Kreis Böblingen der zulassungsstärkste der letzten zehn Jahre: 2.930 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren 932 Pkw oder 45,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 2.831 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben dagegen ein Minus von 253 Fahrzeugen oder 8,2 Prozent (Bund plus 2,1 Prozent).

„Bei all den Unkenrufen über nachlassende Nachfrage“ ist Thomas Höfle mit der Gesamtentwicklung sehr zufrieden: „Wir müssen immer bedenken, dass wir uns in der Region in einem Bereich bewegen, in dem die Verkehrspolitik dem Auto nicht unbedingt goldene Brücken und ausreichend Straßen baut.“ So gesehen sei die Zwischenbilanz für 2015 ein „klarer Beweis, dass das Auto gebraucht wird“:  Inzwischen liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis bei insgesamt 23.579. Das sind 1.377 Pkw oder 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +5,6 Prozent). Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es in 2015 bis jetzt 24.294 Fälle. Das sind 736 Pkw oder 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +2,1 Prozent).

Stuttgart: mehr Pkw, weniger Elektroautos 

Mit über 800 Pkw-Neuzulassungen zusätzlich liegt die Stadt Stuttgart im August mit einem Plus von 26,4 Prozent auf Platz 2 bei den Neuzulassungen in der Region Stuttgart. 4.032 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren 842 Pkw oder 26,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 3.610 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein weiteres Plus von 121 Fahrzeugen oder 3,5 Prozent. Roger Schäufele ist mit der Gesamtentwicklung 2015 sehr zufrieden: Inzwischen liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 in der Stadt bei insgesamt 35.290. Das sind 2.949 Pkw oder 9,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es in 2015 bis jetzt 32.184 Fälle. Das sind 1.160 Pkw oder 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. 

Kreis LB: sieben Prozent plus 

Der Kreis Ludwigsburg ist im August mit einem Plus von sieben Prozent zwar regional letzter beim Zuwachs bei den Neuzulassungen in der Region Stuttgart, trotzdem herrscht Zufriedenheit. Bundesweit gab es im August einen Zuwachs von 6,2 Prozent. „Sind wir immer noch drüber“, sagt Markus Klein, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. 1.379 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren 90 Pkw oder sieben Prozent mehr als im Vorjahr. 3.667 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 65 Fahrzeugen oder 1,8 Prozent. Damit liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis bei insgesamt 14.067. Das sind 716 Pkw oder 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es in 2015 bis jetzt 32.770 Fälle. Das sind 1.634 Pkw oder 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Kreis ES: Bester August seit zehn Jahren

235 Pkw-Neuzulassungen zusätzlich: Der Kreis Esslingen ist im August mit einem Plus von 15,4 Prozent auf Platz drei bei den Neuzulassungen in der Region Stuttgart. Der Ferienmonat August war im Kreis Esslingen der zulassungsstärkste der letzten zehn Jahre: 1.762 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren 235 Pkw oder 15,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 3.507 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben dagegen ein Minus von 29 Fahrzeugen oder 0,8 Prozent. Die Zahl der Neuzulassungen 2015 liegt jetzt bei insgesamt 15.975. Das sind 724 Pkw oder 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es in 2015 bis jetzt 31.291 Fälle. Das sind 1.138 Pkw oder 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Kreisvorsitzender Frank Schnierle sieht gute Chancen, zumindest das Vorjahresergebnis zu erreichen.

Rems-Murr-Kreis: mit Zuwachs zufrieden

Reiner Äckerle, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, freut sich über 1.117 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet. „Da sind immerhin 127 Pkw oder 12,8 Prozent mehr als im Vorjahr.“ 3.028 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 137 Fahrzeugen oder 4,7 Prozent (Bund plus 2,1 Prozent). Zusammengerechnet liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis bei insgesamt 11.037. Das sind 695 Pkw oder 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es in 2015 bis jetzt 26.507 Fälle. Das sind 1.162 Pkw oder 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Kreis Göppingen: Spitzenreiter bei Gebrauchten

599 Pkw-Neuzulassungen im Kreis Göppingen, die die Zulassungsstelle meldet, waren 43 Pkw oder 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. 2.902 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 889 Fahrzeugen oder 44,2 Prozent. Damit ist der Kreis regionaler Spitzenreiter in diesem Bereich. Zusammengerechnet liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis bei insgesamt 6.240. Das sind drei Pkw weniger als im Vorjahr. Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es in 2015 bis jetzt 18.883 Fälle. Das sind 1.445 Pkw oder 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Elektromobilität: kein Durchbruch

Ein paar Tage vor der Internationalen Automobilausstelung (IAA) sieht Torsten Treiber dort „vor allem Autos mit Hybridantrieb aber keine entscheidende Neuvorstellung bei den Elektroautos“. Wenn „wir uns anschauen, woher die Neuzulassungen kommen, dann sehen wir, dass Firmen und Gewerbe eine Schlüsselrolle spielen“, sagt Frank Schnierle der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Um da den Elektroumsatz anzukurbeln, fordert das Kfz-Gewerbe „seit fast zwei Jahren eine Sonderabschreibung bei gewerblich genutzten Fahrzeugen in Höhe von 50 Prozent der Anschaffungskosten im ersten Jahr der Nutzung.“ Dann ließe sich für die Betriebe „problemlos testen, wie sie mit den Elektroautos klarkommen.“

Andere Chancen sieht auch Torsten Treiber nicht: „Seit Jahresanfang ist der Bestand an Elektroautos in Stuttgart gesunken, in den Kreisen teils zweistellig gestiegen. Das hört sich viel an, aber das sind Verkaufszahlen von um die 40 Elektroautos, von denen kann nicht mal ein Autohaus existieren.“ 

Zur Info: Entwicklung im August und im Jahr 2015 in der Region im Vergleich:

 

August 2015

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

23,6

 

Region insgesamt

6,5

Kreis Böblingen

45,4

 

Stadt Stuttgart

9,1

Stadt Stuttgart

26,4

 

Rems-Murr-Kreis

6,7

Kreis Esslingen

15,4

 

Kreis Böblingen

6,2

Rems-Murr-Kreis

12,8

 

Kreis Ludwigsburg

5,4

Kreis Göppingen

7,7

 

Kreis Esslingen

4,7

Kreis Ludwigsburg

7,0

 

Kreis Göppingen

0

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

5,0

 

Region Stuttgart

4,6

Kreis Göppingen

44,2

 

Kreis Göppingen

8,3

Rems-Murr-Kreis

4,7

 

Kreis Ludwigsburg

5,2

Stadt Stuttgart

3,5

 

Rems-Murr-Kreis

4,6

Kreis Ludwigsburg

1,8

 

Kreis Esslingen

3,8

Kreis Esslingen

-0,8

 

Stadt Stuttgart

3,7

Kreis Böblingen

-8,2

 

Kreis Böblingen

3,1

Zulassungszahlen Juli 2015

Zulassungszahlen Juli 2015

Kraftfahrzeuginnung:

Pkw-Neuzulassungen in BB im Juli bei plus 16,8 Prozent, Gebrauchte plus sieben

In der Region Stuttgart ist die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Juli um 6,1 Prozent gestiegen, im Kreis Böblingen um 16,8 Prozent. „Da haben wir endlich mal zweistelligen Zuwachs“, freut sich Thomas Höfle, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, „das ist der regionale Spitzenwert.“ Ein bisschen könnte dabei eine Rolle gespielt haben, dass gerade ein Countdown läuft. Bis 31.August müssen die Händler alle Neuwagen vom Hof haben, deren Abgasreinigung nur die Euro-5-Norm erfüllt. „Von 1. September an“, sagt Obermeister Torsten Treiber, „müssen Neuwagen Euro-6 erfüllen“. Verbesserungen soll das zum einen beim Stickoxidausstoss von Dieseln bringen. Aber auch bei Feinstaub gibt es etwas Neues, denn nicht nur Diesel sind Partikelschleudern, Benzin-Direkteinspritzer tragen auch ihr Teil bei: „Die Partikelmasse (PM), die ausgestoßen werden darf, bleibt für Diesel und Benziner zwar unverändert, aber die Partikelanzahl bei Benzin-Direkteinspritzern wird jetzt auf den gleichen Emissionswert wie bei Dieseln beschränkt.“ Diesel und Benziner sind dabei weiter unangefochtene Spitzenreiter: „Elektroautos und Gasfahrzeuge sind noch immer Nischenprodukte mit 0,1 und 0,7 Prozent.“

Von über 1,5 Millionen Pkw in der Region sind eine Million Benziner und eine halbe Million Diesel, sagt Obermeister Torsten Treiber auf der Basis der letzten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes: „Alles andere spielt kaum eine Rolle.“ Dabei wäre die Innung durchaus für mehr Gasnachrüstung: „Für ältere Benziner und vor allem bei hohem Verbrauch ist das durchaus eine interessante Alternative.“ Im Kreis Böblingen liegt die Zahl der Benziner bei rund 150.000, die der Diesel bei über 82.000 und die der Gasfahrzeuge bei rund 1.600 - „das sagt alles über die Vorlieben der Autofahrerinnen und Autofahrer“, sagt Thomas Höfle.

Der Juli hat daran sicher nichts geändert, schätzt Frank Schnierle, der Pressesprecher der Kraftfahrzeug-Innung Region Stuttgart, „laut KBA lag der Anteil neuzugelassener Benziner im Juli bundesweit bei 49,5 Prozent, der alternativen Antriebe bei 1,6 Prozent, der Rest dieselt, das wird bei uns nicht viel anders sein“. Aber alle Pkw-Neuzulassungen lösen bei der Kraftfahrzeug-Innung gute Stimmung aus: 3.530 Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Juli 509 Pkw oder 16,8 Prozent mehr (Bund plus 7,4 Prozent) als im Vorjahr. 3.410 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 222 Fahrzeugen oder sieben Prozent (Bund 4,8 Prozent).

Am Anfang der Ferienzeit lag die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis damit bei insgesamt 20.596. Das sind 445 Pkw oder 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +5,6 Prozent). Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel kamen 2015 bis jetzt 21.463 Fahrzeuge zusammen. Das sind 989 oder 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch die neueren Gebrauchtwagen helfen, die Feinstaubbelastung und den Schadstoffausstoß zu senken, wenn älter Fahrzeuge durch modernere ersetzt werden, sagt Torsten Treiber. Er rechnet die Autos auch zu „den Musterknaben der Schadstoffverringerung“, denn Straßenkehr verursache heutzutage deutlich weniger als 20 Prozent der Feinstaubemissionen. „Sogar der Wert des Feinstaubausstosses auf den durch Stop-and-go-Verkehr besonders kritischen Innerortsstraßen, den das das Statistische Landesamt ermittelt, liegt heute in der Region nur noch bei zwei Fünfteln des Wertes von 1995“.

Wenn jetzt trotzdem über regionsweite Fahrverbote diskutiert werde, von denen nur Euro-6-Fahrzeuge ausgenommen werden sollen, „dann sind zwei Dinge wichtig: Erstens, die Partikelmasse (PM)-Werte und die Partikelzahl (PN)-Werte von Euro-5-Dieseln und Euro-6-Dieseln sind gleich, da einen Unterschied zu machen, macht keinen Sinn. Zweitens, wer Fahrzeuge einer niedrigeren Schadstoffstufe fährt, tut dies meistens nicht, um der Umwelt zu schaden, sondern weil das Haushaltseinkommen begrenzt ist, denn der überwiegende Teil ist in privater Hand. Wenn da schnellerer Wechsel gefordert ist, dann sollte die Politik nicht auf Verbote setzen, die nur die Schwächeren treffen, sondern auf Umstiegsprämien.“ Da schließt sich für den Obermeister der Kreis zu Aussage 1: „Insbesondere Stuttgart könnte es durchaus helfen, wenn über den Gebrauchtwagenmarkt und Umstiegsprämien zusätzliche Euro-5-Fahrzeuge ältere Diesel ersetzen. Da darf man sie aber nicht verteufeln.“ Ansonsten „dauert ein kompletter Fahrzeugaustausch über den Markt mindestens 13 Jahre, Oldtimer natürlich ausgenommen.“

Zur Info: Entwicklung im Juli und im Jahr 2015 in der Region im Vergleich:

 

Juli 2015

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

6,1

 

Region insgesamt

4,6

Kreis Böblingen

16,8

 

Stadt Stuttgart

7,2

Kreis Esslingen

15,8

 

Rems-Murr-Kreis

6,1

Rems-Murr-Kreis

8,2

 

Kreis Ludwigsburg

5,2

Kreis Ludwigsburg

5,4

 

Kreis Esslingen

3,6

Stadt Stuttgart

-3,3

 

Kreis Böblingen

2,2

Kreis Göppingen

-4,5

 

Kreis Göppingen

-0,8

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

6,9

 

Region Stuttgart

4,5

Kreis Göppingen

12,7

 

Kreis Ludwigsburg

5,7

Stadt Stuttgart

7,7

 

Kreis Böblingen

4,8

Kreis Böblingen

7,0

 

Rems-Murr-Kreis

4,6

Kreis Esslingen

5,9

 

Kreis Esslingen

4,4

Kreis Ludwigsburg

5,3

 

Stadt Stuttgart

3,8

Rems-Murr-Kreis

4,9

 

Kreis Göppingen

3,6

 

Grafiken zu den Landkreisen:

 

 

 

Zulassungszahlen Juni 2015

Zulassungszahlen Juni 2015

Kraftfahrzeuginnung: Umstiegsprämie für Diesel bei Fahrverboten

Pkw-Neuzulassungen schießen in Stuttgart mit 25,1 Prozent durch die Decke

„Das ist der Hammer“, kommentiert Roger Schäufele, Stuttgarter Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart die neuesten Zulassungszahlen bei Pkw in Stuttgart: „Plus 25,1 Prozent, soviel Nachfrage hätte keiner erwartet.“ In der Region sieht’s auch fast überall zweistellig aus, freut sich Obermeister Torsten Treiber. Nur die Autonachfrage im Kreis Böblingen schwächelte im Juni. Die Halbjahresbilanz macht da Freude und zwar nicht nur mit Blick auf die Neuwagen, sondern vor allem mit Blick auf den Bestand: „In Stuttgart gibt es einen neuen Pkw-Rekord und wir liegen um rund 3.800 Pkw höher als im 31. Dezember 2014.“ Zur neuesten Idee des Verkehrsministeriums, alle Diesel unterhalb Euro-6 in der Region aus dem Verkehr zu ziehen, um die Schadstoffgrenzwerte zu senken, schlägt die Innung eine „Umstiegsprämie“ für die Besitzer der älteren Diesel vor.

Stuttgart: Zulassungsrekord

„Es geht derzeit raus, was rausgeht, bevor Sommerferien sind“, erklärt sich Roger Schäufele den Zulassungsboom bei den Neuwagen: „Wer sich ein neues Auto gekauft hat, der will damit in Urlaub fahren.“ Etliche Autos wurden aber sicher von Herstellern und Händlern zugelassen. „Die Halbjahresbilanzen soll gut aussehen.“ Deshalb gehört zum Blick auf Neuzulassungen und Besitzerwechsel der Blick auf den Bestand, um das Bild zu komplettieren.

Für die Kfz-Betriebe am wichtigsten, ist die Pkw-Zahl. Der Pkw-Bestand hat mit 292.531 Fahrzeugen einen neuen Höchststand erreicht (30.06.2014: 288.535 / 31.12.2014: 288.714). Motorräder gehen auch gut: 23.352 (30.06.2014: 22.780) sind neuer Bestandsrekord. Unterm Strich sind’s insgesamt über 5.500 zugelassene Fahrzeuge und Anhänger mehr. „Aus Sicht der Händler und Werkstattbetreiber eine sehr positive Halbjahresbilanz“, sagt Obermeister Torsten Treiber.

Die Pkw-Neuzulassungen in Stuttgart haben einen wesentlichen Teil dazu beigetragen: 4.937 Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Juni 989 Pkw oder 25,1 Prozent mehr als im Vorjahr. 4.252 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 251 Fahrzeugen oder 12,5 Prozent. Gute Nachrichten für alle, deren Job am Auto hängt: „Beides bringt Umsatz und sichert Arbeitsplätze in den Werkstätten“, sagt Roger Schäufele.

Am Ende des ersten Halbjahres liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 in Stuttgart damit bei insgesamt 26.724. Das sind 2.260 Pkw oder 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +5,2 Prozent). Diese Zahlen, sagt Pressesprecher Frank Schnierle, „stehen auch für eine florierende Wirtschaft, denn rund zwei Drittel der Neuzulassungen sind Firmenfahrzeuge. Die gehen dann oft nach zwei, drei Leasingjahren in den Gebrauchtwagenmarkt und dort an private Besitzerinnen und Besitzer.“ Dessen Bilanz ist auch positiv, bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel kamen 2015 bis jetzt 24.020 Fahrzeuge zusammen. Das sind 715 oder 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Kreis Böblingen: als Einziger einstellig

„Der Juni ist bei uns deutlicher schwächer als im Rest der Region“, kommentiert Thomas Höfle, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, die neuesten Zulassungszahlen bei Pkw im Kreis Böblingen: „Plus 1,2 Prozent ist weniger als erhofft.“ Der Pkw-Bestand hat mit 235.125 Fahrzeugen aber auch hier einen neuen Höchststand erreicht (30.06.2014: 231.112 / 31.12.2014: 231.653). Motorräder gehen auch gut: 22.373 (30.06.2014: 21.965) sind neuer Bestandsrekord. Unterm Strich sind innerhalb eines Jahres insgesamt über 5.400 zugelassene Fahrzeuge und Anhänger dazugekommen.

3.011 Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Juni 36 Pkw oder 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. 3.196 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 478 Fahrzeugen oder 17,6 Prozent. „Wenigstens da sind wir Spitzenreiter in der Region“, tröstet sich Thomas Höfle: „Auch das bringt Umsatz und sichert Arbeitsplätze in den Werkstätten“. Am Ende des ersten Halbjahres liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis damit bei insgesamt 17.066. Das sind 64 Pkw oder 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel kamen 2015 bis jetzt 18.053 Fahrzeuge zusammen. Das sind 767 oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Kreis Esslingen: plus 14,6 Prozent

„Der Juni ist prima gelaufen“, kommentiert Frank Schnierle, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart die neuesten Zulassungszahlen bei Pkw im Kreis Esslingen: Der Pkw-Bestand hat im Kreis Esslingen mit 308.444 Fahrzeugen einen neuen Höchststand erreicht (30.06.2014: 302.701 / 31.12.2014: 304.017). Motorräder gehen hier auch gut: 32.878 (30.06.2014: 31.969) sind neuer Bestandsrekord. Unterm Strich sind innerhalb eines Jahres insgesamt über 8.000 zugelassene Fahrzeuge und Anhänger dazugekommen.

2.406 Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Juni 307 Pkw oder 14,6 Prozent mehr als im Vorjahr. 3.968 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 374 Fahrzeugen oder 10,4 Prozent. Am Ende des ersten Halbjahres liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis damit bei insgesamt 11.876. Das sind 171 Pkw oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das macht nach dem Zulassungsauf und -ab des ersten Halbjahrs Hoffnung, sagt Frank Schnierle, „denn das Plus steht auch für eine wieder anziehende Nachfrage bei der Wirtschaft.“ Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel kamen 2015 bis jetzt 23.396 Fahrzeuge zusammen. Das sind 921 oder 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Kreis Ludwigsburg: plus 11,6 Prozent

Markus Klein Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart ist mit den Juniwerten zufrieden: „Plus 11,6 Prozent, soviel Nachfrage hätte keiner erwartet.“ Damit hat der Pkw-Bestand mit 310.834 Fahrzeugen einen neuen Höchststand erreicht (30.06.2014: 305.001 / 31.12.2014: 306.352). Motorräder sind’s auch mehr: 30.784 (30.06.2014: 30.094) sind neuer Bestandsrekord. Unterm Strich sind innerhalb eines Jahres insgesamt über 7.600 zugelassene Fahrzeuge und Anhänger dazugekommen.

1.995 Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Juni 208 Pkw oder 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr. 4.183 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 560 Fahrzeugen oder 15,5 Prozent. Am Ende des ersten Halbjahres liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis damit bei insgesamt 10.767. Das sind 527 Pkw oder 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +5,2 Prozent). Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es 2015 bis jetzt 24.504. Das sind 1.337 oder 5,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Rems-Murr-Kreis: Dritter mit plus 21,4 Prozent

„Ein perfekter Juni“, kommentiert Reiner Äckerle, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart die neuesten Zulassungszahlen bei Pkw im Rems-Murr-Kreis: „Plus 21,4 Prozent bringt uns Platz drei hinter Stuttgart und dem Kreis Göppingen.“ Der Pkw-Bestand mit 246.404 Fahrzeugen ist neuer Höchststand (30.06.2014: 241.951 / 31.12.2014: 242.737). Motorräder sind auch auf Rekordhöhe: 26.390 (30.06.2014: 25.847) sind neuer Bestandsrekord. Unterm Strich sind innerhalb eines Jahres insgesamt über 6.300 zugelassene Fahrzeuge und Anhänger dazugekommen.

1.690 Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Juni 298 Pkw oder 21,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 3.334 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 267 Fahrzeugen oder 8,7 Prozent. Am Ende des ersten Halbjahres liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis damit bei insgesamt 8.356. Das sind 449 Pkw oder 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu kommen 19.743 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. Das sind 850 oder 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Kreis Göppingen: erstmals vierstellig

Die positiven Nachrichten aus der Region komplettiert der Kreis Göppingen. Dort meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes erstmal eine vierstellige Neuzulassungszahl: 1.002 Neuzulassungen waren im Juni 196 Pkw oder 24,3 Prozent mehr als im Vorjahr. 2.300 Besitzerwechsel bei Gebrauchten ergaben ein Plus von 307 Fahrzeugen oder 15,4 Prozent. Am Ende des ersten Halbjahres liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 im Kreis damit bei insgesamt 4.731 und damit um minus drei, ganz knapp unter der des Vorjahres. Dazu kommen 13.292 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. Das sind 259 oder zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Der Pkw-Bestand ist mit 153.557 Fahrzeugen auf neuem Höchststand (30.06.2014: 151.020 / 31.12.2014: 148.902). Motorräder sind auch auf Rekordhöhe: 16.727 (30.06.2014: 16.404) sind neuer Bestandsrekord. Unterm Strich sind innerhalb eines Jahres insgesamt über 3.800 zugelassene Fahrzeuge und Anhänger dazugekommen.

Treiber: Umstiegsprämie notwendig, wenn Diesel ausgemustert werden sollen

Dass in Stuttgart und der Region Stuttgart Autos gebraucht werden, „liegt bei diesen Zulassungs- und Bestandszahlen auf der Hand“, sagt Torsten Treiber zur aktuellen Feinstaub- und Schadstoffdiskussion. Landesverkehrsministerium und die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) wollen in Stuttgart und der Region nur noch Dieselfahrzeuge der Euro-Norm 6 und Ottomotoren ab Euro-Norm 3 fahren lassen und den gesamten Kfz-Verkehr um ein Fünftel reduzieren, lautet der Vorschlage von Regierung und LUBW-Präsidentin Margareta Barth.

Einfach Fahrverbote für ältere Diesel zu planen, kommt Torsten Treiber „wenig durchdacht vor, denn jahrelang wurde der Diesel als treibstoffsparendes Muster-Auto propagiert.“ Wer die alten Diesel jetzt auf einen Schlag aus dem Verkehr ziehen wolle, der müsse den Besitzern etwas anbieten: „Ich könnte mir eine Umstiegsprämie vorstellen. Wer seinen alten gegen einen Euro-6-Diesel tauscht, bekommt von Stadt, Land oder Bund einen Zuschuss.“ So einfach wie bei der Abwrackprämie („die haben wir damals miterfunden“), gehe das freilich nicht: „Damals wurden die Autos verschrottet. Jetzt müssten die unerwünschten Diesel in der Region auf- und woanders hin verkauft werden. Das ist komplizierter. Aber wir helfen gerne, wenn unser Knowhow gefragt ist.“ Das Ministerium hat inzwischen erklärt „über Zusammensetzung und Zeitplan des Maßnahmenplans ist aber noch nicht entschieden, wir werden dies in den nächsten Wochen mit Verbänden und Wirtschaft diskutieren und dann mit der Stadt Stuttgart und in der gesamten Landesregierung endgültig abstimmen.“

Zur Info: Entwicklung im Juni und im Jahr 2015 in der Region im Vergleich:

Juni 2015

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

15,6

 

Region insgesamt

4,4

Stadt Stuttgart

25,1

 

Stadt Stuttgart

9,2

Kreis Göppingen

24,3

 

Rems-Murr-Kreis

5,7

Rems-Murr-Kreis

21,4

 

Kreis Ludwigsburg

5,1

Kreis Esslingen

14,6

 

Kreis Esslingen

1,5

Kreis Ludwigsburg

11,6

 

Kreis Göppingen

-0,1

Kreis Böblingen

1,2

 

Kreis Böblingen

-0,4

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

13,1

 

Region Stuttgart

4,1

Kreis Böblingen

17,6

 

Kreis Ludwigsburg

5,8

Kreis Ludwigsburg

15,5

 

Rems-Murr-Kreis

4,5

Kreis Göppingen

15,4

 

Kreis Böblingen

4,4

Stadt Stuttgart

12,5

 

Kreis Esslingen

4,1

Kreis Esslingen

10,4

 

Stadt Stuttgart

3,1

Rems-Murr-Kreis

8,7

 

Kreis Göppingen

2,0

Zulassungszahlen Mai 2015

Zulassungszahlen Mai 2015

Kraftfahrzeuginnung: Auswechseln statt nachrüsten  

Über 19.000 alte Diesel sind in Stuttgart noch ohne Partikelfilter, 120.000 in der Region

260 Euro bar auf die Hand, wenn der alte Diesel einen neuen Partikelfilter erhält. Das ist das Angebot von Vater Staat. Riesigen Run hat die Neuauflage der Partikelfilterförderung für alte Diesel noch nicht ausgelöst: Dabei gibt's durchaus noch reichlich alte Diesel. Für diese Erkenntnis reicht ein Blick in die Bestandsliste. Danach waren allein in Stuttgart zu Beginn der Nachrüstaktion am 1. Februar noch 19.216 Diesel-Pkw unterwegs, die alle noch der Schadstoffklasse Euro 1 bis Euro 3 entsprechen. Im Kreis Böblingen liegt diese Zahl bei 17.454, im Kreis Esslingen bei 24.960, im Kreis Göppingen bei 13.300, im Kreis Ludwigsburg bei 22.735 und im Rems-Murr-Kreis bei 20.470. Nachgerüstet wurden im ganzen Land aber bisher nur 1.922. Die Innung rät allerdings auch dazu eine Alternative zur Nachrüstung zu prüfen: „auswechseln“. Bei bis zu 1.500 Euro Nachrüstkosten (1.240 Euro nach Abzug der Förderung) „kann es sich bei den derzeitigen Konditionen lohnen, das Auto in Zahlung zu geben, solange es noch einen Markt dafür gibt“, sagt Obermeister Torsten Treiber „Viele Hersteller bieten derzeit Sonderkonditionen, die Neuzulassungen schwächeln.“ Allerdings nicht Stuttgart. Da sind sie rekordverdächtig. Hier gab’s im Mai ein Plus von 15,2 Prozent, während es im Bund im Mai minus 6,7 Prozent waren.

Euro 3 abwärts ist der kritische Bereich, in dem sich die Autohalter die Frage stellen müssen, was aus dem alten Diesel werden soll. Zukunft hat er je dichter die Umweltzonen werden entweder als Oldtimer oder nachgerüstet. Wobei, Tücke 2, es muss auch einen Filter geben. Und das ist nicht immer der Fall, sagt Frank Schnierle, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, „selbst knapp 120.000 alte Diesel in der ganzen Region sind kein Markt für den sich Neuentwicklungen für die Partikelfilterhersteller noch lohnen, denn das Zulassungsverfahren ist aufwendig.“

Dabei würden allein die Diesel in der Region reichen, um das komplette 30-Millionen-Förderprogramm aufzubrauchen, das derzeit läuft: „115.385 Nachrüstungen können mit den bereitgestellten Mitteln gefördert werden“, sagt Torsten Treiber. 2012 gab’s einen Riesenrun auf die Mittel, erinnert er sich („wir waren in der Region vorne weg“). Er rät dazu „ruhig zu überlegen. Gibt’s einen Nachrüstsatz und der Diesel ist gut in Schuss und soll noch lange gefahren werden - gleich nachrüsten. Ist er ein Gebrauchsauto, an dem das Herz nicht hängt, auswechseln.“

Denn die Spatzen, aber insbesondere Rabattpapst Ferdinand Dudenhöffer pfeifen’s von den Dächern: Bei vielen Herstellern laufen Sonderprogramme, weil sie versuchen „fehlende Exporte durch mehr Verkäufe in Deutschland zu kompensieren“ (Dudenhöffer). Roger Schäufele bestätigt’s, „viele Automobilhersteller fahren Sonderaktionen und da kann es auch interessant sein, den alten Diesel in Zahlung zu geben.“ Dass der Markt schwächelt, lässt sich an den bundesweiten Zulassungszahlen ablesen: minus 6,7 Prozent im Mai bei den Neuzulassungen, bei den Besitzumschreibungen waren es minus 0,9 Prozent. In der Region verläuft die Entwicklung aber unterschiedlich.

Stuttgart: trotz Umweltzone alte Diesel

19.000 rote und gelbe Plaketten mitten in der Umweltzone Stuttgart? Roger Schäufele, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, tippt auf Ausnahmegenehmigungen und Oldtimer. Dazu aber auch auf ein interessantes Potenzial für Nachrüstungen und Auswechslungen, die den Automarkt beflügeln können. Die Stadt Stuttgart steht bei den Neuzulassungen in diesem Monat auch so deutlich besser da als der Rest der Region und der Bundesdurchschnitt: 4.589 Neuzulassungen bei den Pkw, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Mai 607 Pkw oder 15,2 Prozent mehr als im Vorjahr. 3.805 Besitzerwechsel bei Gebrauchten sind allerdings 251 Fahrzeuge oder 6,2 Prozent weniger. „Stuttgart ist bedingt durch die beiden Hersteller die Hauptstadt der Neuwagen“, sagt Roger Schäufele.

Aktuell liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 jetzt bei 21.787. Das sind 1.271 Pkw oder 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +3,6 Prozent). Ebenfalls positiv ist die bisherige Bilanz bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. Dort kamen 2015 bis jetzt 19.768 zusammen. Das sind 243 oder 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +2,9 Prozent).

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt als Privatmensch noch einen Diesel mit gelber oder roter Plakette zu kaufen, hält Torsten Treiber für keine gute Idee, obwohl das Angebot noch reichlich und „sicher auch billig ist, aber da sollte sich keiner vom Preis blenden lassen. Freie Fahrt sichert europaweit nur noch die grüne Plakette.“ Das merken inzwischen auch die Wohnmobilfahrer.

Nur Autos mit Oldtimer-Potenzial haben seiner Einschätzung nach eine Zukunft. Ansonsten erledigt das Problem der Partikelschleudern zumindest teilweise auch der Zahn der Zeit: In der Gruppe der Euro 1-Diesel sank die Zahl der Pkw in Stuttgart binnen eines Jahres um 32. In der Gruppe Euro 2 betrug der Rückgang 533. Euro 3-Diesel wurden von 2014 auf 2015 um 1.168 weniger. Neue und gebrauchte Diesel der Gruppen Euro 4 bis Euro 6 kamen 7.610 zusätzlich auf die Straßen.

Kreis Böblingen: plus 5,4 Prozent

Platz zwei bei den Neuzulassungen hat der Kreis Böblingen. 2.880 Neuzulassungen bei den Pkw, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Mai 148 Pkw oder 5,4 Pro-zent mehr als im Vorjahr. 2.898 Besitzerwechsel bei Gebrauchten allerdings 61 Fahrzeuge oder 2,1 Prozent weniger.

Damit liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 jetzt bei 14.055. Das sind 100 Pkw oder 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr (Bund +3,6 Prozent). Positiv ist die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. Dort kamen 2015 bis jetzt 14.857 zusammen. Das sind 289 oder zwei Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +2,9 Prozent).

Beim Dieselbestand sieht’s so aus: In der Gruppe der Euro 1-Diesel sank die Zahl der Pkw im Kreis Böblingen binnen eines Jahres um 45. In der Gruppe Euro 2 betrug der Rückgang 618. Euro 3-Diesel wurden von 2014 auf 2015 um 1.313 weniger. Neue und gebrauchte Diesel der Gruppen Euro 4 bis Euro 6 kamen 5.319 zusätzlich auf die Straßen.

Kreis Ludwigsburg: leichtes Plus

Die 1.742 Neuzulassungen bei den Pkw, die die Zulassungsstelle des Landratsamtes meldet, waren im Mai fünf Pkw oder 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr. 3.783 Besitzerwechsel bei Gebrauchten sind 183 Fahrzeuge oder 4,6 Prozent weniger.

Damit liegt die Zwischenbilanz bei der Zahl der Neuzulassungen 2015 jetzt bei 8.772. Das sind 319 Pkw oder 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +3,6 Prozent). Noch positiv ist die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. Dort kamen 2015 bis jetzt 20.321 zusammen. Das sind 777 oder vier Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +2,9 Prozent). „Das sieht gut aus“, sagt Markus Klein.

Partikelschleudern gibt’s auch hier im Bestand noch reichlich: In der Gruppe der Euro 1-Diesel sank die Zahl der Pkw im Kreis Ludwigsburg binnen eines Jahres um 62. In der Gruppe Euro 2 betrug der Rückgang 687. Euro 3-Diesel wurden von 2014 auf 2015 um 1.515 weniger. Neue und gebrauchte Diesel der Gruppen Euro 4 bis Euro 6 kamen 7.305 zusätzlich auf die Straßen.

Kreis Esslingen: doppeltes Minus

Die gute Nachricht ist, dass der Kreis Esslingen zwar verloren hat, aber da bei den Neuzulassungen trotz Minus etwas besser da steht als der Bundesdurchschnitt: 1.995 Neuzulassungen bei den Pkw, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Mai 29 Pkw oder 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. 3.682 Besitzerwechsel bei Gebrauchten waren allerdings 113 Fahrzeuge oder drei Prozent weniger.

Damit liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 in der Zwischenbilanz des Jahres jetzt bei 9.470. Das sind 136 Pkw oder 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr (Bund +3,6 Prozent). Positiv ist die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. Dort kamen in der Bilanz 2015 bis jetzt 19.428 Pkw zusammen. Das sind 547 oder 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund ebenfalls +2,9 Prozent).

Im Dieselbestand sank in der Gruppe der Euro 1-Diesel die Zahl der Pkw im Kreis Esslingen binnen eines Jahres um 65. In der Gruppe Euro 2 betrug der Rückgang 966. Euro 3-Diesel wurden von 2014 auf 2015 um 1.772 weniger. Neue und gebrauchte Diesel der Gruppen Euro 4 bis Euro 6 kamen 6.842 zusätzlich auf die Straßen.

Rems-Murr-Kreis: Gebrauchte gut

Der Rems-Murr-Kreis steht bei den Neuzulassungen regional am schwächsten da: 1.289 Neuzulassungen bei den Pkw, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Mai 129 Pkw oder 9,1 Prozent weniger als im Vorjahr. 3.273 Besitzerwechsel bei Gebrauchten waren allerdings 167 Fahrzeuge oder 5,4 Prozent mehr.

Die Zwischenbilanz bei der Zahl der Neuzulassungen 2015 liegt jetzt bei 6.666. Das sind 151 Pkw oder 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +3,6 Prozent). Noch positiver ist die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. Dort kamen 2015 bis jetzt 16.409 zusammen. Das sind 583 oder 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr (Bund +2,9 Prozent). „Noch sieht das ganz gut aus“, sagt Reiner Äckerle.

In der Gruppe der Euro 1-Diesel sank die Zahl der Pkw im Rems-Murr-Kreis binnen eines Jahres um 41. In der Gruppe Euro 2 betrug der Rückgang 692. Euro 3-Diesel wurden von 2014 auf 2015 um 1.132 weniger. Neue und gebrauchte Diesel der Gruppen Euro 4 bis Euro 6 kamen 5.116 zusätzlich auf die Straßen.

Kreis Göppingen: weniger Neu-Pkw

Im Kreis Göppingen sank die Nachfrage nach Neuwagen: 794 Neuzulassungen bei den Pkw, die die Zulassungsstelle meldet, waren im Mai 71 Pkw oder 8,2 Prozent weniger als im Vorjahr. 2.138 Besitzerwechsel bei Gebrauchten waren 123 Fahrzeuge oder 5,4 Prozent weniger. Damit schwächeln beide Marktbereiche. Die Zwischenbilanz bei der Zahl der Neuzulassungen 2015 liegt jetzt bei 3.729. Das sind 199 Pkw oder 5,1 Prozent weniger als im Vorjahr (Bund +3,6 Prozent). Leicht negativ ist die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. Dort kamen 2015 bis jetzt 10.992 zusammen. Das sind 48 oder 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr (Bund +2,9 Prozent).

Das Problem der Partikelschleudern erledigt auch hier zumindest teilweise auch der Zahn der Zeit: In der Gruppe der Euro 1-Diesel sank die Zahl der Pkw im Kreis Göppingen binnen eines Jahres um 35. In der Gruppe Euro 2 betrug der Rückgang 523. Euro 3-Diesel wurden von 2014 auf 2015 um 883 weniger. Neue und gebrauchte Diesel der Gruppen Euro 4 bis Euro 6 kamen 3.728 zusätzlich auf die Straßen. Vor allem der Austausch von Uralt-Dieseln kommt also auch dank Herstelleraktionen voran. Wobei Eintauschprämien der Umwelt nur bedingt helfen: „Mancher Alt-Diesel schleudert seine Partikel dann am Ende leider in Afrika“, sagt Torsten Treiber, „kommt darauf an, was die Aufkäufer mit den Autos machen.“

Zur Info: Entwicklung im Mai und im Jahr 2015 in der Region im Vergleich:

Mai 2015

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

4,2

 

Region insgesamt

2,1

Stadt Stuttgart

15,2

 

Stadt Stuttgart

6,2

Kreis Böblingen

5,4

 

Kreis Ludwigsburg

3,8

Kreis Ludwigsburg

0,3

 

Rems-Murr-Kreis

2,3

Kreis Esslingen

-1,5

 

Kreis Böblingen

-0,7

Kreis Göppingen

-8,2

 

Kreis Esslingen

-1,4

Rems-Murr-Kreis

-9,1

 

Kreis Göppingen

-5,1

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

-2,8

 

Region Stuttgart

2,4

Rems-Murr-Kreis

5,4

 

Kreis Ludwigsburg

4,0

Kreis Böblingen

-2,1

 

Rems-Murr-Kreis

3,7

Kreis Esslingen

-3,0

 

Kreis Esslingen

2,9

Kreis Ludwigsburg

-4,6

 

Kreis Böblingen

2,0

Kreis Göppingen

-5,4

 

Stadt Stuttgart

1,2

Stadt Stuttgart

-6,2

 

Kreis Göppingen

-0,4

 

 

 

 

 

 

Zulassungszahlen April 2015

Zulassungszahlen April 2015

Kraftfahrzeuginnung: Hoffnung auf weiteres Wachstum

Erfolgreiche Firmen und immer mehr mobile Mädels machen Autohändler in der Region Stuttgart glücklich

Mehr Firmenfahrzeuge und mehr Frauen am Steuer freuen Autohändler und Werkstattbesitzer in der Region Stuttgart und bei den Firmen ganz speziell in Stuttgart: „Ohne Firmen und Frauen, die sich vermehrt Autos zulegen, wäre der Bestandsrekord zum Jahresanfang nicht möglich gewesen“, sagt Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „Die Zahl der Frauen mit Auto wuchs in der Region um rund 9.500, die der Männer um 8.600 und die der Firmenautos um nicht ganz 7.600“, zählt Torsten Treiber die Reihenfolge beim Zuwachs im Kfz-Bestand zum 1. Januar 2015 auf: „Wobei bei den Letzteren über 3.000 Firmen Autos allein in Stuttgart dazu kamen.“ Nach den ersten vier Monaten sprechen die Zahlen bei den Neuzulassungen und Besitzumschreibungen dafür, dass sich der Trend zu höherem Pkw-Bestand fortsetzen wird.

Stuttgart: Spitzen-April

Grund zur Freude hat in Stuttgart der Kreisvorsitzende Roger Schäufele: „Wir haben bei den Neuzulassungen einen Super-April.“ 4.877 Neuzulassungen bei den Pkw waren im April 17,2 Prozent mehr als im Vorjahr (und Zehn-Jahresrekord für einen April) 4.395 Besitzerwechsel bei Gebrauchten waren 5,5 Prozent mehr.

Zum Jahreswechsel gab’s einen Rekordbestand bei den Kraftfahrzeugen im Stuttgart. Im ersten Quartal lagen die Pkw-Neuzulassungen um 50 unter dem Vorjahr, die Hoffnung, dass nach einem Spitzen-März auch der April für Besserung sorgen würde, hat sich „sowas von erfüllt“ (Roger Schäufele): 4.877 Pkw-Neuzulassungen im April sind 714 mehr als 2014. Damit liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 bei 17.198. Damit ist das Defizit vom Jahresanfang mehr als ausgeglichen, denn das sind jetzt 664 Pkw oder vier Prozent mehr als im Vorjahr.

Positiv ist auch die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. 4.395 meldet die Zulassungsstelle. In den vier Monaten des Jahres 2015 kamen damit 15.963 zusammen. Das sind 494 oder 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das sieht schon wieder nach einem Jahr mit einem steigenden Kraftfahrzeugbestand aus, sagen Roger Schäufele und Torsten Treiber mal „ganz vorsichtig“. Ob es so kommt, dafür spielen vor allem die Firmen und die mobilen Mädels eine Schlüsselrolle, wie sich an dem jetzt vom Kraftfahrt-Bundesamt zum 1. Januar 2015 aufgeschlüsselten Bestand zeigt: In Stuttgart kletterte die Zahl der Firmenautos um 3.118 auf 70.405. Das entspricht einem Plus von 4,6 Prozent. Frauen mit eigenem Auto folgen beim Zuwachs auf Platz 2, denn deren Zahl wuchs um 876 auf 80.125. Das entspricht einem Plus von 1,1 Prozent. Bei den Männern stieg die Zahl der Fahrzeughalter um 678 auf 138.092. Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent.

Kreis Böblingen: Mehr Schwung willkommen

„Wir könnten noch ein bisschen Schwung brauchen“, sagt Thomas Höfle, Kreisvorsitzender im Kreis Böblingen: 2.852 Neuzulassungen bei den Pkw waren im April 5,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Schon im ersten Quartal lagen die Pkw-Neuzulassungen um 78 unter dem Vorjahr, die Hoffnung, dass der April für Besserung sorgen würde, hat sich nicht erfüllt: 2.852 Pkw-Neuzulassungen im April sind 170 weniger als 2014. Damit liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 jetzt insgesamt bei 11.175. Das sind 248 Pkw oder 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Positiv ist die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. 3.324 meldet das Landratsamt. In den vier Monaten des Jahres 2015 kamen 11.959 zusammen. Das sind 350 oder drei Prozent mehr als im Vorjahr.

Beim wachsenden Bestand im Kreis Böblingen hatten Frauen mit eigenem Auto die Nase vorn, deren Zahl wuchs um 1.509 auf 72.012. Das entspricht einem Plus von 2,1 Prozent. Die Zahl der Firmenautos kletterte um 1.444 auf 34.295. Das entspricht einem Plus von 4,4 Prozent. Bei den Männern stieg die Zahl der Fahrzeughalter um 1.247 auf 128.278. Das entspricht einem Plus von 1,0 Prozent.

Kreis Esslingen: Leichtes Plus lässt hoffen

Mehr Frauen am Steuer freuen Autohändler und Werkstattbesitzer im Kreis Esslingen und die Zulassungszahlen sehen bis April auch nicht schlecht aus, freut sich der Kreisvorsitzende Frank Schnierle: „Wir haben bei den Neuzulassungen leichten Zuwachs im April.“ 2.248 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für April, 16 mehr als 2014 (+0,7 Prozent). Damit liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 jetzt bei 7.515 und das sind nur noch 107 Pkw weniger als im Vorjahr.

Deutlich positiver ist die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. 4.160 meldet das Landratsamt. In den vier Monaten des Jahres 2015 kamen 15.746 zusammen. Das sind 660 oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Frauen mit eigenem Auto gibt’s 2015 auch mehr als 2014: Deren Zahl wuchs um 2.011 auf 102.656. Das entspricht einem Plus von 2,0 Prozent. Bei den Männern stieg die Zahl der Fahrzeughalter um 1.916 auf 172.474. Das entspricht einem Plus von 1,1 Prozent. Die Zahl der Firmenautos kletterte um 1.149 auf 33.023. Das entspricht einem Plus von 3,6 Prozent.

Kreis Ludwigsburg: Nach vier Monaten im Plus

Über einen „Spitzen-April“ bei den Neuzulassungen kann sich auch Markus Klein, der Kreisvorsitzende im Kreis Ludwigsburg freuen: 2.033 Neuzulassungen bei den Pkw waren im April 8,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das sind 154 Pkw-Neuzulassungen mehr als 2014. Damit liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 jetzt bei 7.030 und das sind 314 Pkw oder 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Noch positiver ist die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. 4.346 meldet das Landratsamt. In den vier Monaten des Jahres 2015 kamen 16.538 zusammen. Das sind 960 oder 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr.  

Beim Bestand hatte im Gegensatz zu allen anderen Kreisen im Kreis Ludwigsburg die Frauen mit eigenem Auto beim Zuwachs im Vergleich mit den Männern in absoluten Zahlen nicht die Nase vorn, deren Zahl wuchs um 2.246 auf 104.521. Beim prozentualen Zuwachs aber schon, denn das entspricht einem Plus von 2,2 Prozent. Bei den Männern stieg die Zahl der Fahrzeughalter um 2.445 auf 177.500. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozent. Die Zahl der Firmenautos kletterte um 868 auf 25.669. Das entspricht einem Plus von 3,5 Prozent.

Rems-Murr-Kreis: weniger Neuzulassungen

Frauen mit Lust aufs Auto sind auch dem Kreisvorsitzenden im Rems-Murr-Kreis Reiner Äckerle herzlich willkommen: „Wir könnten noch ein bisschen Schwung brauchen“. Im ersten Quartal lagen die Pkw-Neuzulassungen zwar um 98 über dem Vorjahr, die Hoffnung, dass der April für weiteren Schwung sorgen würde, hat sich aber nicht erfüllt: 1.500 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für April, 32 weniger als 2014. Die gute Nachricht: Damit liegt die Zahl der Neuzulassungen 2015 bei 5.377 und das sind immer noch 280 Pkw oder 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Positiv ist die Entwicklung bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel. 3.545 meldet das Landratsamt. In den vier Monaten des Jahres 2015 kamen 13.136 zusammen. Das sind 416 oder drei Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Blick auf die Bestandsentwicklung zeigt, im Rems-Murr-Kreis hatten Frauen mit eigenem Auto die Nase vorn, deren Zahl wuchs um 1.688 auf 81.633. Das entspricht einem Plus von 2,1 Prozent. Die Zahl der Firmenautos kletterte um 468 auf 23.703. Das entspricht einem Plus von 2,0 Prozent. Bei den Männern stieg die Zahl der Fahrzeughalter um 1.489 auf 139.393. Das entspricht einem Plus von 1,1 Prozent.

Kreis Göppingen: regionales Schlußlich

Regionales Schlusslicht bei den Pkw-Neuzulassungen ist der Kreis Göppingen: 861 Neuzulassungen bei den Pkw waren im April 64 Fahrzeuge oder 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit liegt die Gesamtzahl der Neuzulassungen 2015 jetzt bei 2.935 und das sind 128 Pkw weniger als im Vorjahr.

2.441 Besitzerwechsel bei Gebrauchten im April trösten etwas, denn das sind 6,1 Prozent mehr.  In den vier Monaten des Jahres 2015 kamen damit 8.854 zusammen. Das sind 75 oder 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Bestand wuchs die Zahl der Frauen mit eigenem Auto am stärksten und zwar um 1.150 auf 50.734. Das entspricht einem Plus von 2,3 Prozent. Bei den Männern stieg die Zahl der Fahrzeughalter um 834 auf 87.610. Das entspricht einem Plus von 1,0 Prozent. Die Zahl der Firmenautos kletterte um 512 auf 14.229. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent.

Die prozentualen Zuwächse bei Männlein und Weiblein erklären, warum die Hoffnungen der Autohersteller und -händler auf den Frauen ruhen, sagt Obermeister Torsten Treiber: ''Viele Frauen haben zwar den Führerschein, aber oft kein eigenes Auto, weil sie das des Ehemanns oder Lebensgefährten mitbenutzen. Es gibt aber die Prognose, dass der Pkw-Besitz bei Männern und Frauen langfristig gleich verteilt sein wird.''

Zur Info: Entwicklung im April und in den ersten vier Monaten in der Region im Vergleich:

April 2015

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

4,5

 

Region insgesamt

1,5

Stadt Stuttgart

17,2

 

Rems-Murr-Kreis

5,5

Kreis Ludwigsburg

8,2

 

Kreis Ludwigsburg

4,7

Kreis Esslingen

0,7

 

Stadt Stuttgart

4,0

Rems-Murr-Kreis

-2,1

 

Kreis Esslingen

-1,4

Kreis Böblingen

-5,6

 

Kreis Böblingen

-2,2

Kreis Göppingen

-6,9

 

Kreis Göppingen

-4,2

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

6,1

 

Region Stuttgart

3,7

Stadt Stuttgart

5,5

 

Kreis Ludwigsburg

6,2

Rems-Murr-Kreis

6,2

 

Kreis Esslingen

4,4

Kreis Ludwigsburg

6,5

 

Rems-Murr-Kreis

3,3

Kreis Göppingen

6,1

 

Stadt Stuttgart

3,2

Kreis Esslingen

4,4

 

Kreis Böblingen

3,0

Kreis Böblingen

8,0

 

Kreis Göppingen

0,9

Zulassungszahlen März 2015

Zulassungszahlen März 2015

Kraftfahrzeuginnung: Erstes Quartal lief besser als erwartet

Frühlingserwachen bei Autokäufern bringt auf dem Automarkt regional ein Plus

Frühlingserwachen auf dem Automarkt sorgt für das erste Quartal 2015 für insgesamt 36.859 (Vorjahr 36.702) Neuzulassungen und 59.985 Besitzumschreibungen (Vorjahr 58.298). Damit gibt es bei den Neuzulassungen ein leichtes Plus von 0,4 Prozent und bei den Besitzumschreibungen eines von 2,9 Prozent. Mit dem ersten Quartal ist Obermeister Torsten Treiber unter dem Strich zufrieden: „Wir haben bei den Neuzulassungen das Vorjahresergebnis mit plus 0,4 Prozent schon leicht überschritten. Und bei den Gebrauchtwagen haben wir sogar 2,9 Prozent Zuwachs. Das ist fürs Gewerbe deswegen wichtig, weil vor allem der Handel mit hochwertigen Gebrauchtwagen ein wichtiges Standbein der Innungsbetriebe in der Region Stuttgart ist.“

Stuttgart: noch Luft nach oben

Allerdings ist die Entwicklung in der Region unterschiedlich. Die Nachfrage nach neuen Pkw ist in Stuttgart im März um 6,6 Prozent gestiegen, die Nachfrage nach Gebrauchten im Vergleich zum März 2014 um 10,9 Prozent gewachsen“, freut sich Roger Schäufele, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Damit haben sich die Menschen in Stuttgart verhalten, wie die im ganzen Land, denn die Autonachfrage war im März bundesweit auf dem Vormarsch. Das Bild in der Stadt: „Bei den Neuzulassungen im März werden bundesweit plus neun Prozent erreicht, bei uns 6,6 Prozent. Da ist noch Luft nach oben.“

Zum ersten Mal gab’s in Stuttgart 2015 bei den Neuzulassungen Zuwachs: 4.987 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle, 307 mehr als Im März 2014. Dass damit nach dem ersten Quartal die Zahl der Neuzulassungen mit 12,321 nur knapp unter der des Vorjahres mit 12.371 liegt, hat laut Roger Schäufele „so keiner erwartet“: „Das sind nur 50 Fahrzeuge mehr. Das ist noch aufzuholen.“

Obermeister Torsten Treiber hofft das auch, und freut sich, „weil der Neuwagenverkauf nur ein Teil des Geschäftes ist“, zusätzlich über zweistellige Zuwachsraten bei den Besitzumschreibungen. Denn 4.634 Halterwechsel sind 457 oder 10,9 Prozent mehr als 2014. Wobei es da einen Zusammenhang gibt: „Ich mache jede Wette, dass da etliche Tageszulassungen dabei sind, die von Privatkunden gekauft wurden, die sich früher für einen Neuwagen entschieden hätten.“

Die Taktik der Hersteller, ihre Zulassungsbilanzen zu schönen, „geht da zuweilen eben nach hinten los.“ Für die Hersteller, nicht für die Kunden: „Die kommen kostengünstig zum Fast-Neuwagen.“ Das Frühlingserwachen auf dem Gebrauchtwagenmarkt schlägt sich auch in der Quartalsbilanz nieder: Die Besitzumschreibungen bei Pkw lagen in den ersten drei Monaten des Jahres zusammengerechnet bei 11.568 und damit um 265 Pkw höher als vor einem Jahr. Für Obermeister Torsten Treiber ist die Entwicklung in Stuttgart etwas Besonderes: „Es wird ja schon seit Jahren behauptet, dass die Menschen in der Stadt kein Auto brauchen. Es scheint aber nicht ohne zu gehen.“

Kreis Böblingen: noch leichtes Minus bei Neu-Pkw

Im Kreis Böblingen brachte der Frühling vor allem mehr Nachfrage nach Gebrauchten. Sie ist im Vergleich zum März 2014 um 10,3 Prozent gestiegen „Die Nachfrage nach Neuwagen ist leider noch im Minus“, bedauert Thomas Höfle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. 3.425 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes, 148 weniger als Im März 2014. Dass damit nach dem ersten Quartal die Zahl der Neuzulassungen aber mit 8.323 nur leicht unter der des Vorjahres mit 8.401 liegt, ist nach Einschätzung von Thomas Höfle wieder aufzuholen: „Das sind 78 Fahrzeuge, das ist keine große Lücke.“

Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel wurden im Kreis dagegen zweistellige Zuwachsraten erreicht: 3.441 Halterwechsel sind 322 oder 10,3 Prozent mehr als 2014. Damit lagen die Besitzumschreibungen bei Pkw in den ersten drei Monaten des Jahres zusammengerechnet bei 8.635 und damit um 103 Pkw höher als vor einem Jahr.

Kreis Esslingen: Gebrauchte laufen spitze

Bei den Gebrauchten gehört der Kreis Esslingen zu den Spitzenreitern. Die Zahl der Besitzumschreibungen ist im Vergleich zum März 2014 um 16,5 Prozent gestiegen „Die Nachfrage nach Neuwagen ist leider noch im Minus“, bedauert Frank Schnierle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. 2.241 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes, 147 weniger als Im März 2014. Dass damit nach dem ersten Quartal die Zahl der Neuzulassungen mit 5.267 unter der des Vorjahres mit 5.390 liegt, ist nach Einschätzung von Frank Schnierle noch kein Beinbruch: „Das sind 123 Fahrzeuge, das ist noch keine große Lücke. Letztes Jahr hatten wir einen Top-April, mal sehen wie das heuer läuft.“

Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel wurden im Kreis zweistellige Zuwachsraten erreicht: 4.527 Halterwechsel sind 642 oder 16,5 Prozent mehr als 2014. „Das Frühlingserwachen auf dem Gebrauchtwagenmarkt schlägt sich auch in der Quartalsbilanz nieder: Die Besitzumschreibungen bei Pkw lagen in den ersten drei Monaten des Jahres zusammengerechnet bei 11.586 und damit um 483 Pkw höher als vor einem Jahr.

Kreis Ludwigsburg: Alles im Plus

Run auf Gebrauchte im Kreis Ludwigburg: Um 19,5 Prozent sind die Besitzumschreibungen im März im Vergleich mit dem Vorjahres-März gestiegen. „Das ist regionaler Rekord“, freut sich Markus Klein, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Bei den Neuzulassungen war der Zuwachs nicht ganz so stark, die Zahlen sind trotzdem positiv, denn zum dritten Mal hintereinander gibt es 2015 bei den Neuzulassungen Zuwachs: 2.252 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes, 82 mehr als Im März 2014. Dass damit nach dem ersten Quartal die Zahl der Neuzulassungen mit 4.997 über der des Vorjahres mit 4.837 liegt, ist hat laut Markus Klein „so keiner erwartet“: „Das sind 160 Fahrzeuge mehr. Wäre schön, wenn es so weiter geht.“

Obermeister Torsten Treiber hofft das auch, und freut sich, „weil der Neuwagenverkauf nur ein Teil des Geschäftes ist“, zusammen mit dem Kreisvorsitzenden über zweistellige Zuwachsraten bei den Besitzumschreibungen und den regionalen Rekord: 4.824 Halterwechsel sind 786 oder 19,5 Prozent mehr als 2014. Die Besitzumschreibungen bei Pkw lagen in den ersten drei Monaten des Jahres zusammengerechnet bei 12.192 und damit um 693 Pkw höher als vor einem Jahr.

Rems-Murr-Kreis: Neuzulassungen dreimal im Plus

Die Nachfrage nach neuen Pkw ist im Rems-Murr-Kreis im März um 6,2 Prozent gestiegen, die Nachfrage nach Gebrauchten im Vergleich zum März 2014 um 10,1 Prozent gewachsen“, freut sich Reiner Äckerle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Wie im Kreis Ludwigsburg hat sich im Rems-Murr-Kreis der positive Trend verfestigt, denn auch hier gibt es zum dritten Mal hintereinander bei den Neuzulassungen Zuwachs: 1.679 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes, 98 mehr als Im März 2014. Dass damit nach dem ersten Quartal die Zahl der Neuzulassungen mit 3.877 über der des Vorjahres mit 3.565 liegt, hat laut Reiner Äckerle „so keiner erwartet“: „Das sind 312 Fahrzeuge mehr. So kann’s gerne weiter gehen.“

Zusätzliche Freude herrscht über zweistellige Zuwachsraten bei den Besitzumschreibungen. Denn 3.757 Halterwechsel sind 346 oder 10,1 Prozent mehr als 2014. Das Frühlingserwachen auf dem Gebrauchtwagenmarkt schlägt sich auch in der Quartalsbilanz nieder: Die Besitzumschreibungen bei Pkw lagen in den ersten drei Monaten des Jahres zusammengerechnet bei 9.591 und damit um 208 Pkw höher als vor einem Jahr.

Kreis Göppingen: Run auf Neuwagen

Zum ersten Mal gibt es 2015 bei den Neuzulassungen Zuwachs zu vermelden: 941 Pkw-Neuzulassungen hat die Zulassungsstelle des Landratsamtes registriert, 77 mehr als Im März 2014. Das ist der mit 8,9 Prozent der höchste Zuwachs in der Region. Trotz dieses Runs auf Neuwagen im März liegt damit nach dem ersten Quartal die Zahl der Neuzulassungen mit 2.074 leicht unter der des Vorjahres mit 2.138, damit beträgt das Minus derzeit noch 64 Neuzulassungen.

Bei den Besitzumschreibungen beträgt die Differenz zum Vorjahrs-Quartal 65 Pkw: Im März allein wurden 2.565 Halterwechsel registriert. Das sind 225 oder 9,6 Prozent mehr als 2014. Macht im Quartal jetzt zusammengerechnet 6.413 statt 6.478 wie im Vorjahr.

Obermeister Torsten Treiber hofft, dass sich der positive Trend aus dem ersten Quartal fortsetzt. „In allen Kreisen leichtes Plus wäre natürlich schön. Aber wenn uns einer zum Jahresanfang gesagt hätte, dass es weiter Zuwachs gibt, hätten wir das eher nicht geglaubt, denn wir dürfen nicht vergessen, wir hatten zum Jahresanfang ja schon einen Rekordbestand an Fahrzeugen, da wird es immer schwerer, das zu toppen."

Zur Info, Entwicklung im März und im ersten Quartal in der Region im Vergleich:

 

März 2015

 

 

Gesamtbilanz 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

1,8

 

Region insgesamt

0,4

Kreis Göppingen

8,9

 

Rems-Murr-Kreis

8,8

Stadt Stuttgart

6,6

 

Kreis Ludwigsburg

3,3

Rems-Murr-Kreis

6,2

 

Stadt Stuttgart

-0,4

Kreis Ludwigsburg

3,8

 

Kreis Böblingen

-0,9

Kreis Böblingen

-4,1

 

Kreis Esslingen

-2,3

Kreis Esslingen

-6,2

 

Kreis Göppingen

-3,0

 

 

Umschreibungen

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

13,2

 

Region Stuttgart

2,9

Kreis Ludwigsburg

19,5

 

Kreis Ludwigsburg

6,0

Kreis Esslingen

16,5

 

Kreis Esslingen

4,4

Stadt Stuttgart

10,9

 

Stadt Stuttgart

2,3

Kreis Böblingen

10,3

 

Rems-Murr-Kreis

2,2

Rems-Murr-Kreis

10,1

 

Kreis Böblingen

1,2

Kreis Göppingen

9,6

 

Kreis Göppingen

-1,0

Zulassungszahlen Februar 2015

Zulassungszahlen Februar 2015

Kraftfahrzeuginnung: Mehr Polizeistreifen nötig

Bei Autos läuft’s in Stuttgart ganz gut, aber Kriminelle machen Sorgen

Pkw-Neuzulassungen und Besitzumschreibungen in der Region leicht im Plus. Der Automarkt läuft in der Region für einen Februar nicht schlecht und treibt keinem die Sorgenfalten auf die Stirn. Sorgen macht sich dagegen Obermeister Torsten Treiber, wenn er sich die Zahl der Straftaten anschaut, die Autohäuser in der Region betreffen – da liegt jetzt die 2014er Bilanz vor: 282 Fälle, mit einem Schaden von 2,16 Millionen Euro. Das sind 41 Fälle und rund 600.000 Euro Schaden mehr als im Jahr davor. Die Polizei tue sicher im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihr Bestes, sagt Torsten Treiber aber der „jetzige Zustand ist für die nach Polizeieinschätzung gut organisierten Banden, die die Kfz-Betriebe ins Visier nehmen, wohl nicht sehr abschreckend - da muss was passieren, denn irgendwie scheinen die Kriminellen vor der Polizei keine Angst mehr zu haben.“

Stuttgart: Einbruchsbilanz verheerend

Die Schadensbilanz ist aus Sicht von Torsten Treiber verheerend: „Im Kreis Ludwigsburg gab es letztes Jahr 80 Einbrüche und Diebstähle in Kfz-Betrieben mit einem Schaden von 871.000 Euro, das sind nochmal 170.000 Euro Schaden mehr als 2013 und der höchste Wert in der Region. Im Rems-Murr-Kreis werden 66 Einbrüche und Diebstähle in Kfz-Betrieben mit einem Schaden von 503.000 Euro gemeldet. Das ist fast das Sechsfache der Schadenssumme von 2013 und der zweithöchste Wert in der Region. Im Kreis Böblingen wurde bei 58 Einbrüchen und Diebstählen in Kfz-Betrieben ein Schaden von 333.000 Euro verursacht, das ist fast das Zehnfache der Schadenssumme von 2013. Im Kreis Göppingen wurden 16 Einbrüche und Diebstähle in Kfz-Betrieben mit einem Schaden von 206.000 Euro notiert, das ist fast das Dreifache der Schadenssumme von 2013.

Nur in zwei Bereichen gab es etwas weniger diebische Aktivitäten. Treiber: „In Stuttgart gab es letztes Jahr 38 Einbrüche und Diebstähle in Kfz-Betrieben mit einem Schaden von rund 158.000 Euro. Das ist zwar weniger Schaden als 2013, aber da hilft den Geschädigten Kolleginnen und Kollegen wenig. Im Kreis Esslingen waren es letztes Jahr zwar weniger Einbrüche und Diebstähle in Kfz-Betrieben. Aber der Schaden liegt immer noch bei 88.000 Euro. Dass die Zahl der Einbrüche auf 24 gesunken ist, ist positiv, man müsste das nur auf die anderen Kreise übertragen können, denn da sieht’s richtig schlimm aus.“

Stuttgart: Neuzulassungen minimal im Minus

Pkw-Neuzulassungen minimal im Minus, Besitzumschreibungen 2,8 Prozent geringer - der Automonat Februar löst bei Roger Schäufele, dem Kreisvorsitzenden der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, keine Freudensprünge aus. „Aber Sorgenfalten habe ich nach den ersten beiden Monaten auch keine, inzwischen sind schon wieder knapp 7.400 neue Autos auf den Straßen, das ist ein Wert im Rahmen der Erwartungen.“

Die Geschäftslage in den Kfz-Betrieben beurteilt Roger Schäufele nach zwei Monaten als der Jahreszeit entsprechend: „Der Februar ist selten der Bringer“. Dass er bundesweit bei den Pkw-Neuzulassungen ein Plus von 6,6 Prozent brachte, im Stuttgart aber ein Minus von 0,4 Prozent „ist hoffentlich ein Ausrutscher“: 3.765 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle der Stadt, 17 weniger als vor einem Jahr. Januar und Februar zusammengerechnet liegt die Zahl der Neuzulassungen aber mit 7.334 unter der des Vorjahres (7.691).

Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es im Bund ein Minus von 0,9 Prozent, in der Stadt liegt das noch höher, minus 2,8 Prozent: 3.435 Halterwechsel sind 100 weniger als 2014. Die Gesamtzahl liegt bei 6.934 (minus 192): „Als Rückschluss aufs Autojahr lässt sich bisher nur sagen, dass das in beiden Fällen zu der Erwartung passt, dass 2015 bestenfalls ein stabiles Jahr ohne große Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr wird.“

Kreis Böblingen: leichtes Minus bei Neu-Pkw

2.451 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes, 13 weniger als vor einem Jahr, gleich minus 0,5 Prozent. Januar und Februar zusammengerechnet liegt die Zahl der Neuzulassungen aber mit 4.898 noch leicht über der des Vorjahres (4.828).

Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es im Bund wie gesagt ein Minus von 0,9 Prozent, da wurden im Kreis bessere Geschäfte gemacht: 2.625 Halterwechsel sind 11 oder 0,4 Prozent mehr als 2013. Die Gesamtbilanz der ersten beiden Monate: Mit 5.194 sind es 219 Besitzumschreibungen weniger als im Vorjahr.

Kreis Esslingen: Doppelplus macht Freude

Pkw-Neuzulassungen sechs Prozent im Plus, Besitzumschreibungen vier Prozent im Plus – der Automonat Februar löst bei Frank Schnierle, dem Kreisvorsitzenden der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, erste Freude aus. „So kann’s ruhig weiter gehen. Nach den ersten beiden Monaten sind schon wieder über 3.000 neue Autos auf den Straßen, das ist ein guter Wert.“

1.617 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes, 92 mehr als vor einem Jahr. Januar und Februar zusammengerechnet liegt die Zahl der Neuzulassungen mit 3.026 leicht mit 0,8 Prozent über der des Vorjahres (3.002).

Bei den Besitzumschreibungen sind 3.641 Halterwechsel 140 oder vier Prozent mehr als 2014. Die Gesamtbilanz der ersten beiden Monate: Mit 7.059 sind es noch 159 Besitzumschreibungen weniger als im Vorjahr.

Kreis Ludwigsburg: Alles im Plus

Pkw-Neuzulassungen vier Prozent im Plus, Besitzumschreibungen zwei Prozent im Plus – auch Markus Klein, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart in Ludwigsburg, ist zufrieden. „Bei uns sind nach den ersten beiden Monaten schon wieder über 2.700 neue Autos auf den Straßen, das ist ein guter Wert.“ 1.423 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes, 55 mehr als vor einem Jahr. Januar und Februar zusammengerechnet liegt die Zahl der Neuzulassungen mit 2.745 schon 2,9 Prozent über der des Vorjahres (2.667).

Bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel gab es im Bund ein Minus von 0,9 Prozent, da wurden im Kreis deutlich bessere Geschäfte gemacht: 3.722 Halterwechsel sind 166 oder 4,7 Prozent mehr als 2014. Die Gesamtbilanz der ersten beiden Monate: Mit 7.368 sind es noch 93 Besitzumschreibungen weinger als im Vorjahr.

Rems-Murr-Kreis: Neuzulassungen dreimal im Plus

Pkw-Neuzulassungen 7,6 Prozent im Plus, Besitzumschreibungen zwei Prozent im Plus auch Reiner Äckerle, hat als Kreisvorsitzender keinen Grund zur Klage: „Nach den ersten beiden Monaten sind schon wieder rund 2.200 neue Autos auf den Straßen.“ 1.140 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes, 81 mehr als vor einem Jahr. Januar und Februar zusammengerechnet liegt die Zahl der Neuzulassungen mit 2.198 schon 10,8 Prozent über der des Vorjahres (1.984).

Bei den Besitzumschreibungen notierte die Zulassungsstelle 2.912 Halterwechsel. Das sind 58 oder zwei Prozent mehr als 2014. Die Gesamtbilanz der ersten beiden Monate: Mit 5.834 sind es 138 Besitzumschreibungen weniger als im Vorjahr.

Kreis Göppingen: zweimal Minus

Pkw-Neuzulassungen 2,1 Prozent im Minus, Besitzumschreibungen minus fünf Prozent: 602 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes, 13 weniger als vor einem Jahr. Januar und Februar zusammengerechnet liegt die Zahl der Neuzulassungen aber mit 1.133 damit unter der des Vorjahres (1.274).

Bei den Besitzumschreibungen sind 1.939 Halterwechsel 102 oder fünf Prozent weniger als 2014. Die Gesamtbilanz der ersten beiden Monate: Mit 3.848 sind es 290 Besitzumschreibungen weniger als im Vorjahr.

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen:

 

Februar 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

Region insgesamt

1,7

Rems-Murr-Kreis

7,6

Kreis Esslingen

6,0

Kreis Ludwigsburg

4,0

Stadt Stuttgart

-0,4

Kreis Böblingen

-0,5

Kreis Göppingen

-2,1

 

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

1,0

Kreis Ludwigsburg

4,7

Kreis Esslingen

4,0

Rems-Murr-Kreis

2,0

Kreis Böblingen

0,4

Stadt Stuttgart

-2,8

Kreis Göppingen

-5,0

 

Kriminalitätsentwicklung

 

Zulassungszahlen Januar 2015

Zulassungszahlen Januar 2015

Kraftfahrzeuginnung: Pendler-Staus nicht zumutbar

10.336 neue Pkw kamen im Januar auf die Straßen in der Region Stuttgart

Neuzulassungen 2,7 Prozent im Minus, Besitzumschreibungen 6,6 Prozent im Minus – das Jahr fing für alle, die vom Auto leben in der Region Stuttgart nach den Rekorden 2014 eher durchwachsen an. Es gibt aber massive Unterschiede. Der Rems-Murr Kreis liegt bei den Neuzulassungen mit 14,4 Prozent im Plus, der Kreis Göppingen mit 19,4 Prozent im Minus. So oder so: Was die Branche umtreibt, sind nicht nur die Auto-Zahlen, sondern auch die Situation auf den Straßen: „Die Menschen, die aufs Auto angewiesen sind, um ihr Geld zu verdienen, brauchen bessere Straßen. Ein Arbeitstag, der mit einer Stunde im Stau beginnt und endet, um nach Stuttgart zu kommen, ist nicht zumutbar“, sagt Obermeister Torsten Treiber.

Stuttgart: besser als der Bundesdurchschnitt

Neuzulassungen 8,7 Prozent im Minus, Besitzumschreibungen 2,6 Prozent im Minus heißen die Werte für sie Landeshauptstadt Stuttgart: „Bei den Pkw liegen wir deutlich unter dem Bundesschnitt von 2,6 Prozent“, sagt Michael Mayer, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. „Die Besitzumschreibungen liegen in Stuttgart mit minus 2,6 Prozent zwar besser als der Bundesdurchschnitt von minus 6,3 Prozent, aber ein Plus wäre uns lieber gewesen“, sagt Obermeister Torsten Treiber.

Mehr als zwei Drittel, sprich 68,8 Prozent der Neuwagen waren laut Kraftfahrt-Bundesamt im Januar gewerbliche Zulassungen“, zitiert Michael Mayer, der auch Pressesprecher der Innung ist, die aktuelle KBA-Auswertung. Firmen dominieren also bei den 3.569 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle der Stadt Stuttgart für den Januar meldet. Vor einem Jahr hatte die Zulassungszahl bei 3.909 gelegen. „Ein Minus von 340 Neuzulassungen ist im mittelfristigen Vergleich noch kein Alarmzeichen“, sagt Michael Mayer, „2011 und 2012 sind wir schlechter gestartet.“

Nach einem Monat Rückschlüsse zu ziehen, wie der Automarkt läuft, ist den Innungsexperten noch zu früh. Auch bei den Gebrauchten: „3.499 Besitzumschreibungen sind zwar 92 weniger als 2014, aber mehr als 2012“, relativiert Michael Mayer. Ob nach dem Rekord im Kraftfahrzeugbestand 2014, vor dem Rekord 2015 ist, „lassen wir mal auf uns zukommen“.

Kreis Böblingen: fast 2.500 neue Pkw

Neuzulassungen 3,5 Prozent im Plus, Besitzumschreibungen 8,2 Prozent im Minus – so sind die Böblinger Werte: „Bei den Pkw haben wir den höchsten Januar-Wert der Zulassungen seit fünf Jahren und liegen auch über dem Bundesschnitt von 2,6 Prozent. Das hört sich gut an“, sagt Thomas Höfle, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. 2.447 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Januar. Vor einem Jahr hatte die Zulassungszahl bei 2.364 gelegen. Das Minus bei den Gebrauchten macht noch kein Kopfzerbrechen: „2.569 Besitzumschreibungen sind zwar 230 weniger als 2014, aber mehr als im Januar 2012“, relativiert Thomas Höfle.

Kreis Ludwigsburg: Neuzulassungen im Plus

1.322 neue Pkw kamen im Januar auf die Straßen im Kreis Ludwigsburg. Damit sind die Neuzulassungen 1,8 Prozent im Plus. Vor einem Jahr hatte die Zulassungszahl bei 1.299 gelegen. Die Besitzumschreibungen sind dagegen 6,6 Prozent im Minus. Allerdings gilt auch hier, alles ist relativ: „3.646 Besitzumschreibungen sind zwar 259 weniger als im Vorjahr, aber mehr als im Januar 2012“, sagt Markus Klein, der Kreisvorsitzende der Innung im Kreis Ludwigsburg.

Kreis Esslingen: zweimal Minus

Neuzulassungen 4,6 Prozent im Minus, Besitzumschreibungen acht Prozent im Minus, im Kreis Esslingen lief der Jahresstart nicht so gut: 1.409 Pkw-Neuzulassungen, meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes. Vor einem Jahr hatte die Zulassungszahl bei 1.477 gelegen. „Ein Minus von 68 Neuzulassungen ist im mittelfristigen Vergleich aber noch kein Grund zur Besorgnis“, sagt Kreisvorsitzender Frank Schnierle, „2011 und 2012 sind wir schlechter gestartet.“ Auch bei den Gebrauchten gilt: „3.418 Besitzumschreibungen sind zwar 299 weniger als 2014, aber mehr als 2012“.

Rems-Murr-Kreis: Neuzulassungen zweistellig

Die Neuzulassungen liegen im Rems-Murr-Kreis mit 14,4 Prozent im Plus. „Das hört sich gut an“, sagt Armin Trübenbach, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Kein Wunder: In der Region ist das der Rekordzuwachs. In absoluten Zahlen sind das 1.058 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Januar meldet. Vor einem Jahr hatte die Zulassungszahl bei 925 gelegen. Nicht so gut lief’s bei den Gebrauchten: 2.922 Besitzumschreibungen sind 196 oder 6,3 Prozent weniger als 2014.

Kreis Göppingen: doppeltes Schlusslicht

Neuzulassungen 19,4 Prozent im Minus, Besitzumschreibungen neun Prozent im Minus bei den Pkw-Neuzulassungen und Besitzumschreibungen ist der Kreis Göppingen zweimal regionales Schlusslicht. 531 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Januar. Vor einem Jahr hatte die Zulassungszahl bei 659 gelegen: Das Minus von 128 Neuzulassungen oder 19,4 Prozent bringt bei den Besitzumschreibungen den niedrigsten Wert seit fünf Jahren. Auch die Gebrauchtwagenkunden haben im Januar keine Entlastung gebracht: 1.909 Besitzumschreibungen sind 188 weniger als 2014.

Dass der Gebrauchtwagenmarkt für die rund 1.000 Kfz-Betriebe in der Region zunehmend in den Fokus rückt, hat seinen Grund. „Zum einen ist der Gebrauchtwagenmarkt heute auch ein Fast-Neuwagen-Markt, weil Tageszulassungen der Autohäuser hier eine wichtige Rolle spielen“, sagt Michael Mayer. „Zum anderen sind es vor allem die Gebrauchten, die das Werkstattgeschäft bestimmen. Viele Besitzumschreibungen sind da ein wichtiger Indikator, denn hochwertige Gebrauchte laufen in der überwiegenden Zahl über unsere Betriebe“, sagt Torsten Treiber und sie füllen die Werkstatt, „weil die Leute ihren Wagen lange fahren und den Wert möglichst hoch halten wollen.“

„Die Leute“, das sind die Privatkunden. „Die Leute“ werden als Kunden allerdings rarer: „Mehr als zwei Drittel, sprich 68,8 Prozent der Neuwagen waren laut Kraftfahrt-Bundesamt im Januar gewerbliche Zulassungen“, zitiert Michael Mayer, der auch Pressesprecher der Innung ist, die aktuelle KBA-Auswertung. Die rund 3.500 privaten Kunden, die sich ihre Autos individuell zusammengestellt haben, sind den Händler aber zugegebenermaßen die allerliebsten: „Die haben den höchsten emotionalen Bezug zu ihrem Auto. Sie gucken zwar auch aufs Geld, aber denen geht es darum, sich mit dem Budget das Auto zusammenzustellen, das am besten zu ihnen passt.“

Die Staus in der Region sprechen für Torsten Treiber aber eine deutliche Sprache: „Autos sind nicht nur Spaßvehikel, sondern die Pendler sind auf sie angewiesen, um an ihre Arbeitsplätze  zu kommen. Die Firmen brauchen sie, damit Waren und Dienstleistungen bei den Kunden ankommen. Wir brauchen hier dringend Investitionen in den Straßenbau in der Region  - da ist viel zu wenig passiert.“ Den Beschäftigten in den Autohäusern geht’s da wie ihren Kunden: „Eine Stunde Schleichfahrt für 10, 20 Kilometer bis zum Arbeitsplatz jeden Morgen und Abend ist eigentlich unzumutbar.“

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen

Januar 2015

 

Pkw-Neuzulassungen

%

Region insgesamt

-2,8

Rems-Murr-Kreis

14,4

Kreis Böblingen

3,5

Kreis Ludwigsburg

1,8

Kreis Esslingen

-4,6

Stadt Stuttgart

-8,7

Kreis Göppingen

-19,4

 

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

-6,6

Stadt Stuttgart

-2,6

Rems-Murr-Kreis

-6,3

Kreis Ludwigsburg

-6,6

Kreis Esslingen

-8,0

Kreis Böblingen

-8,2

Kreis Göppingen

-9,0

 

Zulassungszahlen Dezember 2014

Zulassungszahlen Dezember 2014

Kraftfahrzeuginnung: Hoffnung auf positives 2015

Zulassungsrekorde im Dezember bringen Kfz-Bestand in der Region Stuttgart auf Rekordwert

„Der Dezember hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, Michael Mayer, der Stuttgarter Vorsitzende und Gesamtpressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart freut sich über den erhofften Schub im Weihnachtsgeschäft, der mit insgesamt 149.201 Pkw-Neuzulassungen einen regionalen Jahresrekord brachte. Und über die Meldung, dass der Kraftfahrzeugbestand in der Region Stuttgart mit über 1,98 Millionen Fahrzeugen ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht hat, denn das sichert das Werkstattgeschäft. Obermeister Torsten Treiber hofft, dass sich die Entwicklung 2015 fortsetzt: „Die Experten rechnen allerdings schon wieder mit einem leichten Rückgang.“ Das wird in den kommenden Tarifverhandlungen eine Rolle spielen.

Kreis BB: plus 22,9 Prozent

Der Dezember hat im Kreis Böblingen bei den Neuzulassungen alle Erwartungen in den Schatten gestellt. 2.512 Pkw-Neuzulassungen sind 450 mehr als im Vorjahres-Dezember. Das Plus von 22,9 Prozent (Bund: 6,7 Prozent) hat den entscheidenden Schub geliefert, um mit 32.651 Neuzulassungen um 43 Pkw über der Vorjahreszahl zu liegen. Landrat Roland Bernhard wertet die hohe Zahl an Neuzulassungen als Indiz dafür, „dass der Wirtschaftsstandort Kreis Böblingen stark ist. Die Menschen vertrauen auf eine stabile wirtschaftliche Entwicklung und schaffen sich neue Fahrzeuge an. Bei den Neuzulassungen liegen wir damit einen Tick über den Zahlen von 2013. Mit rund 120.000 Besuchern in den Zulassungsstellen im Kreis haben wir mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Entwicklung unterstützt.“

Denn zu den Neuzulassungen kommen für die Zulassungsstelle unter anderem auch noch die Besitzumschreibungen: Deren Zahl lag im Dezember bei 2.670 und damit um 137 oder 5,4 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt wechselten 34.992 Gebrauchtwagen den Besitzer oder die Besitzerin. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 468 oder 1,3 Prozent weniger (Bund: +0,3 Prozent).

Dazu herrscht angesichts der 2014er-Zahlen „Freude über einen weiter gewachsenen Kraftfahrzeugbestand, denn je mehr Fahrzeuge da sind, desto besser sind auch die Werkstätten ausgelastet“, bringen es Obermeister Torsten Treiber und Thomas Höfle auf den Punkt. Im Kreis Böblingen ist der Gesamtbestand um 5.851 Fahrzeuge auf 297.041 Kraftfahrzeuge gestiegen. Das ist ein Plus von 2,01 Prozent. Dabei nahmen die Pkw um 4.059 auf 231.653 zu. Die Zahl der Motorräder wuchs um 773 oder 3,59 Prozent auf 21.422 und die der Lkw um 578 oder fast sieben Prozent auf 8.891 – „in all diesen Bereichen sind unsere Innungsbetriebe tätig und wir gehen davon aus, dass diese 2015 gut ausgelastet sein dürften.“

Stuttgart: Zulassungsrekord im Dezember

Das Plus von 15,7 Prozent hat auch in Stuttgart den abschließenden Schub geliefert, um mit 49.283 Neuzulassungen um 3.521 Pkw oder 7,7 Prozent über der Vorjahreszahl zu liegen. Der Zuwachs ist deutlich höher als der Bundesdurchschnitt mit 2,9 Prozent.

Ein zweistelliges Plus im Dezember und ein leichtes Plus aufs Jahr gesehen gibt es bei den Besitzumschreibungen: Deren Zahl lag im Dezember bei 3.677 und damit um 341 oder 10,2 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt wechselten 44.458 Gebrauchtwagen den Besitzer oder die Besitzerin. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 820 oder 1,8 Prozent mehr.

Dazu ist in der Stadt Stuttgart der Kfz-Gesamtbestand um 5.215 Fahrzeuge auf 348.103 Kraftfahrzeuge gestiegen. Das ist ein Plus von 1,52 Prozent. Dabei nahmen die Pkw um 3.579 auf 288.714 zu. Die Zahl der Motorräder wuchs um 707 oder 3,23 Prozent auf 22.576 und die der Lkw um 806 oder 5,9 Prozent auf 14.478

ES: Dezember 46,1 Prozent im Plus

1.769 Pkw-Neuzulassungen im Dezember gleich plus 46,1 Prozent. Der Kreis Esslingen hatte zu Jahresende mit Abstand den höchsten Zuwachs freut sich der Kreisvorsitzende Frank Schnierle. Das sind 558 Neufahrzeuge mehr als im Vorjahres-Dezember. Das Plus von 46,1 Prozent (Bund: 6,7 Prozent) ist in der Region das höchste und hat den entscheidenden Schub geliefert, um mit 22.551 Neuzulassungen um 920 Pkw oder 4,3 Prozent über der Vorjahreszahl zu liegen. Der Zuwachs ist deutlich höher als der Bundesdurchschnitt mit 2,9 Prozent.

Zweistelliges Plus im Dezember aber ein leichtes Minus aufs Jahr gesehen gibt es bei den Besitzumschreibungen: Deren Zahl lag im Dezember bei 3.681 und damit um 395 oder zwölf Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt wechselten 45.408 Gebrauchtwagen den Besitzer oder die Besitzerin. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 611 oder 1,3 Prozent weniger.

Gesamtbestand an Kfz ist um 7.613 Fahrzeuge auf 403.107 Kraftfahrzeuge gestiegen. Das ist ein Plus von 1,92 Prozent. Dabei nahmen die Pkw um 5.142 auf 304.017 zu. Die Zahl der Motorräder wuchs um 1.141 oder 3,76 Prozent auf 31.472 und die der Lkw um 799 oder 5,42 Prozent auf 15.538.

Kreis LB: Kfz-Bestand auch auf Rekordhöhe

1.574 Pkw-Neuzulassungen sind im Kreis Ludwigsburg 140 mehr als im Vorjahres-Dezember. Das Plus von 9,8 Prozent reicht, um mit 20.055 Neuzulassungen um 386 Pkw oder zwei Prozent über der Vorjahreszahl zu liegen. Der Zuwachs ist allerdings schwächer als der Bundesdurchschnitt, sagt der Kreisvorsitzende Markus Klein.

Ein zweistelliges Plus im Dezember und ein leichtes Plus aufs Jahr gesehen gibt es bei den Besitzumschreibungen: Deren Zahl lag im Dezember bei 3.717 und damit um 342 oder 10,1 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt wechselten 46.990 Gebrauchtwagen den Besitzer oder die Besitzerin. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 81 oder 0,2 Prozent mehr.

Im Kreis Ludwigsburg ist der Gesamtbestand um 7.888 Fahrzeuge auf 400.019 Kraftfahrzeuge gestiegen. Das ist ein Plus von 2,01 Prozent. Dabei nahmen die Pkw um 5.392 auf 306.352 zu. Die Zahl der Motorräder wuchs um 865 oder fast drei Prozent auf 29.775 und die der Lkw um 990 oder 6,85 Prozent auf 15.452.

Rems-Murr: Leicht unter 2013

1.214 Pkw-Neuzulassungen sind 224 mehr als im Vorjahres-Dezember. Das Plus von 22,6 Prozent  „hat aber nicht mehr gereicht, um mit 15.398 Neuzulassungen über die Vorjahreszahl zu kommen. Mit 101 Pkw weniger liegen wir um 0,7 Prozent unter 2013“, bedauert der Kreisvorsitzende Armin Trübenbach.

Plus im Dezember, aber ein leichtes Minus aufs Jahr gesehen heißt es auch bei den Besitzumschreibungen: Deren Zahl lag im Dezember zwar bei 2.945 und damit um 152 oder 5,4 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt wechselten aber mit 38.046 Gebrauchtwagen im Vergleich zum Vorjahr 750 oder 1,9 Prozent weniger die Besitzerin oder den Besitzer.

Gewachsen ist der Kfz-Gesamtbestand: plus 5.285 Fahrzeuge macht 331.255 Kraftfahrzeuge. Das ist ein Plus von 1,62 Prozent. Dabei nahmen die Pkw um 3.620 auf 242.737 zu. Die Zahl der Motorräder wuchs um 608 oder 2,45 Prozent auf 25.424 und die der Lkw um 600 oder 4,59 Prozent auf 13.685.

GP: Insgesamt unter den Vorjahreszahlen

681 Pkw-Neuzulassungen im Kreis Göppingen sind 35 mehr als im Vorjahres-Dezember und ein Plus von 5,4 Prozent (Bund: 6,7 Prozent). Damit kamen 2014 insgesamt 9.263 Pkw-Neuzulassungen zusammen, 254 oder 2,7 Prozent weniger als 2013. Leichtes Plus im Dezember aber ein leichtes Minus aufs Jahr gesehen heißt es auch bei den Besitzumschreibungen: Deren Zahl lag im Dezember bei 1.897 und damit um 17 oder 0,9 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt wechselten 25.982 Gebrauchtwagen den Besitzer oder die Besitzerin. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 420 oder 1,6 Prozent weniger.

Der Gesamtbestand an Fahrzeugen ist im Kreis Göppingen um 122 Fahrzeuge auf 202.582 Kraftfahrzeuge gestiegen. Das ist ein minimales Plus von 0,06 Prozent. Dabei nahmen die Pkw um 83 auf 148.902 zu. Die Zahl der Motorräder sank dagegen um 71 oder 0,46 Prozent auf 15.425. Bei den schweren Fahrzeugen wie Lkw, Zugmaschinen, samt allen Anhängern, Bussen und Sonderfahrzeugen liegt der Zuwachs bei 110 oder 0,3 Prozent auf 38.255.

Diese Entwicklung könnte ein Indiz dafür sein, „dass wir uns darüber klar sein müssen, dass wir in der Region Stuttgart schon auf einem sehr hohen Niveau sind, auf dem weiteres Wachstum schwer zu erreichen ist“, sagt Obermeister Torsten Treiber. Für 2015 heißt die Prognose des deutschen Kfz-Gewerbes deswegen leichter Rückgang bei den Pkw-Zulassungen: „Wir gehen davon aus, dass der Pkw-Verkauf im  kommenden Jahr weitgehend vom Ersatzbedarf leben wird.“

Dazu ist aber wichtig zu wissen, dass die Werkstätten inzwischen das wirtschaftliche Rückgrat der Kfz-Betriebe sind, weil im Neuwagengeschäft wenig für sie zu verdienen ist, „da die Hersteller das meiste für sich behalten“, sagt Michael Mayer, der auch der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart ist. Die Geschichte hat deswegen auch einen kleinen Pferdefuß: „2015 stehen Tarifverhandlungen im Kraftfahrzeuggewerbe an.“ Und „die aktuelle Entwicklung verlangt, dass wir einen Tarifabschluss mit Augenmaß brauchen.“ Da die Werkstatt die wirtschaftliche Schlüsselrolle spielt, „kann die jetzt positive Entwicklung leicht ins Negative kippen.“ Da spielt auch das Internet eine Rolle. Denn Werkstatt- und vor allem Preisvergleichsportale erfassen auch den Kfz-Bereich immer stärker und „werden zu einem Faktor, der unseren Spielraum einengt. Der einfache Kostenvergleich im Internet setzt dem durchsetzbaren Stundensatz Grenzen, da geht uns wie den Hotels und den Stromanbietern. Innungsbetriebe leben von einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Wie das zu sichern ist, darüber muss in den Tarifverhandlungen gesprochen werden.“

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen:   

Dezember 2014

 

 

Gesamtbilanz 2014

 

Pkw-Neuzulassungen

%

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

20,4

 

Region insgesamt

3,1

Kreis Esslingen

46,1

 

Stadt Stuttgart

7,7

Kreis Böblingen

22,9

 

Kreis Esslingen

4,3

Rems-Murr-Kreis

22,6

 

Kreis Ludwigsburg

2,0

Stadt Stuttgart

15,7

 

Kreis Böblingen

0,1

Kreis Ludwigsburg

9,8

 

Rems-Murr-Kreis

-0,7

Kreis Göppingen

5,4

 

Kreis Göppingen

-2,7

 

 

 

 

 

Halterwechsel

%

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

8,0

 

Region Stuttgart

-0,6

Kreis Esslingen

12,0

 

Stadt Stuttgart

1,8

Stadt Stuttgart

10,2

 

Kreis Ludwigsburg

0,2

Kreis Ludwigsburg

10,1

 

Kreis Böblingen

-1,3

Rems-Murr-Kreis

5,4

 

Kreis Esslingen

-1,3

Kreis Böblingen

5,4

 

Kreis Göppingen

-1,6

Kreis Göppingen

0,9

 

Rems-Murr-Kreis

-1,9

 

Zulassungszahlen November 2014

Zulassungszahlen November 2014

Kraftfahrzeuginnung: Neue Autos gefragt wie nie

Stuttgart mit 46.000 Neuzulassungen auf Acht-Jahres-Hoch, Region schwächelt

Den vierten Jahresrekord in Folge wird es 2014 in Stuttgart bei den Pkw-Neuzulassungen geben: „Mit rund 46.000 neuen Pkw bis November liegen wir bereits jetzt über den Wert von 2013“, freut sich Michael Mayer, der Stuttgarter Kreisvorsitzende und Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. 2013, 2012 und 2011 waren ihrerseits schon Rekordjahre gewesen. „Unter dem Strich haben wir in Stuttgart ein Acht-Jahres-Hoch“, sagt Obermeister Torsten Treiber. In den Kreisen der Region ist die Zwischenbilanz teilweise nicht schlecht: „Die Neuzulassungen in den Kreisen Ludwigsburg und Esslingen liegen im Plus“, sagt Torsten Treiber – Rekord wird’s aber keinen geben: „Hier liegt 2009, das Jahr der Abwrackprämie, uneinholbar vorne.“

Stuttgarts Autobauer brechen Rekorde, Stuttgarts Autokäufer auch: Bei den Neuzulassungen spielt dabei sicher eine Rolle, dass Mercedes und Porsche selber Fahrzeuge zulassen, sagt Michael Mayer, der Stuttgarter Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „Aber von dem Boom bei den Neuzulassungen profitieren sicher auch die Autohäuser.“

Bundesweit meldet das Kraftfahrt-Bundesamt ein Neuzulassungsplus von 1,8 Prozent. In Stuttgart sind es nach den Daten der Zulassungsstelle drei Prozent plus. In absoluten Zahlen sind das 4.255 Neuzulassungen für den November, 124 mehr als im Vorjahres-November. Damit wurde die Zulassungszahl aus 2013, die bei 45.762 Pkw gelegen hatte, überschritten: „Aktuell sind es exakt 45.935 Pkw-Neuzulassungen und alles, was im Dezember noch kommt, ist das Sahnehäubchen obendrauf“, sagt Michael Mayer.

Laut KBA liegt das Verhältnis von gewerblichen zu privaten Neuzulassungen im November bei zwei Dritteln zu einem Drittel. In denen sind auch die Tageszulassungen von Autohäusern und –herstellern enthalten. Laut Torsten Treiber sind die Tageszulassungen inzwischen eine feste Größe im Automobilgeschäft. Mit diesen Angeboten „erreichen die Autohäuser vor allem die Privatkunden, die für einen Kostenvorteil auch gerne Kompromisse bei Ausstattungsdetails eingehen.“ „Privatkunden kaufen immer mehr Tageszulassungen“, bestätigt auch eine Studie von „Autopapst“ Ferdinand Dudenhöffer.

Die Tageszulassungen vom November beeinflussen den Gebrauchtwagenmarkt: „Der liegt im Plus“ sagt Michael Mayer, „aber ob’s auch da einen Rekord gibt, entscheidet sich in den nächsten Tagen.“ Aktuell sieht es so aus: 3.818 Besitzerwechsel im November sind 293 oder 8,3 Prozent mehr als vor einem Jahr (im Bund wurde ein Minus von 1,3 Prozent registriert). Die Jahreszwischenbilanz ist mit 42.781 Besitzerwechseln (Vorjahr: 42.302) mit 1,1 Prozent im Plus. Zum Rekord fehlen noch 2.858 Fahrzeuge: „Das müsste in einem normalen Dezember zu schaffen sein.“

„Für Stuttgart wird das ein Super-Jahr“, sagt Obermeister Torsten Treiber: „Für die Autohäuser in der Region aber sicher auch kein schlechtes. Für die 1.000 Kraftfahrzeugbetriebe, die unsere Innung hier betreut, vor allem aber für die rund 12.000 Beschäftigten und 2.000 Azubis ist die Nachricht, dass ihr Können gefragt und ihr Arbeitsplatz gesichert ist, sicher das schönste Weihnachtsgeschenk.“

Kreis Böblingen: Neuzulassungen im Minus

Auf den Kreis Böblingen als Daimler-Standort schlägt der Boom des Autobauers im November nicht durch. Im Kreis Böblingen sind die Neuzulassungen nach den Daten der Zulassungsstelle 2,7 Prozent minus. In absoluten Zahlen sind das 2.656 Neuzulassungen für den November, 75 weniger als im Vorjahres-November. Damit liegen die Zulassungen insgesamt bei 30.239 und haben das Vorjahresergebnis von 30.646 nicht erreicht: „Wir liegen um 407 Fahrzeuge oder 1,3 Prozent niedriger als 2013, das wird wohl nicht mehr zu schaffen sein“, schätzt Thomas Höfle: „Der Dezember ist nicht unbedingt der stärkste Monat bei Autokäufen.“

Der Gebrauchtwagenmarkt „liegt leider auch im Minus“ sagt Thomas Höfle, „wenn wir da das Vorjahresniveau erreichen, wäre das schön.“ Aktuell sieht es so aus: 2.842 Besitzerwechsel im November sind 42 oder 1,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 32.322 Besitzerwechseln (Vorjahr: 32.927) mit 1,8 Prozent im Minus.

Kreis Esslingen: Bei Neuzulassungen besser als 2013

Der November bringt m Kreis Esslingen 3,5 Prozent minus bei den Neuzulassungen. In absoluten Zahlen sind das 1.773 Neuzulassungen für den November, 65 weniger als im Vorjahres-November. Die positive Nachricht: Damit liegen die Zulassungen insgesamt bei 20.782 und haben das Vorjahresergebnis von 20.420 im Moment überschritten: „Wir liegen um 362 Fahrzeuge oder 1,8 Prozent höher als 2013, da ist zwar kein Rekord aber ein besseres Ergebnis als 2013 noch drin“, schätzt Frank Schnierle.

Der Gebrauchtwagenmarkt „liegt von der Gesamtzahl her leider leicht im Minus“ sagt Frank Schnierle, „wenn wir da noch etwas näher an das Vorjahresniveau heran kommen, wäre das schön.“ Der November hat da allerdings nicht geholfen: 3.708 Besitzerwechsel im November sind 17 oder 0,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 41.727 Besitzerwechseln (Vorjahr: 42.733) mit  2,4 Prozent deutlich im Minus.

Kreis Ludwigsburg: Aufs Jahr gesehen im Plus

Der November hat bei den Pkw-Neuzulassungen 3,4 Prozent minus gebracht: 1.518 neue Pkw sind 54 weniger als im Vorjahres-November. Die gute Nachricht: Insgesamt liegen die Zulassungen bei 18.481 und haben das Vorjahresergebnis von 18.235 im Moment überschritten: „Wir liegen um 246 Fahrzeuge oder 1,3 Prozent höher als 2013“, freut sich Markus Klein.

Der Gebrauchtwagenmarkt liegt leicht im Minus: „Wenn wir da das Vorjahresniveau noch erreichen, wäre das schön“, hofft Markus Klein. Der November hilft da ein bisschen: 3.682 Besitzerwechsel im November sind 27 oder 0,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 43.183 Besitzerwechseln (Vorjahr: 43.444) mit  0,6 Prozent minimal im Minus.

Rems-Murr-Kreis: 2013 kaum zu erreichen

Im Rems-Murr-Kreis wird der Automarkt wohl unter den Vorjahreszahlen bleiben: Bei den November Neuzulassungen beträgt das Minus 2,6 Prozent, 1.232 Neuzulassungen sind 33 weniger als im Vorjahr. Damit liegen die Zulassungen insgesamt bei 14.184 und unter dem Vorjahresergebnis von 14.509: „Wir liegen um 325 Fahrzeuge oder 2,2 Prozent niedriger als 2013, das wird wohl nicht mehr zu schaffen sein“, schätzt Armin Trübenbach.

Dass im Gebrauchtwagenmarkt noch das Vorjahresniveau erreicht wird, ist auch eher unwahrscheinlich. Aktuell sieht es so aus: 3.042 Besitzerwechsel im November sind 175 oder 5,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 35.101 Besitzerwechseln (Vorjahr: 36.003) mit 2,5 Prozent im Minus.

Kreis Göppingen: Schlusslicht bei Neuzulassungen

Der Kreis Göppingen hatte im November die schwächsten Werte: Hier beträgt das Minus bei den Neuzulassungen 9,7 Prozent, 767 Neuzulassungen sind 82 weniger als im Vorjahr. Damit liegen die Zulassungen insgesamt bei 8.582 und unter dem Vorjahresergebnis von 8.871. Damit liegt die Zwischenbilanz um 289 Fahrzeuge oder 2,2 Prozent niedriger als 2013.

2.070 Besitzerwechsel im November sind 72 oder 3,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz des Gebrauchtwagenmarktes ist mit 24.085 Besitzerwechseln (Vorjahr: 24.522) mit 1,8 Prozent im Minus.

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen

 

November 2014

 

Pkw-Neuzulassungen

%

Region insgesamt

-1,5

Stadt Stuttgart

3,0

Rems-Murr-Kreis

-2,6

Kreis Böblingen

-2,7

Kreis Ludwigsburg

-3,4

Kreis Esslingen

-3,5

Kreis Göppingen

-9,7

 

 

Halterwechsel

%

Region Stuttgart

0,1

Stadt Stuttgart

8,3

Kreis Ludwigsburg

0,7

Kreis Esslingen

-0,5

Kreis Böblingen

-1,5

Kreis Göppingen

-3,4

Rems-Murr-Kreis

-5,4

 

Zulassungszahlen Oktober 2014

Zulassungszahlen Oktober 2014

Kraftfahrzeuginnung: Herstellerangebote ausnutzen

In Stuttgart Rekordzuwachs bei neuen Pkw, in der Region Minuszahlen

 In Umfragen und Analysen ist bei Stuttgartern oft vom Verzicht aufs Auto die Rede. In der Realität liegt die Zahl der Neuwagenzulassungen in Stuttgart im Oktober auf Rekordniveau. „Plus 18,4 Prozent ist auch bundesweit sicher ein Superwert“, sagt Michael Mayer, der Kreisvorsitzenden der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „Das ist ein unerwartet hoher Zuwachs.“ Für Deutschland gilt: „Der moderate Aufwärtstrend am deutschen Automarkt setzt sich fort. Mit 275.320 Neuwagen wurden im Oktober 3,7 Prozent mehr Autos zugelassen als ein Jahr zuvor, hat das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg gemeldet. 5.134 davon kamen aus Stuttgart. Hier liegt der Zuwachs beim Fünffachen des Bundeswertes. Allerdings spielen dabei auch Herstellerzulassungen eine Rolle. In der Region Sieht’s dagegen nicht so gut aus.

Stuttgart: Wieder ein Rekordmonat

Bundesweit läuft die Autokonjunktur nicht schlecht, regional schwächelte sie im Oktober bis auf eine Ausnahme: Stuttgart. Dort wurde mit 5.134 Neuzulassungen ein neuer Jahresrekord erreicht. „Das ist der höchste Zulassungswert eines Monats in 2014. So ein Nachfrageschub wie in Stuttgart käme unseren Innungsbetrieben im anlaufenden Weihnachtsgeschäft in der ganzen Region gerade recht“, sagt Torsten Treiber: „Wir sind zwar nicht mehr von Neuwagenverkauf abhängig, aber gute Geschäfte im Neuwagenbereich können das Tüpfelchen auf dem „i“ in der Jahresbilanz sein.“

Die 5.134 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle für den Oktober meldet, sind 799 oder 18,4 Prozent mehr als im Vorjahres-Oktober. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 41.680 und Stuttgart ist auch hier auf Rekordkurs. „Das sind 2.992 Fahrzeuge oder 7,6 Prozent mehr als 2013“, sagt Michael Mayer, „da werden wir das Vorjahresergebnis ganz sicher übertreffen, denn dazu fehlen gerade mal noch 3.350 Pkw.

Und wie sieht’s mit dem Standbein Gebrauchtwagenmarkt aus? „Auch da liegen wir im Plus“ sagt der Kreisvorsitzende. Die Zulassungsstelle kann das in Zahlen fassen: Bei den Gebrauchten hat sie im Oktober 4.171 Besitzerwechsel registriert. Das sind 85 oder 2,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 38.963 Besitzerwechseln (Vorjahr: 38.777) mit 0,5 Prozent im Plus.

Kreis Böblingen: Nachfrage nicht stark genug

Im Kreis Böblingen ist es so, dass die Nachfrage im Vergleich mit den Vormonaten August und September durchaus angezogen hat. Nur eben nicht im Vergleich zum Oktober 2013: 2.864 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle für den Oktober meldet, sind 191 oder 6,3 Prozent weniger als im Vorjahres-Oktober. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 27.583. „Das sind 332 Fahrzeuge oder 1,2 Prozent weniger als 2013“, sagt Thomas Höfle, „ohne Nachfrageschub werden wir das Vorjahresergebnis nicht erreichen.“

Im Gebrauchtwagenmarkt haben wir leider momentan Minuszahlen“ sagt der Kreisvorsitzende. Bei den Gebrauchten hat sie im Oktober 3.091 Besitzerwechsel registriert. Das sind 156 oder 4,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 29.480 Besitzerwechseln (Vorjahr: 30.043) jetzt schon mit 1,9 Prozent im Minus.

Kreis Esslingen: Insgesamt immer noch im Plus

Auch im Kreis Esslingen im Vergleich mit den Vormonaten August und September ebenfalls angezogen liegt aber unter dem Oktober 2013: 1.941 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle meldet, sind 82 oder 4,1 Prozent weniger als im Vorjahres-Oktober. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 19.009. „Das sind aber noch 427 Fahrzeuge oder 2,3 Prozent mehr als 2013“, sagt Frank Schnierle, „mit ein bisschen Nachfrageschub werden wir das Vorjahresergebnis übertreffen können.“

Im Gebrauchtwagenmarkt steht in der Monats- und der Jahreszwischenbilanz ein Minus: Bei den Gebrauchten hat die Zulassungsstelle im Oktober 4.067 Besitzerwechsel registriert. Das sind 446 oder 9,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 38.019 Besitzerwechseln (Vorjahr: 39.008) jetzt schon mit 2,5 Prozent im Minus. 

Kreis Ludwigsburg: Hoffen auf positiven Abschluss

1.794 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle für den Oktober meldet, sind zwar sechs oder 0,3 Prozent weniger als im Vorjahres-Oktober. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 16.963. Trotzdem herrscht noch die Hoffnung auf eine bessere Entwicklung als 2013: „Wir sind noch 300 Fahrzeuge oder 1,8 Prozent im Plus“, sagt Markus Klein. 

Und wie sieht’s mit dem Standbein Gebrauchtwagenmarkt aus? „Da haben wir Plus und Minus“ sagt der Kreisvorsitzende. Die Zulassungsstelle kann das in Zahlen fassen: Bei den Gebrauchten hat sie im Oktober 4.284 Besitzerwechsel registriert. Das sind 76 oder 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 39.501 Besitzerwechseln (Vorjahr: 39.789) aber noch mit 0,7 Prozent leicht im Minus. 

Rems-Murr-Kreis: Weniger Neuzulassungen 

Im Rems-Murr-Kreis sind 1.332 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle für den Oktober meldet, 101 oder sieben  Prozent weniger als im Vorjahres-Oktober. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 12.952. „Das sind 292 Fahrzeuge oder 2,2 Prozent weniger als 2013“, sagt Armin Trübenbach. Bei den Besitzumschreibungen haben wir ein kleines Plus“ sagt der Kreisvorsitzende. Die Zulassungsstelle hat im Oktober 3.508 Besitzerwechsel registriert. Das sind 4 oder 0,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 32.059 Besitzerwechseln (Vorjahr: 32.786) aber immer noch mit 2,2 Prozent im Minus. 

Kreis Göppingen: Rekord-Minus 

Der Kreis Göppingen muss mit 800 neuzugelassene Pkw, ein Rekordminus verkraften, 124 oder 13,4  Prozent weniger als im Vorjahres-Oktober. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 7.815. Das sind 207 Fahrzeuge oder 2,6 Prozent weniger als 2013. Bei den Besitzumschreibungen ist die Lage auch nicht besser: Die Zulassungsstelle hat im Oktober 2.385 Besitzerwechsel registriert. Das sind 321 oder 11,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Jahreszwischenbilanz liegt damit mit 22.015 Besitzerwechseln (Vorjahr: 22.380) mit 1,6 Prozent im Minus.

Ist für November und Dezember noch Zuwachs in Sicht? „Wenn darunter die reine Steigerung der Zulassungszahlen verstanden wird, dann hoffen wir durchaus noch auf einen Schub“, sagt Obermeister Torsten Treiber: „Die Preise vor allem bei den Autos, die abfahrbereit in den Autohäusern stehen, sind gut.“ Allerdings „geistert auch schon wieder der sogenannte Autopapst Ferdinand Dudenhöffer mit Super-Rabatten durch die Gazetten und das Internet“. Von VW Golf mit 25 Prozent Preisabschlag, VW up mit 26 Prozent, VW Touran und Ford Focus mit 30 Prozent Neuwagen-Rabatt hatte zuletzt zeit-online berichtet. „Da muss man allerdings wissen, dass bei dieser Art der Rabattforschung virtuelle Äpfel zuweilen mit realen Gurken verknüpft werden“ sagt Michael Mayer, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung. Will heißen, die Werbung von Internetvermittlern fließt in die Rabattmeldungen ein, „was das Auto wirklich kostet, steht aber erst am Ende des Bestellvorgangs“. Und es gibt Ladenhüter, die die Hersteller den Händlern auf den Hof gestellt haben, „bei denen jeder froh ist, wenn sie tatsächlich einen Autofahrer finden, zu dem sie passen.“

Kurz und gut, „Rabatte hängen immer von der Jahreszeit, kommenden Modellwechseln und der Nachfrage nach den Modellen ab. Das ist wie bei Weintrauben und Bananen, wenn’s viel gibt, werden sie billiger“, bringt Obermeister Torsten Treiber das Marktgeschehen auf den Punkt. „Wer Lust auf ein neues Auto hat, ist mit der Kombination Internet und reales Autohaus sicher gut beraten – Auto anfassen, reinsetzen, schmecken, hören, riechen ist sicher durch eine Vorab-Erkundung zu ergänzen, aber nicht zu ersetzen.“ Und wenn es Herstelleraktionen gibt um den Absatz anzukurbeln, „ausnutzen, ist doch klar“.

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen:

Zulassungszahlen September 2014

Zulassungszahlen September 2014

Kraftfahrzeuginnung: Winterreifen rechtzeitig aufziehen

Euro 6, Reifendruck-Elektronik – Wandel der Technik sorgt für Schnäppchen

Zulassungsrekord in Stuttgart:

4.205 Mitmenschen in der Stadt haben seit September einen neuen Pkw. 4.205? „Stimmt nicht ganz“, sagt Michael Mayer, Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „In den Zulassungen sind im September wohl viele Tageszulassungen von Autohäusern und Herstellern.“ Was aber nur heißt, dass dann eben demnächst ein paar Mitmenschen einen praktisch neuen Pkw haben – „denn die Tageszulassungen gehen in den nächsten Wochen wohl überwiegend an private Kunden“, sagt Obermeister Torsten Treiber. Bei den laut Kraftfahrt-Bundesamt vermehrten Zulassungen von Händlern spielt auch eine Rolle, dass aktuell ein Wandel der Technik läuft. Mit dem September beginnt die Umstellung auf die neue Euro-6-Norm und ab November müssen alle neuzugelassenen Wagen serienmäßig ein Reifendruckkontrollsystem haben. Wo das fehlt, hilft nur noch schnell zulassen. Was zu vermehrten Schnäppchen-Angeboten führt.  

Der September war bundesweit der Monat der Neuzulassungen: plus 5,2 Prozent meldet das Kraftfahrt-Bundesamt. 4.205 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle der Stadt Stuttgart für den September meldet, sind Zulassungsrekord in der Region. Denn 571 Pkw entsprechen einem Zuwachs von 15,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit liegt der Automarkt dreimal so gut wie im Bund und die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 36.546. Das sind 2.143 Fahrzeuge oder 6,2 Prozent mehr als 2013“, sagt Michael Mayer, „wir nähern uns auch einem Jahres-Zulassungsrekord.“  

Bei den Gebrauchten gab es im September 3.768 Besitzerwechsel, sagt die Zulassungsstelle. Das sind 73 oder zwei Prozent mehr als im September 2013. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 34.792 Besitzerwechseln (Vorjahr: 34.691) mit 0,3 Prozent leicht im Plus. Stuttgart nimmt auch hier eine Sonderstellung ein, da die Zahl der Neuzulassungen höher liegt als die der Besitzerwechsel.  

Kreis BB unterm Schnitt  

2.517 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle im Kreis Böblingen für den September meldet, sind 56 oder 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit liegt der Kreis unterm Schnitt und die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 24.719. Das sind 141 Fahrzeuge oder 0,6 Prozent weniger als 2013“, sagt Thomas Höfle, „wir nähern uns dem Vorjahresergebnis an.“   Bei den Gebrauchten gab es im September 2.831 Besitzerwechsel, sagt die Zulassungsstelle. Das sind sieben oder 0,2 Prozent weniger als im September 2013. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 26.389 Besitzerwechseln (Vorjahr: 26.796) noch mit 1,5 Prozent im Minus.  

Kreis ES: Zulassungsrekord noch möglich  

„Wir nähern uns weiter einem Zulassungsrekord bei den Neuzulassungen an.“ Kommentiert Frank Schnierle, der Esslinger Kreisvorsitzende die aktuelle Entwicklung bis September: 1.817 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle im Kreis Esslingen für den September meldet, sind 96 oder 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw beträgt jetzt 17.068. Das sind 509 Fahrzeuge oder 3,1 Prozent mehr als 2013.  

Bei den Gebrauchten gab es im September 3.799 Besitzerwechsel, sagt die Zulassungsstelle. Das sind 103 oder 2,6 Prozent weniger als im September 2013. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 33.592 Besitzerwechseln (Vorjahr: 34.495) noch mit 1,6 Prozent leicht im Minus.  

Kreis LB: Gute Zwischenbilanz  

Positiv fällt auch die Zwischenbilanz bei den Neuzulassungen im Kreis Ludwigsburg aus: 818 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle im Kreis Ludwigsburg für den September meldet, sind 35 oder zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 15.169. Das sind 306 Fahrzeuge oder 2,1 Prozent mehr als 2013“, sagt Markus Klein, „könnte für einen Zulassungsrekord reichen.“  

Bei den Gebrauchten gab es im September 4.081 Besitzerwechsel, sagt die Zulassungsstelle. Das sind 303 oder acht Prozent mehr als im September 2013 und ist beim Zuwachs der Spitzenwert in der Region. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 35.217 Besitzerwechseln (Vorjahr: 35.581) noch mit einem Prozent leicht im Minus.  

Rems-Murr-Kreis: Vorjahresergebnis als Ziel  

Armin Trübenbach, der Kreisvorsitzende im Rems-Murr-Kreis, wäre nach dem Stand der Dinge zufrieden, wenn das Vorjahresergebnis erreicht würde. Der September macht da Hoffnung. 1.278 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle im Rems-Murr-Kreis für den September meldet, sind 96 oder 8,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit liegt der Kreis überm Schnitt, in der Region auf Platz zwei und die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 11.620. Das sind noch 191 Fahrzeuge oder 1,6 Prozent weniger als 2013“, sagt Armin Trübenbach, „wir nähern uns dem Vorjahresergebnis an.“  

Bei den Gebrauchten gab es im September 3.206 Besitzerwechsel, sagt die Zulassungsstelle. Das sind 72 oder 2,3 Prozent mehr als im September 2013. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 28.551 Besitzerwechseln (Vorjahr: 29.282) noch mit 2,5 Prozent im Minus.  

Kreis Göppingen: knapp unter dem Vorjahr  

Zuwachs im September hat auch die Betriebe im Kreis Göppingen: 772 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle für den September meldet, sind 27 oder 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Macht für 2014 bei den neuzugelassenen Pkw jetzt 7.015. Das sind noch 83 Fahrzeuge oder 1,2 Prozent weniger als 2013.  

Bei den Gebrauchten wurden 2.242 Besitzerwechsel gezählt, meldet die Zulassungsstelle. Das sind 148 oder 6,2 Prozent weniger als im September 2013. Die Jahreszwischenbilanz ist mit 19.630 Besitzerwechseln (Vorjahr: 19.674) jetzt mit 0,2 Prozent nur noch leicht im Minus. Das kann sich aber dank der Tageszulassungen schnell wieder ändern, denn die beeinflussen die Gebrauchtwagenzahlen des laufenden Monats.“  

Technische Neuerungen sorgen für Schnäppchen   Zwei Seelen wohnen in des Obermeisters Brust, wenn er die Folgen der technischen Neuerungen beschreiben soll. Eine ist die Pflicht zu Euro 6, die bis September 2015 sukzessive eingeführt wird, für viele Fahrzeuge aber schon jetzt gilt. Torsten Treiber: „Das ist natürlich unter Umweltgesichtspunkten gut. Es wird aber sicher noch ein Weilchen dauern, bis sich das merkbar auswirkt. Viele ältere Fahrzeuge der Euro-Normen 1 bis 3 sind gut gepflegt und gut in Schuss. Da gibt es ein paar tausend Pkw-Besitzer, die sicher nicht einsehen, warum sie wechseln sollen.“  

Und bei der Vorschrift mit dem Reifendruckkontrollsystem ist es ähnlich: „Einerseits ist ein Auto mit automatischem Reifenkontrollsystem klar sicherer als eines ohne.“ Andererseits kann er vor allem private Käufer verstehen, die sich jetzt noch einen Wagen ohne Kontrollsystem als Schnäppchen sichern: „Wer regelmäßig den Luftdruck prüft, hat sicher kein Problem.“   Er kommt auch deswegen etwas preiswerter weg, weil er noch Standard-Winterreifen ohne Sensoren aufziehen kann, ergänzt Michael Mayer, der auch Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung ist. Zur Not auch mit dem hauseigenen Radkreuz. Wobei das „natürlich dem Verkehrssicherheitsgedanken widerspricht: Winterreifen gehören heutzutage fachmännisch montiert und ausgewuchtet.“ Bei Reifen mit Sensoren geht‘s künftig auch nicht mehr anders.  

Die Kraftfahrzeuginnung propagiert zusammen mit der Stadt Stuttgart und dem Regierungspräsidium in einer gemeinsamen Banneraktion derzeit die Kombination aus kostenlosem Licht-Test und Reifenwechsel. Wobei da der milde Herbst eher hemmend ist, „denn wer denkt jetzt an Winterreifen?“ (Mayer). Da „kommen alle, wenn alle kommen“, nennt Obermeister Torsten Treiber die alljährliche Erfahrung der Werkstätten: „Und wollen natürlich ihrer Räder auch gleich gewechselt haben.“ Dabei reiche Haushaltsmathematik für die Voraussage, dass die Rechnung nicht aufgeht: „Wenn an 284.000 Pkw Winterräder aufgezogen werden müssen, dann geht das schlicht nicht an dem Tag, an dem der Schnee fällt. Wer früher wechselt, ist besser dran.“    

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen:

September 2014:

 

 

Zulassungszahlen August 2014

Zulassungszahlen August 2014

Kraftfahrzeuginnung: Alte Autos verschwinden langsam

Dieselautos werden immer beliebter, aber der Bestand verändert sich langsam

Diesel oder Benziner? Die Antwort fällt Jahr für Jahr fast überall in der Republik unter dem Strich gleich aus: Der Diesel steigt in der Gunst der Autokäufer. Für die Region Stuttgart gilt das gleiche, trotzdem sind im Bestand noch deutlich mehr Benziner als Diesel. ''Das ändert sich nur langsam'', sagt Michael Mayer, Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: ''Unsere Autos halten sehr lange, Diesel sowieso.'' Grob gesprochen ist das Verhältnis ein Drittel Diesel zu zwei Dritteln Benziner. Obermeister Torsten Treiber beschreibt das Wechselspiel beispielhaft anhand der Stuttgarter Bestandszahlen 2013 und 2014 so: „In Stuttgart sind in zwölf Monaten 10.635 Pkw der alten Euro-1-Norm bis Euro-3-Schadstoffnorm aus dem Verkehr gezogen worden. Der Bestand ist aber trotzdem um 2.599 Pkw gewachsen, Damit wurden nicht nur die ausgemusterten Fahrzeuge ersetzt, es kamen auch noch welche hinzu''. Das ist in den Nachbarkreisen der Region ähnlich.

Stuttgart: Spitzenreiter bei den Neuzulassungen

 

3.190 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle für den Monat August meldet, bedeutet mit 14,6 Prozent Rekordzuwachs in der Region. Weniger Bewegung gab es auf dem Gebrauchtwagenmarkt, auch wenn viele Vorgängerfahrzeuge dort auftauchen. Im August gab es 3.489 Besitzerwechsel, sagt die Zulassungsstelle.  Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 32.341, das sind 1.572 Fahrzeuge oder 5,1 Prozent mehr als 2013“, sagt der Kreisvorsitzende Michael Mayer, „das sieht so aus, als hätten wir die Chance, das Vorjahresergebnis zu übertreffen.“

Bei den Gebraucht-Pkw war der August dagegen ein eher schwacher Monat: 3.489 Besitzerwechsel sind 218 oder 5,9 Prozent weniger als im August 2013. Trotzdem ist die Jahreszwischenbilanz bei 31.024 Fahrzeugen (Vorjahr: 30.996) noch minimal im Plus.

Die aktuellste Verteilung, die das Kraftfahrt-Bundesamt bei der Antriebsartenverteilung für Stuttgart liefern kann, sieht so aus: 63,68 Prozent der Pkw sind Benziner, 34,96 Prozent haben einen Dieselmotor und nur der Rest von rund 1,35 Prozent ist derzeit mit anderen Motorarten oder Treibstoffen unterwegs. Der Siegeszug des Diesel begann vor 25 Jahren mit einer neuen Technik: Fiat und Audi spritzten den Treibstoff ein und schufen damit die technischen Voraussetzungen zum Wandel vom Treckermotor zum Durchzugswunder mit allem Fahrkomfort plus optimaler Spritverwertung. Kleiner Pferdefuß: Feinstaub, der heutzutage mit Partikelfiltern bekämpft wird. Gerade wurden die Vorschriften nochmal verschärft: Seit dem 1. September gilt die EURO-6-Norm für neue Fahrzeugtypen: Selbstzünder dürfen statt bisher bis zu 180 mg nur noch maximal 80 mg Stickoxid pro Kilometer ausstoßen. Damit kommen Dieselfahrzeuge den Benzinern immer näher, die pro Kilometer 60 mg Stickoxid ausstoßen dürfen.

Die Euro-6-Autos werden bei diesen Zahlen noch ein Weilchen brauchen, bis sie sich durchgesetzt haben. Wobei es nicht so ist, dass es diese erst seit Monatsanfang gibt, sagt Michael Mayer, der auch Stuttgarter Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung ist: ''Bis Jahresanfang 2014 waren in Stuttgart bereits 8.693 Fahrzeuge dieser superschadstoffreien Autos zugelassen und davon waren 2.841 Diesel. Der Unterschied ist, dass der Kunde vorher die Wahl hatte, jetzt aber nicht mehr. Aber als Gebrauchte werden auch die Fahrzeuge mit älteren Euronormen dem Markt noch lange erhalten bleiben. Im Bestand dominieren logischerweise die Euro-4 und Euro-5-Fahrzeuge und das wird noch eine Weile so bleiben. Das durchschnittliche Alter  von Pkw hat inzwischen 8,8 Jahre erreicht. Das heißt, die Autos halten lange, denn für jeden neuzugelassenen Wagen oder jungen Gebrauchten müssen ja Fahrzeuge mit zweistelligen Altersjahren da sein, um auf diesen Schnitt zu kommen. Da zahlt sich Qualität und gute Pflege aus.''

Kreis Böblingen: schwächelnder August

Im Ferienmonat August schwächelte der Absatz von Neuwagen im Kreis Böblingen etwas: Die 3.021 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle des Landratsamtes meldet, sind 127 oder 5,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 22.202, das sind 197 Fahrzeuge oder 0,9 Prozent weniger als 2013“, sagt Thomas Höfle, „immerhin besteht noch die Chance, das Vorjahresergebnis zu halten.“

Bei den Gebraucht-Pkw war der August dagegen ein Spitzenmonat: 3.084 Besitzerwechsel sind 246 oder 8,7 Prozent mehr als im August 2013. Das ist prozentual der höchste Zuwachs eines Monats in diesem Jahr. Trotzdem ist die Jahreszwischenbilanz bei 23.558 Fahrzeugen (Vorjahr: 23.958) noch mit 1,7 Prozent im Minus.

„Im Kreis Böblingen sind in zwölf Monaten rund 8.700 alte Fahrzeuge der Schadstoffnormen Euro 1 bis 3 aus dem Verkehr gezogen worden, der Bestand ist aber trotzdem um fast 4.000 Fahrzeuge gewachsen. Damit wurden auch hier nicht nur die ausgemusterten Fahrzeuge ersetzt, sondern es kamen auch noch weitere hinzu“, sagt Thomas Höfle: Aktuell sind 64,63 Prozent der Pkw Benziner, 34,28 Prozent haben einen Dieselmotor und nur der Rest von rund 1,09 Prozent ist derzeit mit anderen Motorarten oder Treibstoffen unterwegs.

Kreis Esslingen: Neuzulassungen im Plus

67,21 Prozent der Pkw Benziner, 31,87 Prozent mit Dieselmotor und nur der Rest von rund 0,92 Prozent mit anderen antrieben. Wer im Kreis Esslingen ein Auto kauft, entscheidet sich vergleichbar zu allen anderen für bewährte Technik: Die 1.527 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle des Landratsamtes meldet, sind 36 oder 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 15.251, das sind 413 Fahrzeuge oder 2,8 Prozent mehr als 2013“, sagt Kreisvorsitzender Frank Schnierle und freut sich über diese positive Entwicklung, „da stehen die Chancen sogar gut, das Vorjahresergebnis zu übertreffen.“

 

Bei den Gebraucht-Pkw war der August allerdings nicht so gut: 3.536 Besitzerwechsel sind 100 oder 2,8 Prozent weniger als im August 2013. Damit liegt die Jahreszwischenbilanz bei 30.153 Fahrzeugen (Vorjahr: 30.593) mit 1,4 Prozent im Minus. Wird die Entwicklung 2103 zu 2014 verglichen, gilt auch hier das Zuwachsprinzip: „In zwölf Monaten wind 12.690 Pkw der alten Euro-1-Norm bis Euro-3-Schadstoffnorm aus dem Verkehr gezogen worden. Der Bestand ist um 4.210 Pkw gewachsen.

Kreis Ludwigsburg: Neue plus, Gebrauchte minus

Im Kreis Ludwigsburg haben der Fahrzeugabsatz etwas zugelegt: Die 1.289 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle des Landratsamtes meldet, sind 50 oder vier Prozent mehr als im Vorjahr. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 13.351, das sind 271 Fahrzeuge oder 2,1 Prozent mehr als 2013“, sagt Markus Klein, „ wir gehören damit zu denen, die eine Chance haben, das Vorjahresergebnis zu übertreffen.“

Bei den Gebraucht-Pkw war der August indes nicht so gut: 3.602 Besitzerwechsel sind 43 oder 1,2 Prozent weniger als im August 2013. Damit liegt die Jahreszwischenbilanz bei 31.136 Fahrzeugen (Vorjahr: 31.803) mit 2,1 Prozent im Minus. Die Motorverteilung ist ähnlich wie überall: 69,30 Prozent Benziner, 29,72 Prozent Diesel, 0,98 Prozent, andere Treibstoffe. Und schadstoffreiche Autos wichen schadstoffärmeren: In zwölf Monaten wurden 12.371 Pkw der alten Euro-1-Norm bis Euro-3-Schadstoffnorm aus dem Verkehr gezogen worden und wurden unter dem Strich ersetzt, denn der Bestand ist gleichzeitig um 4.554 Pkw gewachsen.

Rems-Murr-Kreis: Mehr Umsatz wäre gut

''Im Rems-Murr-Kreis sind in zwölf Monaten 9.836 Pkw der alten Euro-1-Norm bis Euro-3-Schadstoffnorm aus dem Verkehr gezogen worden. Der Bestand ist aber um 3.584 Pkw gewachsen“, auch Armin Trübenbach kann in diesem Punkt für die Kfz-Betriebe nicht klagen. Mehr Umsatz wäre trotzdem willkommen: Die 990 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle des Landratsamtes meldet, sind 27 oder 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 10.342, das sind 287 Fahrzeuge oder ebenfalls 2,7 Prozent weniger als 2013“, sagt Armin Trübenbach, „ohne kräftigen Zuwachs wird es wohl schwer, das Vorjahresergebnis zu erreichen.“

Bei den Gebraucht-Pkw war der August noch schlechter: 2.891 Besitzerwechsel sind 133 oder 4,4 Prozent weniger als im August 2013. Damit liegt die Jahreszwischenbilanz bei 25.345 Fahrzeugen (Vorjahr: 26.148) schon mit 3,1 Prozent im Minus.

Die Motorverteilung: 68,53 Prozent Benziner, 30,50 Prozent Pkw mit Dieselmotor; Rest: 0,97 Prozent.

Kreis Göppingen: massiver Einbruch

556 neuzugelassene Pkw, die die Zulassungsstelle jetzt für den Monat August meldet, sind ein Wermutstropfen. Das ist die niedrigste Zulassungszahl dieses Jahres. Die Neuzulassungen gingen damit gegenüber dem Vorjahr um 145 oder 20,7 Prozent zurück. Damit liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw jetzt bei 6.243, das sind 110 Fahrzeuge oder 1,7 Prozent weniger als 2013.

Bei den Gebraucht-Pkw war der August auch schwach: 2.013 Besitzerwechsel sind 107 oder fünf Prozent weniger als im August 2013. Damit liegt die Jahreszwischenbilanz bei 17.388 Fahrzeugen (Vorjahr: 17.284), aber mit 0,6 Prozent nur leicht im Minus. 6.863 Pkw der alten Euro-1-Norm bis Euro-3-Schadstoffnorm sind in zwölf Monaten aus dem Verkehr gezogen worden. Der Bestand wuchs in der gleichen Zeit um 2.270 Pkw. Benziner führen auch hier mit 66,71 Prozent. 32,19 Prozent haben einen Dieselmotor, 1,1 Prozent eine andere Antriebsenergie.

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen:

 

August 2014

 

Pkw-Neuzulassungen

%

Region insgesamt

2,1

Stadt Stuttgart

14,6

Kreis Ludwigsburg

4,0

Kreis Esslingen

2,4

Rems-Murr-Kreis

-2,7

Kreis Böblingen

-5,8

Kreis Göppingen

-20,7

 

 

Halterwechsel

%

Region Stuttgart

-1,9

Kreis Böblingen

8,7

Kreis Ludwigsburg

-1,2

Kreis Esslingen

-2,8

Rems-Murr-Kreis

-4,4

Kreis Göppingen

-5,0

Stadt Stuttgart

-5,9

Zulassungszahlen Juli 2014

Zulassungszahlen Juli 2014

Kraftfahrzeuginnung: Stadt Stuttgart starkes Plus In der Region werden bis zu 90 Prozent der Pkw von Privatleuten gefahren und geliebt  

Die höhere Nachfrage nach Firmenfahrzeugen hat den Pkw-Absatz in Deutschland im Juli beflügelt, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt. „Die Neuzulassungen in Stuttgart sind sogar um fast 20 Prozent gestiegen“, sagt Michael Mayer, der Stuttgarter Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung, „da sind allerdings alle Pkw-Käufe zusammen erfasst.“ Stuttgart ist damit im Juli der regionale Spitzenreiter. „Firmenzulassungen sind wichtig“, sagt Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, „aber wir dürfen sie nicht überbewerten. Da stecken die Tageszulassungen der Händler genauso drin, wie beispielsweise Vermietfirmen.“ Aussagekräftiger sei der Blick auf den Anteil am Bestand: „Da machen Firmenfahrzeuge in Stuttgart nicht ganz ein Viertel aus und in den Nachbarkreisen so um die neun bis elf Prozent.“ Private Kunden „sind für uns also nach wie vor eine tragende Säule.“

Stuttgart: 5-Jahres-Hoch im Juli

4.687 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle der Stadt Stuttgart für den Juli. Das sind 769 oder 19,6 Prozent mehr als im Vorjahr und das ist gleichzeitig der höchste Juli-Wert der letzten fünf Jahre. „Da haben es ein paar Kunden sicher noch geschafft, wie gewünscht mit dem neuen Auto in Urlaub zu fahren“, schätzt Michael Mayer. Was nicht selbstverständlich ist, weil für bestimmte Fahrzeuge schon Lieferfristen gelten.   Der überraschend gute Juli fängt damit Verluste aus den Vormonaten ab.

„Zusammengerechnet liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw bei uns jetzt bei 29.151, das sind 1.166 Fahrzeuge oder 4,2 Prozent mehr als 2013“, sagt Michael Mayer.   Bei den Gebraucht-Pkw sieht es so aus, dass es im Juli 4.230 Besitzerwechsel gab. Das sind 138 oder 3,2 Prozent weniger als im Juli 2013. Damit ist die Jahreszwischenbilanz bei 27.535 Fahrzeugen (Vorjahr: 27.829) mit 0,9 Prozent im Plus, wie die Zulassungsstelle meldet.  

Kreis Böblingen: Auch ein Fünf-Jahres-Rekord

3.021 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes Böblingen für den Juli. Das sind 225 oder acht Prozent mehr als im Vorjahr und das ist wie in Stuttgart der höchste Juli-Wert der letzten fünf Jahre. Auch hier fängt der Juli Verluste aus den Vormonaten ab. „Zusammengerechnet liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw bei uns jetzt bei 20.151, das sind nur 70 Fahrzeuge oder 0,3 Prozent weniger als 2013“, sagt der böblinger Kreisvorsitzende Thomas Höfle.  

Bei den Gebraucht-Pkw notierte die Zulassungsstelle im Juli 3.188 Besitzerwechsel. Das sind 87 oder 2,7 Prozent weniger als im Juli 2013. Damit ist die Jahreszwischenbilanz bei 20.474 Fahrzeugen (Vorjahr: 21.120) weiter mit 3,1 Prozent im Minus.  

Esslingen: Leichter Rückgang

Die 2.019 Pkw-Neuzulassungen, die die Zulassungsstelle des Landratsamtes Esslingen für den Juli meldet, sind 23 oder 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz Juli-Verlusten ist die Jahreszwischenbilanz aber noch positiv. „Zusammengerechnet liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw bei uns jetzt bei 13.724, das sind schon 377 Fahrzeuge oder 2,8 Prozent mehr als 2013“, sagt Frank Schnierle, Kreisvorsitzender der Innung.  

Bei den Gebraucht-Pkw sieht es so aus, dass es im Juli 4.142 Besitzerwechsel gab. Das sind 222 oder 5,1 Prozent weniger als im Juli 2013. Damit ist die Jahreszwischenbilanz bei 26.617 Fahrzeugen (Vorjahr: 26.957) mit 1,3 Prozent im Minus, wie die Zulassungsstelle meldet.  

Kreis Ludwigsburg:

Zehn Neuzulassungen mehr Der Juli brachte 1.822 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes Ludwigsburg. Das sind zehn oder 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr: „Der Juli mildert damit Verluste aus den Vormonaten ab, sorgt für eine weiter positive Zwischenbilanz: „Zusammengerechnet liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw bei uns jetzt bei 12.062, das sind schon 221 Fahrzeuge oder 2,7 Prozent mehr als 2013“, sagt Markus Klein, der Ludwigsburger Kreisvorsitzende.  

Bei den Gebraucht-Pkw sieht es so aus, dass es im Juli 4.367 Besitzerwechsel gab. Das sind 119 oder 2,7 Prozent weniger als im Juli 2013. Damit ist die Jahreszwischenbilanz bei 27.534 Fahrzeugen (Vorjahr: 28.158) mit 2,2 Prozent im Minus, wie die Zulassungsstelle meldet.  

Rems-Murr-Kreis:

Zwischenstände schwächer 1.445 Pkw-Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Juli. Das sind 13 oder 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr: Der gute Juli mildert damit Verluste aus den Vormonaten ab, gleicht sie aber noch nicht aus: „Zusammengerechnet liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw bei uns jetzt bei 9.352, das sind noch 260 Fahrzeuge oder 2,7 Prozent weniger als 2013“, sagt Armin Trübenbach, der Kreisvorsitzende.  

Bei den Gebraucht-Pkw wurden im Juli 3.561 Besitzerwechsel notiert. Das sind 151 oder 4,1 Prozent weniger als im Juli 2013. Damit ist die Jahreszwischenbilanz bei 22.454 Fahrzeugen (Vorjahr: 23.124) mit 2,9 Prozent im Minus, wie die Zulassungsstelle meldet.  

Kreis Göppingen: Plus im Juli, plus im Jahr

Im Kreis Göppingen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes 953 Pkw-Neuzulassungen für den Juli. Das sind 22 oder 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit dem Juli-Ergebnis ist die Jahreszwischenbilanz positiv. Zusammengerechnet liegt die Zahl der 2014 neuzugelassenen Pkw bei uns jetzt bei 5.687, das sind 35 Pkw oder 0,6 Prozent mehr als 2013. Bei den Gebraucht-Pkw sieht es so aus, dass es im Juli 4.142 Besitzerwechsel gab. Das sind 85 oder 3,5 Prozent weniger als im Juli 2013. Damit ist die Jahreszwischenbilanz bei 15.375 Fahrzeugen (Vorjahr: 15.164) mit 1,4 Prozent im Plus, wie die Zulassungsstelle meldet.  

Verglichen mit dem Bund liegen Stuttgart und der Kreis Böblingen bei den Pkw-Neuzulassungen besser als der Bundesdurchschnitt mit 6,8 Prozent, der Rest schlechter. Die Zahl der Besitzwechsel ging bundesweit um vier Prozent zurück. Da liegen nur der Rems-Murr-Kreis und der Kreis Esslingen in der Region unter dem Schnitt.  

Der bundesweite Zuwachs bei den Pkw-Neuzulassungen sei "vor allem auf das lebhafte Geschäft der gewerblichen Zulassungen zurückzuführen", sagt Matthias Wissmann, der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie. „Die privaten Fahrzeug-Neuanmeldungen blieben hinter den Erwartungen zurück“.  

Das sehen Obermeister Torsten Treiber und Michael Mayer, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart differenzierter: „Als Vertreter der Hersteller hat er natürlich die Neuzulassungen im Auge“, sagt Torsten Treiber. Aber außer dass die Zahlen steigen, sagen die gewerbliche Zulassungen allein wenig über die Bedeutung der Firmen als Kunden: „Wenn es sich um eine Tageszulassung eines Autohauses handelt, dann ist die zwar gewerblich – aber am Ende geht das Auto an einen Privatkunden, der von dem dadurch erreichten Preisnachlass profitiert.“  

„Privatkunden kaufen heute Tageszulassungen, junge Dienstwagen oder Rückläufer von Vermietern“, fasst Michael Mayer zusammen, was die Absatzforschung zu diesem Punkt aktuell sagt. „Gewerbekunden sind wichtig,“ folgert Torsten Treiber, „aber für unsere Innungsbetriebe sind die Privatkunden eindeutig die wichtigere Zielgruppe.“ Das belegt der Blick auf den Bestand: „Zwischen 75 Prozent in Stuttgart und über 90 Prozent der Pkw in der Region, für die die Jahresinspektion fällig war oder sein wird, werden von Privatleuten gefahren und geliebt.“ Dass das so ist, liege auch an der guten Arbeit der Werkstätten: „Gute Wartung sorgt einfach für Werterhalt und lange Lebensdauer der Autos, es gibt wenig Produkte, die so nachhaltig sind, wie das heute heißt.“  

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen:

 

 

Zulassungszahlen Juni 2014

Zulassungszahlen Juni 2014

Kraftfahrzeuginnung freut sich über gute Zahlen               

Fahrzeugbestand hat überall in der Region ein neues Rekordhoch erreicht

Nie gab es mehr Autos in Stuttgart und der Region: Mit fast 289.000 Pkw wurde am Endes des ersten Halbjahrs 2014 in Stuttgart ein neuer Rekord aufgestellt. In der Region stieg der Pkw-Bestand auf 1,52 Millionen. Da neben Pkw vor allem noch etliche Motorräder dazu kamen, erreicht der regionale Kraftfahrzeugbestand die neue Höchstmarke von fast zwei Millionen Fahrzeugen vom Krad bis zum Schwerlaster. „Für Menschen, deren Arbeitsplätze mit dem Auto verbunden sind, sind das gute Nachrichten“, sagt Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. „Mit diesen Zahlen können wir gut leben“, sagt Michael Mayer, Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung: „Die Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Auto ist bei diesen Zahlen garantiert. Ein ausgelasteter Service heißt sichere Arbeitsplätze und ist eine gute wirtschaftliche Grundlage für unsere Kraftfahrzeugbetriebe.“  

Stuttgart: Rund 348.000 Kraftfahrzeuge  

„Natürlich hätten wir uns noch ein paar Neuzulassungen mehr gewünscht“, sagt Michael Mayer als Stuttgarter Kreisvorsitzender, „aber unter dem Strich sind wir mit der Halbjahresbilanz sehr zufrieden, denn wir erreichen Zuwachs im Bestand.“ Die Zahlen aus der Zulassungsstelle: Pkw-Neuzulassungen waren es im Juni 3.948, macht 183 oder 4,4 Prozent weniger als im Juni 2013. Damit schließt das erste Halbjahr mit 24.464 (Vorjahr: 24.067 Pkw-Neuzulassungen) oder plus 1,6 Prozent.   Besitzerwechsel bei Gebrauchten wurden im Juni 3.780 notiert. 138 oder 3,5 Prozent weniger als im Juni 2013. Damit ist aber die Halbjahresbilanz bei 23.305 Fahrzeugen (Vorjahr: 22.921) mit 1,7 Prozent immer noch im Plus.  

Beim Bestand bedeuten 348.000 Kraftfahrzeuge, wovon 289.000 Pkw sind, für die Innungsmitglieder, die Kraftfahrzeugwerkstätten haben, einen stetig wachsenden Markt: So wuchs der Pkw-Bestand binnen eines halben Jahres um 1,2 Prozent, der Fahrzeugbestand um 1,5 Prozent. Was daran liegt, dass Motorräder derzeit eine Sonderkonjunktur erleben: „Deren Zahl wuchs um über 900 oder 4,2 Prozent.“    

Böblingen: Fast 297.000 zugelassene Fahrzeuge  

Mit über 231.000 Pkw wurde am Ende des ersten Halbjahrs 2014 ein neuer Rekord aufgestellt. Insgesamt erreicht der Kraftfahrzeugbestand fast 297.000 Fahrzeuge vom Krad bis zum Schwerlaster. Auch hier gilt „unter dem Strich sind wir mit der Halbjahresbilanz sehr zufrieden“, wie der Kreisvorsitzende Thomas Höfle sagt. Die Zahlen im Einzelnen: Pkw-Neuzulassungen gab es im Juni 2.975, macht 69 oder 2,3 Prozent weniger als im Juni 2013. Damit schließt das erste Halbjahr mit 17.130 (Vorjahr: 17.425 Pkw-Neuzulassungen) oder minus 1,7 Prozent. Besitzerwechsel bei Gebrauchten wurden im Juni 2.718 notiert. 398 oder 12,8 Prozent weniger als im Juni 2013. Damit ist die Halbjahresbilanz bei 17.286 Fahrzeugen (Vorjahr: 17.849) mit 3,1 Prozent im Minus. Insgesamt wuchs der Pkw-Bestand binnen eines halben Jahres um 1,6 Prozent, der Fahrzeugbestand um fast zwei Prozent. Die Zahl der Motorräder wuchs um fast 1.300 oder 6,2 Prozent.  

Esslingen: 402.000 Kraftfahrzeuge  

Im Kreis Esslingen steht die Marke beim Bestand jetzt bei fast 303.000 Pkw, die bei den Kraftfahrzeugen insgesamt  bei über 402.000 Fahrzeugen vom Krad bis zum Schwerlaster. Schwächelnde Neuzulassungen trüben das Bild nicht, sagt Frank Schnierle: „Natürlich hätten wir uns noch ein paar Neuzulassungen gewünscht, aber mit der Halbjahresbilanz können wir leben.“ Die Einzel-Zahlen aus der Zulassungsstelle: Pkw-Neuzulassungen waren es im Juni 2.099, heißt 147 oder 6,5 Prozent weniger als im Juni 2013. Damit schließt das erste Halbjahr mit 11.705 (Vorjahr: 11.305 Pkw-Neuzulassungen) oder plus 3,5 Prozent. Besitzerwechsel bei Gebrauchten wurden im Juni 3.594 notiert. 76 oder 2,1 Prozent weniger als im Juni 2013. Damit ist die Halbjahresbilanz bei 22.475 Fahrzeugen (Vorjahr: 22.593) mit 0,5 Prozent leicht im Minus.  

Das genügte, um den Pkw-Bestand binnen eines halben Jahres um 1,3 Prozent wachsen zu lassen, den Fahrzeugbestand um 1,7 Prozent. Die Zahl der Motorräder wuchs um über 1.600 oder 5,4 Prozent.  

Ludwigsburg: 399.000 und steigend  

Markus Klein, Kreisvorsitzender in Ludwigsburg hat schon die 400.000er Marke beim Kfz-Bestand in Sicht: Mit über 305.000 Pkw wurde am Endes des ersten Halbjahrs 2014 ein neuer Rekord erreicht, der Kraftfahrzeugbestand erreichte über 399.000 Fahrzeuge vom Krad bis zum Schwerlaster. Der Bestandsrekord wurde erreicht, obwohl die Neuzulassungen schwächeln: „Diese Entwicklung macht uns kein Kopfweh“, sagt Markus Klein. Die Einzelwerte aus der Zulassungsstelle: Pkw-Neuzulassungen waren es im Juni 1.787, macht 130 oder 6,8 Prozent weniger als im Juni 2013. Damit schließt das erste Halbjahr mit 10.240 (Vorjahr: 10.029 Pkw-Neuzulassungen) oder plus 2,1 Prozent. Besitzerwechsel bei Gebrauchten wurden im Juni 3.623 notiert. 190 oder fünf Prozent weniger als im Juni 2013. Hier ist die Halbjahresbilanz bei 23.187 Fahrzeugen (Vorjahr: 23.672) mit 2,1 Prozent leicht im Minus. Das sorgte dafür, dass der Pkw-Bestand binnen eines halben Jahres um 1,3 Prozent wuchs, der Fahrzeugbestand um 1,8 Prozent. Motorrädergibt es fast 1.200 oder 4,1 Prozent mehr.  

Rems-Murr-Kreis: 331.000 Kraftfahrzeuge  

Fast 242.000 Pkw bedeuten am Endes des ersten Halbjahrs 2014 auch im Rems-Murr-Kreis neuen Rekord. Der Kraftfahrzeugbestand liegt jetzt bei fast 331.000 Fahrzeugen „Natürlich wären ein paar Neuzulassungen mehr schön gewesen“, sagt Armin Trübenbach, „aber wir sind mit der Halbjahresbilanz sehr zufrieden.“ Die Zahlen aus der Zulassungsstelle: Pkw-Neuzulassungen waren es im Juni 1.392, macht 80 oder 5,4 Prozent weniger als im Juni 2013. Damit schließt das erste Halbjahr mit 7.907 (Vorjahr: 8.180 Pkw-Neuzulassungen) oder minus 3,3 Prozent. Besitzerwechsel bei Gebrauchten wurden im Juni 3.067 notiert. 133 oder 4,2 Prozent weniger als im Juni 2013. Auch hier ist die Halbjahresbilanz bei 18.893 Fahrzeugen (Vorjahr: 19.412) mit 2,7 Prozent leicht im Minus. Damit wuchs der Pkw-Bestand binnen eines halben Jahres um 1,2 Prozent, der Fahrzeugbestand um 1,5 Prozent, der Motorradbestand um über 1.000 oder 4,2 Prozent.  

Kreis Göppingen: 206.000 zugelassene Fahrzeuge  

Über 151.000 Pkw, über 206.000 zugelassene Fahrzeuge, der Kreis Göppingen hat wie alle anderen einen neuen Spitzenwert. Da erschüttert nicht mal ein Rückgang von 15 Prozent bei den Neuzulassungen im Juni. Die aktuellen Zahlen aus der Zulassungsstelle: Pkw-Neuzulassungen waren es im Juni 806, macht 142 oder 15 Prozent weniger als im Juni 2013. Trotzdem schließt das erste Halbjahr mit 4.724 (Vorjahr: 4.721 Pkw-Neuzulassungen) oder 0,3 Prozent im Plus. Besitzerwechsel bei Gebrauchten wurden im Juni 1.993 notiert. 296 oder 2,3 Prozent mehr als im Juni 2013. Damit ist die Halbjahresbilanz bei 13.033 Fahrzeugen (Vorjahr: 12-737) mit 2,3 Prozent ebenfalls im Plus.   Der Pkw-Bestand wuchs binnen eines halben Jahres um 1,5 Prozent, der Fahrzeugbestand um zwei Prozent, die Zahl der Motorräder um über 900 oder 5,9 Prozent.  

Die Autos halten länger   Dass der Bestand auch bei bröckelnden Neuzulassungen wächst, „erklärt sich daraus, dass die Autos lange halten“, sagt Michael Mayer, der Pressesprecher der Innung: „Über Neuzulassungen und Gebrauchte wächst beispielsweise der Bestand, wenn sich junge Leute das erste Auto kaufen oder Familien das zweite, weil im Gegenzug ja keine Fahrzeuge wegfallen.“  

Mehr Fahrzeuge trotz VVS, Verzichtappellen, Schlaglochpisten, Blitzern und behördlich-politischen Bremsversuchen? „Das passt schon zusammen, wenn man’s realistisch sieht“, sagt Obermeister Torsten Treiber: „Der Bestand wächst ja nicht deshalb, weil die Leute unbedingt Geld für ein Auto ausgeben wollen. Sondern sie geben Geld aus, weil das Auto ihnen die notwendige Mobilität sichert.  Stuttgarter genießen zwar einen optimal ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, aber die Theorie, dass deswegen weniger Autos gebraucht werden, ist nicht zu belegen.“ „Die Bestandsentwicklung sagt das Gegenteil“, sagt auch Michael Mayer und verweist darauf, dass Stuttgart auch ein Wirtschaftsstandort ist, der eine hohe Zahl von Firmenfahrzeugen aufweist, „die für den wirtschaftlichen Erfolg der Firmen wichtig sind. Außendienstler auf dem Fahrrad kommen höchstens als Fahrradkuriere vor.“ Inzwischen beginne deswegen auch ein Umdenken in der Politik: „Der Titel Stauhauptstadt Deutschlands ist ja die Goldene Zitrone, ganz abgesehen davon, dass Autos im Stau mit den höchsten Schadstoffausstoss haben.“  

Und in der Region ist das Auto noch wichtiger: Das fängt schon auf dem Weg zur Arbeit an. Rund 555.000 Pendlerinnen und Pendler müssen an jedem Arbeitstag in der Region ihren Heimatort verlassen, um an ihren Arbeitsplatz zu kommen. Wenn davon 80 Prozent mit dem Auto fahren, dann spricht das eine deutliche Sprache, was die Bedeutung des Autos angeht.“ Inzwischen führe das auch zu einem Umdenken in der Politik, denn alle, die im Stau stehen oder in Schlaglöcher krachen, sind ja auch Wählerinnen und Wähler.“    

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen:  

 

 

Zulassungszahlen Mai 2014

Zulassungszahlen Mai 2014

Automarkt: Mehr Kauflust wäre hilfreich

Gebrauchtwagen schwächeln, Pkw-Neuzulassungen regional im Plus  

Gebrauchte sind nicht mehr so gefragt und bei den Neuwagen reißt das Käuferinteresse auch keine Bäume aus: „Der Automarkt in Stuttgart könnte ein bisschen Kauflust vertragen“, kommentiert Michael Mayer, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, die aktuellen Zahlen vom Mai: Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Stuttgart ist gegenüber Mai 2013 nur leicht um 0,2 Prozent gestiegen. Zum Vergleich, im Bund gab es ein Plus von 5,2 Prozent. Im regionalen Vergleich sind bei den Neuzulassungen zwei Kreise sogar im Minus, während woanders der Zuwachs besser ist: So hat der Rems-Murr-Kreis mit einem Plus von 8,7 Prozent die Nase vorn. 6,7 Prozent Zuwachs im Kreis Göppingen reichen für Platz 2, der Kreis Esslingen liegt mit plus 5,9 Prozent auf Platz drei, gefolgt von Stuttgart ( +0,2 Prozent), dem Kreis Ludwigsburg (-1,1 Prozent) und Mai-Schlusslicht Böblingen (-4,0 Prozent). Bei den Gebrauchtwagen ist der Kreis Göppingen trotz eines Minus von 0,4 Prozent Spitzenreiter. Stuttgart bringen minus 3,3 Prozent Platz zwei, Böblingen (minus 4,4 Prozent) und der Kreis Ludwigsburg (-6,1 Prozent) folgen, Der Kreis Esslingen mit minus 6,6 Prozent und der Rems-Murr-Kreis mit minus 7,6 Prozent bilden den Schluss. Bleibt die Frage, woher die Kauflust kommen soll? Obermeister Torsten Treiber setzt „auf Kaufkraft und günstige Angebote, denn leichter war die Finanzierung von Autos noch nie.“ Die Elektroautos sieht er noch nicht als Konjunkturfaktor: „Deren Zahl wächst zwar in der Region, aber noch sind sie ein Nischenprodukt.“  

„Die alternativen Antriebe zeigten  überwiegend eine positive Entwicklung. Elektrisch betriebene Pkw (934) wiesen gar ein Plus von 138,3 Prozent auf, meldet das Kraftfahr-Bundesamt. „Aber solche Zuwächse sind einfach, weil wir noch von sehr niedrigem Niveau kommen“, rückt Torsten Treiber das Bild zurecht. Die Zahlen der Zulassungsstelle Stuttgart über den Bestand bestätigen das: Am 31. Mai 2014 waren 1.100 Elektrofahrzeuge zugelassen. Am 1. Januar 2013 waren es noch 576 gewesen (1. Januar 2014: 1.061). 524 Fahrzeuge mehr entsprechen damit einem Plus von 91 Prozent. Das ist sowohl bei Bestand als auch bei Zuwachs der höchste Wert der Region.  

Im Rems-Murr-Kreis waren 31. Mai 2014 136 Elektrofahrzeuge zugelassen. Am 1. Januar 2013 waren es noch 72 gewesen (1. Januar 2014: 111). 64 Fahrzeuge mehr entsprechen damit einem Plus von 88,9 Prozent. Für den Kreis Ludwigsburg gilt: Am 31. Mai 2014 waren 161 Elektrofahrzeuge zugelassen. Am 1. Januar 2013 waren es noch 99 gewesen (1. Januar 2014: 136). 62 Fahrzeuge mehr entsprechen damit einem Plus von 62,6 Prozent. Die Werte im Kreis Esslingen lauten: Am 31. Mai 2014 waren 167 Elektrofahrzeuge zugelassen. Am 1. Januar 2013 waren es noch 104 gewesen (1. Januar 2014: 161). 63 Fahrzeuge mehr entsprechen damit einem Plus von 60,6 Prozent. Im Kreis Göppingen waren am 31. Mai 2014 exakt 79 Elektrofahrzeuge zugelassen. Am 1. Januar 2013 waren es noch 53 gewesen (1. Januar 2014: 74). 26 Fahrzeuge mehr entsprechen einem Plus von 49,1 Prozent. Schlußlicht beim Zuwachs in diesem Zeitraum war der Kreis Böblingen. Hier waren am 31. Mai 2014 exakt 282 Elektrofahrzeuge zugelassen. Am 1. Januar 2013 waren es noch 193 gewesen (1. Januar 2014: 253). 89 Fahrzeuge mehr entsprechen damit einem Plus von 46,1 Prozent.  

„Hohe Zuwächse sind in diesem Bereich also keine Kunst“, sagt Torsten Treiber. Zumal dann nicht, wenn wie in Stuttgart eine Smart2Go-Flotte an den Start geht, die die Statistik nachhaltig beeinflusst. Wobei in dieser auch noch alle zulassungspflichtigen Elektrofahrzeuge zusammengenommen sind, also auch Nutzfahrzeuge und Zwei- oder Dreiräder.  

Rems-Murr-Kreis: Die meiste Lust am neuen Auto  

Im Rems-Murr-Kreis meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Mai 1.418 Neuzulassungen. Das sind 114 oder 8,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Trotzdem bleibt die lokale Gesamtbilanz weiter im Minus: 6.515 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 193 Fahrzeuge oder 2,9 Prozent weniger als 2013 von Januar bis Mai. Mangels Masse kein Thema ist Elektro bei den Gebrauchtwagen. Hier geht’s um Diesel, Benziner, die ersten Hybridautos und ein paar Gasfahrzeuge. Alle zusammengerechnet, haben die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel laut Zulassungsstelle im Mai bei 3.106 gelegen und damit um 257 Fahrzeuge oder 7,6 Prozent unter dem Mai 2013. Die Jahreszwischenbilanz liegt mit 15.826 Besitzerwechseln um 386 Fahrzeuge niedriger als 2013, gleich minus 2,4 Prozent.  

Kreis Göppingen: Platz zwei bei den Neuen, eins bei Gebrauchten   Für Mai notierte die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Kreis Göppingen 865 Neuzulassungen. Das sind 54 oder 6,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit liegt die lokale Gesamtbilanz weiter im Plus 3.928 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 155 Fahrzeuge oder 4,1 Prozent mehr als 2013 von Januar bis Mai. Bei den Gebrauchtwagen haben die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel laut Zulassungsstelle im Mai bei 2.261 gelegen und damit um acht Fahrzeuge oder 0,4 Prozent unter dem Mai 2013. Die Jahreszwischenbilanz liegt mit 11.040 Besitzerwechseln um 433 Fahrzeuge besser als 2013, gleich plus 4,1 Prozent.  

Kreis Esslingen: Bei Neuwagen überm Schnitt   Besser als der Bundesdurchschnitt ist der Kreis Esslingen im Mai mit 1.984 Neuzulassungen. Das sind 110 oder 5,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit liegt die lokale Gesamtbilanz weiter im Plus: 9.606 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 547 Fahrzeuge oder sechs Prozent mehr als 2013 von Januar bis Mai. Schlechter als die minus 5,7 Prozent im Bund liegt er bei den Besitzumschreibungen: Alle zusammengerechnet, haben die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel laut Zulassungsstelle im Mai bei 3.795 gelegen und damit um 267 Fahrzeuge oder 6,6 Prozent unter dem Mai 2013. Die Jahreszwischenbilanz liegt mit 18.881 Besitzerwechseln um 42 Fahrzeuge niedriger als 2013, gleich minus 0,2 Prozent.  

Stuttgart: Insgesamt bis jetzt im Plus   Für den Mai meldet die Zulassungsstelle 3.982 Neuzulassungen. Das sind sieben oder 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit bleibt die lokale Gesamtbilanz weiter im Plus: 20.156 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 580 Fahrzeuge oder 2,9 Prozent mehr als 2013 von Januar bis Mai. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im Mai bei 4.056 und damit um 139 Fahrzeuge oder 3,3 Prozent unter dem Mai 2013. Die Jahreszwischenbilanz liegt mit 19.525 Besitzerwechseln aber weiter um 522 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 2,7 Prozent.  

Kreis Ludwigsburg: Neuzulassungen schwächeln   1.737 Neuzulassungen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Kreis Ludwigsburg für den Mai. Das sind 19 oder 1,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Trotzdem bleibt die lokale Gesamtbilanz im Plus: 8.453 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 341 Fahrzeuge oder 4,2 Prozent mehr als 2013 von Januar bis Mai. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel liegen laut Zulassungsstelle im Mai bei 3.966 und damit um 259 Fahrzeuge oder 6,1 Prozent unter dem Mai 2013. Die Jahreszwischenbilanz liegt mit 19.544 Besitzerwechseln um 315 Fahrzeuge niedriger als 2013, gleich minus 1,6 Prozent  

Kreis Böblingen: zweimal Minus   Neuzulassungen hat die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Kreis Böblingen für den Mai 2.732 notiert. Das sind 114 oder vier Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit rutscht die lokale Gesamtbilanz weiter ins Minus: 14.155 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 226 Fahrzeuge oder 1,6 Prozent weniger als 2013 von Januar bis Mai. Ebenfalls im Minus liegen die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel laut Zulassungsstelle im Mai. 2.959 Pkw wurden umgemeldet und damit um 136 Fahrzeuge oder 4,4 Prozent weniger als im Mai 2013. Die Jahreszwischenbilanz liegt mit 14.568 Besitzerwechseln um 161 Fahrzeuge niedriger als 2013, gleich minus 1,1 Prozent.  

Mehr Kauflust wäre wünschenswert, auf den Elektroautos setzt die Branche (noch) nicht. Warum die Elektroautos noch wenig Schub bringen, erklärt Obermeister Torsten Treiber so: „Im Moment teilt sich der Markt für Elektroautos in den öffentlichen und den gewerblichen Bereich auf, die sich in den E-Mobilitätsprojekten überschneiden, wie Stuttgart zeigt.“ Bei gewerblichen Käufern „steht oft noch der PR-Effekt im Vordergrund, also die erste Firma zu sein, die Elektroautos einsetzt oder die Firmenphilosophie zu unterstreichen“. Im Privatkundenbereich ist das Elektroauto noch „der Bereich für echte Enthusiasten“. Trotzdem halten die Autohäuser natürlich alle Vorführwagen mit Elektroantrieb für die Kunden bereit, was auch zum Zuwachs beiträgt, denn für die Zukunft sieht er Potenzial („die Zuwachsraten werden sicher höher sein als im normalen Fahrzeugverkauf“) und die Innung gut aufgestellt, „wir werden sicher nicht den Fehler von Kaiser Wilhelm machen, der einstmals sagte, ich glaube an das Pferd als er die ersten Autos sah. Wir sind sicher, dass alternative Antriebe ihren Platz haben werden, wenn das Preis-Leistungsverhältnis angemessen ist.“  

„Mit der näher rückenden Urlaubszeit geht jetzt auch der Automarkt in ein Art Endspurt“, sagt Michael Mayer, der auch Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart ist, und hofft auf einen erfolgreichen Juni für die Autohäuser: „Die Erfahrung zeigt, dass die Bestellungen bis zu den Sommerferien entscheidend fürs das Jahresgeschäft sind.“ Für alle, die noch mit einem neuen oder fast neuen Auto in den Urlaub fahren wollen, hat er den Tipp, „sich schnell drum zu kümmern, nicht alles ist bis Ferienbeginn noch lieferbar.“  

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen:  

 

 

 

Zulassungszahlen April 2014

Zulassungszahlen April 2014

Automarkt: Rückgänge im April bei den Neuzulassungen

Frauen am Steuer fahren nicht immer aber immer öfter den eigenen Wagen

Kleiner Dämpfer für die Absatzhoffnungen der Autobranche: Um 11,6 Prozent ist im April die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in der Stadt Stuttgart zurückgegangen: 4.163 Pkw-Neuzulassungen statt 4.708 wie im Vorjahrs-April. „Nicht alles betrifft die Autohäuser“, sagt der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart Michael Mayer dazu: „Daimler-Direktzulassungen beeinflussen ja bei uns das Bild immer sehr stark.“ Dazu passt, dass im Kreis Böblingen die Zulassungen mit 10,6 Prozent ebenfalls zurückgegangen sind. In der Region insgesamt liegt der Rückgang bei 6,4 Prozent, im Bund bei minus 3,6 Prozent.    

Im regionalen Vergleich sind nur zwei Kreise im Plus: Bei den Neuzulassungen hat der Kreis Esslingen mit einem Plus von 3,3 Prozent die Nase vorn. 0,9 Prozent Zuwachs im Kreis Göppingen reichen für Platz 2, der Kreis Ludwigsburg liegt mit minus 0,5 Prozent auf Platz drei, gefolgt vom Rems-Murr-Kreis (-6,8 Prozent), dem Kreis Böblingen (-10,6 Prozent) und Stuttgart (-11,6 Prozent). Bei den Gebrauchtwagen ist der Kreis Göppingen trotz eines Minus von 3,8 Prozent Spitzenreiter. Stuttgart bringen minus 4,3 Prozent Platz zwei, Esslingen (minus fünf Prozent) und der Kreis Ludwigsburg (-6,1 Prozent) folgen, Der Kreis Böblingen mit minus 6,9 Prozent und der Rems-Murr-Kreis mit minus elf Prozent bilden den Schluss. Torsten Treiber sieht’s mit Bick auf die Region gelassen: „Bis jetzt liegen wir nach vier Monaten immer noch gut 1.000 Neuzulassungen über den Vorjahreszahlen.“  

„Die meisten Menschen, die ein Auto brauchen, haben auch eines“, kommentiert Obermeister Torsten Treiber die Entwicklung: „Wer ein neues Auto kauft, ersetzt einen älteren Wagen. Wir leben vom Ersatzbedarf“, fasst er den Stand der Dinge zusammen. Dass die Zahl der Fahrzeuge in Stuttgart immer noch leicht steigt, widerspricht dem nicht, hängt auch mit der Bevölkerungsentwicklung zusammen. Dass noch immer mehr Männer als Frauen ein Auto besitzen, ist eher „Grund zu einer kleinen Zusatzhoffnung, denn da ist für die Autohäuser noch Zuwachs drin“, sagt der Obermeister.  

Stuttgart: 27,9 Prozent der Pkw gehören Frauen

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat auf der Basis der Bestandszahlen vom 1. Januar jetzt eine Auswertung nach Geschlecht bei den Fahrzeugeignern vorgelegt: Ergebnis 27,9 Prozent der Pkw in Stuttgart gehören Frauen (Vorjahr ebenfalls 27,9 Prozent), 48,4 Prozent Männern (Vorjahr 48,7 Prozent), wobei die Frauen mit 616 stärker wuchsen als die Männer mit 526. Der Rest entfällt auf Pkw, die auf Firmen angemeldet sind.  

Bei den aktuellen Neuzulassungen ist eine solche Aufschlüsselung nicht enthalten. Aktuell meldet die Zulassungsstelle für den April exakt 4.163 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 545 oder 11,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Trotzdem bleibt die lokale Gesamtbilanz im Plus: 16.534 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 573 Fahrzeuge oder 3,6 Prozent mehr als 2013 von Januar bis April.  

Negativ ist auch die April-Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im April bei 4.166 und damit um 185 Fahrzeuge oder 4,3 Prozent unter dem April 2013 (Bund minus 4,8 Prozent). Die Jahreszwischenbilanz liegt aber mit 15.469 Besitzerwechseln um 661 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 4,5 Prozent.    

Kreis Böblingen: minus 10,6 Prozent

„Nicht alles betrifft die Autohäuser“, sagt der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart Thomas Höfle dazu: „Daimler-Direktzulassungen beeinflussen ja bei uns das Bild immer sehr stark, “ kommentiert Kreisvorsitzender Thomas Höfle den Rückgang der Neuzulassungen: Für den April meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Kreis Böblingen exakt 3.022 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 360 oder 10,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit rutscht erstmals auch die lokale Gesamtbilanz ins Minus: 11.423 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 112 Fahrzeuge oder ein Prozent weniger als 2013 von Januar bis April.  

Negativ ist auch die Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im April bei 3.077 und damit um 227 Fahrzeuge oder 6,9 Prozent unter dem April 2013 (Bund minus 4,8 Prozent). Die Jahreszwischenbilanz liegt mit 11.609 Besitzerwechseln um 25 Fahrzeuge niedriger als 2013, gleich minus 0,2 Prozent.  

30,6 Prozent der Pkw im Kreis gehören Frauen (Vorjahr 30,5 Prozent), 55,1 Prozent Männern (Vorjahr 55,1 Prozent), wobei beide Gruppen mit 1.513 Frauen und 1.514 Männern fast gleich stark wuchsen. Der Rest entfällt auf Pkw, die auf Firmen angemeldet sind.  

Kreis Esslingen im Plus

„Jetzt ruhen weitere Hoffnungen auf Mai und Juni“, sagt der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart Frank Schnierle: „Uns geht’s besser als dem Rest der Region.“ Im April sind 2.232 Pkw-Neuzulassungen 72 oder 3,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit liegt die lokale Gesamtbilanz weiter im Plus: 7.622 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 437 Fahrzeuge oder 6,1 Prozent mehr als 2013 von Januar bis April.  

Negativ ist die April-Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im April bei 3.983 und damit um 208 Fahrzeuge oder fünf Prozent unter dem April 2013 (Bund minus 4,8 Prozent). Die Jahreszwischenbilanz liegt damit mit 15.086 Besitzerwechseln um 225 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 1,5 Prozent.  

Aktuell gehören hier 33,2 Prozent der Pkw Frauen (Vorjahr 33,0 Prozent), 56,3 Prozent Männern (Vorjahr 56,7 Prozent), wobei die Frauen mit 2.048 stärker wuchsen als die Männer mit 1.170. Der Rest entfällt auf Pkw, die auf Firmen angemeldet sind.  

Kreis Ludwigsburg: Hoffen auf Mai

„Jetzt ruhen die Hoffnungen auf Mai und Juni“, kommentiert der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart Markus Klein das leichte Minus: „Bis jetzt sind das aber keine ungewöhnlichen Entwicklungen, denn mit starken Zuwächsen rechnet momentan niemand.“ 1.879 Pkw-Neuzulassungen im April im Kreis Ludwigsburg sind zehn oder 0,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dennoch liegt die lokale Gesamtbilanz noch im Plus: 6.716 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 360 Fahrzeuge oder 5,7 Prozent mehr als 2013 von Januar bis April.  

Negativ ist auch die April-Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im April bei 4.079 und damit um 266 Fahrzeuge oder 6,1 Prozent unter dem April 2013 (Bund minus 4,8 Prozent). Die Jahreszwischenbilanz liegt damit mit 15.578 Besitzerwechseln um 56 Fahrzeuge niedriger als 2013, gleich minus 0,4 Prozent.   33,9 Prozent der Pkw im Kreis Ludwigsburg gehören Frauen (Vorjahr 33,6 Prozent), 57,9 Prozent Männern (Vorjahr 58,3 Prozent), wobei die Frauen mit 2.216 stärker wuchsen als die Männer mit 1.532. Der Rest entfällt auf Pkw, die auf Firmen angemeldet sind.  

Rems-Murr-Kreis: minus 6,8 Prozent

„Der Markt ist gesättigt“, deswegen überrascht den Kreisvorsitzenden Armin Trübenbach das Minus im Rems-Murr-Kreis nicht: 1.532 Pkw-Neuzulassungen sind im April 111 oder 6,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit rutscht auch die lokale Gesamtbilanz ins Minus: 5.097 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 307 Fahrzeuge oder 5,7 Prozent weniger als 2013 von Januar bis April.  

Negativ ist auch die April-Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im April bei 3.337 und damit um 412 Fahrzeuge oder elf Prozent unter dem April 2013 (Bund minus 4,8 Prozent). Die Jahreszwischenbilanz liegt damit mit 12.720 Besitzerwechseln um 129 Fahrzeuge niedriger als 2013, gleich minus ein Prozent.  

Im Rems-Murr-Kreis gehören 33,2 Prozent der Pkw Frauen (Vorjahr 32,9 Prozent), 57,2 Prozent Männern (Vorjahr 57,4 Prozent), wobei die Frauen mit 1.710 stärker wuchsen als die Männer mit 1.655 Der Rest entfällt auf Pkw, die auf Firmen angemeldet sind.  

Kreis Göppingen: leichtes Plus

Zulassungsstelle im Kreis Göppingen zählte im April exakt 925 Pkw-Neuzulassungen. Das sind acht oder 0,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit liegt die lokale Gesamtbilanz weiter im Plus: 3.063 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind 101 Fahrzeuge oder 3,4 Prozent mehr als 2013 von Januar bis April.  

Negativ ist die April-Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im April bei 2.301 und damit um 90 Fahrzeuge oder 3,8 Prozent unter dem April 2013 (Bund minus 4,8 Prozent). Die Jahreszwischenbilanz liegt damit aber immer noch mit 8.779 Besitzerwechseln um 441 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 5,3 Prozent.  

33,0 Prozent der Pkw im Kreis Göppingen gehören Frauen (Vorjahr 32,9 Prozent), 57,8 Prozent Männern (Vorjahr 58,2 Prozent), wobei die Frauen mit 932 stärker wuchsen als die Männer mit 739. Der Rest entfällt auf Firmen-Pkw    

„Für die Autohäuser heißt das, sich weiter verstärkt um die Kunden zu bemühen“, sagt Michael Mayer, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart: „Die Fahrzeugpreise und die Finanzierungskonditionen werden sicherlich auf dem derzeitigen günstigen Niveau bleiben.“ Ob das mehr Frauen in die Autohäuser bringt? Zumindest sagt die ARAL-Studie, die alle zwei Jahre Trends erfasst, das voraus: 26 Prozent der Befragten haben Lust auf ein neues Auto. Aber: „Getragen wird dieser Trend überwiegend von den Frauen, denn ihr Anteil steigt bei der aktuellen Erhebung von 23 auf jetzt 26 Prozent. Bei den Männern sinkt das Kaufinteresse an einem Neu-, Jahres- oder Gebrauchtwagen dagegen leicht von 28 auf 26 Prozent. In den beiden untersuchten Alterssegmenten sind es vor allem die jüngeren Autofahrer im Alter zwischen 18 und 39 Jahren, die sich für ein anderes Auto erwärmen können: Hier liegt der Anteil unverändert bei 30 Prozent. Bei den älteren Autofahrern ab 40 Jahren steigt die Kauflust minimal um einen Prozentpunkt von 23 auf 24 Prozent“, zitiert Michael Mayer die Studie. Erstmals liegt dabei bei Frauen die Kaufabsicht für einen Neuwagen mit einem Anteil von zehn Prozent genauso hoch wie bei Männern.  

Doch die weibliche Lust am Auto hat (aus Händlersicht) einen kleinen Haken: „Frauen verhandeln härter“, bestätigt Obermeister Torsten Treiber, „Rabattvorstellungen von im Schnitt 14 Prozent gibt eine seriöse Kalkulation beim Händler aber nicht her.“ Zur Info: Regionaler Vergleich der

Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen:

 

 

 

Zulassungszahlen März 2014

Zulassungszahlen März 2014

Frühlingserwachen auf dem Automarkt

Fürs Auto ist das Elektrorad bis jetzt kein Ersatz, sondern eine Freizeit-Ergänzung

Frühlingserwachen am Automarkt: Um 8,1 Prozent ist im März die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in der Stadt Stuttgart gestiegen. In der gesamten Region kletterte die Zahl der Pkw-Neuzulassungen um 8,4 Prozent. Bei den Gebrauchtwagen kletterte die Zahl der Besitzumschreibungen um drei Prozent. „Das erste Quartal war überall unterm Strich zufriedenstellend“, zieht Obermeister Torsten Treiber die Quartalsbilanz. Sorgen macht ihm die zunehmende Zahl der Pedelecs, sprich der Elektrofahrräder in der Region. Allerdings nicht, weil die eine Gefahr für den Autoabsatz wären, „sondern weil die als Freizeitfahrzeuge oft mit dem Auto zu den Touren transportiert werden und sich viele Autobesitzer nicht darüber klar sind, dass dafür spezielle Fahrradträger notwendig sind. Besonders, wenn mehr als ein Pedelec mit soll.“

Auto und Elektrofahrrad, „in der Region ist das kein Widerspruch“, sagt Torsten Treiber: „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache.“ 46 Prozent aller Wege legt der Mensch am Steuer eines Autos zurück, hat die Region festgestellt. Der Verband Region Stuttgart fördert die Alternative zur Fahrt mit dem Auto und den Umstieg auch aufs Elektrofahrrad seit 2012 mit jährlich rund 1,5 Millionen Euro aus der Steuerkasse. Die Kraftfahrzeugbetriebe sehen das gelassen: „Das ersetzt vielleicht mal eine Schönwetterfahrt an den Arbeitsplatz aber kostet vermutlich nicht eine Autozulassung“, schätzt Obermeister Torsten Treiber: „Bis jetzt steigt der Pkw-Bestand selbst in konjunkturell schlechten Zeiten kontinuierlich an, weil die meisten Menschen ohne Autos ihre Mobilitätsbedürfnisse nicht erfüllen könnten, wie das neudeutsch heißt.“

Stuttgart überdurchschnittlich  

Derzeit ist die Konjunktur wieder besser: Aktuell meldet die Zulassungsstelle der Stadt Stuttgart für den März exakt 4.680 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 351 oder 8,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Bund kletterten die Zulassungen um 5,4 Prozent. Dass Michael Mayer als Kreisvorsitzender die Zahlen positiv sieht, fußt auch auf der Gesamtbilanz des ersten Quartals: 12.371 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind in den ersten drei Monaten 1.118 Fahrzeuge oder 9,9 Prozent mehr als 2013.  

Verstärkt wird der positive Trend fürs Kraftfahrzeuggewerbe in der Stadt durch die Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im März bei 4.177 und damit um 434 Fahrzeuge oder 11,6 Prozent (Bund: vier Prozent) über dem März 2013. Das Quartalsergebnis liegt mit 11.303 Besitzerwechseln um 846 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 8,1 Prozent.  

Regional fast alles im Plus  

„Momentan belebt sich der Automarkt  natürlich traditionell überall“, sagt Michael Mayer, der auch Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart ist, und verweist auf verkaufsoffenen Sonntage, Tage der offenen Tür und auch auf Autoschauen wie die Herrenberger und die Rutesheimer Autoschau: „Der Zustrom dort belegt die wichtige Rolle des Autos.“ Regional sieht es dabei so aus, dass bei den Neuzulassungen der Kreis Ludwigsburg mit einem Plus von 17,4 Prozent die Nase vorn hatte. 12,3 Prozent Zuwachs im Kreis Esslingen waren Platz 2, die Stadt Stuttgart ist mit 8,1 Prozent auf Platz drei, gefolgt vom Rems-Murr-Kreis (4,8 Prozent), dem Kreis Böblingen (4,7 Prozent) und dem Kreis Göppingen(1,1 Prozent).  

Bei den Gebrauchtwagen ist Stuttgart im März mit seinem Zuwachs von 11,6 Prozent am stärksten. Die 8,3 Prozent im Kreis Göppingen bringen Platz zwei, Böblingen (2,4 Prozent) und der Rems-Murr-Kreis (0,8 Prozent) sind noch im Plus: „Dass die Kreise Esslingen mit 1,2 Prozent und der Kreis Ludwigsburg mit 1,5 Prozent bei den Gebrauchten im Minus sind, heißt im Moment noch überhaupt nichts“, sagt Michael Mayer: „Aufs Quartal gesehen sind auch dort Zuwächse.“  

Kreis Böblingen: Quartal besser als 2013  

Die Zulassungsstelle des Landratsamtes notierte für den Kreis Böblingen im März 3.573 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 161 oder 4,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Bund kletterten die Zulassungen um 5,4 Prozent. Positiv ist laut Thomas Höfle, dem Kreisvorsitzenden, die Gesamtbilanz des ersten Quartals: 8.401 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind in den ersten drei Monaten 248 Fahrzeuge oder drei Prozent mehr als 2013.  

Verstärkt wird auch hier der positive Trend fürs Kraftfahrzeuggewerbe im Kreis Böblingen durch die Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im März bei 3.119 und damit um 72 Fahrzeuge oder 2,4 Prozent über dem März 2013. Das Quartalsergebnis liegt mit 8.532 Besitzerwechseln um 202 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 2,4 Prozent.  

Kreis Esslingen: Vizemeister im März  

„Im März sind wir bei den Zulassungen Vizemeister der Region und das erste Quartal war unterm Strich zufriedenstellend“, zieht Frank Schnierle als Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart die erste Zwischenbilanz 2014: Die Zulassungsstelle des Landratsamtes meldet im Kreis Esslingen für den März exakt 2.388 Pkw-Neuzulassungen. Das sind 261 oder 12,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Plus ist auch die Gesamtbilanz des ersten Quartals: 5.390 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind in den ersten drei Monaten 365 Fahrzeuge oder 7,3 Prozent mehr als 2013.

Leicht gedämpft wird der positive Trend fürs Kraftfahrzeuggewerbe im Kreis Esslingen durch die Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im März bei 3.885 und damit um 49 Fahrzeuge oder 1,2 Prozent unter dem März 2013. Das Quartalsergebnis liegt aber mit 11.103 Besitzerwechseln noch um 433 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 4,1 Prozent.   Kreis

Ludwigsburg: Zulassungskönige  

„Im März sind wir die Zulassungskönige der Region und das erste Quartal war mit Abstrichen zufriedenstellend“, heißt es bei Markus Klein, dem Kreisvorsitzenden in Kreis Ludwigsburg: 2.170 Pkw-Neuzulassungen im März sind 321 oder 17,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. In der Gesamtbilanz des ersten Quartals stehen 4.837 Pkw-Neuzulassungen das sind 370 Fahrzeuge oder 8,3 Prozent mehr als 2013.  

Leicht gedämpft wird der positive Trend fürs Kraftfahrzeuggewerbe auch hier durch die Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im März bei 4.038 und damit um 63 Fahrzeuge oder 1,5 Prozent  unter dem März 2013. Das Quartalsergebnis liegt aber mit 11.499 Besitzerwechseln noch um 210 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 1,9 Prozent.  

Rems-Murr-Kreis: Quartalszahlen im Minus  

Armin Trübenbach als Kreisvorsitzender der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart im Rems-Murr-Kreis sagt trotz eines leichten Rückganges im Vergleich zu 2013: „Es sind zwar noch 196 Pkw-Neuzulassungen weniger als 2013 aber wir holen den Einbruch der Zahlen im Januar Stück für Stück auf.“ 3.565 Pkw-Neuzulassungen 2014 sind in den ersten drei Monaten zwar nicht so viele Fahrzeuge wie in der gleichen Zeit 2013 als es 3.761 waren, aber er setzt auf die zuletzt zunehmende Nachfragen: 1.581 Pkw-Neuzulassungen waren es im März, das sind 72 oder 4,8 Prozent mehr als vor einem Jahr.  

Positive ist fürs Kraftfahrzeuggewerbe im Rems-Murr-Kreis die Entwicklung bei den Gebrauchtwagen. Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im März bei 3.411 und damit um 27 Fahrzeuge oder 0,8 Prozent über dem März 2013. Das Quartalsergebnis liegt mit 9.383 Besitzerwechseln um 283 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 3,1 Prozent.  

Kreis Göppingen: Quartal plus 4,5 Prozent  

Zwar ist im März die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Kreis Göppingen nur um 1,1 Prozent gestiegen. Aber gesehen aufs ganze Quartal liegt das Plus bei 4,5 Prozent. In absoluten Zahlen meldet die Zulassungsstelle des Landratsamtes für den Kreis Göppingen für März 864 Pkw-Neuzulassungen. Das sind neun mehr als vor einem Jahr. Im ersten Quartal waren es insgesamt 2.138 Pkw-Neuzulassungen, 93 Fahrzeuge oder 4,5 Prozent mehr als 2013.  

Zusätzlichen Auftrieb gibt auch hier der positive Trend bei den Gebrauchten: Die Besitzumschreibungen mit Halterwechsel lagen laut Zulassungsstelle im März bei 2.340 und damit um 180 Fahrzeuge oder 8,3 Prozent über dem März 2013. Das Quartalsergebnis liegt dabei mit 6.478 Besitzerwechseln um 531 Fahrzeuge höher als 2013, gleich plus 8,9 Prozent.  

Mit Blick auf die wärmere Jahreszeit, Wochenendausflüge und bevorstehende Urlaubsfahren „wird das Auto jetzt auch wieder zusätzlich interessant“, sagt Torsten Treiber, weiß allerdings auch, „das Neuwagenkäufer teilweise schon wieder mit Lieferfristen rechnen müssen.“ Mit Blick auf die neue Lust als elektrogestützten Leichtradeln verweist er darauf, dass die Räder deutlich schwerer sind als die rein muskelbetriebenen Modelle: „Wer diese Räder mitnimmt, sollte sich vergewissern, dass sein Fahrradträger auch für die 22 bis 27 oder sogar 30 Kilo pro Rad zugelassen ist.“ Inzwischen gebe es bei fast allen Marken auch die entsprechenden Spezialträger oder Fahrradlifte fürs Dach. Außerdem bauten spezialisierte Hersteller wie Thule spezielle Träger. Mit um die 500 Euro nicht ganz billig, aber die 83 preisgünstigsten Pedelecs, die der VCD in der Datenbank hat, fangen bei 1.000 Euro an, die Zielgruppe hat also durchaus Kaufkraft: „Unser Rat heißt, auf alle Fälle zum Pedelec den richtigen Träger kaufen und sich im Kfz-Betrieb beraten lassen. Eventuell ist auch eine Anhängerkupplung als Stütze oder für einen Radanhänger notwendig. Denn fliegt das Elektrorad bei der Autofahrt weg, sind nicht nur ein paar hundert Euro kaputt, sondern der Schaden kann noch viel schwerer werden, weil ein schweres Rad auch mehr anrichten kann als ein leichtes.“  

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen im März 2014

Zulassungszahlen Februar 2014

Zulassungszahlen Februar 2014

Region Stuttgart

Plus bei Neuzulassungen und Gebrauchten

Die Lust am Auto wächst, je leichter die Ausstattung das Autofahren macht  

In Genf werden die neuen Autos präsentiert, in der Region Stuttgart gekauft. Vor allem in der Stadt Stuttgart: 14,7 Prozent liegen die Neuzulassungen im Februar hier im Plus meldet die Zulassungsstelle. Das ist Rekord in der Region. Die steht aber insgesamt mit plus 6,5 Prozent bei den Neuzulassungen auch nicht schlecht da. Im Gebrauchtwagenmarkt liegt das regionale Plus bei 9.5 Prozent. Michael Mayer als Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart sieht die Entwicklung „natürlich positiv“ und „hofft auf einen weiteren Schub aus Genf“, denn „während bei den Gebrauchtwagen das Preis-Leistungsverhältnis ausschlaggebend ist, zieht bei den Neuwagen vor allem des Technikargument“. Sprich der „Trend zum immer komfortabler und besser ausgestatteten rollenden Computermobilen“, sagt Obermeister Torsten Treiber: „Da kommt was auf uns zu, wie Genf zeigt. Denn die Lust am Auto wächst, je leichter die Ausstattung das Autofahren macht.“  

Zuwächse melden im Februar die Zulassungsstellen aller Kreise in der Region und die Stadt Stuttgart sowohl bei Neuzulassungen als auch bei den Gebrauchten. Die steigende Lust am Auto liegt im Bundestrend, bundesweit stiegen laut Kraftfahrt-Bundesamt im Februar die Neuzulassungen um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dafür sorgten viele private Autokäufer: Mit einer Steigerung von 11,1 Prozent lag der Anteil der privaten Zulassungen im Februar bei 36,1 Prozent. Bei den Gebrauchten liegt das bundesweite Plus bei 9,4 Prozent.  

Stuttgart: Deutlich über dem Schnitt

Stuttgart liegt in beiden Bereichen besser als der Bund. „Wir profitieren von der optimistischen Stimmung und zum Teil auch noch von Einkäufen aus 2013“, sagt Michael Mayer als Kreisvorsitzender und spielt damit darauf an,  dass manches Auto, das im letzten Quartal 2013 bestellt wurde, „notgedrungen erst im Februar ausgeliefert werden konnte, weil die Nachfrage so groß ist, dass es wieder Lieferzeiten gibt.“  

Plus 7,8 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen im Januar, plus 14,7 Prozent im Februar. „Die Menschen gönnen sich verstärkt gerne neue Autos,“ sagt Michael Mayer. In absoluten Zahlen sind die 3.782 Neuzulassungen im Februar, die die Zulassungsstelle meldet, 484 mehr als im Februar 2013. Bei den Gebrauchtwagen sind die 3.535 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 403 oder 12,9 Prozent mehr als im Februar 2013.  

Zuwächse bei den Neuzulassungen melden alle Kreise in der Region. Unter dem Strich stehen in der im Februar in der Region 10.813 Pkw-Neuzulassungen zu Buche, 6,5 Prozent mehr als 2013. Insgesamt gab es in der  Region im Februar 18.101 Besitzumschreibungen, 1.565 oder 9,5 Prozent mehr als im Februar 2013.  

Kreis Böblingen: Wenig Neuzulassungen

Mit 0,2 Prozent liegen die Neuzulassungen im Februar leicht im Plus meldet die Zulassungsstelle im Kreis Böblingen. Das ist „bedauerlicherweise der niedrigste Zuwachs in der Region“ sagt Thomas Höfle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Bei den Besitzumschreibungen liegt der Zuwachs im Kreis Böblingen bei 7,3 Prozent. In absoluten Zahlen sind das 2.464 Neuzulassungen im Februar und damit vier mehr als im Februar 2013. Bei den Gebrauchtwagen sind die 2.614 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 178 oder 7,3 Prozent mehr als im Februar 2013.  

Kreis Esslingen: Platz drei bei Neuzulassungen

4,7 Prozent liegen die Neuzulassungen im Februar im Plus meldet die Zulassungsstelle des Kreises Esslingen. Das ist Platz drei in der Region. „Die Menschen gönnen sich verstärkt gerne neue Autos,“ sagt Frank Schnierle. Bei den Besitzumschreibungen liegt der Zuwachs bei 11,1 Prozent. Die 1.525 Neuzulassungen im Februar, die die Zulassungsstelle meldet, sind 68 mehr als im Februar 2013. Die 3.501 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel sind 350 mehr als im Februar 2013.  

Kreis Ludwigsburg: Da geht noch mehr

Mit 3,5 Prozent liegen die Neuzulassungen im Februar weiter im Plus meldet die Zulassungsstelle im Kreis Ludwigsburg.  Aber „woanders in der Region ging noch mehr“, sagt Markus Klein, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Deswegen hofft auch er „auf einen kräftigen Schub aus Genf“. Denn der Kreis Ludwigsburg liegt bei Neuzulassungen wie bei Gebrauchten etwas schlechter als der Bund. So sind 1.368 Neuzulassungen im Februar, die die Zulassungsstelle meldet, 46  mehr als im Februar 2013. Bei den Gebrauchtwagen sind die 3.556 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 191 oder 5,7 Prozent mehr als im Februar 2013.  

Rems-Murr-Kreis: leichtes Plus

Mit einem Prozent liegen die Pkw-Neuzulassungen im Februar leicht im Plus meldet die Zulassungsstelle im Rems-Murr-Kreis. Nach minus 23,2 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen im Januar, sind plus ein Prozent im Februar aber schon ein Hoffnungsschimmer, sagt Armin Trübenbach. In absoluten Zahlen waren das 1.059 Neuzulassungen im Februar, wie die Zulassungsstelle meldet. Das sind elf mehr als im Februar 2013. Bei den Gebrauchtwagen sind die 2.854 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 165 oder 6,1 Prozent mehr als im Februar 2013.  

Kreis Göppingen: Freude über gute Zahlen

„So gute Zahlen hatten wir schon lange nicht mehr“. Klaus Heschke, Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Göppingen, freut sich über gute Nachrichten aus der Zulassungsstelle: Bei den Neuzulassungen gab’s im Februar 8,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Gebrauchtwagen hat der Kreis Göppingen das höchste Plus der ganze Region: 15,8 Prozent. Damit liegt der Kreis weiter in den Spitzengruppe der Region, denn auch bei den Neuzulassungen liegt er mit seinem Zuwachs auf Platz zwei. In absoluten Zahlen heißt das, die 615 Neuzulassungen im Februar sind 49 mehr als im Februar 2013. Bei den Gebrauchtwagen sind die 2.041 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 278 Prozent mehr als im Februar 2013.  

Neu oder gebraucht? „Das ist natürlich auch eine Geldfrage“, sagt Torsten Treiber, Obermeister der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Und eine Frage des Alters. Wobei beides zusammenhängt: „Sind die Kleinen außer Haus, lebt es sich in Saus und Braus“, übertitelt der österreichische „Standard“ seinen jüngsten Bericht über den Genfer Autosalon: „Das ist natürlich sehr plakativ“, sagt Torsten Treiber – „aber natürlich ist die Gruppe Ü55, die von der Familienkutsche auf individuellere Fahrzeuge umsteigen kann, für uns interessant.“ Vor allem, wenn in Betracht gezogen wird, dass die Altersgruppe Ü55 bis U80 im Moment allein in der Region schon rund 715.000 Häupter zählt: „Mit ihren Assistenzsystemen und mehr Bedienungskomfort richten sich die Hersteller ja schon eindeutig auf diese wachsende Zielgruppe aus und was wir da heute in Genf sehen ist noch längst nicht das Ende der Fahnenstange.“    

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen im Februar 2014

Zulassungszahlen Januar 2014

Zulassungszahlen Januar 2014

Regionaler Automarkt fängt im Januar unterschiedlich an

Rekord bei den Pkw-Neuzulassungen und bei den Gebrauchtwagenkäufen

Neues Auto vor der Tür? Die Autokäufer in Stuttgart haben im Januar kräftig zugelangt: 3.909 neuzugelassene Pkw sind die höchste Zahl der letzten sieben Jahre. Dazu sind auch die 3.591 Besitzumschreibungen neuer Gebrauchtwagen-Rekord. „So“, sagt Michael Mayer, Stuttgarter Kreisvorsitzender und Pressesprecher der Innung „kann’s gerne weitergehen“. Die Autokäufer im Rems-Murr-Kreis haben im Januar Gebrauchte bevorzugt. 925 neuzugelassene Pkw sind dort der niedrigste Januar-Wert der letzten vier Jahre. 3.188 Besitzumschreibungen dagegen neuer Rekord. Mit 3.905 Besitzumschreibungen sind die Autokäufer im Kreis Ludwigsburg die Gebrauchtwagenkönige der Region“. Außerdem ist das der Vierjahresrekord. 1.299 neuzugelassene Pkw sind etwas mehr als im Januar 2013. 3.717 Besitzumschreibungen sind im Kreis Esslingen der höchste Wert der letzten vier Jahre und einen Vierjahresrekord gab es auch bei den Neuzulassungen: 1.477 neuzugelassene Pkw. Im Kreis Böblingen sind 2.364 neuzugelassene Pkw mehr als im Vorjahr. 2.799 Besitzumschreibungen sind dagegen weniger als im Januar 2013. In der Region deuten alle Anzeichen daraufhin, dass 2014 vor allem das Jahr der Gebrauchtwagen wird, sagt Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Was ihn nicht wundert, „vor allem private Autokäufer rechnen sehr genau und das Gebrauchtwagenangebot ist phänomenal.“ Logisch, sagt Michael Mayer, „die Jahreswagen von heute stehen nächstes Jahr um diese Zeit zum Verkauf und was die Hersteller in den letzten Jahren in den Markt gedrückt haben, sucht jetzt seine Käufer.“

 

Stuttgart: Hochburg der Neuwagenkäufer

Plus 7,8 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen, plus 0,3 Prozent bei den Gebrauchtwagen, Stuttgart ist klar die Hochburg der Neuwagenkäufer. In absoluten Zahlen sind das 3.909 Neuzulassungen im Januar, wie die Zulassungsstelle meldet. Das sind 283 mehr als im Januar 2013.  Bei den Gebrauchtwagen sind die 3.591 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel nur neun oder 0,3 Prozent mehr als im Januar 2013. „Nur“, will Michael Mayer aber nicht sagen, „Zuwachs ist Zuwachs und das ist immerhin auch ein Rekord.“

 

Rems-Murr: Einbruch bei den Neuzulassungen

Minus 23,2 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen, plus drei Prozent bei den Gebrauchtwagen im Rems-Murr-Kreis gab es einen starken Einbruch bei den Neuzulassungen. In absoluten Zahlen sind es 925 Neuzulassungen im Januar, wie die Zulassungsstelle meldet. Das sind 279 weniger als im Januar 2013. Bei den Gebrauchtwagen sind die 3.118 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 91 oder drei Prozent mehr als im Januar 2013 und damit auch ein Vierjahresrekord.

 

Kreis Ludwigsburg: Gebrauchtwagenkönige

Plus 0,2 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen, aber plus 2,1 Prozent bei den Gebrauchtwagen: Im Kreis Ludwigsburg  gab es im Januar 1.299 Neuzulassungen. Das sind drei mehr als im Januar 2013. Bei den Gebrauchtwagen sind die 3.905 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 82 oder 2,1 Prozent mehr als im Januar 2013 und damit ein Vierjahresrekord. Damit ist der Kreis Ludwigsburg zwar von den Zuwächsen her nicht der Spitzenreiter, aber von den absoluten Zahlen. „Wir sind die Gebrauchtwagenkönige“, sagt Kreisvorsitzender Markus Klein.

 

Kreis Esslingen; Höchster Zuwachs bei Gebrauchten

Plus 2,4 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen und plus 3,7 Prozent bei den Gebrauchtwagen, im Kreis Esslingen sorgten die Gebrauchtwagenkäufer für den höchsten Zuwachs in der Region. Bei den Neuzulassungen heißt das in absoluten Zahlen 1.477 Neuzulassungen im Januar, 35 mehr als im Januar 2013 und die höchste Zahl der Neuzulassungen in den letzten vier Jahren. Bei den Gebrauchtwagen sind die 3.717 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 132 oder 3,7 Prozent mehr als im Januar 2013 und damit ein Vierjahresrekord. Damit ist der Kreis Esslingen von den Zuwächsen her regionaler Spitzenreiter.

 

Kreis Böblingen: Minus bei Gebrauchten

Plus 3,6 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen, aber als einziger Kreis minus 1,7 Prozent bei den Gebrauchtwagen heißen die Werte im Kreis Böblingen. Bei den Neuzulassungen sind das in absoluten Zahlen 2.364 Neuzulassungen im Januar und damit 83 mehr als im Januar 2013. Bei den Gebrauchtwagen sind die 2.799 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 48 oder 1,7 Prozent weniger als im Januar 2013. Damit ist der Kreis Böblingen am schlechtesten von allen gestartet. 

 

Kreis Göppingen: zweimal Zweiter

Im regionalen Vergleich bringen die Zuwächse von 5,6 Prozent bei den Neuwagen und 3,8 Prozent bei den Gebrauchten den Kreis Göppingen jeweils auf Platz zwei. In absoluten Zahlen sind die 659 Neuzulassungen im Januar 35 mehr als im Januar 2013. Mit diesen neuen Pkw stehen unter dem Strich in der Region 10.633 Pkw-Neuzulassungen zu Buche, 1,5 Prozent mehr als 2013.

 

Bei den Gebrauchtwagen sind die 2.097 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel 73 oder 3,6 Prozent mehr als im Januar 2013 und damit ein Vierjahresrekord. Aktuell gab es damit in der ganzen Region 19.227 Besitzumschreibungen, 339 oder 1,8 Prozent mehr als im Januar 2013.

 

Für Obermeister Torsten Treiber bestätigen die ersten Zahlen die Voraussagen: „2014 wird das Jahr der Gebrauchtwagen, ich kann die Aussage aus der 2013er-Bilanz nur wiederholen“. Für die rund 1.000 Betriebe, die von der Innung betreut werden, wird der Gebrauchtwagenhandel damit ein immer interessanteres Geschäftsfeld, schätzt Torsten Treiber, denn „die Kunden orientieren sich sehr stark am Preis-Leistungsverhältnis, deswegen gehen sie ja auf den Gebrauchtwagenmarkt.“

 

Und sie suchten „seriöse Anbieter statt RTL-Autohändler“. Rund ein Drittel wähle beim Gebrauchtwagenkauf den Markenhandel, ein weiteres Viertel den freien Handel, wie die Untersuchungen der DAT ergeben hätten: „Rund die Hälfte der Interessenten ist also schon jetzt die Zielgruppe für die Angebote der Innungsbetriebe.“ Dabei handele es sich bei einem Haushaltsnettoeinkommen von über 3.000 Euro um „Kunden, die schon Wert darauf legen, dass sie die im Schnitt 13.000 Euro für ein Auto bei einem zuverlässigen Partner ausgeben“. Wenn jetzt der Trend in Richtung Gebrauchtwagen gehe, werden unsere Betriebe „aber auch für die zweite Hälfte der Kunden immer interessanter, denn die machen auf dem Privatmarkt ja keine guten Erfahrungen.“ Wieso? „Weil die DAT-Studie ganz klar festgestellt hat, dass bei einem privat gekauften Auto im ersten halben Jahr nach dem Kauf im Schnitt dreimal höhere Reparaturkosten anfallen als bei einem Auto aus dem Markenhandel.“ Logisch, sagt Pressesprecher Michael Mayer, „im Autohaus gibt’s Gewährleistung auf den Gebrauchten, beim Privatverkäufer nur ein Tschüss, das war’s.“

 

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen im Januar 2014

 

Januar 2014

 

Neufahrzeuge

%

Region insgesamt

1,5

Stadt Stuttgart

7,8

Kreis Göppingen

5,6

Kreis Böblingen

3,6

Kreis Esslingen

2,4

Kreis Ludwigsburg

0,2

Rems-Murr-Kreis

-23,2

 

 

Umschreibungen

%

Region Stuttgart

1,8

Kreis Esslingen

3,7

Kreis Göppingen

3,6

Rems-Murr-Kreis

3,0

Kreis Ludwigsburg

2,1

Stadt Stuttgart

0,3

Kreis Böblingen

-1,7

Zulassungszahlen Dezember 2013

Zulassungszahlen Dezember 2013

(Alle Statistiken finden Sie unten)

Kraftfahrzeuggewerbe in der Region Stuttgart ist zufrieden

Neuzulassungen, Gebrauchtwagenhandel und Werkstatt sorgen für stabile Lage  

„Neuzulassungen leicht im Minus, Gebrauchtwagen im Plus, für das Kraftfahrzeuggewerbe war 2013 nicht berauschend, aber wir sind unterm Strich zufrieden“, zieht Obermeister Torsten Treiber die Bilanz des Jahres 2013 in der Region Stuttgart. „Bei einem bundesweiten Minus von 4,2 Prozent stehen wir in der Region bis auf eine Ausnahme gut da“, sagt Obermeister Torsten Treiber: Die Ausnahme betrifft den Kreis Göppingen, wo die Neuzulassungen um 11,6 Prozent zurück gingen. Die weitere Verteilung im Einzelnen: Stuttgart plus 1,6 Prozent, Rems-Murr-Kreis plus 0,6 Prozent, Kreis Böblingen minus 0,3 Prozent, Kreis Ludwigsburg minus 1,1 Prozent, Kreis Esslingen minus 1,8. Insgesamt  wurden 144.686 Pkw neuzugelassen, 1.136 oder 0,8 Prozent weniger als 2012. Dafür lagen die Göppinger bei den Gebrauchtwagen auf Platz zwei. Bundesweit stiegen die Halterwechsel laut Kraftfahrt-Bundesamt um drei Prozent. Im Kreis Göppingen waren es 3,7 Prozent. Am besten liegt der Kreis Böblingen mit plus 4,8. Dritter ist der Kreis Esslingen mit 3,6 Prozent Zuwachs. Es folgen Rems-Murr-Kreis 2,5 Prozent, Stuttgart 1,2 Prozent und Ludwigsburg 0,9. In absoluten Zahlen: 239.314 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel waren 6.052 oder 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr.  

Wenn Torsten Treiber sagt, dass „die Autohäuser mit diesen Zahlen gut leben können“, dann hat er dabei auch die Bestandszahlen im Blick: „Innerhalb eines Jahres ist der Pkw-Bestand in Stuttgart um über 2.700 Pkw gewachsen. Rund 285.000 Pkw sind ein gute wirtschaftliche Basis für die Kraftfahrzeugwerkstätten.“  

Exakt lag der Pkw-Bestand in Stuttgart am 31.12.2013 laut Zulassungsstelle bei 285.135 Pkw. Die Zahl ist deswegen für das Gewerbe wichtig, weil sie die Nachfrage nach Werkstattdienstleistung definiert und diese „sind heutzutage eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg der Autohäuser“, sagt Torsten Treiber: „Bei dieser Bestandsentwicklung wissen wir, dass die Zukunftsaussichten unserer Betriebe gut sind und die Beschäftigten sichere Arbeitsplätze haben. Ohne Auto geht es nicht, auch nicht für die Stuttgarter trotz breitem ÖPNV-Angebot.“  

Die Entwicklung bei den Pkw-Neuzulassungen ist also wichtig, aber nicht allein entscheidend: 45.762 Pkw wurden im Jahr 2013 in Stuttgart neu zugelassen, meldet die Zulassungsstelle zum 31.12.2013. „Das sind 733 Pkw oder 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr“, sagt Michael Mayer: „Damit hat sich die Hoffnung erfüllt, die Vorjahreszahlen zu schlagen.“ 2.893 neue Pkw wurden im Dezember zugelassen. Das war zwar ein Minus von 2,5 Prozent und schlechter als der Bundesdurchschnitt von plus 5,4 Prozent, am positiven Gesamtergebnis hat das aber nichts mehr geändert.  

In Stuttgart und im Kreis Böblingen spiegeln diese Zulassungszahlen auch wieder, was bei Mercedes und Porsche geht, da die Hersteller auch selber zulassen. In den Autohäusern läuft nur ein Teil des Geschäftes. Das gilt im Prinzip auch für den Gebrauchtwagenmarkt. Wobei hier die Regel gilt: „Je höherwertiger der Gebrauchtwagen, desto eher geht der Kunde in einen Innungsbetrieb“, sagt Michael Mayer, der auch Pressesprecher der Innung ist. Die Aussage des Kraftfahrt-Bundesamtes, die „Deutschen greifen beim Autokauf immer häufiger zum Gebrauchtwagen. Während im vergangenen Jahr die Zahl der Neuzulassungen um 4,2 Prozent zurückgegangen ist, stiegen die Besitzumschreibungen um drei Prozent an“, schlägt sich auch hier nieder: 45.638 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel hat die Zulassungsstelle der Stadt insgesamt registriert, 561 oder 1,2 Prozent mehr als 2013. Im Dezember waren es 3.336 und damit 118 oder 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr.  

Kreis Böblingen: Neuzulassungen minimal im Minus  

Im Kreis Böblingen erreichte der Pkw-Bestand am 31.12.2013 laut Zulassungsstelle 227.594 Pkw (Zuwachs: 3.877 Pkw). 32.608 Pkw wurden im Jahr 2013 im Kreis Böblingen neu zugelassen, meldet die Zulassungsstelle zum 31.12.2013. „Das sind 82 Pkw oder 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr“, sagt Thomas Höfle. 1.962 neue Pkw wurden im Dezember zugelassen. Das war ein Plus von 9,9 Prozent und der höchste Wert in der Region, außerdem auch besser als der Bundesdurchschnitt von plus 5,4 Prozent.  

Bei den Gebrauchtwagen hat die Zulassungsstelle 35.460 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel registriert, 1.610 oder 4,8 Prozent mehr als 2013. Im Dezember waren es 2.533 und damit 170 oder 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr.  

Kreis Esslingen: Gebrauchte liefen besser als Neue  

Im Kreis Esslingen lag der Pkw-Bestand am 31.12.2013 laut Zulassungsstelle bei 298.875 Pkw (Zuwachs: 4.464 Pkw). 21.631 Pkw wurden im Jahr 2013 im Kreis Esslingen neu zugelassen. „Das sind 398 Pkw oder 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr“, sagt Kreisvorsitzender Frank Schnierle: 1.211 neue Pkw wurden im Dezember zugelassen. Das war ein Minus von 112 oder 8,5 Prozent und damit schlechter als der Bundesdurchschnitt von plus 5,4 Prozent.  

Gut gelaufen ist der der Gebrauchtwagenmarkt: 46.019 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel hat die Zulassungsstelle insgesamt registriert, 1.598 oder 3,6 Prozent mehr als 2013. Im Dezember waren es 3.286 und damit 124 oder 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr.  

Kreis Ludwigsburg: starkes Dezember-Plus bei Neuen  

Auf  300.960 Pkw beziffert die Zulassungsstelle des Kreises Ludwigsburg den Bestand am 31.12.2013 (Zuwachs: 4.869 Pkw). 19.669 Pkw wurden im Jahr 2013 im Kreis Ludwigsburg neu zugelassen: „Das sind 227 Pkw oder 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr“, sagt Kreisvorsitzender Markus Klein. 1.434 neue Pkw wurden im Dezember zugelassen. Das war ein Plus von 100 oder 7,5 Prozent und damit besser als der Bundesdurchschnitt von plus 5,4 Prozent.  

46.819 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel hat die Zulassungsstelle insgesamt registriert, 420 oder 0,9 Prozent mehr als 2013. Im Dezember waren es 3.375 und damit 63 oder 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr.  

Rems-Murr-Kreis: Neue und Gebrauchte im Plus  

Der Pkw-Bestand im Rems-Murr-Kreis lag am 31.12.2013 laut Zulassungsstelle bei 239.117 Pkw (Zuwachs: 3.729 Pkw). 15.499 Pkw wurden im Jahr 2013 im Rems-Murr-Kreis neu zugelassen, meldet die Zulassungsstelle zum 31.12.2013. „Das sind 86 Pkw oder 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr“, sagt Kreisvorsitzender Armin Trübenbach: „Damit hat sich bei uns die Hoffnung erfüllt, die Vorjahreszahlen zu übertreffen.“ 990 neue Pkw wurden im Dezember zugelassen. Das war zwar ein Minus von 15 oder 1,5 Prozent und damit schlechter als der Bundesdurchschnitt von plus 5,4 Prozent, konnte aber am positiven Gesamtergebnis nichts mehr ändern.  

Gut gelaufen ist auch der Gebrauchtwagenmarkt: 38.796 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel hat die Zulassungsstelle insgesamt registriert, 933 oder 2,5 Prozent mehr als 2013. Im Dezember waren es 2.793 und damit 207 oder acht Prozent mehr als im Vorjahr.  

Kreis Göppingen: massive Verluste bei Neuwagen  

Aufs Fahrzeug genau lag der Pkw-Bestand im Kreis Göppingen am 31.12.2013 laut Zulassungsstelle bei 148.919 Pkw (Zuwachs: 2.372 Pkw). 9.517 Pkw wurden im Jahr 2013 im Kreis Göppingen neu zugelassen, meldet die Zulassungsstelle zum 31.12.2013. Das sind 1.248 Pkw oder 11,6 Prozent weniger als im Vorjahr. 646 neue Pkw wurden im Dezember zugelassen. Das war ein Minus von 36 oder 5,3 Prozent und damit schlechter als der Bundesdurchschnitt von plus 5,4 Prozent. Die schwersten Verluste hatte aber schon das Frühjahrsgeschäft  gebracht.  

Überraschend gut lief dagegen der Gebrauchtwagenmarkt: 26.402 Besitzumschreibungen mit Halterwechsel hat die Zulassungsstelle insgesamt registriert, 930 oder 3,7 Prozent mehr als 2013. Im Dezember waren es 1.880 und damit 195 oder 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr.  

Der Trend zum Gebrauchten wird sich wohl fortsetzen, insbesondere was die private Kundschaft angeht, schätzt Obermeister Torsten Treiber „obwohl das ein bisschen Kaffeesatzleserei ist“: „Die Prognosen für 2014 sagen, dass die Autobauer Vollgas geben wollen. 150 neue Modelle sollen auf den Markt kommen. Und die Prüforganisation KÜS hat beispielsweise eine Untersuchung gemacht, danach planen sechs Prozent der Autofahrer einen Neukauf in den kommenden sechs Monaten. 36 Prozent planen einen Gebrauchtwagen-Kauf und neun Prozent liebäugeln mit einem Jahreswagen.“ Aber eigentlich ist für das Gewerbe die Verteilung bei den Käufen nicht alles entscheidend, sagt Torsten Treiber: „Entscheidend ist, dass die Menschen mit Auto sich bei der Wartung für unsere Betriebe entscheiden, weil dort hohe Qualität garantiert ist und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.“  

Beim Beispiel Gebrauchtwagenkauf, der wegen Tachodrehereien in den Schlagzeilen gelandet ist, sind die Übergänge fließend: Würde ein Innungsbetrieb so etwas machen, „flöge er sofort aus der Innung und müsste das blaue Schild abgeben.“ Wer als Autokäufer den Verdacht hat, dass er woanders übers Ohr gehauen wurde, sollte sich deswegen auch immer an eine Fachwerkstatt wenden: „Gute Wartung heißt auch immer gute Dokumentation. Und es ist ja nicht so, dass der echte Kilometerstand nur an einer Stelle gespeichert ist. Fachleute wissen, wo sie ihn außer im Tachospeicher finden können um einen Gebrauchtwagen als Verbrauchtwagen zu entlarven.“ Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen im Dezember und im Jahr 2013:

Zulassungszahlen November 2013

Zulassungszahlen November 2013

Neuzulassungen im Kreis Böblingen leicht im Plus

Der Stadtgeländewagen erfreut sich immer weiter steigender Beliebtheit

„Die Auftragsbücher füllen sich“, heißt es bundesweit und Hersteller verkürzen den Beschäftigten die Weihnachtsferien, um mehr produzieren zu können. Aber in der Region melden alle Zulassungsstellen Minus bei den Neuzulassungen bis auf den Kreis Böblingen: Hier gab es ein Plus von vier Prozent. Der Rems-Murr-Kreis hat ein Minus von 2,1 Prozent,, Stuttgart 2,2 Prozent, der Kreis Esslingen 2,3 Prozent, Göppingen 4,5 Prozent und der Kreis Ludwigsburg 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. „Das passt zusammen“, sagt Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart trotzdem: „Die Autohäuser haben ihre Lagerbestände reduziert, hingehen und mit dem nagelneuen Pkw gleich nach Hause fahren, geht immer seltener. Wer heute kauft, muss bis 2014 warten.“ Anders sieht’s aus, wenn statt „nagelneu“, sprich unzugelassen, „neu“, sprich für einen Tag zugelassen reicht: „Bei Tageszulassungen gibt es noch interessante Angebote“, sagt beispielsweise Thomas Höfle, der Kreisvorsitzende der Innung im Kreis Böblingen: „Aber immer weniger.“ Weniger Hersteller-Sonderaktionen und niedrigere Rabatte, die die Automobilwoche meldet, beobachten auch die beiden Experten: „Die Nachfrage ist stabil, alle sind darauf eingestellt, dass wir künftig vom Ersatzbedarf leben.“ Dabei ersetzt der Stadtgeländewagen, sprich SUV, zunehmend Standard-Pkw.  

„Ersatzbedarf“, das heißt, in der Regel wird ein Auto gekauft, wenn’s das alte nicht mehr tut oder die Anforderungen sich beispielsweise durch Familienzuwachs ändern. Oder „wenn’s ein interessantes neues Modell gibt, das die Lust am Auto anspricht“, sagt Torsten Treiber. „Der Spaß am Auto ist immer noch ein wichtiger Kaufgrund.“ Da gab’s schon mal einen Song zu: ''Ich will Spaß ... ich geb' Gas'', als Markus Mörl das 1982 gesungen hat und damit einen Hit landete, hatte er weder Autogas, Erdgas oder CO-zwei als Klimagas im Sinn, sondern Vollgas. Heute käme er mit dem Song zumindest bei einem Teil der Politik unter die Räder.  

Kreis Böblingen: Plus bei neuen, Minus bei Gebrauchten  

Allerdings nicht unbedingt bei den Autofahrern, denn wie es in deren Herzen aussieht, lässt sich ein Stück weit an den Zahlen ablesen. Neue Autos sind gefragt: Bei den Neuzulassungen gab es wie gesagt ein Plus von vier Prozent. Im November wurden laut Zulassungsstelle des Kreises Böblingen 2.731 Pkw neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 2.626 Pkw, sind das 105 mehr. Auch der Vergleich von 2012 zu 2013 insgesamt belegt stabile Verhältnisse: Bis jetzt wurden in diesem Jahr im Kreis 30.646 Pkw neu zugelassen, 258 weniger als 2012, macht ein leichtes Minus von derzeit noch 0,8 Prozent (bundesweit minus 4,9 Prozent). Fehlen noch 2.044 Neuzulassungen im Dezember, um mit 2012 gleichzuziehen: „Das müsste zu schaffen sein“, schätzt Thomas Höfle.  

Wer sein Auto ersetzt, hat meistens den vorherigen Wagen als Gebrauchten abzugeben: Deswegen setzt sich das Thema „Ersatzbedarf“ auch bei den. „Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ fort, wir das im Amtsdeutsch heißt: Von denen wurden im Kreis Böblingen im November 2.884 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 34 weniger oder minus 1,2 Prozent (Bund minus 2,3 Prozent) im Vergleich zu 2012. Die Elf-Monate-Bilanz weist aktuell 32.927 Besitzerwechsel aus, 1.440 oder 4,6 Prozent mehr als 2012.   Der Ersatzbedarf lässt sich mit Blick auf die Neuwagen per Erneuerungsquote beziffern: „So etwa 16 Jahre“, dauert es laut Obermeister Torsten Treiber, bis der Pkw-Bestand „einmal erneuert ist, Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge natürlich ausgenommen.“ Bei derzeit rund 228.000 Pkw, wären also Neuzulassungen um die 15.000 Pkw möglich, höhere Werte verlangen zusätzliche Faktoren, beispielsweise gut laufende Firmen, die Geschäftsfahrzeuge brauchen. Oder Bevölkerungswachstum. Oder einen Hersteller vor Ort mit vielen Jahreswagen und Direktzulassungen. Was für den Kreis zutrifft, weswegen die Zahlen gut doppelt so hoch liegen.  

Die Erneuerungsquote spielt auch eine Rolle, wenn es um die Umweltrolle des Auto geht: Denn die neuesten Autos haben die besten Werte, „aber auch den kleinsten Anteil“, sagt Michael Mayer, der Pressesprecher der Innung. Und es ist auch nicht so, dass die Menschen in die Autohäuser strömen und „möglichst kleine Autos mit möglichst kleinen Motoren möchten: Die Entscheidungen fallen ganz eindeutig nach realen privaten Bedürfnissen, nicht nach politischen Schlagworten.“ Was sich in den Zahlen widerspiegelt: Autos mit Motoren bis 1,4 Liter haben im Kreis einen Anteil von rund 27 Prozent. Zwischen 1,4 und 1,7 Liter Hubraum haben rund 20 Prozent. Rund ein Drittel hat Motoren in der Klasse 1,7- bis unter 2-Liter. Jedes fünfte Auto aber hat einen dickeren Motor. Wobei das Kraftfahrt-Bundesamt da keinen Unterschied mehr zwischen Vier-, Sechs- oder mehr -Zylinder-Motoren beziehungsweise deren Hubraum macht.  

Stuttgart: Hohes Plus bei Gebrauchten

In Stuttgart gab es bei den Neuzulassungen wie gesagt ein Minus von 2,2 Prozent. Aber im November wurden laut Zulassungsstelle immerhin trotzdem 3.525 Pkw neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 3.603 Pkw, sind das 78 weniger. Der Vergleich von 2012 zu 2013 insgesamt belegt auch hier stabile Verhältnisse: Bis jetzt wurden in diesem Jahr  42.263 Pkw neu zugelassen, 201 mehr als 2012, macht ein leichtes Plus von 0,5 Prozent (bundesweit minus 4,9 Prozent). Fehlen noch 2.766 Neuzulassungen im Dezember, um mit 2012 gleichzuziehen: „Das müsste zu schaffen sein“, schätzt Kreisvorsitzender Michael Mayer, letzten Dezember waren es 2.967 Zulassungen. Bei derzeit rund 286.000 Pkw entspricht der Ersatzbedarf Neuzulassungen um die 18.000 Pkw. Auch hier schlägt sich die Sonderrolle Stuttgarts in deutlich höheren Zulassungszahlen nieder.

„Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ wurden in Stuttgart im November 4.131 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 408 mehr oder plus elf Prozent (Bund minus 2,3 Prozent) im Vergleich zu 2012. Die Elf-Monate-Bilanz weist aktuell 42.908 Besitzerwechsel aus, 1.049 oder 2,5 Prozent mehr als 2012.  

Im Bestand verteilen sich die Autos nach Hubraum wie folgt: Autos mit Motoren bis 1,4 Liter haben bei uns einen Anteil von rund 26 Prozent. Zwischen 1,4 und 1,7 Liter Hubraum haben rund 19 Prozent. Rund ein Drittel hat Motoren in der Klasse 1,7- bis unter 2-Liter. Jedes vierte Auto aber hat einen dickeren Motor.  

Rems-Murr-Kreis: zweimal November-Minus

Im Rems-Murr-Kreis gab es bei den Neuzulassungen gab ein Minus von 2,1 Prozent. Im November wurden laut Zulassungsstelle 1.265 Pkw neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 1.292 Pkw, sind das 27 weniger. Im Vergleich von 2012 zu 2013 wurden in diesem Jahr im Kreis 14.509 Pkw neu zugelassen, 101 mehr als 2012, macht ein leichtes Plus von derzeit noch 0,7 Prozent. Fehlen noch 905 Neuzulassungen im Dezember, um 2012 zu übertrumpfen: „Das müsste zu schaffen sein“, schätzt Armin Trübenbach, letzten Dezember waren es 1.005 Zulassungen. Bei derzeit rund 240.000 Pkw, wären nach der Erneuerungsquote Neuzulassungszahlen um die 15.000 Pkw auch normal.  

„Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ gab es im November 3.217. Das sind 66 weniger oder minus zwei Prozent im Vergleich zu 2012. Die Elf-Monate-Bilanz weist aktuell 36.003 Besitzerwechsel aus, 726 oder 4,6 Prozent mehr als 2012. Was die Hubraumverteilung im Bestand angeht, haben Autos mit Motoren bis 1,4 Liter hier einen Anteil von rund 30 Prozent. Zwischen 1,4 und 1,7 Liter Hubraum haben rund 19 Prozent. Rund ein Drittel hat Motoren in der Klasse 1,7- bis unter 2-Liter. Knapp jedes fünfte Auto liegt über der Zwei-Liter-Marke.  

Kreis Esslingen: 2013 weniger neue Pkw

Bei den Neuzulassungen im Kreis Esslingen gab es ein Minus von 2,3 Prozent. Im November wurden laut Zulassungsstelle 1.838 Pkw neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 1.881 Pkw, sind das 43 weniger. Im Vergleich von 2012 zu 2013 wurden in diesem Jahr im Kreis 20.420 Pkw neu zugelassen, 286 weniger als 2012, macht ein leichtes Minus von derzeit 1,4 Prozent. Fehlen noch 1.610 Neuzulassungen im Dezember, um 2012 zu übertrumpfen: „Das werden wir wohl nicht mehr schaffen“, schätzt Frank Schnierle, letzten Dezember waren es 1.323 Zulassungen. Aber: Bei derzeit rund 300.000 Pkw, wären Neuzulassungszahlen um die 19.000 Pkw durch Ersatzbedarf gedeckt, der Kreis liegt da also trotzdem leicht drüber.  

Bei den Gebrauchtwagen wurden im Kreis Esslingen im November 3.725 Besitzumschreibungen durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 37 weniger oder minus ein Prozent im Vergleich zu 2012. Die Elf-Monate-Bilanz weist aktuell 42.733 Besitzerwechsel aus, immer noch 1.474 oder 3,6 Prozent mehr als 2012.  

Autos mit Motoren bis 1,4 Liter haben hier einen Anteil von rund 30 Prozent. Zwischen 1,4 und 1,7 Liter Hubraum haben rund 19 Prozent. Rund ein Drittel hat Motoren in der Klasse 1,7- bis unter 2-Liter. Knapp jedes fünfte Auto aber hat mehr unter der Haube.  

Kreis Ludwigsburg:

November letzter Platz In beiden Klassen die größten Rückgänge gab es im November im Kreis Ludwigsburg: Bei den Neuzulassungen lag das Minus bei 8,8 Prozent. Im November wurden laut Zulassungsstelle 1.572 Pkw neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 1.723 Pkw, sind das 151 weniger. Im Vergleich von 2012 zu 2013 wurden in diesem Jahr im Kreis 18.235 Pkw neu zugelassen, 327 weniger als 2012, macht ein leichtes Minus von derzeit 1,8 Prozent. Fehlen noch 1.661 Neuzulassungen im Dezember, um mit 2012 gleichziehen: „Das werden wir wohl nicht mehr schaffen“, schätzt Markus Klein, letzten Dezember waren es 1.334 Zulassungen. Der Ersatzbedarf müsste hier rein rechnerisch für Neuzulassungszahlen um die 19.000 Pkw gut sein. Die dürften erreicht werden.    

„Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ wurden im Kreis Ludwigsburg im November 3.655 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 262 weniger oder minus 6,7 Prozent im Vergleich zu 2012. Die Elf-Monate-Bilanz weist aktuell 43.444 Besitzerwechsel aus, immer noch 357 oder 0,6 Prozent mehr als 2012.   Bei dem, was unter der Haube steckt, sieht es so aus: Autos mit Motoren bis 1,4 Liter haben hier einen Anteil von rund 30 Prozent. Zwischen 1,4 und 1,7 Liter Hubraum haben rund 19 Prozent. Rund ein Drittel hat Motoren in der Klasse 1,7- bis unter 2-Liter. Aber auch hier hat knapp jedes fünfte Auto mehr Hubraum als zwei Liter.  

Kreis Göppingen: 2013 bleibt unter 2012 

 

Minus 4,5 Prozent meldet der Kreis Göppingen für November: laut Zulassungsstelle wurden 849 Pkw neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 889 Pkw, sind das 40 weniger. Im Vergleich von 2012 zu 2013 zeigt sich, dass bis jetzt im Kreis 8.871 Pkw neu zugelassen wurden, 1.212 weniger als 2012, macht ein kräftiges Minus von derzeit zwölf Prozent (bundesweit minus 4,9 Prozent). Fehlen 1.895 Neuzulassungen im Dezember, um 2012 zu übertrumpfen. Das ist nicht mehr zu machen, letzten Dezember waren es 623 Zulassungen. Abgesehen davon, war Im Kreis Göppingen 2012 ein besonderes Jahr. Bei derzeit rund 149.000 Pkw, wären Neuzulassungszahlen um die 9.000 Pkw als Ersatzbedarf möglich, die Zahl wird wohl erreicht.  

Trotzdem jammert keiner. Denn die anderen Geschäfte laufen gut. Wer sein Auto ersetzt, hat meistens den vorherigen Wagen als Gebrauchten abzugeben: „Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ wurden im Kreis Göppingen im November 2.142 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 111 mehr oder plus 5,5 Prozent (Bund minus 2,3 Prozent) im Vergleich zu 2012. Die Elf-Monate-Bilanz weist aktuell 24.522 Besitzerwechsel aus, das sind 435 oder 3,1 Prozent mehr als 2012.   Autos mit Motoren bis 1,4 Liter haben hier im Kraftfahrzeugbestand einen Anteil von rund 32 Prozent. Zwischen 1,4 und 1,7 Liter Hubraum haben rund 19 Prozent. Rund ein Drittel hat Motoren in der Klasse 1,7- bis unter 2-Liter. Nicht ganz jedes fünfte Auto hat mehr Hubraum. Da liegt der Kreis Göppingen etwas schlechter als der Rest der Region.  

Dass großen Autos wohl noch ein langes Leben beschieden ist, beobachtet nicht nur Michael Mayer bei den Verkaufsgesprächen im Autohaus, sondern dafür hat Anna-Lena Wismar vom Kraftfahrtbundesamt handfeste Zahlen: Denn während die Nachfrage nach Minis, Kleinwagen und Mittelklasse schrumpft, stehen die SUV, die Stadt-Geländewagen voll unter Dampf: „plus 20 Prozent im November“. „Die Kunden, egal ob Frauen oder Männer mögen diese Autos einfach“, kommentiert Michael Mayer.      

Bei den Frauen gibt‘s noch Chancen für Wachstum für den Automarkt

Bei den Frauen gibt‘s noch Chancen für Wachstum für den Automarkt

Neuzulassungen in der Region Stuttgart meist im Plus

Die Hälfte aller Menschen sind Frauen, die Hälfte der Autobesitzer in der Region Stuttgart nicht: „Die Männer dominieren in der Stadt Stuttgart den Bestand mit einem Anteil von 48,7 Prozent immer noch eindeutig“, sagt Michael Mayer, der Stuttgarter Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Autobesitzerinnen kommen derzeit auf 27,9 Prozent, der Rest sind Firmen. „Aber die Frauen holen langsam auf.“ Der Trend der Frauen zum auf den eigenen Namen eingetragenen Auto zeigt für Obermeister Torsten Treiber, „dass es in diesem Bereich für unsere Betriebe noch Wachstumschancen gibt.“ Im Kreis Böblingen liegt der Männeranteil bei 55,4 Prozent, sagt Thomas Höfle, Autobesitzerinnen kommen dort auf 30,5 Prozent. Im Rems-Murr-Kreis sind es 57,4 Prozent Männer und 32,9 Prozent Frauen. Im Kreis Ludwigsburg sind 58,3 Prozent der Autos in Männerhand und 33,6 Prozent der Pkw haben Besitzerinnen. Im Kreis Esslingen lautet das Verhältnis 56,7 Prozent zu 33 Prozent.  

Vor allem in den Kreisen wächst die Zahl der Besitzerinnen aber stetig. Mehr Frauen würden den Zulassungszahlen generell guttun, obwohl im Oktober meist positive Zahlen das Bild prägen. In Stuttgart sind es plus 1,2 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen, plus 5,1 Prozent bei den Besitzumschreibungen. „Die Voraussage, dass sich der Markt nochmal beleben wird, ist hier eingetroffen“, sagt Michael Mayer, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung.  

Jetzt ist die Zeit, „wo sich viele Privatleute überlegen, ob sie sich zu Weihnachten ein Auto schenken, denn in den Autohäusern sorgen die neuen Modelle für preiswerte Vorgänger und normalerweise ist das eine Zeit, wo wir viele Privatkunden sehen“, hatte Torsten Treiber die September-Zahlen kommentiert. „Jetzt zeigen Herstelleraktionen und günstige Angeboten in den Autohäusern Wirkung“, schätzt er die aktuelle Lage ein.   Wie wichtig der Privatmarkt ist, zeigt ein Blick auf die Verteilung im Kfz-Bestand: 23,4 Prozent der Pkw sind in Stuttgart auf Firmen zugelassen. 27,9 Prozent auf Frauen und 48,7 Prozent auf Männer. In allen Bereichen gab es von 2012 auf 2013 Zuwächse: Die Zahl der Männer mit Auto wuchs um 1.168, die der Frauen um 1.184, die der Firmen um 1.393. „In der Stadt ist die Entwicklung nicht so ausgeprägt wie in den Kreisen, aber bei den Frauen sind die Chancen auf Wachstum für den Automarkt am größten“, sagt Torsten Treiber und ist sich sicher, „dass unsere Betriebe auf diese Zielgruppe reagieren.“  

Ob’s aktuell bei den Neuzulassungen schon funktioniert, lässt sich freilich nicht sagen, die werden vom Kraftfahrt-Bundesamt nicht nach Geschlecht aufgeschlüsselt. Es weiß, dass bei den Neuzulassen bundesweit ein Plus von 2,3 Prozent zu verzeichnen war und 62 Prozent auf gewerbliche Kunden entfielen. Da steht der Stuttgart mit einem Plus von 1,2 Prozent also etwas schlechter da.  

Die aktuelle Zwischenbilanz des Autojahres sieht damit so aus: Im Oktober wurden laut Zulassungsstelle 4.335 Pkw neu zugelassen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 4,282 Pkw 53 mehr oder eben plus 1,2 Prozent. Insgesamt wurden in diesem Jahr in Stuttgart bis jetzt 38.738 Pkw neu zugelassen, 279 mehr als 2012, macht ein leichtes Plus von derzeit 0,7 Prozent. Da steht Stuttgart nicht nur besser da als der Rest Deutschlands, sagen Torsten Treiber und Michael Mayer, denn bundesweit gibt es laut KBA ein Minus von 5,2 Prozent. Da gibt es auch eine Chance am Jahresende zumindest ausgeglichene Zahlen zu haben: „Aktuell haben wir damit 86 Prozent der neuzugelassenen Fahrzeuge von 2012 erreicht.“  

Kreis Böblingen: 55,4 Prozent Männerautos 14,1 Prozent der Pkw sind im Kreis Böblingen auf Firmen zugelassen. 30,5 Prozent auf Frauen und 55,4 Prozent auf Männer. In allen Bereichen gab es von 2012 auf 2013 Zuwächse: Die Zahl der Männer mit Auto wuchs um 1.105, die der Frauen um 1.524, die der Firmen um 1.038. Im Oktober wurden laut Zulassungsstelle 3.055 Pkw neu zugelassen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 2.753 Fahrzeugen 302 mehr oder plus 11,0 Prozent. Insgesamt wurden im Kreis bis jetzt 27.015 Pkw neu zugelassen, 363 weniger als 2012, macht ein leichtes Minus von derzeit noch 1,3 Prozent. Damit sind 85,4 Prozent der neuzugelassenen Fahrzeuge von 2012 erreicht.

„Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ wurden im Kreis Böblingen im Oktober 3.247 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 66 mehr oder plus 2,1 Prozent im Vergleich zu 2012. Die Zehn-Monate-Bilanz weist aktuell 30.043 Besitzerwechsel aus, 1.474 oder 5,2 Prozent mehr als 2012. Damit sind sogar schon 88,8 Prozent der Vorjahres-Halterwechsel erreicht.

Kreis Esslingen: 56,7 Prozent Männerautos  

10,3 Prozent der Pkw sind im Kreis Esslingen auf Firmen zugelassen. 33 Prozent auf Frauen und 56,7 Prozent auf Männer. Die Zahl der Männer mit Auto wuchs um 1.450, die der Frauen um 2.160, die der Firmen um 1.193. Die aktuelle Zwischenbilanz des Autojahreshier: Im Oktober wurden laut Zulassungsstelle 2.023 Pkw neu zugelassen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 1.928 Pkw 95 mehr oder plus 4,9 Prozent. Insgesamt wurden in diesem Jahr im Kreis bis jetzt 18.582 Pkw neu zugelassen, 243 weniger als 2012, macht ein leichtes Minus von derzeit 1,3 Prozent. „Wir sind damit bei 84,4 Prozent der neuzugelassenen Fahrzeuge von 2012“ (Frank Schnierle).  

Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ gab es im Kreis Esslingen im Oktober 4.513 durch die Zulassungsstelle. Das sind 282 mehr oder plus 6,7 Prozent im Vergleich zu 2012. Die Zehn-Monate-Bilanz weist aktuell 39.008 Besitzerwechsel aus, 1.511 oder vier Prozent mehr als 2012. Hier sind damit 87,8 Prozent der Vorjahres-Halterwechsel registriert.  

Kreis Ludwigsburg: 58,3 Prozent Männerautos  

8,1 Prozent der Pkw sind im Kreis Ludwigsburg auf Firmen zugelassen. 33,6 Prozent auf Frauen und 58,3 Prozent auf Männer. Die Zahl der Männer mit Auto wuchs um 2.014, die der Frauen um 2.213, die der Firmen um 871.   Im Oktober wurden laut Zulassungsstelle 1.800 Pkw neu zugelassen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 1.784 Pkw 16 mehr oder plus 0,9 Prozent. Insgesamt wurden in diesem Jahr im Kreis bis jetzt 16.663 Pkw neu zugelassen, 176 weniger als 2012, macht ein leichtes Minus von derzeit rund einem Prozent. Hier sind aktuell 83,8 Prozent der neuzugelassenen Pkw von 2012 erreicht.  

Bei den Gebrauchtwagen ist Ludwigsburg in diesem Monat regionales Schlußlicht: „Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ wurden im Kreis Ludwigsburg im Oktober 4.208 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 151 weniger oder minus 3,5 Prozent im Vergleich zu 2012. Die Zehn-Monate-Bilanz weist aktuell 39.789 Besitzerwechsel aus, das sind allerdings immer noch 619 oder 1,6 Prozent mehr als 2012 oder 85,8 Prozent der Vorjahres-Halterwechsel.  

Kreis Göppingen: 58,2 Prozent Männerautos  

Knapp hinter Ludwigsburg liegt beim Männeranteil der Kreis Göppingen. Hier sind 8,9 Prozent der Pkw auf Firmen zugelassen. 32,9 Prozent auf Frauen und 58,2 Prozent auf Männer. Aber auch hier holen die Frauen auf: Die Zahl der Männer mit Auto wuchs um 743, die der Frauen um 1.070, die der Firmen um 332.   Im Oktober wurden laut Zulassungsstelle 924 Pkw neu zugelassen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 1.005 Pkw 81 weniger (minus 8,1 Prozent). Insgesamt bis jetzt 8.022 Pkw neu zugelassen, 1.172 weniger als 2012, macht ein Minus von derzeit 12,7 Prozent. Damit liegt der Kreis deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Momentan sind 74,5 Prozent der neuzugelassenen Fahrzeuge von 2012 erreicht.  

Bei den Gebrauchtwagen ist dagegen Zuwachs da: „Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ wurden im Kreis Göppingen im Oktober 2.706 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 84 mehr oder plus 3,2 Prozent  im Vergleich zu 2012. Die Zehn-Monate-Bilanz weist aktuell 22.380 Besitzerwechsel aus, 624 oder 2,9 Prozent mehr als 2012. Damit sind 87,9 Prozent der Vorjahres-Halterwechsel erreicht.  

Rems-Murr-Kreis: 57,4 Prozent Männerautos  

Im Rems-Murr-Kreis sind 9,7 Prozent der Pkw auf Firmen zugelassen. 32,9 Prozent auf Frauen und 57,4 Prozent auf Männer. Bei allen gab es von 2012 auf 2013 Zuwächse: Die Zahl der Männer mit Auto wuchs um 1.410, die der Frauen um 1.958, die der Firmen um 721.  

Laut Zulassungsstelle wurden im Oktober 1.433 Pkw neu zugelassen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 1.316 Fahrzeugen 117 mehr oder plus 8,9 Prozent. Insgesamt wurden in diesem Jahr im Kreis bis jetzt 13.244 Pkw neu zugelassen, 128 mehr als 2012, macht ein leichtes Plus von derzeit rund einem Prozent. Insgesamt sind 85,9 Prozent der neuzugelassenen Fahrzeuge von 2012 erreicht.  

„Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ wurden im Rems-Murr-Kreis im Oktober 3.504 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 82 mehr oder plus 2,4 Prozent  im Vergleich zu 2012. Nach zehn Monaten sind es aktuell 32.786 Besitzerwechsel, 792 oder 2,5 Prozent mehr als 2012, das entspricht 86,6 Prozent der Vorjahres-Halterwechsel.  

Und es wird klar, warum hier wie in den anderen Kreisen der kleine Anteil gewerblicher Halter den Neuwagenmarkt dominiert, während im Bestand die Fahrzeuge in Männer- und Frauenhand dominieren: „Private Kunden greifen gerne zu Tageszulassungen und hochwertigen Gebrauchten und wägen deren Kosten beim Kauf sehr genau gegen den Preis eines Neuwagens ab“, sagt Michael Mayer. Der Pressesprecher der Innung ist Vertriebsmann und weiß wie die Kunden ticken.  

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen im Oktober

 

 

Automarkt 2013 - PKW-Anteil Firmen, Frauen und Männer - alle Kreise

Automarkt 2013 - PKW-Anteil Firmen, Frauen und Männer - alle Kreise

 

Zulassungen im Oktober 2013 - alle Kreise

Zulassungen im Oktober 2013 - alle Kreise

Pkw-Neuzulassungen schwächeln

Pkw-Neuzulassungen schwächeln

Rekord beim Pkw-Bestand sorgt für wirtschaftliche Sicherheit in Kfz-Betrieben

Ein Dreivierteljahr ist vorbei, bei Neu-Pkw und Gebrauchten sind mehr als drei Viertel der Vorjahreszulassungen erreicht und der Kraftfahrzeugbestand im Kreis Esslingen ist auf neuer Rekordhöhe: „Gravierende Wirtschaftseinbrüche mal ausgenommen, müsste der Automarkt bis zum Jahreswechsel stabil laufen“, sagt Frank Schnierle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Der Kreis steht allerdings unterdurchschnittlich da: Während Anna-Lena Wismar vom Kraftfahrt-Bundesamt für September ein bundesweites  Minus von 1,2 Prozent meldet, liegt der Kreis bei minus 3,3 Prozent. Der Gebrauchtwagenmarkt brummt dagegen: Das bundesweite Plus von 6,6 Prozent wird im Kreis Esslingen mit plus 10,9 Prozent noch getoppt. „Unterm Strich stabile Verhältnisse“, sagt Obermeister Torsten Treiber, nicht zuletzt auch mit dem Blick auf den Kfz-Bestand: „Die Zahl der Pkw ist im Kreis Esslingen 2013 bisher um rund 301 gewachsen, hat mit rund 228.000 einen neuen Höchststand erreicht. Von der vielbeschworenen Automüdigkeit im Kreis Esslingen also keine Spur.“

Der Herbst ist da und das Augenmerk in den Kfz-Betrieben richtet sich auf die Winterausrüstung der Autos. Der Licht-Test, der rechtzeitige Räderwechsel, das Einstellen der Autos auf den Winterbetrieb, „das Werkstattgeschäft läuft stabil und wird seine Stresstage bringen, je nachdem, wann der Winter einsetzt“, sagt Obermeister Torsten Treiber. Vor allem die Zahl der Pkw als wirtschaftlicher Basis ist weiter gewachsen: Exakt 298.867 Pkw hatte das Kraftfahrt-Bundesamt für 1. Januar gemeldet. Inzwischen sind es 301 mehr als zu Jahresbeginn, macht 299.168: „Der neue Rekord beim Kfz-Bestand sorgt natürlich für wirtschaftliche Sicherheit in den Betrieben“, sagt Obermeister Torsten Treiber, „für rund 14.000 Beschäftigte in unseren Innungsbetrieben ist das eine wichtige Nachricht, denn je mehr Fahrzeuge, je mehr Nachfrage nach Werkstattarbeit und nach unseren hochkarätigen Spezialistinnen und Spezialisten.“

Die Zwischenbilanz des Autojahres sieht aktuell so aus: Im September wurden laut Zulassungsstelle 1.721 Pkw neu zugelassen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 1.780 Fahrzeugen 59 weniger oder minus 3,3 Prozent. Insgesamt wurden in diesem Jahr im Kreis bis jetzt 16.559 Pkw neu zugelassen, 338 weniger als 2012, macht ein Minus von derzeit zwei Prozent. Da steht der Kreis besser da als der Rest Deutschlands, sagen Torsten Treiber und Frank Schnierle, „bundesweit gibt es laut KBA ein Minus von sechs Prozent.“ Damit sind auch 75,2 Prozent der Verkaufszahlen des Vorjahres erreicht und damit ein Wert, mit dem die Kfz-Betriebe zufrieden sind, denn damit stehen die Chancen gut auf eine ausgeglichene Bilanz im Vergleich zum Vorjahr. Das würde genügen: „Die Neuwagen spielen heute nicht mehr die Schlüsselrolle wie früher“, sagt Pressesprecher Michael Mayer.

Bei den Gebrauchtwagen sieht es besser aus: „Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ wurden im Kreis Esslingen im September 3.902 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 383 mehr oder plus 10,9 Prozent im Vergleich zu 2012. Die Drei-Quartale-Bilanz weist aktuell 34.495 Besitzerwechsel aus, 1.229 oder 3,7 Prozent mehr als 2012. Damit sind 77,7 Prozent der Vorjahres-Halterwechsel erreicht. „Hochwertige Gebrauchte sind für die Innungsbetriebe ein wichtiger Geschäftsbereich, da ist die stabile Entwicklung eine positive Nachricht“, sagt Torsten Treiber. Schlechte Nachrichten könnte jetzt nur noch die Politik bringen: „Zwei Drittel aller Fahrzeuge sind Firmenfahrzeuge, wenn da an Steuerschrauben gedreht wird oder die USA ihre Probleme nicht in den Griff bekommen, kann so was auf die Autonachfrage durchschlagen.“ Dabei wäre eigentlich jetzt die Zeit, „wo sich viele Privatleute überlegen, ob sie sich zu Weihnachten ein Auto schenken, denn in den Autohäusern sorgen die neuen Modelle für preiswerte Vorgänger und normalerweise ist das eine Zeit, wo wir viele Privatkunden sehen.“

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen im September.

Neufahrzeuge

%

Kreis Ludwigsburg

7,5

Rems-Murr-Kreis

2,5

Stadt Stuttgart

1,5

Kreis Böblingen

-1,2

Kreis Esslingen

-3,3

Kreis Göppingen

-11,4

 

 

Umschreibungen

%

Kreis Göppingen

16,5

Stadt Stuttgart

11,9

Kreis Esslingen

10,9

Rems-Murr-Kreis

8,7

Kreis Böblingen

5,5

Kreis Ludwigsburg

4,7

 

Die erste Jahreshälfte war im Autogeschäft erträglich

Die erste Jahreshälfte war im Autogeschäft erträglich

Die Nachfrage nach Autos liegt nur leicht unter der des Vorjahres  

Minus 2,8 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen im ersten Halbjahr im Kreis Esslingen, aber plus 2,5 Prozent bei den Besitzumschreibungen – „klar ist ein Minus bei den Neuzulassungen in der Halbjahresbilanz unerfreulich“, sagt Frank Schnierle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. „Aber mit diesen Zahlen können unsere Häuser leben. Wir haben keinen Grund zum Jammern.“ Das kommt auch daher, dass die Innungsbetriebe „ihre Chancen in der Werkstatt und im Service sehen und nutzen“, sagt Obermeister Torsten Treiber: „Die Zulassungszahlen sind nur ein Teil des Bildes.“ Das merkt der Kunde, wenn er ins Autohaus geht: „Es gibt natürlich Modelle mit hohen Rabatten, es gibt aber auch Modelle mit deutlichen Lieferzeiten.“  

Bundesweit gingen die Neuzulassungen von Januar bis Juni um 8,1 Prozent zurück. Allein im Juni lag das Minus bei 4,7 Prozent. „Im Vergleich dazu ist der regionale Automarkt stabiler und unsere Innungsbetriebe sind gut aufgestellt“, sagt Torsten Treiber. Er ist derzeit ein gefragter Gesprächspartner, da mal wieder „Rabattschlachten“ vorhergesagt werden. Seine Antwort beispielsweise im RTL-Interview:  „Wir können nicht mehr unter die derzeitigen Rabattsätze gehen, denn dann haben wir keine Erträge mehr.“  

Die Zulassungszahlen in der Region sprechen auch nicht dafür, „die wirtschaftliche Vernunft außer Acht zu lassen“, sagt Michael Mayer, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, „gute Preise ja, aber ein guter Preis ist gut für den Kunden, der gerne günstig kauft, und gut fürs Autohaus, das auch gute Löhne zahlen muss“.   Die konkreten Zahlen für den Kreis Esslingen sehen nach den Daten der Zulassungsstelle so aus: Im Juni wurden 2.246 Pkw neu zugelassen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 2.051 Fahrzeugen, 195 oder 9,5 Prozent mehr und ist das kleine Sahnehäubchen: „Mehr Zuwachs hat diesen Monat in der Region keiner und Zuwachs an sich ist ja schon ungewöhnlich“, sagt Frank Schnierle. Das bügelt auch die Halbjahresbilanz noch etwas auf: Im ersten halben Jahr 2013 wurden im Kreis Esslingen 11.305 Pkw neu zugelassen, 322 weniger als 2012, macht ein Minus von derzeit 2,8 Prozent.  

Ist aber trotzdem gar nicht so schlecht, sagt Frank Schnierle denn die Entwicklung 2012 war ja auch recht unterschiedlich: „Wenn wir genau hinschauen, dann sehen wir, dass wir im ersten halben Jahr 2013 schon etwas mehr als die Hälfte der Pkw verkauft haben, die insgesamt 2012 zugelassen wurden. Wenn’s also so weiter geht, dann werden wir kein üppiges aber ein erträgliches Autojahr haben.“  

Zumal da auch noch der Gebrauchtwagenwagenmarkt ist, der sich immer mehr zu einer Händlerdomäne entwickelt: „Die Kunden wollen Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf, das ist deutlich zu merken.“ Das blaue Schild am Innungsbetrieb gewinne „als Vertrauenssiegel immer mehr an Bedeutung. Die Leute suchen nach verlässlichen Partnern und wenn Plakettenskandale Schlagzeilen machen, bei denen massenweise HU-Plaketten auf Schrottautos geklebt wurden, dann merken wir das in der Nachfrage, denn unsere Betriebe stehen für ihre Gebrauchten auch gerade.“ Die Schiedsstelle „gibt die Möglichkeit Streitfragen zu klären.“  

„Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“, wie das im Amtsdeutsch heißt, wurden im Juni 3.670 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das waren 106 mehr oder plus drei Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Juni. Die Halbjahresbilanz weist damit aktuell 22.593 Besitzerwechsel aus, 560 oder 2,5 Prozent mehr als 2012. Auch hier gilt, dass im Vergleich zum Vorjahr mit rund 51 Prozent bereits mehr als die Hälfte des Vorjahresumschreibungen gelaufen sind. Oder auf den Punkt gebracht: „Da können wir nicht meckern“ (Frank Schnierle).  

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei den Zulassungen/Besitzumschreibungen im Juni

 

Juni 2013 Kreis Böblingen

Juni 2013 Kreis Ludwigsburg

Juni 2013 Rems-Murr-Kreis

Juni 2013 Kreis Stuttgart

Automarkt im Mai nicht wonnig

Automarkt im Mai nicht wonnig

Statistik für den Kreis Böblingen - andere Kreise siehe unten

Trüber Mai trübt auch die Bilanz bei den Pkw-Neuzulassungen

Der trübe Mai trübt die Zulassungsbilanz im Kreis Böblingen. Nach dem kurzen Zwischenhoch vom April gingen die Pkw-Neuzulassungen im Mai um 14,8 Prozent zurück. Das ist mehr als im Bundesdurchschnitt mit minus 9,9 Prozent. „Aber immerhin gibt’s im Gebrauchtwagenbereich bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel noch ein Plus von 3,1 Prozent,“ tröstet sich Thomas Höfle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart angesichts der neuesten Zahlen aus der Zulassungsstelle. Jetzt hofft er auf besseres Wetter: „Das ist kein Witz, wissenschaftliche Studien belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen Wetter und Autokauf gibt.“   Eine Erkenntnis zu diesem Thema stammt aus Amerika, basiert auf  40 Millionen Autokäufen, die für eine Studie ausgewertet wurden, sagt Thomas Höfle und zitiert: "Steigt die Temperatur um 20 Grad, so werden um 8,5 Prozent mehr Cabrios verkauft, zwei bis drei Wochen nach Schneefällen von 25 Zentimeter um sechs Prozent mehr Wagen mit Allrad-Antrieb. So steht es in der Studie von Jorge Silva-Risso, der Professor an der UC Riverside School of Business Administration ist. Selbst die Autofarbwahl ist wetterabhängig: Fällt die Temperatur um 20 Prozent, sinkt der Absatz von schwarzen Autos um 2,1 Prozent.  Wechselt das Wetter dagegen von bedeckt zu heiter, werden 5,6 Prozent mehr schwarze Autos gekauft, obwohl sie sich in der Sonne stärker aufheizen.“   Also hofft die Branche jetzt auf besseres Wetter: „Nach diesem Mai kann’s ja eigentlich nur besser werden.“ Im Mai wurden laut Zulassungsstelle im Kreis Böblingen 2.846 Pkw neu zugelassen. 494 Fahrzeuge oder 14,8 Prozent weniger als im Mai 2012. Dazu kamen 3.095 Besitzumschreibungen, 93 mehr als im Vorjahres-Mai. „Das Plus von 3,1 Prozent in diesem Bereich, hilft den Autohäusern natürlich“, sagt Thomas Höfle.   Die wirtschaftliche Situation der Branche stuft Obermeister Torsten Treiber als stabil ein, „auch wenn die Neuzulassungszahlen nicht unseren Wünschen entsprechen. Aber die Firmen, die den Löwenanteil der Neufahrzeuge abnehmen, sind derzeit wieder vorsichtiger und die Kauflaune bei den Privatkunden konzentriert sich sehr stark auf die hochwertigen Fahrzeuge, die als Tageszulassungen oder junge Gebrauchte günstig zu haben sind.“ Wie sich das verteilt, weiß Anna Lena Wismar vom Kraftfahrt-Bundesamt bezogen auf den Bund: 41,3 Prozent der neuen Pkw wurden auf private Halter zugelassen ( minus 3,9 Prozent). Bei den gewerblichen Zulassungen fiel der Rückgang mit  minus 13,7 Prozent stärker aus.“   Allerdings: Nicht jedes Auto, das bestellt ist, ist auch schon ausgeliefert. „Es gibt bei vielen Modellen schon wieder längere Lieferzeiten“, sagt Michael Mayer. Zu den Faktoren, die die Marktentwicklung beeinflussen, rechnet der Betriebsleiter Audi beim Autohaus Weeber in Herrenberg und Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, auch eine Veränderung im Käuferverhalten: „Wir beobachten zunehmend, dass beim Kauf sowohl beim Neufahrzeug als auch beim Gebrauchtwagen weniger Kompromisse eingegangen werden. Dabei wird immer stärker über das Internet nach dem passenden Fahrzeug gesucht wird und nicht das Angebot des nächsten Händlers genommen. Frauen sind in diesem Punkt nach den Erfahrungen im Autohaus anspruchsvoller als Männer.“ Generell aber gilt: „Gekauft und gefahren werden vor allem Autos, die auch Spaß machen.“ Was dann wieder den Wetterbezug erklärt.

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei den Zulassungen/Besitzumschreibungen

Mai 2013 Kreis Esslingen

Mai 2013 Kreis Ludwigsburg

Mai 2013 Rems-Murr-Kreis

Mai 2013 Stadtkreis Stuttgart

 

 

Neuzulassungen im Kreis Böblingen im Plus

Neuzulassungen im Kreis Böblingen im Plus

Bei den Frauen gibt‘s noch Chancen für Wachstum für den Automarkt  

Die Hälfte aller Menschen sind Frauen, die Hälfte der Autobesitzer im Kreis Böblingen nicht: „Die Männer dominieren den Bestand mit einem Anteil von 55,4 Prozent immer noch eindeutig“, sagt Thomas Höfle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart. Autobesitzerinnen kommen derzeit auf 30,5 Prozent, der Rest sind Firmen. „Aber die Frauen holen langsam auf.“ Der Trend der Frauen zum auf den eigenen Namen eingetragenen Auto zeigt für Obermeister Torsten Treiber, „dass es in diesem Bereich für unsere Betriebe noch Wachstumschancen gibt.“ Den Zulassungszahlen würde das guttun, obwohl im Oktober gute Zahlen das Bild prägen: Plus 11,0 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen, plus 2,1 Prozent bei den Besitzumschreibungen. „Die Voraussage, dass sich der Markt nochmal beleben wird, ist hier eingetroffen“, sagt Michael Mayer, der Pressesprecher der Kraftfahrzeuginnung.  

Jetzt ist die Zeit, „wo sich viele Privatleute überlegen, ob sie sich zu Weihnachten ein Auto schenken, denn in den Autohäusern sorgen die neuen Modelle für preiswerte Vorgänger und normalerweise ist das eine Zeit, wo wir viele Privatkunden sehen“, hatte Torsten Treiber die September-Zahlen kommentiert. „Jetzt zeigen Herstelleraktionen und günstige Angeboten in den Autohäusern Wirkung“, schätzt er die aktuelle Lage ein.  

Wie wichtig der Privatmarkt ist, zeigt ein Blick auf die Verteilung im Kfz-Bestand: 14,1 Prozent der Pkw sind im Kreis Böblingen auf Firmen zugelassen. 30,5 Prozent auf Frauen und 55,4 Prozent auf Männer. In allen Bereichen gab es von 2012 auf 2013 Zuwächse: Die Zahl der Männer mit Auto wuchs um 1.105, die der Frauen um 1.524, die der Firmen um 1.038. Klares Ergebnis: „Bei den Frauen sind die Chancen auf Wachstum für den Automarkt am größten“, sagt Torsten Treiber und ist sich sicher, „dass unsere Betriebe auf diese Zielgruppe reagieren.“  

Ob’s aktuell bei den Neuzulassungen schon funktioniert, lässt sich freilich nicht sagen, die werden vom Kraftfahrt-Bundesamt nicht nach Geschlecht aufgeschlüsselt. Es weiß, dass bei den Neuzulassen bundesweit ein Plus von 2,3 Prozent zu verzeichnen war und 62 Prozent auf gewerbliche Kunden entfielen. Da steht der Kreis Böblingen mit einem Plus von 11,0 Prozent also besser da

Die aktuelle Zwischenbilanz des Autojahres sieht damit so aus: Im Oktober wurden laut Zulassungsstelle 3.055 Pkw neu zugelassen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mit 2.753 Fahrzeugen 302 mehr oder eben plus 11,0 Prozent. Insgesamt wurden in diesem Jahr im Kreis bis jetzt 27.015 Pkw neu zugelassen, 363 weniger als 2012, macht ein leichtes Minus von derzeit noch 1,3 Prozent. Da steht der Kreis nicht nur besser da als der Rest Deutschlands, sagen Torsten Treiber und Thomas Höfle, denn bundesweit gibt es laut KBA ein Minus von 5,2 Prozent. Da gibt es auch eine Chance am Jahresende ausgeglichene Zahlen zu haben: „Aktuell haben wir damit 85,4 Prozent der neuzugelassenen Fahrzeuge von 2012 erreicht.“  

Bei den Gebrauchtwagen ist der Zuwachs geringer aber es gibt ihn: „Besitzumschreibungen mit Halterwechsel“ wurden im Kreis Böblingen im Oktober 3.247 durch die Zulassungsstelle vorgenommen. Das sind 66 mehr oder plus 2,1 Prozent (Bund 2,2 Prozent) im Vergleich zu 2012. Die Zehn-Monate-Bilanz weist aktuell 30.043 Besitzerwechsel aus, 1.474 oder 5,2 Prozent mehr als 2012. Damit sind sogar schon 88,8 Prozent der Vorjahres-Halterwechsel erreicht. Und es wird klar, warum der kleine Anteil gewerblicher Halter den Neuwagenmarkt dominiert, während im Bestand die Fahrzeuge in Männer- und Frauenhand dominieren: „Private Kunden greifen gerne zu Tageszulassungen und hochwertigen Gebrauchten und wägen deren Kosten beim Kauf sehr genau gegen den Preis eines Neuwagens ab“, sagt Michael Mayer. Der Pressesprecher der Innung ist Vertriebsmann und weiß wie die Kunden ticken. 

Zur Info: Regionaler Vergleich der Zuwächse/Abnahmen bei Zulassungen/Besitzumschreibungen im Oktober.

 

 

Neufahrzeuge

%

Kreis Böblingen

11,0

Rems-Murr-Kreis

8,9

Kreis Esslingen

4,9

Stadt Stuttgart

1,2

Kreis Ludwigsburg

0,9

Kreis Göppingen

-8,1

 

 

Umschreibungen

%

Kreis Esslingen

6,7

Stadt Stuttgart

5,1

Kreis Göppingen

3,2

Rems-Murr-Kreis

2,4

Kreis Böblingen

2,1

Kreis Ludwigsburg

-3,5

 

 

 

Automarkt entwickelt sich im April positiv

Automarkt entwickelt sich im April positiv

Die Sonne lacht und die Verkäufer in den Autohäusern auch

Kaum lacht die Sonne ein bisschen öfter, haben auch die Autohäuser im Kreis Esslingen mehr zu lachen: „Die Lust am Auto steigt“, kommentiert Frank Schnierle, der Kreisvorsitzende der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, die neuesten Zahlen aus der Zulassungsstelle. Der Grund der Freude: Bundesweit haben die Neuzulassungen um 3,8 Prozent zugelegt. Im Kreis Esslingen doppelt so stark: 7,8 Prozent. „Auch bei den Gebrauchten haben wir ein Frühlingserwachen“: plus 12,4 Prozent (Bund 11,5 Prozent).  

An Autos mangelt es den Autohäusern momentan nicht: „Wer nicht auf eine bestimmte Ausstattung fixiert ist, kann schnell zum neuen Auto kommen“, sagt Frank Schnierle. Das schlägt sich vor allem bei den Besitzumschreibungen mit Halterwechsel nieder: „Tageszulassungen sind bei Privatkunden beliebt.“ 4.191 Besitzumschreibungen registrierte die Zulassungsstelle des Landratsamtes im April. 462 mehr als im Vorjahres-April. Wie viele Pkw darunter waren, die als Tageszulassung eines Händlers den Schritt vom Neuwagen zum Gebrauchten machten, also zuerst in den Neuzulassungszahlen auftauchten und jetzt bei den Besitzumschreibungen, lässt sich allerdings nicht sagen.  

Das gilt auch für die Frage, wie viele Tageszulassungen aktuell unter den 2.160 Neufahrzeugen sind, die im April erstmals zugelassen worden sind (plus 156 im Vergleich zum Vorjahr). Obermeister Torsten Treiber weiß, „dass es etliche Marken gibt, die ihre Statistik polieren“. Dem Kunden könne das nur recht sein, denn er erhalte neuwertige Fahrzeuge („mit vielleicht 20 Kilometern auf dem Tacho“) zu niedrigen Preisen: „Günstiger als im Moment kommt er sicher nicht an ein Auto.“  

Ob sich das für die Autohäuser rechnet, ist dabei die Frage. Der Markt wandelt sich im Moment massiv, sagt Torsten Treiber: Der Trend zum Autokauf im Internet mache Verkäufer und Ausstellungsräume überflüssig und zu teuer: „Wenn der Kunde kommt, sich beraten lässt und dann irgendwo im Netz bestellt, dann bleibt das Autohaus auf seinen Kosten sitzen, das geht nicht lange gut“. Dass „in der Branche ein Verdrängungswettbewerb unter den Herstellern läuft, ist auch kein Geheimnis.“  

Was hat das für den Kunden zu bedeuten? „Der Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) hat einen Rückgang bei der Zahl der Kraftfahrzeugbetriebe vorausgesagt. Das betrifft vor allem die, die Autos verkaufen.“ Die Servicedichte werde aber wohl nicht abnehmen: „Wenn Markenbetriebe das Feld räumen, werden sicher freie Werkstätten nachstoßen.“ Qualitativ hochwertige Arbeit sei in beiden Formen zu bekommen: „Aufs Meisterschild der Innung achten, das ist durch die Schiedsstelle so etwas wie ein Qualitätssiegel.“  

Natürlich, sagt Michael Mayer, der Pressesprecher der Innung, „hängt auch viel davon ab, wie sich der Markt entwickelt“. Für den Internettrend „entwickeln wir schon Vertriebsmodelle“. Dass die Menschen kaum noch Zinsen fürs Geld bekommen, „hilft uns schon beim Verkauf, weil sie sich dann schneller den Wunsch nach einem neuen und sparsamen Auto erfüllen.“ Zwei Liter weniger auf 100 Kilometern sind bei 10.000 Kilometern Jahresfahrleistung immerhin 150 Euro weniger Kosten (oder mehr je nach Spritpreis): „Das ist mehr Rendite als auf der Bank.“  

Der Aprilzuwachs hat noch einen positiven Effekt. Er verbessert die Gesamtbilanz: „Verglichen mit dem ersten Drittel des Jahres 2012 sind es aber immer noch 222 Neuzulassungen weniger. Das ist noch einiges aufzuholen“, sagt Frank Schnierle. Woanders in der Region ist es schon besser, da werden die Vorjahreszahlen dank der Zuwächse schon überschritten. Im regionalen Vergleich liegt  der Rems-Murr-Kreis bei denen mit einem Plus von 13,9 Prozent bei den Neuzulassungen am besten. Die Stadt Stuttgart folgt mit plus 12,1 Prozent.  Auf Platz 3 liegt bei den Pkw-Neuzulassungen der Kreis Böblingen (plus 11,9 Prozent), gefolgt von Ludwigsburg (plus 8,6 Prozent Prozent) und dem Kreis Esslingen (plus 7,8 Prozent). Unter dem Bundesdurchschnitt und sogar im Minus liegt der Kreis Göppingen mit einem Rückgang von einem Prozent.  

Bei den Besitzumschreibungen ist im regionalen Vergleich der Zuwachs in Stuttgart mit plus 20 Prozent am stärksten. Es folgen der Rems-Murr-Kreis mit plus 16 Prozent, BB mit 13 Prozent), der Kreis Esslingen mit plus 12,4 Prozent und Ludwigsburg mit plus acht Prozent. Schlusslicht ist auch hier Göppingen aber immerhin mit einem Plus von 7,9 Prozent. „Zumindest ein erfreuliches Zwischenhoch“, stuft Obermeister Torsten Treiber die Entwicklung ein: „Ob dauerhaft die Konjunktursonne scheint, hängt auch ein bisschen vom Wetter der nächsten Wochen ab. Je mehr schöne Tage, je mehr Autoverkäufe, das ist eine alte Regel.“

Kreis Böblingen April 2013:

Kreis Ludwigsburg April 2013:

Kreis Rems-Murr April 2013

Kreis Stuttgart April 2013:

Autojahr fing besser an als befürchtet

Autojahr fing besser an als befürchtet

Rekordzahlen bei den Gebrauchten im Kreis Ludwigsburg, Neuwagen leicht schwächer

„Zuversicht und Vorsicht“, die beiden Stichworte nennt Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, wenn er den Start des Autojahres kommentiert: „Die Zulassungszahlen im Januar zeigen nicht so heftige Bremsspuren wie aufgrund der Voraussagen befürchtet wurde“. Im Kreis Ludwigsburg ging die Zahl der Neuzulassungen zwar um zwei Prozent zurück. Die Zahl der Besitzumschreibungen wuchs dagegen um 20,3 Prozent. „Wenn es bei den Gebrauchten brummt, tut das den Kfz-Betrieben nur gut“, sagt Markus Klein, der Kreisvorsitzende der Innung, auch mit Blick auf die Arbeitsplätze: „Wir müssen im Moment vorsichtig handeln, weil die Konjunktur überhaupt nicht einzuschätzen ist.“  

Die Lager vieler Hersteller sind voll, „ein Indiz dafür sind die Werbekampagnen, die mit sofort lieferbaren Autos werben“, sagt Torsten Treiber. Die Lage ist schwer einzuschätzen. Was der Januar bringen würde, wurde mit Spannung erwartet. „Minus 8,6 Prozent im Bundesdurchschnitt bei den Neuwagenzulassungen ist schon heftig“.   Der Automarkt im Kreis Ludwigsburg sieht nach den Zahlen aus der Zulassungsstelle des Landratsamtes aber deutlich besser aus: „Wir haben hier  zwar auch ein Minus, aber nur zwei Prozent“, kommentiert Markus Klein die Zahlen aus dem Amt. Das meldet 1.296 Pkw-Neuzulassungen im Januar 2013, 27 weniger als im Januar 2012 mit 1.323.  

Was dann alle Beteiligten noch positiver stimmt, ist die Zahl der Besitzumschreibungen bei den Gebrauchten. Wie schon in der Jahresbilanz für 2012 vorausgesagt, wird dieser Markt zusammen mit dem Werkstattgeschäft für die Autohäuser 2013 wohl die entscheidende Rolle spielen: Bundesweit gingen die Besitzumschreibungen um 7,4 Prozent nach oben. Der Kreis Ludwigsburg verzeichnet ein Plus von 645 Besitzerwechseln gleich 20,3 Prozent auf 3.823 – „auch da ist die Konjunktur lokal besser als im Bund.“ (Klein). Ganz abgesehen davon, dass es der vierte Rekord in vier Jahren ist.   Im regionalen Vergleich hat im Januar der Rems-Murr-Kreis sowohl bei den Neuwagen mit seinem Plus von 14,6 Prozent  als auch bei den Besitzumschreibungen mit seinen 27,5 Prozent Zuwachs die Spitzenposition.

 Bei den Pkw-Neuzulassungen heißt die Reihenfolge danach Stuttgart (+10,4 Prozent), Ludwigsburg und Esslingen (jeweils minus zwei Prozent), Böblingen (minus 4,4 Prozent). Selbst der Kreis Göppingen, letztes Jahr im Glanz einer kleinen Sonderkonjunktur fällt mit 6,9 Prozent nicht so stark ab, wie der Bundesdurchschnitt.  

Bei den Besitzumschreibungen folgt auf den Rems-Murr-Kreis der Kreis Ludwigsburg mit seinem Plus von 20,3 Prozent, BB mit 14,9 Prozent plus und ES mit 8,7 Prozent plus. Nur GP und Stuttgart liegen mit ihren 7,2 Prozent beziehungsweise 6,6 Prozent zwar auch im Plus aber leicht unter dem Bundesdurchschnitt.  

Die gute Nachricht dabei ist: „Die düsteren Prophezeiungen, die heftige Bremsspuren vorausgesagt haben, haben sich in der wirtschaftlich starken Region Stuttgart nicht erfüllt“, sagt Michael Mayer, der Pressesprecher der Innung Region Stuttgart. Die Autohäuser seien aber sicher gut beraten, „im Moment Vorsicht walten zu lassen, was Personal und Investitionen angeht“. Erstens, weil demnächst eine neue Tarifrunde ins Haus steht, vor allem aber „weil der Kunde sicher in den nächsten Monaten sehr sensibel auf die Werkstattpreise reagieren wird“.

Die Werkstatt sei aber momentan einer der beiden entscheidenden Faktoren, damit sich der Betrieb eines Autohauses trage: „Wer einen Innungsbetrieb auswählt, der tut das, weil hier gute Arbeit garantiert ist und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Dieses gute Gefühl, das der Kunde in unseren Werkstätten hat, müssen wir sichern.“  

Kreis Esslingen Böblingen Januar 2013:

  

Kreis Esslingen Januar 2013:

Kreis Rems-Murr Januar 2013:

Kreis Stuttgart Januar 2013:

 
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