Kfz-Innung bei
Mann + Hummel

26.04.2018

Vorstandsmitglieder und Innungsdelegierte haben sich am 24 April 2018 bei der Mann+Hummel GmbH in Ludwigsburg über das Projekt „Feinstaubfresser“ informiert. Feinstaub ist in den letzten Monaten aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten.
Vor allem Stickoxide sind in Verbindung mit Dieselfahrzeugen in den Vordergrund gestellt worden. Gerade aber der lungengängige Feinstaub birgt große Gesundheitsrisiken. Ein nicht unüblicher Anteil der Feinstaubemissionen einer Stadt wird dem Straßenverkehr als Verursacher zugeschrieben. Dabei stehen meist Abgasemissionen im Fokus. Zu den Feinstaubemissionen eines Fahrzeuges gehört allerdings mehr. Auch durch den Bremsvorgang und die Abnutzung von Reifen und Straßenbelag gelangen Partikel in die Luft. Diese Feinstaubquellen sind unabhängig vom Antriebssystem - gelten also auch für Elektrofahrzeuge. Hier laufen aktuell unter dem Titel "Feinstaubfresser" Feldversuche, die die Feinstaubbelastung verringern sollen. Ein auf dem Dach der Versuchs-Fahrzeuge installierter Filter fängt Feinstaub aus der Umgebungsluft auf. Ein Bremsstaubpartikelfilter an der Bremsanlage soll die Abgabe von Bremsstaub an die Umgebung verhindern. Insassen werden durch einen NO2 Feinstaubkombifilter geschützt. Die Fahrzeuge sind durch die auffällige Gestaltung als "Feinstaubfresser" während ihrer Versuchsfahrten im Raum Stuttgart kaum zu übersehen. Darüber hinaus können auch stationäre Feinstaubpartikelfilter zur Verbesserung der Luftqualität beitragen. Sicher auch eine sinnvolle Maßnahmen, dem Feinstaub Herr zu werden. Weitere Infos hier:

https://www.mann-hummel.com/de/forschung-und-entwicklung/innovationen-und-kreativitaet/der-mannhummel-feinstaubfresser/


 
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