Luft-Grenzwerte sind aus der Luft gegriffen und das lässt sich per Europawahl ändern

08.01.2019

„Diesel-Desaster“ ist ein Beitrag der ARD überschrieben, der zusammenfasst, wie es zu den ersten flächenendeckenden Fahrverboten in Stuttgart gekommen ist und wie grenzwertig die Grenzwerte sind, nach denen sich das alles richtet. „Wobei diese Werte geltendes Recht sind“, wie der Geschäftsführer der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, Christian Reher, sagt. „Die EU hat sie verabschiedet, die deutsche Regierung hat sie mitgetragen, statt sie zu qualifiziert hinterfragen.“ Das sei nicht als EU-Schelte gedacht: „Wir brauchen eu-einheitliche Grenzwerte, die Frage ist nur, ob wir Werte brauchen, die wissenschaftlich höchst umstritten sind, wie der Beitrag zeigt, und ob die deutschen Politik nicht die Macht der EU unterschätzt.“

Die Frage sei auch, ob sich das nicht ändern lasse: „Im Mai sind Europawahlen, da werden die Karten im Europaparlament und anschließend auch in der Kommission neu gemischt.“ Den Grenzwert zu verändern sei im Grunde kein Problem, denn „die EU hat die Macht, den Fehler zu korrigieren. Und der Fehler besteht darin, „dass der Grenzwert so keinen Sinn macht, denn es ist kein Leben bedroht, „das zeigt der Beitrag sehr schön und die tägliche Erfahrung auch, so Christian Reher: „Die Horrorzahlen über Tote durch NO2 sind schlicht aus der Luft gegriffen.“

Das sagen sinngemäß auch die Wissenschaftler, die im Beitrag zu Wort kommen. Der ärztliche Direktor des Stuttgarter Krankenhauses vom Roten Kreuz, Professor Dr. Martin Hetzel, formuliert das so: „Es gibt keine Feinstaub-Erkrankung der Lunge oder des Herzens und auch keine NO2-Erkrankung dieser Organe. Es gibt auch keinen einzigen Todesfall, der kausal auf Feinstaub oder NO2 zurückzuführen wäre.“  

Hier der ganze Beitrag: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/exclusiv-im-ersten-das-diesel-desaster-video-102.html

 

 


 
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