Markus Klein als Kreisvorsitzender Ludwigsburg bestätigt

24.01.2018

v.l.n.r. Torsten Treiber (Obermeister), Markus Klein (Kreisvorsitzender Ludwigsburg), Christian Reher (Geschäftsführer)

Markus Klein kritisiert „kunterbuntes Durcheinander“ in der Auto-Politik

Markus Klein ist bei der Kreisversammlung der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart in Ludwigsburg einstimmig als Kreisvorsitzender bestätigt worden. Damit gehört der Geschäftsführer des Bietigheimer Autohauses Klein für weitere drei Jahre auch dem Vorstand der Gesamt-Innung an, die regionsweit rund 1.000 Kraftfahrzeugbetriebe betreut. Markus Klein schätzte vor den Mitgliedern die Aussicht für 2018 positiv ein: Ein bis Ende 2017 auf über 425.000 Fahrzeuge gestiegener Bestand von Pkw bis zu Anhängern biete eine Grundlage für ein erfolgreiches Werkstattgeschäft und die Nachfrage nach Pkw sei hoch, „weil die Menschen das Auto brauchen“. Er verwies allerdings auch darauf, dass die Innungsbetriebe sich in einem scharfen Wettbewerb gegen „Billigheimer, Versicherungen mit ihren Schadensmanagern und Internet-Abzockern“ behaupten müssen. „Wir müssen den potenziellen Werkstattkunden klarmachen, dass Sie nur in unseren Betrieben gute und zuverlässige Arbeit für ihr Geld erhalten“, sagte Klein und verweis auf das „Alleinstellungsmerkmal Blaues Innungsschild“. Das Besondere daran: „Dieses Schild bekommt nicht jeder, sondern nur Innungsbetriebe, die sich im Streitfall dann auch dem Spruch einer Schiedsstelle unterwerfen müssen, die den Verbraucherschutz garantiert.“

Rund 200 Betriebe im Kreis Ludwigsburg sind innerhalb der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, die insgesamt rund 1.000 Betriebe mit rund 12.000 Beschäftigten und 2.000 Auszubildenden vertritt, ein gewichtiger Faktor. Zusätzlich zum Kreisvorsitzenden Markus Klein werden deren Interessen in der Gesamtversammlung der Innung noch durch 19 weitere Delegierte vertreten. Von denen mit Torsten Treiber einer gleichzeitig auch Obermeister ist.

Markus Klein freut sich über seine einstimmige Wiederwahl. In seiner Bilanz ging er auf die Entwicklung auf dem Automarkt im Zeichen von Dieselgate und Umwelthilfe-Klagen gegen Städte und Gemeinden ein: Wachsender Bestand, gekoppelt mit steigenden Neuzulassungen aber sinkenden Besitzumschreibungen sind die aktuellen Entwicklungen. Sinkende Dieselkäufe gehen dabei mit einem Umstieg auf andere Antriebsarten einher. „Dennoch sehe ich keinen Grund zum Jammern. Grund zu Kritik aber schon: Es ist ein Trauerspiel wie die Politik und speziell die Bundes- und die Landesregierung uns und vor allem auch die Menschen mit Dieselautos hängen lässt“, sagte Markus Klein in seiner Rede vor den Mitgliedern im Nestor-Hotel.

„Kunterbuntes Durcheinander ist bei der Beschreibung der aktuellen Gesamtlage noch milde ausgedrückt“, so Markus Klein. „Da fordern Politiker Softwareupdates und Hardwareupdates, bleiben aber den rechtlichen Rahmen schuldig, damit diese überhaupt und schnell umgesetzt werden können, beziehungsweise etwas bringen. Oder kennt jemand hier die neue Schadstoffklasse, die ein Diesel nach einem Softwareupdate erreicht? Fünf bleibt fünf und dieser Diesel wäre damit in Stuttgart weiter vor der Tür, wenn Winfried Hermann die Diesel aussperren darf.“

Ein besonderer Fall ist für ihn „der häufig gehörte Politikersatz, dass keiner die Absicht hat Fahrverbote einzuführen, kombiniert mit der Forderung nach einer Blauen Plakette. Denn die Blauen Plaketten wären das schlimmste Fahrverbot überhaupt. Weil sie beim jetzigen Forderungsstand nicht nur Diesel aus Umweltzonen, die nur mit ihnen befahren werden dürften ausschließen, sondern auch Benziner ab Euro 2 abwärts.“

Auch deswegen sei eine starke Innung wichtig: „Mit ihr können wir die Interessen unserer Betriebe und ihrer Beschäftigten, aber auch unserer Kunde vertreten.“ Beispiel: Umstiegsprämie: „Die haben wir schon 2015 gefordert als Verkehrsminister Winfried Hermann, ankündigte, ab 2017 in Stuttgart Fahrverbote auszusprechen und von 2019 an nur noch Diesel mit der Euronorm 6 zuzulassen. Hätten wir damals den Wechsel forciert statt auf Verbote zu setzen, wäre der Trend zu sinkenden Schadstoffwerten in Stuttgart, den wir jetzt erleben, garantiert noch stärker.“

Als Delegierte wurden gewählt:

 

 

 

 

Christian

Brod

Brod und Hafner GmbH

Steinheim

Ralf

Buchenroth

West Garagen Buchenroth GmbH

Ludwigsburg

Werner

Fritz

Autohaus Wolfgang Fritz (Inhaber Werner Fritz)

Bietigheim-Bissingen

Michael

Gänzle

D+S Automobile Handelsgesellschaft mbH & Co. KG

Asperg

Markus

Gerlach

Autohaus Gerlach

Pleidelsheim

Ulrich

Haass

Auto Haass GmbH

Ludwigsburg

Hans-Peter

Häcker

AHG Hoffmann GmbH & Co. KG

Ludwigsburg

Björn

Hansen

Björn Hansen Kfz-Technik, Hansens Autoklinik

Hemmingen

Alexander

Holderbach

Autohaus Holderbach GmbH

Freiberg

Dieter

Höschele

Autohaus Höschele GmbH & Co. KG

Gerlingen

Rolf

Janiak

Autohaus Janiak GmbH

Asperg

Markus

Klein

Autohaus Klein GmbH

Bietigheim-Bissingen

Matthias

Loos

Auto Winter Helmut Hillenbrand e.K.

Asperg

Karl

Müller

Autohaus Müller GmbH & Co. KG

Gerlingen

Adalbert

Schmid

Bosch Car Service, Fa. Faber, Inh. Schmid

Ditzingen

Nico

Schreiber

Autowelt Winkler + Schreiber GmbH & Co. KG

Ludwigsburg

Michael

Stickel

Autohaus Stickel KG

Ditzingen

Peter

Tobler

Firma Peter Tobler

Bietigheim-Bissingen

Torsten

Treiber

Auto Treiber

Ludwigsburg

Jürgen

Weller

Autohaus Weller GmbH & Co. KG

Bietigheim-Bissingen

 


 
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