Vier Entenmann-Betriebe gehen mit der AHG 2020 an einen Neustart

03.01.2020
Rund 180 Beschäftigte bekommen einen neuen Arbeitgeber

Vier Autohäuser in Esslingen, Kirchheim, Ostfildern und Göppingen sollen ab 2020 weiter einen großen Namen tragen: Autohaus Entenmann. Werner E. Entenmann ist sich in diesem Punkt mit der AHG-Autohandelsgesellschaft in Horb einig, dass vom Namen her alles unverändert bleibt. Die Kunden finden auch bekannte Gesichter und gewohnte Partner finden, wenn jetzt der Betrieb in der AHG Gruppe unter dem neuen Geschäftsführer Rolf Heinzelmann weitergeht. Das Bundeskartellamt hat der Übernahme im Dezember zugestimmt. Es hatte wegen der Größe der AHG das letzte Wort, sieht aber keine Wettbewerbsprobleme.  

Werner E. Entenmann ist 71 und will kürzer treten. Seine Tochter Anja will aus dem Kreis Esslingen wegziehen. Bei der Suche nach einer Nachfolgeregelung war für ihn Rolf Heinzelmann, der Geschäftsführer der Autohandelsgesellschaft (AHG) in Horb die beste Adresse: „Die beiden kennen sich seit vielen Jahren und sind beruflich und privat eng verbunden“, beschreibt die AHG in einer Pressemitteilung das Verhältnis der beiden. Wichtiger Punkt für die Entscheidung: Die rund 180 Mitarbeiter der Entenmann Group werden alle bei der AHG weiter beschäftigt, wie beide Unternehmen melden.  

„Die Beschäftigten und Kunden seiner BMW-Autohäuser in Esslingen, Göppingen, Kirchheim/Teck und Ostfildern weiß Werner E. Entenmann bei Rolf Heinzelmann in den besten Händen“, sagt die AHG dazu. Für die Kunden hat das den Vorteil, dass der Betrieb nahtlos weitergeht und sich die Ansprechpartner nicht ändern. Bei dem Geschäft zwischen der Entenmann Group und der AHG geht es um den Verkauf der Marken BMW und Mini. Die Entenmanngruppe erwirtschaftete laut dem Fachblatt kfz-betrieb im vergangenen Jahr einen Umsatz von 120 Millionen Euro. An allen vier Standorten lieferte Entenmann zuletzt 1.200 BMW- und 300 Mini-Neuwagen sowie 2.300 Gebrauchte aus.  

Christian Reher, der Geschäftsführer der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart, würdigte die unternehmerische Leistung und gleichermaßen das gewerbepolitische Engagement von Werner E. Entenmann. Denn dieser „engagierte sind nicht nur lange Jahre als Präsident des BMW-Händlerverbands – er war von 1985 bis 1990 auch als stellvertretender Obermeister unserer Innung und auch in den folgenden Jahren auf Innungs- und Verbandsebene aktiv. Die Innung zeichnete den Unternehmer jetzt „als Anerkennung für die herausragende unternehmerische Tätigkeit im Kraftfahrzeuggewerbe der Region Stuttgart“ und das ehrenamtliche Engagement mit einer Ehrenurkunde aus.


 
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