Autohaus Drechsler GmbH & Co. KG | Verkehrssicherheitstag im Evangelischen Mühlhalden-Kindergarten Denkendorf

30.09.2019
Vision Zero beginnt mit Bernd, dem Bär, und Bobbycars im Kindergarten

„Vision Zero“ ist die Idee einer Welt ohne Verkehrstote und Schwerverletzte, für die beispielsweise die Landesregierung ihr Verkehrskonzept entwickelt hat. Die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart arbeitet mit der Landesverkehrswacht und einer speziellen Kindergartenaktion auch daran: „Die „Vision Zero“ muss im Kindergarten beginnen“, sagt Bernhard Schäufele, Sonderbeauftragter der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart für die Aktion verkehrssichere Kinder. Und zeigt auf die fünf Bobbycars, die das Denkendorfer Autohaus Drechsler beigesteuert hat: „Die können doppelt Leben retten, einmal weil die Kinder beispielsweise lernen, sich am Zebrastreifen richtig zu verhalten. Zweiten, weil die Kleinen das in ihrem Leben nicht mehr vergessen und sich als Große richtig verhalten.“ Das sieht auch Bürgermeister Ralf Barth so: „So eine Aktion bleibt den Kindern einfach viel besser in Erinnerung.“

Verkehrssicherheitsaktion im Kindergarten Mühlhalde, das ist für die Kids ein Highlight, die Einführung ist da eher ein bisschen anstrengend. Die 40 Kinder in den Warnwesten möchten am liebsten gleich loslegen. Wimmelbilder, Verkehrsmemory, und Bewegungsspiel warten an den Stationen und natürlich drei Audis und zwei Quads in der Bobbycar-Ausführung, mitten in einem kleinen Verkehrsübungsplatz mit Ampeln und Schildern. Für den Kindergarten ist das eine Unterstützung der Verkehrssicherheitsarbeit, die Bernhard Schäufele (der inzwischen im Rahmen seiner Tätigkeit über 100 Kindergärten erlebt hat)  als „hervorragend einstuft. Denn Alles bleibt da und kann jeden Tag verwendet werden.

Alles kindgerecht, alles mit dem kleinen Hintergedanken, dass die Kinder „im Spiel lernen, was in der Realität manchmal bitter notwendig ist“, erklärt Bernhard Schäufele das Konzept. Für Christine Lehmann vom Evangelischen Kleinkinderpflegeverein Denkendorf, der Träger des Kindergartens ist, ein Konzept, dass dank der Warnwesten auch ins Auge sticht: „Ihr seid nicht zu übersehen.“ Lisa Maile, hat die Aktion in ihrer Zeit als Elternbeiratsvorsitzende angestoßen, und heimst jetzt den Dank dafür ein.

Dann wird’s Zeit für „Vision Zero“ im Kindergartenformat: Erich Klett von der Landesverkehrswacht, der zusammen mit seine Frau Elli die Spielstationen betreut, holt sich einen kleinen Assistenten aus der Kindermenge und führt vor, wie ein Helm richtig sitzt, damit er schützt. Er führt auch vor, was er schützt: Dazu packt er ein Ei in einen Minifahrradhelm und ein Mädchen darf das Ganze fallen lassen: Ei bleibt ganz. Dann ist das Ei ohne Helm dran zu fallen. Ei kaputt. Das Ei steht für den Kopf. Aha.

Ein anders Aha-Erlebnis liefert Bernd, der Bär. Er fliegt den Kindern was vor, sprich er fliegt aus dem Kindersitz, der auf einem Gurtschlitten abwärts rauscht, weil er nicht angeschnallt ist. Im ersten Versuch mit Gurt war noch alles easy, da war die Vision Zero erfüllt. Was unterstreicht, was vorher ein Bub erzählte, nachdem Bürgermeister Barth gefragt hatte, wer schon mal einen Unfall gehabt hatte. Bub und Papa sind mit dem Auto gegen einen Bus gebumst. Auto eingedellt. Kind und Papa voll gesichert, zero Verletzungen. „Genau darum geht’s heute.“

Am Mini-Zebrastreifen machen Frank Hettler und Manfred Überle vom Autohaus Drechsler, das die fünf Bobbycars beigesteuert hat, den Härtetest. Die beiden sind zusammen mit dem Bürgermeister als Fußgänger im Einsatz als die Phalanx der Bobbycars anrollt. Arm raus, was passiert? Die Kinder halten, weil der Fußgänger Vorrecht hat. Jetzt muss das und alles andere Gelernte nur noch die nächsten 18 Jahr halten, um die Vision Zero zu erfüllen, „wer weiß, vielleicht haben wir die Kinder dann auch als neue Kunden im Autohaus“, spaßt Frank Hettler. Aber im Ernst: „Vision Zero“ (oder „wir wollen, dass Euch nicht passiert“, wie Bürgermeister Barth sagt) ist an diesem Tag „für alle ein bisschen näher gerückt“, freut sich Bernhard Schäufele über begeisterte Kinder, die ihren Eltern gleich brühwarm erzählen, was sie alles erlebt haben. Das ist übrigens auch ein Zweck der Übung: „Eltern lernen durch ihre Kinder.“


 
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