Freie Fahrt für Euro-4-Diesel zum Räderwechsel

26.03.2019

Die Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart fordert in einem Brief an Verkehrsministerium und Stadt Stuttgart, dass „alle Euro-4-Diesel, deren Sommerräder bei Stuttgarter Autohäusern eingelagert sind, ab sofort vom Dieselfahrverbot für auswärtige Fahrzeuge ausgenommen werden.“ Es gehe hier „um einen wesentlichen Teil des Saisongeschäftes unserer Stuttgarter Mitgliedsbetriebe und um tausende von eingelagerten Rädern“, schreibt Innungsgeschäftsführer Christian Reher. Für Härtefallregelungen mit Anträgen bleibe aus Sicht der Innung keine Zeit. „Wir schlagen vor, dass die Terminvereinbarung zum Räderwechsel die Einfahrerlaubnis darstellt und dass unsere Betriebe dies ihren Kunden in einem Anschreiben mitteilen.“

Die Innung zeigt sich in diesem Zusammenhang in einer Pressemitteilung „enttäuscht über den Petitionsausschuss. Wir haben auf dessen Mitgliederinnen und Mitglieder große Hoffnungen gesetzt und sie deswegen auch in unsere Betriebe eingeladen, um sich vor Ort ein Bild zu machen, was Fahrverbote anrichten. Über drei Monate Stillschweigen ist nicht das, was wir von Volksvertretern erwarten, die ihre Wählerinnen und Wähler ernst nehmen. Unsere Betriebe, besser deren Chefs und Beschäftigte, sind, vorsichtig formuliert, über diesen Stil des Nicht-Gehört-Werdens verärgert.“ Die Innung hoffe, dass „die laufenden Widersprüche gegen die Fahrverbotszone vor dem Verwaltungsgericht Erfolg haben. Allerdings wird jetzt die mit Blick auf den 1. April knapp, denn wir haben zwar eine einstweilige Anordnung beantragt, aber das Gericht wartet immer noch auf die Erwiderung der Stadt Stuttgart.“

 


 
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