Land wehrt sich gegen Verwaltungsgericht, aber Gefahr für Euro-5-Diesel bleibt

02.08.2018

Das Land beschwert sich über den Umgang des Verwaltungsgerichtes Stuttgart mit den Dieselfahrern. Ob das Gericht Fahrverbote für die rund 188.000 Euro-5-Diesel in der Region für den Stuttgarter Luftreinhalteplan haarklein vorschreiben darf, soll jetzt der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim klären. „Grund zum Aufatmen ist das nicht“, sagt Obermeister Torsten Treiber: „bestenfalls sichert das eine Schonfrist.“ Nach wie vor gelte die Ankündigung des Landes, dass Fahrverbote für Euro-4-Diesel kommen und dass ein Fahrverbot für Euro-5-Diesel nur dann nicht kommt, wenn sich im nächsten Jahr die NOx-Werte drastisch verbessern. Das gehe aber nur mit der Hardwarenachrüstung, die seitens der Bundespolitik immer noch blockiert werde „Deswegen bleibt es bei unserer Forderung, das endlich die Hardwarenachrüstung für Euro-5-Diesel möglich gemacht wird“, sagt Innungsgeschäftsführer Christian Reher, „und zwar zu allererst in Stuttgart. Wir wollen dafür eine klare Aussage im Luftreinhalteplan sehen.“


 
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