Kfz-Innung Region Stuttgart im Dialog mit Bundestagsabgeordneten Fabian Gramling
Vergangenen Dienstag begrüßte die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart den Bundestagsabgeordneten Fabian Gramling (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, im Autohaus Klein in Bietigheim-Bissingen zu einem politischen Austausch über die Zukunft des Kfz-Gewerbes.
An dem Gespräch nahmen außerdem Ehrenobermeister Torsten Treiber, Markus Klein, Vorsitzender der Kreisgruppe Ludwigsburg der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart und Geschäftsführer des Autohauses Klein in Bietigheim-Bissingen, sowie Innungsgeschäftsführer Christian Reher teil.
Im Mittelpunkt standen die aktuellen Herausforderungen des Kfz-Handwerks und des mittelständisch geprägten Automobilgewerbes. Die Vertreter der Kfz-Innung Region Stuttgart erläuterten die politischen Kernforderungen des Deutschen Kfz-Gewerbes.
Diskutiert wurden insbesondere der freie und diskriminierungsfreie Zugang zu Fahrzeugdaten und Reparaturinformationen, die Herstellerverantwortung für die Cybersicherheit moderner Fahrzeuge sowie der Grundsatz „Reparatur vor Verschrottung“ als Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.
Ein weiterer Schwerpunkt war das auf EU-Ebene diskutierte Energielabel für Gebrauchtfahrzeuge. Die Kfz-Innung Region Stuttgart sprach sich gegen zusätzliche Kennzeichnungspflichten ohne erkennbaren Mehrwert für Verbraucher aus und appellierte an die Politik, sich auf europäischer Ebene für praxistaugliche und bürokratiearme Lösungen einzusetzen.
Gleichzeitig wurde auf die Erfahrungen mit der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung für Neufahrzeuge hingewiesen. Bereits kleinste formale Verstöße führen dort regelmäßig zu kostenintensiven Abmahnungen, unter anderem durch die Deutsche Umwelthilfe. Eine vergleichbare Belastung für den Gebrauchtwagenhandel müsse unbedingt vermieden werden.
Weitere Themen waren die Digitalisierung von Zulassungs- und Verwaltungsverfahren, der Erhalt der bewährten Anerkennungs- und Überwachungssysteme nach StVZO und Altfahrzeugverordnung, der konsequente Abbau von Bürokratie sowie technologieoffene Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Mobilitätswende.
„Unsere Betriebe stehen für Qualität, Ausbildung, Innovation und sichere Mobilität. Damit sie diese Aufgaben auch künftig erfüllen können, brauchen wir verlässliche politische Rahmenbedingungen statt zusätzlicher Bürokratie. Ob beim Zugang zu Fahrzeugdaten, beim geplanten EU-Energielabel für Gebrauchtfahrzeuge oder bei der Digitalisierung – die Stimme des mittelständischen Kfz-Gewerbes muss frühzeitig gehört werden“, betonte Markus Klein, Vorsitzender der Kreisgruppe Ludwigsburg der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart.
Fabian Gramling nahm die Anliegen der Branche auf und sagte zu, den Dialog mit der Kfz-Innung Region Stuttgart fortzuführen. Die Gesprächspartner vereinbarten, auch künftig im engen Austausch zu bleiben.
Die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Region Stuttgart bedankt sich bei Fabian Gramling für den offenen und konstruktiven Austausch.
v.l.n.r.: Ehrenobermeister Torsten Treiber, Kreisvorsitzender Ludwigsburg Markus Klein, MdB Fabian Gramling , Innungsgeschäftsführer Christian Reher