Kfz-Innung Region Stuttgart: Sommer-Lossprechung in der Schwabengarage

22.07.2019
152 junge Leute haben Gesellenbriefe und Ausbildungsabschlüsse im Kfz-Gewerbe in der Tasche

Alle Preisträger der Sommergesellenprüfung 2019

Azubi war gestern. Junggesellin oder -geselle ist ab sofort: 110 Kfz-Mechatronikerinnen und -mechatroniker haben jetzt zusammen mit 34 Automobilkaufleuten und acht Kaufleuten für Büromanagement die Ausbildung im Bereich der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart erfolgreich beendet. Obermeister Torsten Treiber hat die 152 bei der Lossprechungsfeier in der Stuttgarter Schwabengarage in den Gesellenstand erhoben. Michael Ziegler, der Präsident des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, hat allen gratuliert und darauf hingewiesen, dass sie einen zukunftsträchtigen Berufsweg gewählt haben. „Denn, egal welche Antriebsrat am Ende das Mobil bewegt, es ist immer ein Auto und rund ums Auto wird es immer Bedarf an handwerklicher Dienstleistung geben“, sagt Innungsgeschäftsführer Christian Reher.

Für Laura Schmidt aus Kornwestheim (Ausbildungsbetrieb BMW Stuttgart) war’s ein ganz besonderer Moment. Sie hatte nicht nur das beste Prüfungsergebnis in Stuttgart, sondern in der ganzen Region. Kreisbester im Kreis Esslingen ist Fabian Mäder aus Nürtingen (Ausbildungsbetrieb Autohaus Erwin Fischer, Esslingen), im Kreis Böblingen ist es Jannik Maurer aus Gäufelden (Autohaus Weeber, Weil der Stadt), im Kreis Ludwigsburg Benedikt Weinmann aus Korntal-Münchingen (Kienle Automobiltechnik Ditzingen) und im Rems-Murr-Kreis Alexander Berger aus Esslingen (Hahn Automobile Fellbach). Regionsbester Automobilkaufmann ist Felix Hildesheim aus Stuttgart (Ausbildungsbetrieb Audi Stuttgart). Alle bekamen von Obermeister Torsten Treiber und Geschäftsführer Christian Reher je einen Bildungsgutschein im Wert von 500 Euro überreicht, den sie beim nächsten Karriereschritt einsetzen können. Beispielsweise wenn sie den Meister machen.

Von 152 Loszusprechenden haben insgesamt 29 Kfz-Mechatroniker, drei Kaufleute für Büromanagement sowie sechs Automobilkaufleute eine Urkunde und ein kleines Präsent für gute Leistungen bei der Prüfung erhalten. 

Losgesprochen wurden alle nach alter Väter Sitte mit einer Formel, die aus einer Zeit stammt, die nur Pferde aber noch keine „Pferdestärken“ oder gar „Kilowatt“ kannte: „Damals“, erinnert Torsten Treiber, „mussten sie dann drei Jahre auf die Walz gehen.“ Heutzutage verteilen sich die Ex-Azubis auf die Kfz-Werkstätten, auf Unis und Fachhochschulen und alle arbeiten weiter an der „Karriere mit Lehre“ oder an dem Weg „Vom Azubi zum Chef“, dessen Möglichkeiten ein Rollup auf der Bühne beschreibt. Und Stefan Salbeck, der Regionalleiter der Schwabengarage versichert, dass das passt: „Vor 33 Jahren war ich selber bei einer Lossprechungsfeier. Und jetzt stehe ich hier. Das funktioniert tatsächlich.“

Autos halten im Grunde ewig, wenn’s hochqualifizierte Leute gibt, die sich um sie kümmern, sagt Michael Ziegler, Präsident des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes und gleichzeitig Geschäftsführer der Schwabengarage, in der die Lossprechung stattfindet. Die Sicht von Handel und Service ist da breiter angelegt als die des Herstellers. „Wir stehen beim Automobil im Moment vor den größten Veränderungen und die kann man nur mit guten Mitarbeiterinnen und -mitarbeitern bewältigen.“ Deswegen ist das Kraftfahrzeuggewerbe in der Region einer der größten Ausbilder. Und deswegen ist das an diesem Abend für fünf junge Männer und eine junge Frau auch ein Heimspiel, weil sie in der Schwabengarage ausgebildet wurden und hier ihre Gesellenbriefe als Kfz-Mechatroniker bekommen.


 
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