Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart begrüßt neue Initiative des Umweltministeriums

24.10.2018
Brennstoffzelle als Motor des Fortschritts lässt Fahrverbote alt aussehen

„Noch ein Grund auf Fahrverbote zu verzichten und auf Innovation zu setzen“, sagt Christian Reher, Geschäftsführer der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, zur Meldung aus dem Umweltministerium, dass das norwegische Akershus und das Land Baden-Württemberg bei der Wasserstofftechnologie für Autos, konkret bei der Brennstoffzelle, zusammenarbeiten wollen. „Für alle, die sich mit Autoantrieben auskennen, ist klar, die Brennstoffzelle kann der Elektromobilität den Durchbruch bringen, weil sie der Motor des Fortschritts ist. Denn dank ihr kommt der Strom nicht aus der Steckdose, sondern emissionsfrei aus Wasserstoff, der sich im Grunde à la Benzin in den Tank bringen lässt.“ Vor lauter Fahrverbotsdiskussionen habe Baden-Württemberg diese Schlüsseltechnologie zwar im Land aber weitgehend aus den Augen verloren: „Das Kfz-Gewerbe ist da auf einem besseren Informationsstand als die Politik, die von der Deutschen Umwelthilfe in Fahrverbote getrieben wird.“ Umweltminister Franz Untersteller nimmt er von dieser Kritik aus. „Wenn er sagt, Akershus und das benachbarte Oslo planen, bis 2025 10.000 Brennstoffzellen-PKW, 500 Taxis und 100 Brennstoffzellen-Busse einzusetzen“, dann wär’s an der Politik, „das Eins-zu-Eins auf die Region Stuttgart umzusetzen.“ Schließlich ist Oslo (634.000 Einwohner) nur etwas größer und die Provinz Akershus (610.000 Einwohner) ungefähr so groß wie Stuttgart (611.000 Einwohner). Die Region Stuttgart mit ihren 2,7 Millionen Einwohnern und über 1,6 Millionen Pkw „müsste da locker 20.000, 30.000 Brennstoffzellen-Pkw schaffen, wenn die Politik endlich auf Wettbewerb der Antriebstechnologien setzt, statt auf Fahrverbote.“ Dann hätte der Minister gleich eines der „konkreten Projekte der Zusammenarbeit, die er bestimmen und auf den Weg bringen will.“

 


 
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