Internetplattform für E-Mobilität mit Medienpreis des Kfz-Gewerbes ausgezeichnet

30.09.2019
www.emobil-region-stuttgart.de weckt Lust auf E-Autos

Vize-Obermeister Frank Schnierle (zweiter von rechts) und Innungsgeschäftsführer Christian Reher (rechts) nahmen den „Blauen Kalligraphen“ entgegen. Michael Ziegler, der Präsident des Verbandes der Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg (zweiter von links) und der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Carsten Beuß, gratulierten.

Die gemeinsame E-Mobilitäts-Plattform von Stadt Stuttgart, Verband Region Stuttgart und Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart ist bei der ZDK-Bundestagung in Berlin mit dem „Blauen Kalligraphen 2019“ ausgezeichnet worden. Die Kraftfahrzeuginnung ist damit einer von drei Preisträgern, die diesen jährlich ausgeschriebenen Medienpreis erhielten. Ausschlaggebend für die Jury war, dass die emobil-Plattform ein „wegweisendes Projekt ist, das die immer noch schwächelnde E-Auto-Nachfrage antreiben kann, weil es alle snotwendigen Informationen bündelt“, fasst Innungsgeschäftsführer Christian Reher zusammen, der zusammen mit dem stellvertretenden Obermeister Frank Schnierle aus Esslingen die Auszeichnung entgegennahm. Weiteren Schwung erhofft sich die Innung von einer angekündigten höheren E-Auto-Prämie. Allerdings fordert sie hier auch eine Übergangsregelung für alle, die bereits ein E-Auto gekauft haben.

Über 2.500 neue Elektromobile wurden seit Jahresanfang in der Region Stuttgart neu zugelassen. Dazu kommen noch über 9.000 neue Hybrid-Pkw. Seit Ende März unterstützt die Plattform www.emobil-region-stuttgart.de alle, die sich Gedanke über ein E-Auto machen (worunter auch Hybride und Brennstoffzellen-Modelle rechnen), aber auch alle, die schon eines haben, weil dort auch Serviceinformationen gebündelt werden. „Dass wir jetzt für diese Idee und sie Umsetzung den angesehenen Medienpreis des Kraftfahrzeuggewerbes bekommen haben, zeigt, dass wir den richtigen Weg gewählt haben“, sagt Frank Schnierle. Die Plattform könnte ein Modell für andere Innungen werden: “Die Kollegen waren alle interessiert.“

207 verfügbare E-Automodelle und 219 Werkstätten nennt die Datenbank, auf der alles aufbaut, aktuell. Der Ansatz des Ganzen: „Die Bürger wollen wissen: Welche Fahrzeuge gibt es? Wo kann ich eine Probefahrt machen? Wer kann mir eine Heimladestation installieren? Welche Förderungen gibt es? Elektromobilität muss greifbar und nah sein, nicht abstrakt und weit weg“. Damit schickte Stuttgarts OB Fritz Kuhn die Plattform als gemeinsames Projekt von Stadt, Kraftfahrzeuginnung und Verband Region Stuttgart auf den Weg. Finanziell überstützt wird das Projekt auch vom Verband Region Stuttgart.

Händler, Werkstätten und auch die Wallbox – zu allem ist Information verfügbar. Profis wissen, Strom kommt beim e-Auto aus der Steckdose, aber oft langsam. Wallbox ist besser. Oder Fotovoltaik. Und natürlich sind die Fördermöglichkeiten aufgelistet. Alles mit einem Ziel: „Wir wollen alle Fragen abdecken und wir wollen die Region Stuttgart zur Spitzenregion in Sachen E-Mobilität machen“, sagt Obermeister Torsten Treiber, „mit derzeit allein rund 8.000 reinen Elektroautos, davon 2.300 in Stuttgart liegen wir im Bundesvergleich sicher in der Spitzengruppe mit München und Berlin. Aber da ist noch viel Luft nach oben. Momentan herrscht aber eher etwas Stau: „Wir brauchen schnell Klarheit, ob die Förderung für reine E-Autos tatsächlich im Klimaschutzpaket auf 6.000 Euro gesteigert wird, wie Medien berichten – und wir brauchen eine Übergangsregelung für alle, die sich bereits ein E-Auto gekauft haben.“

www.emobil-region-stuttgart.de


 
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