Recht auf Reparatur: Kfz-Gewerbe fordert praxistaugliche Umsetzung
Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart initiiert politischen Austausch im Landtag Baden-Württemberg
Auf Initiative der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart fand im Landtag Baden-Württemberg ein Austausch zur nationalen Umsetzung des europäischen „Rechts auf Reparatur“ statt.
Gesprächspartner waren CDU-Fraktionsvorsitzender Tobias Vogt (MdL), Staatssekretär Thomas Dörflinger (MdL) sowie die Generalsekretärin der CDU Baden-Württemberg Prof. Dr. Andrea Wechsler (MdEP), die digital aus Brüssel zugeschaltet war.
Seitens der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart nahmen der stellvertretende Obermeister Reiner Äckerle, Vorstandsmitglied Dennis Vogt sowie Geschäftsführer Christian Reher teil. Vom Landesverband des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg waren Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß und Geschäftsführerin Julia Cabanis vertreten.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Auswirkungen der geplanten gesetzlichen Regelungen auf den Fahrzeughandel und das Kfz-Gewerbe. Aus Sicht der Branche birgt die Umsetzung erhebliche Risiken: Dazu zählen steigende Haftungsrisiken für Kfz-Betriebe, ein rückläufiges Angebot älterer Gebrauchtwagen sowie potenziell steigende Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher.
Der konstruktive Austausch bot Gelegenheit, Positionen darzulegen und praxisgerechte Lösungsansätze zu diskutieren. Einigkeit bestand darin, dass Verbraucherrechte gestärkt werden müssen, ohne die wirtschaftliche Basis der mittelständisch geprägten Kfz-Betriebe zu schwächen.
Die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart bedankt sich bei allen Beteiligten für den offenen Dialog. Ziel bleibt eine ausgewogene und praxistaugliche Umsetzung des „Rechts auf Reparatur“ im Sinne von Verbrauchern und Betrieben.