Rasche und dauerhaft wirksame Nachrüstung von Dieselfahrzeugen kann Verkehrsbeschränkungen überflüssig machen

13.07.2017

„Wir begrüßen“, dass Verkehrsminister Winfried Hermann einsieht, dass es sinnvoll ist, die Autohersteller zur Nachrüstung zu verpflichten und auf Fahrverbote zu verzichten“, kommentiert Torsten Treiber, der Obermeister der Kfz-Innung Region Stuttgart entsprechende Meldungen aus dem Verkehrsministerium. https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/presse/pressemitteilung/pid/rasche-und-dauerhaft-wirksame-nachruestung-von-dieselfahrzeugen-kann-verkehrsbeschraenkungen-ueberfl/

„Wir halten es aber für falsch, im gleichen Schritt die Einführung der Blauen Plakette ab 2020 zu fordern.“ Im Grunde sei das nur ein „verschobenes Fahrverbot durch die Hintertür“. Pendler, Handwerk und Betriebe hätten dann wieder das Problem, dass „Stuttgart Sperrzone würde, und speziell unsere Kfz-Betriebe für ihre Kunden dann sogar ganzjährig nicht mehr erreichbar wären und in den Ruin getrieben würden.“ Für Menschen mit Dieselfahrzeugen der Stufe Euro 4 bliebe es dabei, dass „sie enteignet werden, weil ihre Fahrzeuge unverkäuflich werden“. Wenn die Luft schon durch die Nachrüstung sauberer werde, könne komplett auf Fahrverbote aller Art verzichtet werden, „wenn die Politik wie von uns gefordert, einen Weg öffnet, über eine staatliche Förderung der Außerbetriebsetzung diese Diesel von Euro 4 abwärts von der Straße zu bekommen.“ In Österreich werde dieses Thema auch schon diskutiert: „Da macht sich jetzt der österreichische Automobilclub ÖAMTC für dieses Modell stark, die nennen das Öko-Prämie.“


 
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